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Allgemeingültige Wirksamkeit von Coping Mechanismen gegen Stress bei Studierenden

Titel: Allgemeingültige Wirksamkeit von Coping Mechanismen gegen Stress bei Studierenden

Hausarbeit , 2020 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Louis Erler (Autor:in)

Psychologie - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Hausarbeit über verschiedene Coping Mechanismen gegen Stress und deren Wirksamkeit bei Studierenden. Beschäftigung mit der Fragestellung ob es Coping Mechanismen mit allgemeiner Gültigkeit gibt oder diese immer Interindividuell variieren.

Stress, gerade bei Studierenden stellt ein allgegenwärtiges Thema in der heutigen Gesellschaft dar. Hobfolls Theorie der Ressourcenerhaltung (1989) klärt dabei über die grundsätzliche Entstehung und den individuellen Grad der Ausprägung bei Stress unter Studierenden auf.

Grundsätzlich geht Hobfoll von verschiedenen sogenannten Ressourcen aus, die Stress bedingen. Unterteilt wird hierbei in Objektressourcen, Physische Objekte; Bedingungsressourcen, die momentane Lebenssituation z.B. hinsichtlich Beruf und Familienstand; Persönliche Ressourcen, Auskunft geben über Dispositionen und Fähigkeiten wie zum Beispiel Stressresistenz oder Frustrationstoleranz; und Energieressourcen, betreffend die Prozesse, die den Gewinn weiterer Ressourcen auszeichnen. Stress entsteht nun, wenn Ressourcen jeglicher oben genannter Art bedroht sind, da der Mensch grundsätzlich, natürlich interindividuell stark ausgeprägt, nach deren Erhaltung strebt.

Wird nun Hobfolls Theorie auf die Stressentwicklung bei Studierenden angewandt, lässt sich feststellen, dass innerhalb des Studiums viele der genannten Ressourcen bedroht werden können. Sei es der Verlust von Bedingungsressourcen, z.B. durch das Scheitern im Studium; Auslastung der persönlicher Ressourcen, unter anderem bei niedriger Stresstoleranz, vor allem in der Klausurphase oder der fehlende Erwerb von Energieressourcen, wenn z.B. die staatliche Unterstützung wegzufallen droht.
Unweigerlich bei der Auseinandersetzung mit dem Thema Stress kommt vor allem die Thematik des interindividuellen Umgang mit selbigem auf. So ist es klar, dass Studierende Coping Mechanismen für den Umgang mit Stress besitzen. Es stellt sich jedoch die Frage, ob die Stressreduktion beziehungsweise Verhaltensweisen zur Reduktion grundsätzlich individuell unterschiedlich sind oder ob es möglicherweise allgemeingültige Reduktoren gibt, die statistisch gesehen der breiten Masse im Umgang mit Stress helfen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Theorie

2. Coping with Stress in College

2.1 Theorie

2.2 Methodik

2.3 Ergebnisse

2.4 Diskussion

3. Physical Activity Classes Effect on College Students

3.1 Theorie & Methodik

3.2 Ergebnisse

3.3 Diskussion

4. Petting away pre-exam stress

4.1 Theorie

4.2 Methodik & Ergebnisse

4.3 Diskussion

5. Vergleich der Studien

5.1 Vergleich Studie Eins & Zwei

5.2 Vergleich Studie Eins & Drei

5.3 Vergleich Studie Zwei & Drei

6. Diskussion

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Wirksamkeit verschiedener Coping-Mechanismen gegen Stress bei Studierenden, um zu ermitteln, welche Ansätze universell oder für eine breite Masse effektiv sind und von Hochschulen unterstützt werden können.

  • Analyse der Bedeutung von Ressourcen nach Hobfoll im Studienalltag.
  • Untersuchung des Einflusses von Spiritualität, sozialer Unterstützung und Lebensstil auf die Stressbewältigung.
  • Evaluierung der Wirksamkeit von Sportkursen als Stressreduktionsmaßnahme.
  • Betrachtung von tiergestützten Interventionen (Therapiehunden) in Prüfungsphasen.
  • Vergleich der untersuchten Coping-Strategien hinsichtlich ihrer universitären Anwendbarkeit.

Auszug aus dem Buch

4. Petting away pre-exam stress

Ward-Griffin, Klaiber, Collins, Owens, Coren und Chen (2018) merken zunächst einmal an, dass Studierende nach Eskin et al (2016) und Stallman (2010) an einem höheren Stressniveau als die durchschnittliche Gesamtpopulation leiden. Darüber hinaus müssen Studierende mit Einsamkeit, Traurigkeit und depressiven Symptomen kämpfen (American Health Association, 2016a, 2016b).

Eine Möglichkeit, die Studierenden im Universitären Alltag, zunehmend an Popularität gewinnend, sind sogenannte „Animal-assisted stress reduction programmes“, bei denen Tiere und ihre Halter einen Campus besuchen und die Studierenden mit den Tieren interagieren lassen. In der Regel werden dabei in Form einer „single drop-in session“ die Hunde auf viele Studierende losgelassen, um möglichst vielen den Kontakt zu den Therapiehunden zu ermöglichen. Die Forschenden merken hinsichtlich dieses Formats jedoch auch an, dass es dabei Abstriche hinsichtlich Dauer und Intensität der Wirkung der Hunde auf die Studierenden geben könne.

Es sei jedoch anzumerken, dass empirische Belege bezüglich der Effekte von einzelnen Therapiestunden fehlen. Bisher belegt sind vor allem kurzfristige positive Effekte, die Stress und depressiven Stimmungen entgegenwirken können, ein längerfristiger positiver Effekt lies sich bisher jedoch nicht nachweisen (Binfet 2017).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Theorie: Einführung in die Stressproblematik bei Studierenden auf Basis der Theorie der Ressourcenerhaltung und Einleitung in die untersuchten Coping-Strategien.

2. Coping with Stress in College: Untersuchung der Zusammenhänge zwischen Lebensqualität, Spiritualität, sozialer Unterstützung und Stress bei Studierenden.

3. Physical Activity Classes Effect on College Students: Analyse der Wirkung von freiwilligen und verpflichtenden Sportkursen auf das Stresslevel und das Wohlbefinden von Studierenden.

4. Petting away pre-exam stress: Evaluierung der kurzfristigen Effekte von Therapiestunden mit Hunden auf das Stress- und Energieniveau während der Klausurphase.

5. Vergleich der Studien: Gegenüberstellung der drei betrachteten Coping-Mechanismen hinsichtlich ihrer Methodik, Effizienz und Anwendbarkeit im Hochschulkontext.

6. Diskussion: Synthese der Ergebnisse und Schlussfolgerung zur praktischen Relevanz und Umsetzbarkeit verschiedener Coping-Angebote durch Universitäten.

Schlüsselwörter

Stress, Studierende, Coping-Mechanismen, Ressourcenerhaltung, Lebensqualität, Sportkurse, Therapietiere, Stressbewältigung, akademische Leistungsanforderungen, soziale Unterstützung, Spiritualität, Stressprävention, Hochschulmanagement, mentale Gesundheit, Interventionsstrategien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Identifikation und Evaluation verschiedener Mechanismen zur Stressbewältigung (Coping), die Studierende in ihrem belastenden Alltag unterstützen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind die Ressourcenerhaltung nach Hobfoll, die Auswirkungen von Sport, soziale Faktoren, Spiritualität sowie tiergestützte Interventionen im universitären Umfeld.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es herauszufinden, ob es Coping-Mechanismen mit allgemeiner Wirksamkeit gibt, die einer breiten Masse an Studierenden helfen und von Hochschulen kosteneffizient gefördert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin führt eine Literaturanalyse durch, bei der drei spezifische empirische Studien herangezogen, kritisch hinterfragt und miteinander verglichen werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Vorstellung der drei Studien (Spiritualität/Soziales, Sportkurse, Therapiehunde) sowie einen anschließenden komparativen Vergleich dieser Ansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Stress, Coping, Studierende, Ressourcenerhaltung, Sport, Therapietiere, Lebensqualität und mentale Unterstützung durch Hochschulen.

Wie effektiv sind Therapiehunde laut den Ergebnissen?

Therapiehunde zeigen kurzfristig eine signifikante Senkung des Stresslevels und Steigerung des Energielevels, jedoch konnten bisher kaum langfristige Effekte nachgewiesen werden.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor für Universitäten?

Universitäten sollten, sofern finanziell tragbar, ein breites Spektrum an freiwilligen Angeboten vorhalten, wobei Sportkurse aufgrund ihrer hohen Wirksamkeit und leichten Implementierbarkeit eine besondere Rolle einnehmen.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Allgemeingültige Wirksamkeit von Coping Mechanismen gegen Stress bei Studierenden
Hochschule
Rheinische Fachhochschule Köln
Note
1,3
Autor
Louis Erler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
17
Katalognummer
V941353
ISBN (eBook)
9783346272256
ISBN (Buch)
9783346272263
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Stress Studenten Studierende Sport Hochschule
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Louis Erler (Autor:in), 2020, Allgemeingültige Wirksamkeit von Coping Mechanismen gegen Stress bei Studierenden, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/941353
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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