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Cannabis als Arzneimittel in der Krebstherapie. Forschungsstand und mögliche Effekte

Título: Cannabis als Arzneimittel in der Krebstherapie. Forschungsstand und mögliche Effekte

Trabajo Escrito , 2020 , 13 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Christian Knipp (Autor)

Medicina - Medicina alternativa
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Die Arbeit stellt sich die Frage, ob Cannabis eine Alternativbehandlungsmöglichkeit im Hinblick auf die konventionelle Krebstherapie (CINV) ist und ob ein Effekt bei der Behandlung von Krebspatienten*innen aufgrund wissenschaftlicher Studien erzielt werden kann.

Noch vor ein paar Jahren galt Cannabis, beziehungsweise das Konsumieren der Cannabispflanze, als Einstiegsdroge, doch in den letzten Jahrzehnten hat sich die Sicht auf die vermeintliche Droge Cannabis und den darin enthalten Wirkstoff THC/CBD gewandelt. Die Legalisierung von Cannabis in Deutschland scheint greifbar nah. Und auch das Interesse in der Medizin ist seit den letzten Jahrzehnten in Hinblick auf die Behandlung von verschiedenen Krankheiten, z.B. Schmerzen, Angstzuständen und Übelkeit, Erbrechen bei der Chemotherapie, immer wieder präsent in der Politik und in den Medien vertreten, welches die Aktualität und Relevanz ganz klar deutlich macht.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung:

1. Cannabis: Die Pflanze, Historik

1.2 Botanik, Systematik: Indica vs. Sativa

2. Cannabis als Genussmittel?

2.1 Erwünschte Wirkungen – positive Effekte

2.2 Unerwünschte Wirkungen, Nebenwirkungen

2.3 Folgeschäden durch Konsum?

2.4 Abhängigkeit durch den Konsum?

3. Cannabis als Arzneimittel – kurzer Historie Überblick

3.1 Inhaltsstoffe der weiblichen Cannabispflanze

4. Gesetzliche Grundlage: “Cannabis als Medizin”

5. Kurze Übersicht: Medikamente

5.1 Gründe für den Einsatz, von aktiven Cannabisnutzer*innen

5.2 Therapieeinsatz bei Krebspatienten*innen

5.3 Exkurs: Krebs in Deutschland – aktuelle Zahlen, Daten, Sterberate

6. Ergebnisteil: Cannabisarzneimittel bei Übelkeit und Erbrechen durch CINV bei Krebspatienten*innen?

6.1 Review: Tafelski et al. (2016)

6.2 Ergebnisse durch Tafelski et al. (2016)

6.3 Review: Whiting et al. (2015)

6.4 Ergebnisse durch Whiting et al (2015)

7. Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das therapeutische Potenzial von Cannabis als medizinische Ergänzung zur konventionellen Krebstherapie, insbesondere bei der Behandlung von chemotherapieinduzierter Übelkeit und Erbrechen (CINV), um festzustellen, ob ein evidenzbasierter Nutzen für Patienten nachweisbar ist.

  • Historische und botanische Grundlagen der Cannabispflanze
  • Abgrenzung von Cannabis als Genussmittel zu Cannabis als Arzneimittel
  • Gesetzliche Rahmenbedingungen für den medizinischen Einsatz in Deutschland
  • Analyse aktueller klinischer Reviews zur Wirksamkeit bei CINV
  • Diskussion von Nebenwirkungen und zukünftigem Forschungsbedarf

Auszug aus dem Buch

6.2 Ergebnisse durch Tafelski et al. (2016)

In vier Reviews wurde eine Wirkung von Cannabinoiden, bei der Behandlung von CINV, festgestellt. Es wurde von signifikanten Verbesserungen in zwei Analysen berichtet (Smith et al. 2015; Tramer et al. 2001, Whiting et al. 2015), in einer dritten Arbeit gab es jedoch keinen Therapievorteil (Machado Rocha et al. 2008). Besonders hervorzuheben ist speziell das Medikamentenwirkstoff Dronabinol, welcher signifikante Symptomreduktionen, in zwei Analysen herbeigeführt hat. Die Wirksamkeit von Dronabinol, bei der Behandlung von Übelkeit und Erbrechen bei der CINV - Therapie. Lehnten Tafelski et al. jedoch ab, durch die Analyse der untersuchten Reviews. Auch kam es bei vier von den sechs Reviews zu erhöhten Nebenwirkungen, durch den Einsatz von Cannabinoiden. Häufigste Nebenwirkungen waren Kopfschmerzen, Müdigkeit, Benommenheit, neben psychoaktiven Reaktionen. Dies fiel unter Einbezug, einer Placebo Gruppe auf. Zwar lässt sich auch bei der Bewertung durch Tafelski et al. eine Symptomreduktion feststellen, jedoch seien die Nebenwirkungen zu hoch, welches den Einsatz bedenklicher erscheinen lässt (vgl. Hoch, Friemel, Schneider 2019, S. 312-313).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel von Cannabis als Rauschmittel hin zum medizinischen Interesse und formuliert die Forschungsfrage zur Wirksamkeit bei CINV.

1. Cannabis: Die Pflanze, Historik: Dieses Kapitel erläutert die botanische Herkunft, die Domestizierung der Hanfpflanze und deren geschichtliche Verwendung als Heilpflanze.

1.2 Botanik, Systematik: Indica vs. Sativa: Hier werden die verschiedenen Hanfarten sowie die Bedeutung der weiblichen Pflanzen für die Gewinnung nutzbarer Inhaltsstoffe dargelegt.

2. Cannabis als Genussmittel?: Das Kapitel diskutiert die Abgrenzung von Cannabis als Genussmittel in Deutschland und ordnet es juristisch als Droge ein.

2.1 Erwünschte Wirkungen – positive Effekte: Es werden die subjektiv wahrgenommenen positiven Effekte bei Konsumenten, wie Entspannung und Euphorie, beschrieben.

2.2 Unerwünschte Wirkungen, Nebenwirkungen: Dieses Kapitel analysiert die negativen Folgen wie Panik, Angstzustände und körperliche Symptome bei Überdosierung.

2.3 Folgeschäden durch Konsum?: Die langfristigen gesundheitlichen Risiken für Lunge und Psyche, insbesondere bei Jugendlichen, werden hier kritisch betrachtet.

2.4 Abhängigkeit durch den Konsum?: Es wird auf die medizinische Klassifizierung von Abhängigkeit eingegangen, wobei vor allem die psychische Abhängigkeit im Fokus steht.

3. Cannabis als Arzneimittel – kurzer Historie Überblick: Ein Abriss der historischen Verwendung von Hanf in der Medizin von der Antike bis zur Legalisierung in Deutschland 2017.

3.1 Inhaltsstoffe der weiblichen Cannabispflanze: Dieses Kapitel widmet sich den Phytocannabinoiden wie THC und CBD sowie deren spezifischen Wirkungsweisen.

4. Gesetzliche Grundlage: “Cannabis als Medizin”: Hier werden die gesetzlichen Bedingungen für die Verschreibung und Kostenerstattung durch Krankenkassen erläutert.

5. Kurze Übersicht: Medikamente: Darstellung der verfügbaren Darreichungsformen wie Blüten, Extrakte und Fertigarzneimittel wie Sativex oder Dronabinol.

5.1 Gründe für den Einsatz, von aktiven Cannabisnutzer*innen: Auswertung einer Studie zur Nutzung von Cannabis durch Krebspatienten für physikalische und neuropsychiatrische Symptome.

5.2 Therapieeinsatz bei Krebspatienten*innen: Das Kapitel behandelt den medizinischen Einsatz von Cannabinoiden als Antiemetika zur Linderung von Chemotherapie-Begleitsymptomen.

5.3 Exkurs: Krebs in Deutschland – aktuelle Zahlen, Daten, Sterberate: Eine statistische Einordnung der Krebsneuerkrankungen und Sterberaten in Deutschland.

6. Ergebnisteil: Cannabisarzneimittel bei Übelkeit und Erbrechen durch CINV bei Krebspatienten*innen?: Einführung in die Analyse ausgewählter klinischer Reviews zur Wirksamkeit von Cannabis bei Chemotherapie-Patienten.

6.1 Review: Tafelski et al. (2016): Zusammenfassung der methodischen Herangehensweise der untersuchten Metaanalysen von Tafelski et al.

6.2 Ergebnisse durch Tafelski et al. (2016): Analyse der Studienergebnisse bezüglich Wirksamkeit und Nebenwirkungen von Dronabinol bei CINV.

6.3 Review: Whiting et al. (2015): Kritische Betrachtung der Qualität und Aussagekraft der Studien im Review von Whiting et al.

6.4 Ergebnisse durch Whiting et al (2015): Zusammenfassung der Hinweise auf Symptomlinderung und Verträglichkeit von Cannabinoiden in den untersuchten Studien.

7. Diskussion: Abschließende kritische Reflexion des Forschungsbedarfs und der Bedeutung von Cannabis als therapeutische Alternative.

Schlüsselwörter

Cannabis, Krebstherapie, CINV, Chemotherapie, Dronabinol, THC, CBD, Antiemetika, Übelkeit, Erbrechen, Phytocannabinoide, medizinischer Einsatz, Symptomlinderung, klinische Studien, Arzneimittel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung von Cannabis als Arzneimittel und dessen Anwendungsmöglichkeiten zur Linderung von Nebenwirkungen bei Krebstherapien.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf den botanischen Grundlagen, der rechtlichen Situation in Deutschland, der therapeutischen Anwendung bei Übelkeit und der Auswertung klinischer Studien.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit?

Das primäre Ziel ist es zu klären, ob wissenschaftliche Belege für eine Wirksamkeit von Cannabis bei der Behandlung von chemotherapieinduzierter Übelkeit (CINV) existieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der bestehende systematische Reviews und Metaanalysen zum Thema Cannabis in der Krebstherapie ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung zur Pflanze und den gesetzlichen Rahmen sowie einen Ergebnisteil, der spezifische Reviews wie die von Tafelski und Whiting analysiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Cannabis als Medizin, Chemotherapie, CINV, Dronabinol sowie das Verhältnis von Symptomlinderung zu Nebenwirkungen.

Warum ist das Thema CINV so relevant für die Forschung?

CINV ist eine belastende Nebenwirkung der Chemotherapie, für die trotz bestehender Antiemetika weiterhin Bedarf an alternativen oder ergänzenden Behandlungsmöglichkeiten besteht.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich der Nebenwirkungen?

Der Autor stellt fest, dass zwar eine Symptomreduktion beobachtbar ist, die in den Studien berichteten Nebenwirkungen jedoch bei der Anwendung kritisch abgewogen werden müssen.

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Detalles

Título
Cannabis als Arzneimittel in der Krebstherapie. Forschungsstand und mögliche Effekte
Universidad
Alice Salomon University of Applied Sciences Berlin AS
Curso
Gesundheitswissenschaften
Calificación
2,3
Autor
Christian Knipp (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
13
No. de catálogo
V942976
ISBN (Ebook)
9783346278630
ISBN (Libro)
9783346278647
Idioma
Alemán
Etiqueta
Cannabis CBD Krebstherapie CINV Arzneimittel Alternative Arzneimittel Naturheilkunde Chemotherapie Krebs Marihuana Gras
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christian Knipp (Autor), 2020, Cannabis als Arzneimittel in der Krebstherapie. Forschungsstand und mögliche Effekte, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/942976
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