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Der Übergang in die Grundschule. Gelingensbedingungen und Gestaltungsherausforderungen

Titre: Der Übergang in die Grundschule. Gelingensbedingungen und Gestaltungsherausforderungen

Thèse de Master , 2020 , 143 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Rebecca Hörrmann (Auteur)

Pédagogie - Système scolaire, Politique d'enseignement et de l'école
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Übergänge sind Veränderungen in der Lebenswirklichkeit der Menschen, welche es zu bewältigen gilt. Besonders Kinder sind in ihren ersten Lebensjahren stark mit Übergängen konfrontiert. Das besonders der Transitionsprozess vom Kindergarten in die Grundschule für die baldigen Schüler und Schülerinnen (SuS) eine große Bedeutung hat, schließt die Vermutung nahe dass auch die Schule Verantwortung für das Gelingen mitträgt. Weshalb sich angehende Lehrkräfte mit den Fragen beschäftigen sollten: Welche Bedeutung spielt die Schule im Übergangsprozess für die Kinder? Welche Aufgabe und Herausforderung werden einer Lehrkraft bevorstehen? Wie kann zu einem gelungenen Übergangsprozess beigetragen werden? Aus diesen Gedanken formulierte sich dann die Forschungsfrage für die vorliegende Arbeit: Wie kann von der Lehrkraft ein gelungener Übergang in die Grundschule gestaltet werden? Für die Entwicklung des Kindes ist es dabei entscheidend, ob dieser Übergang als eine Herausforderung oder ein schmerzhafter Bruch erlebt wird.

Die vorliegende Arbeit gliedert sich in zwei Hauptteile, den theoretischen Grundlagen als auch den Forschungshintergrund sowie die eigene Erhebung. Dieser Aufbau unterteilt sich wiederum in mehrere Kapitel. In Kapitel zwei werden zunächst die Begriffe Übergang und Transition definiert, welche als Grundlage für das Verständnis vorausgesetzt werden. Daraufhin folgt eine historische Betrachtung der Transitionsforschung, aus welcher sich das bekannte IFPTransitionsmodell entwickelte. Dieses Modell beschreibt den Ablauf und die wichtigen Aspekte, die Einfluss auf die Bewältigung des Übergangs nehmen.
Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit der Frage, wie der Übergang bewältigt werden kann. Hierbei liegt der Fokus besonders auf den entwicklungspsychologischen Aspekten der Kinder und den institutionellen Rahmenbedingungen. Danach folgt in Kapitel vier die Betrachtung der Übergangsgestaltung, welche den Transitionsprozess bestmöglich zu unterstützen versucht. Mithilfe von aktuellen Forschungsergebnissen gibt dieses Kapitel einen groben Überblick über den aktuellen Stand und dessen Ziele. Im Anschluss daran folgt der zweite Teil der Arbeit. Zunächst wird in Kapitel fünf das Forschungsdesign beschrieben und begründet um daraufhin die Ergebnisse darzustellen. Mithilfe dieser Ergebnisse und der Rückbindung, an die die Theorie soll dann die Beantwortung der Fragestellung im letzten Kapitel erfolgen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Begriffsbestimmung Übergang - Transition

2.2 Transitionsforschung

2.3 IFP-Transitionsmodell

2.3.1 Transition als ko-konstruktiver Prozess

2.3.2 Berücksichtigung aller Akteure/innen

2.3.3 Geschehen als Prozess

2.3.4 Struktur der Entwicklungsaufgaben

3. Übergänge bewältigen

3.1 Schulfähigkeit

3.1.1 Schulfähigkeit – historische Betrachtung

3.1.2 Schulfähigkeit - heute

3.2 Bedingungen für die Bewältigung

3.2.1 Übergangsbewältigungskompetenz - Resilienz

3.2.2 Schutzfaktoren

3.2.3 Risikofaktoren

3.2.4 Spannungsfeld zwischen Kontinuität und Diskontinuität

3.3 Wann spricht man von einem bewältigten Übergang?

3.4 Institutionelle Rahmenbedingungen

4. Übergang gestalten

4.1 Schulvorbereitung in der Kita

4.2 Kooperation Grundschule und Kita

4.2.1 Ziele, Merkmale und Formen einer Kooperation

4.2.2 Kooperationsforschung

4.3 Gestaltung der Schulanfangsphase

5. Forschungsdesign

5.1 Forschungsfrage

5.2 Feldzugang und Sampling

5.3 Leitfadengestützte Interviews

5.4 Transkription

5.5 Auswertung mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring

5.6 Die Arbeitsschritte der inhaltlich strukturierenden Analyse

6. Ergebnisdarstellung

6.1. Herausforderungen

6.1.1 Herausforderungen für die Lehrkräfte

6.1.2 Herausforderungen für die Kinder

6.2 Gelingensbedingungen

6.2.1 Strukturelle Gelingensbedingungen

6.2.2 Kindbezogene Gelingensbedingungen

6.2.3 Lehrkraftbezogene Gelingensbedingungen

6.3 Kooperationsmaßnahmen

7. Diskussion der Ergebnisse und Ausblick

7.1 Blick auf die Gelingensbedingungen aus Sicht der Lehrkräfte

7.2 Blick auf die Herausforderungen aus Sicht der Lehrkräfte

7.3 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Masterarbeit untersucht den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule aus der lehrkraftzentrierten Perspektive. Das primäre Ziel ist es, Wissen, Erfahrungen, Gelingensbedingungen und Herausforderungen zu erfassen, denen Kooperationslehrkräfte in diesem Prozess gegenüberstehen, um daraus pädagogische Handlungsempfehlungen abzuleiten.

  • Transitionsforschung und das IFP-Transitionsmodell
  • Schulfähigkeit als dynamischer Prozess und Entwicklungsaufgabe
  • Kooperationsmodelle zwischen Kita und Grundschule
  • Herausforderungen und Gelingensbedingungen aus Sicht der Lehrkräfte
  • Qualitative Analyse mittels leitfadengestützter Interviews

Auszug aus dem Buch

2.1 Begriffsbestimmung Übergang - Transition

Der Übergangsbegriff ist geprägt von einer hohen Komplexität, was sich aufgrund der Unübersichtlichkeit im Begriffsverständnis der unterschiedlichen Bezugswissenschaften wiederspiegelt. So rückt in Abhängigkeit der jeweils fachspezifischen Erkenntnisinteressen und Forschungslagen entweder die psychologische, soziologische oder die erziehungswissenschaftliche Perspektive stärker in den Fokus. (Schumacher et al. 2014, S. 14) „In der neuen Forschung werden Übergänge dabei als Transitionen bezeichnet, um darauf zu verweisen, dass es sich um ein wissenschaftliches Konzept handelt, das sich vom alltagssprachlichen Übergangsbegriff unterscheidet“ (Niesel et al. 2008, S. 11). Im alltäglichen Sprachgebrauch wird demnach eher der Begriff Übergang genutzt, welcher in der pädagogischen Praxis als Transition bezeichnet wird, da es hier von Bedeutung ist, den wissenschaftlichen Hintergrund zu kennen. Beide Begriffe werden in der vorliegenden Arbeit synonym verwendet.

Der Sozialpsychologe Harald Welzer definiert den Begriff Transition wie folgt: „Transitionen bezeichnen […] sozial prozessierte, verdichtete und akzelerierte Phasen in einem in permanentem Wandel befindlichen Lebenslauf“ (Welzer 1993, S. 37). So beschreibt er komplexe, ineinander übergehende Wandlungsprozesse, welche aufgrund von Lebenszusammenhängen zu starken Umstrukturierungen führen. Charakteristisch ist dabei ebenfalls, dass die betroffene Person eine Phase von beschleunigten Veränderungen spürt. Sie durchläuft eine besonders lernintensive Zeit. (ebd., S.37) Auch Griebel und Niesel beschäftigen sich mit der Thematik und formulieren sechs allgemeine Merkmale von Transitionen, welche den Prozess in seiner Komplexität darstellt:

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Übergänge ein und formuliert die zentrale Forschungsfrage nach der Gestaltung eines gelungenen Übergangs durch die Lehrkraft.

2. Theoretische Grundlagen: Das Kapitel definiert grundlegende Begriffe, führt in die Transitionsforschung ein und erläutert das IFP-Transitionsmodell als theoretisches Gerüst.

3. Übergänge bewältigen: Hier werden Schulfähigkeit, Resilienz, Schutz- und Risikofaktoren sowie die Rahmenbedingungen für die Bewältigung des Übergangs analysiert.

4. Übergang gestalten: Dieses Kapitel fokussiert auf die konkreten Gestaltungsmöglichkeiten wie Schulvorbereitung, Kooperation und die Gestaltung der Schulanfangsphase.

5. Forschungsdesign: Hier wird der methodische Ansatz der Masterarbeit, inklusive der leitfadengestützten Interviews und der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring, dargelegt.

6. Ergebnisdarstellung: In diesem Kapitel werden die Ergebnisse aus den Interviews präsentiert, unterteilt in Herausforderungen, Gelingensbedingungen und Kooperationsmaßnahmen.

7. Diskussion der Ergebnisse und Ausblick: Das letzte Kapitel setzt die empirischen Befunde in Bezug zur Theorie und reflektiert die Erkenntnisse der Arbeit.

Schlüsselwörter

Übergang, Transition, Grundschule, Kooperationslehrkraft, Schulfähigkeit, Kooperation, Kita, Transitionsforschung, Gelingensbedingungen, Herausforderungen, Anfangsunterricht, qualitative Inhaltsanalyse, Bildungsbiografie, Entwicklungsaufgabe, Schulanfang.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Masterarbeit?

Die Arbeit untersucht den Übergangsprozess von der Kindertagesstätte in die Grundschule unter besonderer Berücksichtigung der Sichtweise von Kooperationslehrkräften.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentral sind die theoretischen Grundlagen von Transitionen, die Konzepte der Schulfähigkeit, die institutionelle Zusammenarbeit zwischen Kita und Schule sowie die subjektiven Erfahrungen der Lehrkräfte bei der Gestaltung dieses Übergangs.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit geht der Frage nach, wie von der Lehrkraft ein gelungener Übergang in die Grundschule gestaltet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine qualitative Forschungsarbeit, bei der leitfadengestützte Interviews mit fünf Kooperationslehrkräften geführt und mittels der inhaltlich strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Transitionsforschung und zum IFP-Modell sowie in einen empirischen Teil, in dem Herausforderungen und Gelingensbedingungen aus der Praxis der Lehrkräfte analysiert werden.

Welche Rolle spielt das IFP-Transitionsmodell in der Arbeit?

Das IFP-Transitionsmodell dient als theoretischer Bezugsrahmen, um den Übergangsprozess als ko-konstruktives Geschehen und die Rolle der verschiedenen Akteure zu verstehen.

Warum ist das "Sitzfleisch" der Kinder für Lehrkräfte ein Thema?

Die Befragten identifizieren allgemeine Fähigkeiten wie Konzentrationsfähigkeit, Frustrationstoleranz und die Fähigkeit, in einer größeren Gruppe zu agieren, als essenzielle Grundlagen für den schulischen Erfolg.

Welchen Einfluss hat die Corona-Pandemie auf die Untersuchung?

Die Pandemie wird als zusätzliche Herausforderung beschrieben, die traditionelle Kooperationsmaßnahmen wie Schulbesuche erschwert oder unmöglich gemacht hat und Lehrkräfte zu kreativen Alternativen zwang.

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Résumé des informations

Titre
Der Übergang in die Grundschule. Gelingensbedingungen und Gestaltungsherausforderungen
Université
University of Education in Schwäbisch Gmünd
Note
1,0
Auteur
Rebecca Hörrmann (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
143
N° de catalogue
V943077
ISBN (ebook)
9783346278968
ISBN (Livre)
9783346278975
Langue
allemand
mots-clé
übergang grundschule gelingensbedingungen gestaltungsherausforderungen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Rebecca Hörrmann (Auteur), 2020, Der Übergang in die Grundschule. Gelingensbedingungen und Gestaltungsherausforderungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/943077
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