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Ritterliche (Super)helden. "Erec" und "Thor" im Vergleich

Título: Ritterliche (Super)helden. "Erec" und "Thor" im Vergleich

Trabajo Escrito , 2019 , 22 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Anastasia Grubnik (Autor)

Filología alemana - Literatura alemana antigua y medieval
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Diese Arbeit wird sich zur Aufgabe machen anhand eines expliziten Beispiels zu untersuchen, inwiefern Superhelden als "moderne Ritter" angesehen werden können. Die klassischen Ritter des Mittelalters in den sogenannten Artusromanen waren, abgesehen von ihren herausragenden Fähigkeiten im Kampf und ihrer makellosen äußeren Schönheit, auch hervorragende Menschen – sie verkörperten das menschliche Ideal. Durch die Erfüllung von Tugenden wie Tapferkeit, Weisheit, Selbstlosigkeit und den Frauendienst, sowie den Schutz von Bedürftigen, waren Ritter Vorbilder für die Gesellschaft. Bei näherer Betrachtung fällt auf, dass auch die modernen Superhelden weitestgehend über dieselben Eigenschaften verfügen. Sowohl die irdischen wie auch die außerirdischen Superhelden setzen im Kampf für die Gerechtigkeit und die Sicherheit der Menschen ihr Leben aufs Spiel. Nicht umsonst ist beispielsweise der Beiname von Batman "the dark knight", zu Deutsch "der dunkle Ritter", welcher als Verfechter der Gerechtigkeit agiert. Auch Gott Thor etabliert sich als Beschützer der Erde und riskiert sein Leben für "die Erdlinge". Nicht selten müssen die Superhelden erst selbst eine Veränderung durchlaufen und zu Erkenntnissen kommen, die ihr Verhalten prägen, was sie deutlich menschlicher und nahbarer macht.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1) Einleitung

2) Definition „Thor“

3) „Erec“ und die Doppelwegstruktur

4.1) 1. Handlungszyklus: „Erec“ und „Thor“ im Vergleich

4.2) Zwischenfazit

4.3.) 2. Handlungszyklus im „Erec“: erste âventiuren-Reihe

4.3.1) 2. Handlungszyklus im „Erec“: zweite âventiuren-Reihe

4.3.2) 2. Handlungszyklus im „Thor“

5) Enite und Jane im Vergleich

6) Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Parallelen zwischen den klassischen Rittern des Mittelalters, dargestellt am Beispiel von Hartmanns von Aue „Erec“, und modernen Superhelden, repräsentiert durch die Filmfigur Thor. Das zentrale Ziel ist es, die Hypothese zu überprüfen, ob Superhelden als eine moderne Weiterentwicklung des ritterlichen Ideals betrachtet werden können, wobei insbesondere die Doppelwegstruktur und die moralische Entwicklung der Protagonisten im Fokus stehen.

  • Analyse der Doppelwegstruktur als narratives Element
  • Vergleich der Heldenreisen von Erec und Thor
  • Untersuchung der Bedeutung von weiblichen Hauptfiguren als moralische Kompasse
  • Charakterisierung von Erec und Thor als Protagonisten mit Fehlern und Wandlungspotenzial

Auszug aus dem Buch

4.3.2) 2. Handlungszyklus im „Thor“

Auf der Erde gelandet, wird Thor von der Astrophysikern Jane Foster und ihrem Team bestehend aus Professor Selvig, sowie Praktikantin Darcy aufgefunden, da Thor genau dort einschlug, wo Jane eine Himmelserscheinung erwartet hatte. Schon bei der ersten Begegnung ist Jane sichtlich angetan von Thor. Das Team bringt Thor ins Krankenhaus (30:30), wo dieser direkt randaliert und mit den Worten „ihr seid mir nicht gewachsen, dem mächtigen…“ ruhiggestellt wird (31:06). Thors Verhalten ist einerseits nachvollziehbar, weil er nicht weiß, was geschieht, anderseits hält er sich trotz seiner gegenwärtigen Menschlichkeit für etwas Besseres. Währenddessen stellt Jane fest, dass Thor wortwörtlich vom Himmel fiel (32:40) und fährt zurück ins Krankenhaus, um ihn zu befragen. Parallel dazu findet an dem Ort wo Mjöllnir einschlug bereits ein Wettbewerb statt, wer den Hammer herausziehen kann (34:10). Auch als Jane und die Anderen Thor eine Mahlzeit spendieren, verhält sich der Gott eher negativ, indem er „Diese sterbliche Hülle ist geschwächt, ich brauche eine Mahlzeit!“ (35:50) ruft und einen Becher auf den Boden wirft. Meiner Deutung nach verhält er sich so, als seien die Menschen seine Untertanen. Er reagiert erneut überheblich und lässt sich von Jane erklären, dass sein Verhalten fehlerhaft war, wirkt davon aber eher belustig, als dass er es ernst nimmt.

Zusammenfassung der Kapitel

1) Einleitung: Diese Einleitung führt in die Forschungsfrage ein, inwiefern Superhelden als „moderne Ritter“ fungieren, und benennt Erec und Thor als Untersuchungsobjekte.

2) Definition „Thor“: Es wird die mythologische Herkunft sowie die mediale Adaption von Thor als Marvel-Superheld kurz skizziert.

3) „Erec“ und die Doppelwegstruktur: Dieses Kapitel definiert die für den Artusroman grundlegende Doppelwegstruktur nach der Fachliteratur.

4.1) 1. Handlungszyklus: „Erec“ und „Thor“ im Vergleich: Der erste Handlungszyklus beider Protagonisten wird hinsichtlich ihrer Ausgangssituation und ersten Fehltritte vergleichend analysiert.

4.2) Zwischenfazit: Hier wird der erste Handlungszyklus reflektiert und die unterschiedliche Herangehensweise der beiden Protagonisten an ihre Schuld herausgearbeitet.

4.3.) 2. Handlungszyklus im „Erec“: erste âventiuren-Reihe: Dieser Abschnitt behandelt die erste Phase von Erecs âventiuren-Reihe und seine Entwicklung in der Konfrontation mit verschiedenen Gegnern.

4.3.1) 2. Handlungszyklus im „Erec“: zweite âventiuren-Reihe: Die zweite Phase von Erecs Reise wird als Wandlung vom Egoisten zum Altruisten beschrieben.

4.3.2) 2. Handlungszyklus im „Thor“: Das Kapitel analysiert Thors Wandlung auf der Erde und seine Entwicklung bis zum finalen Kampf gegen den „Destroyer“.

5) Enite und Jane im Vergleich: Die weiblichen Hauptfiguren werden hinsichtlich ihrer Funktion, ihrer Darstellung und ihrer Beziehung zu den Helden gegenübergestellt.

6) Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und bekräftigt die These der Superhelden als moderne Ritter.

Schlüsselwörter

Erec, Thor, Artusroman, Doppelwegstruktur, Superhelden, moderne Ritter, Mittelalter, minne, âventiuren, Enite, Jane, Heldenreise, Tugenden, Literaturwissenschaft, Filmvergleich.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, inwieweit moderne Superhelden als Weiterentwicklung mittelalterlicher Ritter aus Artusromanen betrachtet werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder sind die literarische Analyse der Doppelwegstruktur im „Erec“, die Charakterentwicklung der Helden und die Rolle der weiblichen Protagonisten.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, durch einen direkten Vergleich von Hartmann von Aues „Erec“ und dem Film „Thor“ Parallelen in der Heldenentwicklung und Ethik aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es wird eine komparative Analyse durchgeführt, die literaturwissenschaftliche Theorien auf die filmische Erzählstruktur anwendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden der erste und zweite Handlungszyklus beider Figuren analysiert, ihre Fehltritte besprochen und ihre moralische Wandlung sowie ihr Umgang mit ihren Partnerinnen untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Doppelwegstruktur, Rittertum, Heldenreise, minne, âventiuren, Transformation und Vergleichsanalyse.

Wie unterscheidet sich der moralische Werdegang von Erec und Thor?

Erec erkennt seine Schuld meist durch Reflexion und eigenes Handeln, während Thor anfangs von einer höheren Instanz (Odin) bestraft werden muss, bevor er Einsicht zeigt.

Warum spielen die weiblichen Figuren in diesem Vergleich eine so wichtige Rolle?

Enite und Jane dienen für die Protagonisten als moralische Kompasse und Katalysatoren für die notwendige menschliche Reifung der Helden.

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Detalles

Título
Ritterliche (Super)helden. "Erec" und "Thor" im Vergleich
Universidad
University of Osnabrück
Calificación
1,7
Autor
Anastasia Grubnik (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
22
No. de catálogo
V945003
ISBN (Ebook)
9783346279804
ISBN (Libro)
9783346279811
Idioma
Alemán
Etiqueta
ritterliche super erec thor vergleich
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anastasia Grubnik (Autor), 2019, Ritterliche (Super)helden. "Erec" und "Thor" im Vergleich, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/945003
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