Unterrichtsstunde: Lebensgemeinschaft Wiese – Forscherauftrag: Wie entsteht eine „Ameisenstraße“?


Unterrichtsentwurf, 2008

22 Seiten, Note: 13 Punkte


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Didaktische Stellung
1.1. Didaktische Stellung der Stunde innerhalb der Unterrichtseinheit
1.2. Sachanalyse
1.3. Analyse der Lehr – und Lernsituation
1.4. Zielstellung und sonderpädagogische Intention
1.5. Lernzielbegründung

2. Planung des Unterrichtsverlaufs

3. Literatur

4. Anlagen

1. Didaktische Analyse

1.1. Didaktische Stellung der Stunde innerhalb der Unterrichtseinheit

1. Stunde: Lebensraum Wiese – Forscherauftrag: Welche Pflanzen wachsen auf unserer Wiese?
2. Stunde: Lebensraum Wiese – Forscherauftrag: Wie heißen die Pflanzen auf unserer Wiese?
3. Stunde: Lebensraum Wiese – Weitere Bestimmung der Wiesenpflanzen und Herstellung eines Wiesenbildes
4. Stunde: Lebensraum Wiese – Wir lernen die Ameise kennen; Beobachtungen
5. Stunde: Lebensraum Wiese – Bau eines Ameisenhotels
6. Stunde: Lebensgemeinschaft Wiese – Versuch: Sichtbarmachen der Ameisensäure
7. Stunde: Lebensgemeinschaft Wiese – Was ist eine Ameisenstraße?
8. Stunde: Lebensgemeinschaft Wiese – Forscherauftrag: Wie entsteht eine „Ameisenstraße“?
9. Stunde: Lebensgemeinschaft Wiese – Herstellung eines Ameisenplakats in Gruppenarbeit (Teil 1)
10. Stunde: Lebensgemeinschaft Wiese – Herstellung eines Ameisenplakats in Gruppenarbeit (Teil 2)

1.2. Sachanalyse

Bei einer ersten Betrachtung der Wiese und ihrer Bewohner, haben sich die Schüler der Klasse 1a für die nähere Betrachtung der Ameise entschieden. Fast alle Kinder fanden dieses Tier am Interessantesten.

Glücklicherweise befindet sich in unmittelbarer Nähe des Schulgartens ein Erdnest der gelben Wiesenameise und eines der schwarzen Wegameise, so dass wir nahezu optimale Bedingungen vorfinden, um die Ameise zu beobachten und näher kennenzulernen.

Die Ameise

Ameisen (Formicidae) gehören zur Gruppe der staatenbildenden Insekten und sind eine Familie innerhalb der Hautflügler (Hymenoptera).

Weltweit sind rund 12000 Arten in allen Regionen der Erde bekannt. In Europa leben davon circa 180. Zu den geläufigsten und bekanntesten deutschen Arten gehören die Rote Waldameise und die Schwarze Wegameise.

Ein normaler Ameisenstaat besteht vorwiegend aus unfruchtbaren Weibchen und kann viele Millionen Tiere umfassen. Es besteht eine genaue Arbeitsteilung zwischen den verschiedenen Ameisengruppen. Neben der eierlegenden Königin gibt es die sogenannten Ammen, welche die Eier pflegen. Des Weiteren leben in einem Ameisenstaat Nestbauerinnen, Nahrungssucherinnen und Soldatinnen. Die mit Flügeln ausgestatten männlichen Ameisen haben nur eine Aufgabe, nämlich die ebenfalls mit Flügeln ausgestattete Jungkönigin während des Paarungsfluges zu befruchten.

Ein Ameisenkörper besteht aus drei sichtbar unterteilten Segmenten, dem Kopf (Caput), der Brust (Mesosoma) und dem Hinterleib (Metasoma).

Die meisten Ameisen sind Allesfresser. Ihre Nahrung besteht vor allem aus Insekten und anderen wirbellosen Tieren. Außerdem bedienen sie sich an Ausscheidungen verschiedener Lausarten (Honigtau), pflanzlicher Sekrete, Samen, Pollen und natürlich Früchten.

Die meisten Ameisennester bestehen aus kleinen Holz- oder Pflanzenteilen, Erdkrumen, Harz von Nadelgehölzen oder anderen natürlichen Materialien. Innerhalb einer Ameisenart können verschiedene Nestarten auftreten.

Das Erdnest ist die häufigste Nestart, bei der zumindest der Großteil aller Gänge und Kammern unterhalb der Erdoberfläche liegt. Erdnester sind sehr witterungsanfällig, sodass sie meistens nur an besonders geschützten Stellen wie beispielsweise unter wärmespeichernden Steinen zu finden sind. Die meisten Erdnester, wie zum Beispiel die der Gelben Wiesenameise, verfügen über eine kleine Kuppel. Solche Erdnester können mehr Sonnenstrahlen auffangen, als flache Nester. (Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Ameisen)

Die gelbe Wiesenameise

Die gelbe Wiesenameise gehört zu einer der häufigsten Ameisenarten in Mitteleuropa und ist durch ihre gelbliche Färbung gut zu erkennen. Sie „ist in vielen Gärten mit größeren Rasenflächen, auf Wiesen und Waldrändern anzutreffen (…). Sie legt ihre Erdnester oft unter Steinen an und errichtet umfangreiche Erdhügel die oft komplett von Gras überwachsen sind.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Gelbe_Wiesenameise)

Die schwarze Wegameise

Die schwarze Wegameise gehört ebenfalls zu einer der häufigsten Ameisenarten in Mitteleuropa. Diese Ameisengattung ist sehr Anpassungsfähig und baut ihr wenige Zentimeter hohen Nesthügel in Städten, Gärten, unter Steinen und auf dem Rasen. (Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarze_Wegameise)

Die Ameisenstraße

Eine Ameisenstraße ist eine Strecke, die von vielen Ameisen benutzt wird, um zum Beispiel Nahrung in den Bau zu transportieren. Diese sogenannten Straßen werden von den Ameisen durch Duftstoffe (Pheromone) markiert. „Wird von einer Ameise eine Nahrungsquelle entdeckt, begibt sie sich auf den Rückweg zum Ameisenbau und spritzt unterwegs eine Duftspur aus. Am Ameisenbau angekommen, würgt sie Teile der Nahrung hervor und verteilt sie an andere Ameisen. Derart angeregt, machen sich die anderen Ameisen ebenfalls auf den Weg und folgen der existierenden Duftspur. Auf dem Heimweg markieren sie ihrerseits den Weg mit Duftstoffen, so dass der Weg umso stärker duftet, je mehr Ameisen ihm folgen.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Ameisenstra%C3%9Fe)

1.3. Analyse der Lehr – und Lernsituation

Individuelle Lernvoraussetzungen für die konkrete Stunde:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Unterrichtsstunde: Lebensgemeinschaft Wiese – Forscherauftrag: Wie entsteht eine „Ameisenstraße“?
Note
13 Punkte
Autor
Jahr
2008
Seiten
22
Katalognummer
V94642
ISBN (eBook)
9783640128563
ISBN (Buch)
9783640129904
Dateigröße
1363 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Unterrichtsstunde, Lebensgemeinschaft, Wiese, Forscherauftrag, Ameisenstraße, Tiere der Wiese, Ameise, Förderzentrum, Lernbehinderung
Arbeit zitieren
Silvana Lehmann (Autor), 2008, Unterrichtsstunde: Lebensgemeinschaft Wiese – Forscherauftrag: Wie entsteht eine „Ameisenstraße“?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/94642

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