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Determinanten ausländischer Direktinvestitionen

Título: Determinanten ausländischer Direktinvestitionen

Trabajo de Seminario , 2006 , 35 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Diplom-Ökonomin Melanie Stahl (Autor)

Economía - Teoría y política del comercio internacional
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Ausländischen Direktinvestitionen (englisch: Foreign Direct Investment (FDI)) deutscher Unternehmen und deren Auswirkungen auf den heimischen Arbeitsmarkt wird in der Öffentlichkeit und Politik erhebliche Aufmerksamkeit zuteil. Der anhaltende Trend deutscher Unternehmen Produktion im Rahmen des so genannten offshoring ins Ausland zu verlagern, geht mit einem beträchtlichen Aufbau von Arbeitsplätzen im Ausland einher. Diese Entwicklung ist besonders durch die Befürchtung beherrscht, dass heimische Arbeitsplätze in Niedriglohnländer verlagert werden und Deutschland somit zu einem Verlierer der Globalisierung werden könnte. In diesem Zusammenhang titelte die Wochenzeitung „Die Zeit“ in einer ihrer Ausgaben: „Die Arbeit wandert aus“ und beschreibt darin die in Deutschland herrschende Stimmung als zwischen übertriebener Befürchtung und berechtigter Sorge liegend.
FDI bilden ein zentrales Kriterium zur Bestimmung multinationaler Unternehmenstätigkeit. Multinationale Unternehmen (MNU) liegen dann vor, „wenn Unternehmen im Ausland investiert haben und dort wertschöpfende Aktivitäten eigenverantwortlich betreiben“. MNU befinden sich beim Eintritt in ausländische Märkte zunächst im Nachteil gegenüber lokal ansässigen Unternehmen, da sie z. B. mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen des Auslands nicht so gut vertraut sind. Es ist somit zu hinterfragen, weshalb diese dennoch FDI tätigen.
Ziel dieser Arbeit ist es, mögliche Determinanten bzw. Bestimmungsgründe für diese Art von Kapitalbewegung zu bestimmen und sie auf ihre empirische Evidenz zu untersuchen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Ausländische Direktinvestitionen als grundlegende Begrifflichkeit

3 Die Theorie der Multinationalen Unternehmung – betriebswirtschaftliche Betrachtung

3.1 Ausgewählte partialanalytische Ansätze

3.2 Das eklektische Paradigma von Dunning

4 Die Theorie der Multinationalen Unternehmung – außenwirtschaftliche Betrachtung

4.1 Horizontale ausländische Direktinvestitionen

4.1.1 Darstellung grundlegender Annahmen

4.1.2 Analytische Betrachtungen

4.2 Vertikale ausländische Direktinvestitionen

4.2.1 Partialanalytische Betrachtung der Produktionsaufteilung

4.2.2 Allgemeine Gleichgewichtsbetrachtung der Produktionsaufteilung

5 Determinanten ausländischer Direktinvestitionen: Empirische Evidenz

5.1 Industrie- und unternehmensspezifische Determinanten

5.2 Länderspezifische Determinanten

6 Schlussbetrachtungen

Anhang I: Unmittelbare und mittelbare deutsche Direktinvestitionen im Ausland

Anhang II: FDI-Flows zu und von OECD-Ländern

Anhang III: Ausgewählte FDI-Indikatoren und internationale Produktion, 1982-2004

Anhang IV: Welt-Inward-FDI-Stock nach Sektoren und Industrien, 1990, 2003

Anhang V: Die Vorteilskategorien des OLI-Paradigmas

Anhang VI: Die grundlegenden Ideen des „Knowledge-Capital Approach“

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit verfolgt das Ziel, die zentralen Determinanten und Bestimmungsgründe für ausländische Direktinvestitionen (FDI) theoretisch zu identifizieren und auf ihre empirische Evidenz hin zu untersuchen.

  • Grundlagen und Begriffsbestimmung ausländischer Direktinvestitionen
  • Betriebswirtschaftliche Erklärungsansätze (monopolistische Vorteile, Internalisierung, OLI-Paradigma)
  • Außenwirtschaftstheoretische Analyse horizontaler und vertikaler FDI
  • Empirische Überprüfung der theoretisch abgeleiteten Einflussfaktoren

Auszug aus dem Buch

4.1.1 Darstellung grundlegender Annahmen

Zunächst sollen die Gewinne, die ein Unternehmen k im Land bzw. Markt i generiert, spezifiziert werden. Es gilt: = (p – c )x (4.1) k i k i k i Hierbei stellen p und x die Preise und Mengen dieses Unternehmens dar. Die Produktion erfolgt zu konstanten Grenzkosten c , wobei die Exponenten immer für einzelne Unternehmen (und Varianten) stehen. Das Unternehmen maximiert seinen Gewinn, woraus folgende Bedingung erster Ordnung resultiert: p (1 – 1/ ) = c , (4.2) k i k i k i wobei die Nachfrageelastizität bezeichnet. Aus den Gleichungen (4.1) und (4.2) ergibt sich für den Gewinn: = p x / = s Ei / , (4.3) k i k i k i k i wobei s als der Marktanteil des Unternehmens und Ei als die gesamten Aufwendungen einer Industrie im Land i definiert sind. Die Nachfrageelastizität sei nur in der Art und Weise unternehmensspezifisch, als dass sie vom Marktanteil des Unternehmens abhängig ist, = k i k i (s ). Für den Gewinn des Unternehmens k im Markt i ergibt sich somit: k i k i = s Ei / k i (s ). (4.4) k i Annahmegemäß gebe es nur zwei Länder, sodass E1 und E die Marktgrößen der betrachteten Industrie in den Ländern 1 und 2 sind. Es bestehen zwei Unternehmensarten: MNU, die in beiden Ländern produzieren und nationale Unternehmen, die in einem Land produzieren und das andere mittels Exporten bedienen. Die Anzahl der MNU mit Headquarter in Land 1 bzw. 2 werden mit m1 bzw. m bezeichnet und die Anzahl der nationalen Unternehmen in den einzelnen Ländern mit n1 und n . Dieser Einteilung liegen symmetrische Unternehmen eines Typs zugrunde. Darüber hinaus sehen sich alle Unternehmen in einem Markt derselben Nachfragefunktion gegenüber und 2 2 2

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der ausländischen Direktinvestitionen ein und erläutert die Relevanz der Arbeit sowie den methodischen Aufbau.

2 Ausländische Direktinvestitionen als grundlegende Begrifflichkeit: Dieses Kapitel definiert FDI im Kontext internationaler Richtlinien und grenzt sie von Portfolioinvestitionen ab.

3 Die Theorie der Multinationalen Unternehmung – betriebswirtschaftliche Betrachtung: Es werden klassische Theorien wie der monopolistische Vorteil von Hymer, die Internalisierungstheorie und das eklektische Paradigma von Dunning analysiert.

4 Die Theorie der Multinationalen Unternehmung – außenwirtschaftliche Betrachtung: Dieses Kapitel fokussiert auf formale Modelle zur Erklärung von horizontalen und vertikalen Direktinvestitionen unter Berücksichtigung von Transportkosten und Faktorpreisen.

5 Determinanten ausländischer Direktinvestitionen: Empirische Evidenz: Hier werden die theoretischen Erkenntnisse aus den vorangegangenen Kapiteln mit empirischen Studienergebnissen zu industrie- und länderspezifischen Einflussfaktoren verknüpft.

6 Schlussbetrachtungen: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen und reflektiert die Grenzen der untersuchten Ansätze.

Schlüsselwörter

Ausländische Direktinvestitionen, FDI, Multinationale Unternehmung, OLI-Paradigma, Horizontale Direktinvestitionen, Vertikale Direktinvestitionen, Skalenerträge, Transaktionskosten, Marktgröße, Außenwirtschaftstheorie, Unternehmensproduktivität, Standortvorteile, Internalisierung, Handelskosten, Faktorausstattungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den ökonomischen Ursachen, die Unternehmen dazu bewegen, Direktinvestitionen im Ausland zu tätigen, und untersucht, wie verschiedene theoretische Modelle diese Beweggründe erklären.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen die Abgrenzung von FDI-Formen, die betriebswirtschaftliche Begründung multinationaler Aktivitäten und die außenwirtschaftliche Analyse von Standortentscheidungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Determinanten von FDI zu identifizieren und zu prüfen, inwieweit diese theoretischen Annahmen durch empirische Forschung belegt werden können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und den Vergleich formaler ökonomischer Modelle sowie die Auswertung empirischer Studien zur Bestätigung theoretischer Hypothesen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine betriebswirtschaftliche Theoriebetrachtung, eine außenwirtschaftliche Analyse (horizontal/vertikal) und die empirische Überprüfung dieser Konzepte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind FDI, OLI-Paradigma, horizontale und vertikale Direktinvestitionen, Skalenerträge und Standortvorteile.

Was besagt das OLI-Paradigma nach Dunning?

Das OLI-Paradigma besagt, dass ein Unternehmen FDI tätigt, wenn es über Eigentumsvorteile (O), Internalisierungsvorteile (I) und Standortvorteile (L) verfügt.

Was ist der wesentliche Unterschied zwischen horizontalen und vertikalen FDI?

Horizontale FDI dienen primär der Erschließung ausländischer Absatzmärkte durch identische Produktion, während vertikale FDI auf die Ausnutzung von Faktorpreisunterschieden entlang der Wertschöpfungskette zielen.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle von Handelskosten?

Handelskosten fungieren als zentraler Erklärungsfaktor: Sie begünstigen horizontale Direktinvestitionen zur Vermeidung von Exportkosten, können aber vertikale Direktinvestitionen bei hohen Desintegrationskosten behindern.

Final del extracto de 35 páginas  - subir

Detalles

Título
Determinanten ausländischer Direktinvestitionen
Universidad
University of Hohenheim  (Außenwirtschaft)
Calificación
1,3
Autor
Diplom-Ökonomin Melanie Stahl (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
35
No. de catálogo
V94664
ISBN (Ebook)
9783640106974
ISBN (Libro)
9783640112265
Idioma
Alemán
Etiqueta
Determinanten Direktinvestitionen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Diplom-Ökonomin Melanie Stahl (Autor), 2006, Determinanten ausländischer Direktinvestitionen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/94664
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