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Altersbedingte Vorurteile am Arbeitsplatz. Verschiedene Generationen in Unternehmen

Título: Altersbedingte Vorurteile am Arbeitsplatz. Verschiedene Generationen in Unternehmen

Trabajo Escrito , 2019 , 31 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Madeleine Hartleff (Autor)

Psicología - Psicología social
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema 'Vorurteile am Arbeitsplatz'. Zu Beginn der Arbeit wird erläutert, was Vorurteile sind und wie diese entstehen. Als weiterer Punkt werden die theoretischen Grundlagen zum Abbau von Vorurteilen betrachtet. Im darauffolgenden Kapitel werden die jüngere und die ältere Generation mit ihren Eigenheiten näher betrachtet. Anschließend werden drei exemplarische Beispiel zu Vorurteilen in Unternehmen aufgeführt. Diese Beispiele sollen zeigen, zu welchen Vorurteilen es in Unternehmen durch die Konstellation 'Jung führt Alt' kommen kann. Im darauffolgenden Abschnitt wird es um konkrete Handlungsempfehlungen an junge Führungskräfte gehen, um die eigenen Vorurteile effektiv abbauen zu können.

Die Politik hat aufgrund des demografischen Wandels entschieden, dass das Renteneintrittsalter seit 2012 stufenweise auf 67 Jahre angehoben wird. Dies hat zur positiven Folge, dass immer mehr 'Alte' am Erwerbsleben teilhaben. Laut dem Statistischen Bundesamt nimmt die Zahl der Arbeitnehmer im Alter von 60 bis 64 Jahren deutlich stärker zu, als in anderen Altersgruppen. Die betriebswirtschaftliche und psychologische Literatur beschäftigt sich mit diesem Phänomen bereits seit einigen Jahren.

Das Thema 'Generationen führen' betrifft heute fast jedes Unternehmen. Wenn verschiedene Generationen zusammenkommen, geht dies meist nicht ohne verschiedene Vorstellungen und daraus entstehende Konflikte einher. Besonderes Konfliktpotenzial kann entstehen, wenn ältere Mitarbeiter von jüngeren Führungskräften geführt werden. Es lässt sich ebenso sagen, dass die demografische Entwicklung einer der Megatrends unserer Zeit ist.

Laut Schröder-Kunz haben die Führungskräfte einen großen Einfluss auf ihre Mitarbeiter, so auch die älteren Angestellten. Diese älteren Mitarbeiter bringen ein hohes Potenzial durch ihre Erfahrungen mit. Leider werden in unserer Gesellschaft immer noch viel zu häufig die negativen Seiten des Alterns betrachtet. Aufgrund dessen legt diese Arbeit ihr Augenmerk auf Vorurteile, die junge Führungskräfte gegenüber ihren älteren Mitarbeitenden haben können und wie diese Vorurteile im Unternehmen abgebaut werden können.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Vorurteile – eine sozialpsychologische Sicht

2.1 Vorurteil – eine Begriffsbestimmung

2.2 Entstehung von Vorurteilen

2.3 Reduktion von Vorurteilen

2.4 Zusammenfassung

3 Verschiedene Generationen in Unternehmen

4 Vorurteile und deren Wirkung auf ältere Mitarbeiter

5 Handlungsempfehlung für junge Führungskräfte

6 Diskussion

7 Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die sozialpsychologischen Hintergründe von altersbedingten Vorurteilen gegenüber älteren Mitarbeitenden in Unternehmen. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie junge Führungskräfte durch ein tieferes Verständnis dieser Mechanismen effektiv dazu beitragen können, Vorurteile abzubauen und ein produktives, generationsübergreifendes Arbeitsumfeld zu schaffen.

  • Sozialpsychologische Definition und Entstehung von Vorurteilen
  • Differenzierung der Generationen im aktuellen Arbeitskontext
  • Analyse der Auswirkungen von Vorurteilen auf ältere Beschäftigte
  • Strategien und Handlungsempfehlungen für Führungskräfte zur Vorurteilsreduktion
  • Reflexion über Diversitätsmanagement und Teamarbeit

Auszug aus dem Buch

2.1 Vorurteil – eine Begriffsbestimmung

In den frühen 1950er Jahren hat Allport ein Buch über Vorurteile geschrieben. In der deutschen Ausgabe das Vorurteil als natürlich und notwendig beschrieben, weil der Mensch ansonsten nicht überleben könnte. Der Mensch ist darauf angewiesen seine Umgebung in Kategorien oder Gruppen aufzuteilen. Es wird uns dadurch ermöglicht die Welt in gut und schlecht zu unterteilen und wir können schneller Entscheidungen treffen (Allport, 1971, S. 23). Nach Allport (1971) sieht die moderne Sozialpsychologie Vorurteile als einen Ausdruck einer konkreten Einstellung. Diese Einstellung bestehen aus drei Bestandteilen: einen affektiven oder emotionalen Teil, einen kognitiven Teil und einer Verhaltenskomponente (Aronson et al., 2008, S. 424).

In der folgenden Abbildung sind die drei Komponenten zur besseren Verdeutlichung dargestellt. Wie aus der Abbildung hervorgeht, beziehen sich Vorurteile auf die affektive Komponente. Da diese Komponente die Art, der damit verbunden Gefühle und deren Auswirkungen darstellt, kann daraus geschlossen werden, dass es positive und negative Vorurteile geben muss. In der Psychologie und im Allgemeinen werden Vorurteile hingegen nur mit negativen Einstellungen gegenüber anderen Menschen oder Gruppen verbunden (Aronson et al., 2008, S. 424).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des demografischen Wandels und die daraus resultierende Notwendigkeit ein, altersbedingte Vorurteile am Arbeitsplatz kritisch zu betrachten.

2 Vorurteile – eine sozialpsychologische Sicht: Das Kapitel definiert den Begriff des Vorurteils sowie dessen Entstehungsmechanismen und beleuchtet theoretische Ansätze zur Reduktion dieser Einstellungen.

3 Verschiedene Generationen in Unternehmen: Hier werden die aktuell im Arbeitsleben stehenden Generationen charakterisiert und deren spezifische Werte, Kompetenzen sowie wahrgenommene Unterschiede gegenübergestellt.

4 Vorurteile und deren Wirkung auf ältere Mitarbeiter: Dieses Kapitel analysiert konkrete, empirisch belegte Vorurteile gegenüber älteren Arbeitskräften und deren negative Auswirkungen auf deren berufliche Teilhabe und Weiterbildungsmöglichkeiten.

5 Handlungsempfehlung für junge Führungskräfte: Hier werden praktische Strategien vorgestellt, wie Führungskräfte mittels Diversity Management und gezielter Maßnahmen Vorurteile aktiv minimieren können.

6 Diskussion: Die Ergebnisse der Arbeit werden hier kritisch reflektiert, wobei der Fokus auf den theoretischen Erkenntnissen und den Anwendbarkeiten in der Praxis liegt.

7 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die zentrale Bedeutung des Abbaus von Vorurteilen für gemischte Teams zusammen und gibt einen Ausblick auf notwendige zukünftige Forschungsschwerpunkte.

Schlüsselwörter

Altersbedingte Vorurteile, Sozialpsychologie, Generationenmanagement, Führungskräfte, Altersdiskriminierung, Diversity Management, Stereotype, Diskriminierung, Demografischer Wandel, Arbeitsplatz, Vorurteilsreduktion, Ältere Arbeitnehmer, Junge Führungskräfte, Intergruppenbeziehungen, Personalmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die sozialpsychologischen Aspekte von Vorurteilen, insbesondere im Kontext von altersbedingten Vorbehalten gegenüber älteren Mitarbeitenden durch jüngere Führungskräfte in Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition und Entstehung von Vorurteilen, die Charakterisierung verschiedener Generationen im Arbeitsleben sowie Interventionsmöglichkeiten für Führungskräfte.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Führungskräfte durch theoretisches Wissen über Vorurteilsbildung einen bewussten Abbau dieser Einstellungen fördern können, um ein wertschätzendes Arbeitsklima zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender sozialpsychologischer Theorien und empirischer Studien zu den Themen Vorurteile, Generationenunterschiede und Management von Diversität.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung von Vorurteilen, eine Analyse der unterschiedlichen Generationen, eine Untersuchung spezifischer Altersvorurteile sowie praktische Handlungsempfehlungen für den Berufsalltag.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den prägenden Begriffen zählen Altersbedingte Vorurteile, Generationenmanagement, Diversity Management und Vorurteilsreduktion.

Was besagt das im Text erwähnte Defizit-Modell in Bezug auf das Alter?

Das Defizit-Modell nach Wechsler (1944) postuliert eine kognitive Leistungsminderung ab dem 50. Lebensjahr, was in der Arbeit jedoch als widerlegt und als Grundlage für unbegründete Vorurteile kritisiert wird.

Welchen Nutzen bieten sogenannte "Lern-Tandems" im Unternehmen?

Lern-Tandems ermöglichen einen gegenseitigen Wissensaustausch, bei dem jüngere Mitarbeitende theoretisches Wissen weitergeben und ältere Kollegen ihre langjährige Praxiserfahrung einbringen, was Vorurteile abbaut und das Teamgefühl stärkt.

Wie beeinflussen Führungskräfte die Wahrnehmung von Altersunterschieden im Team?

Führungskräfte können durch Reflexion der eigenen Haltung und gezielte Teamentwicklung (z. B. durch Kontaktprojekte) die Wertschätzung für die individuellen Stärken jedes Alters fördern und so Vorurteile aktiv minimieren.

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Detalles

Título
Altersbedingte Vorurteile am Arbeitsplatz. Verschiedene Generationen in Unternehmen
Universidad
SRH - Mobile University
Calificación
1,0
Autor
Madeleine Hartleff (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
31
No. de catálogo
V947218
ISBN (Ebook)
9783346315212
Idioma
Alemán
Etiqueta
Vorurteil Alter Führungskraft Arbeitsplatz Entstehung von Vorurteilen Reduktion von Vorurteilen Jung führt Alt Generationen führen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Madeleine Hartleff (Autor), 2019, Altersbedingte Vorurteile am Arbeitsplatz. Verschiedene Generationen in Unternehmen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/947218
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