Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Deporte - Economía del deporte, Gestión del deporte

Third Party Ownership im Fußball

Auswirkungen und Reaktionen auf das FIFA-Verbot

Título: Third Party Ownership im Fußball

Tesis de Máster , 2018 , 58 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Marcus Hagemann (Autor)

Deporte - Economía del deporte, Gestión del deporte
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Die Arbeit wird die Praktik von Third Party Ownership und seine heutige Rolle im internationalen Fußball erläutern, bevor die Auswirkungen und Reaktionen auf das FIFA-Verbot untersucht werden. In Kapitel 2 soll zunächst ein Überblick über den Begriff „Third Party Ownership“, sowie die dazugehörigen Bausteine und die Regulierungsmaßnahmen geschaffen werden. Kapitel 3 bringt Third Party Ownership in den Kontext des ökonomischen Klimas des internationalen Fußballs und stellt die finanzielle und wettbewerbliche Notwendigkeit von Third Party Ownerships vor sowie Argumente dafür, warum die Praxis verboten werden sollte. Abschließend werden die Auswirkungen und Reaktionen auf das Verbot von Third Party Ownership in Kapitel 4 dargestellt. Insbesondere die Rechtmäßigkeit des TPO-Verbots, ob eine weniger restriktive Alternative zum FIFA-Verbot existiert und wie der finanzielle Nutzen von TPO ersetzt werden kann, wenn das Verbot bestehen bleibt.

Allein in der Saison 2014/2015 erzielte der europäische Fußballmarkt einen Gesamtumsatz von € 22 Milliarden und stellte somit einen neuen Rekord auf, wovon allein die 20 englischen Premier League-Vereine € 4,4 Milliarden erwirtschaftetet haben. Durch diese Zahlen wird das wirtschaftliche Potenzial des Fußballs, der über die Jahre zunehmend kommerzialisiert wurde, belegt. Allerdings sind "rote Zahlen" auf den Konten der Vereine keine Seltenheit: Das Geschäftsjahr 2015 beendeten die Erstligisten aus Europa mit einem Verlust von insgesamt € 323 Millionen. Betrachtet man die globalen Transferausgaben der Sommertransferperiode 2017, vom 01.06. bis zum 01.09., so belaufen sich die Transferausgaben auf ca. € 3,7 Milliarden. Weshalb haben Vereine die Möglichkeit, solche immensen Summen zu investieren? Vereine versuchen, ihr Kapital zu erhöhen, indem sie Beteiligungen an zukünftigen Spielerwechseln an Investoren verkaufen. Jenes Geschäftsmodell wird als „Third Party Ownership“ beschrieben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. DAS MODELL THIRD PARTY OWNERSHIP

2.1. DEFINITION UND ELEMENTE EINES TPO VERTRAGES

2.2. GRUNDLAGEN DES TRANSFERINVESTMENTS

2.2.1. SPIELERVERTRAG, SPIELERLIZENZ, SPIELERLAUBNIS

2.2.2. SPIELERTRANSFERS

2.3. REGULIERUNGEN

2.3.1. REGULIERUNGEN DURCH NATIONALE VERBÄNDE

2.3.2. WELTWEITE REGULIERUNG DURCH DIE FIFA

2.4. UNTERSCHIEDLICHEN TYPEN DES INVESTORS

2.5. VERSCHIEDENE MODELLE DER THIRD PARTY OWNERSHIP

2.5.1. FINANZIERUNGS TPO

2.5.2. INVESTMENT TPO

2.5.3. TPO MIT AUSBILDUNGSVEREIN

3. TPO IN DER WIRTSCHAFTSLAGE DES INTERNATIONALEN FUSSBALLS

3.1. URSPRUNG UND AUSWEITUNG VON TPO

3.2. WIRTSCHAFTLICHES UNGLEICHGEWICHT IM INTERNATIONALEN FUSSBALL

3.3. TPOS BEDEUTUNG FÜR FUSSBALLVEREIN

3.3.1. TPOS ROLLE IM ÖKONOMISCHEN UMFELD DES FUSSBALLS

3.3.2. SELLING-KLUBS: KÄMPFEN UMS ÜBERLEBEN

3.3.3. SELLING-KLUBS: STREBEN NACH RELEVANZ

3.3.4. NOTWENDIGKEIT VON TPO FÜR DIE SELLING-KLUBS

3.4. GRÜNDE FÜR EIN INVESTMENT IN TPO

3.5. WARUM TPOS VERBIETEN?

3.5.1. DER LANGFRISTIGE FINANZIELLE SCHADEN DURCH TPO

3.5.2. THIRD PARTY INFLUENCE

4. DIE AUSWIRKUNGEN UND REAKTIONEN AUF DAS VERBOT DER FIFA

4.1. DIE AUSWIRKUNGEN

4.2. UMGEHUNG VOM TPO VERBOT

4.3. DIE RECHTLICHE ANFECHTUNG GEGEN DAS VERBOT DER FIFA

4.3.1. VERSTOB GEGEN DAS EU-WETTBEWERBSRECHT

4.3.2. GELTENDES RECHT: ARTIKEL 101 UND 102 AEUV

4.3.3. WIDERSPRUCH GEGEN DIE FIFA: MECA-MEDINA

4.4. ALTERNATIVEN ZUM TPO

4.4.1. DEN FINANZIELLEN NUTZEN VON TPO ERSETZEN

4.4.2. SOLIDARITÄTSMECHANISMUS UND AUSBILDUNGSKOMPENSATION

4.4.3. DIE BEDEUTUNG VON SPIELERBERATERN REDUZIEREN

4.4.4. WENIGER LEIHGESCHÄFT

4.4.5. LUXUSSTEUER

4.4.6. VERTEILUNG VON TURNIERGELDERN

5. FAZIT

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Modell der „Third Party Ownership“ (TPO) im internationalen Profifußball, analysiert dessen wirtschaftliche Bedeutung für kleinere Vereine und bewertet die Auswirkungen sowie die Rechtmäßigkeit des von der FIFA eingeführten Verbots dieser Praxis.

  • Wirtschaftliche Bedeutung und Hintergründe von TPO für Vereine
  • Analyse des finanziellen Ungleichgewichts im Profifußball
  • Rechtliche Prüfung des FIFA-TPO-Verbots anhand des EU-Wettbewerbsrechts
  • Kritische Würdigung der Auswirkungen auf die Transferlandschaft
  • Evaluation von Alternativen zum TPO-Modell

Auszug aus dem Buch

2.1. Definition und Elemente eines TPO Vertrages

Es gibt mehrere akademische Definitionen für Third Party Ownership ("TPO") wie zum Beispiel die von Richard Andrews: "Eigentum an wirtschaftlichen Rechten an einem Fußballspieler durch eine Entität, die kein Fußballverein ist"12. Die Clifford Chance-Anwälte Romain Soiron und Victoriano Melero definieren TPO als: "Eigentum eines Dritten am wirtschaftlichen Wert (d.H. wirtschaftlichen Rechten) eines Fußballspielers."13

Del Fabro unterscheidet und spricht in solchen Fällen von einem TPO, wenn das Eigentum an dem Übertragungsrecht oder die Forderung an den Dritten übertragen wurde. Andere Investitionen, insbesondere solche, die nur auf einer Schuldverpflichtung basieren, nennt er "Third Party Investment" (TPI). Diese Unterscheidung wirkt sich vor allem auf Insolvenzfälle aus, da das abgetretene Eigentum Verfügungsrechte für das zugeteilte Eigentum hat.14

Jedoch wird Third Party Ownership gewöhnlich und allgemein als die Vereinbarung zwischen einem Club und einer Drittpartei, wie Investmentfonds, Unternehmen, Sportagenturen, Agenten und/oder Privatinvestoren definiert.15 Gemäß dieser Vereinbarung erwirbt ein Investor eine wirtschaftliche Beteiligung oder ein künftiges Darlehen im an der eventuellen Übertragung der Rechte eines bestimmten Fußballspielers.16 Nicht relevant ist hierbei ob es sich dabei um eine tatsächliche Zahlung zugunsten eines Vereins handelt oder nicht,

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Kommerzialisierung und finanzielle Schieflage im Profifußball sowie die Entstehung des TPO-Modells als Reaktion auf den Finanzbedarf der Vereine.

2. DAS MODELL THIRD PARTY OWNERSHIP: Dieses Kapitel definiert TPO, erläutert die Grundlagen von Transferinvestments sowie die regulatorischen Rahmenbedingungen und unterschiedlichen Investorentypen.

3. TPO IN DER WIRTSCHAFTSLAGE DES INTERNATIONALEN FUSSBALLS: Hier wird der Ursprung der TPO-Praxis in Südamerika diskutiert und das existierende finanzielle Gefälle zwischen europäischen Top-Clubs und kleineren Vereinen untersucht.

4. DIE AUSWIRKUNGEN UND REAKTIONEN AUF DAS VERBOT DER FIFA: Dieses Hauptkapitel analysiert das FIFA-Verbot, prüft dessen Vereinbarkeit mit EU-Recht und evaluiert mögliche alternative Lösungsansätze.

5. FAZIT: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kritisiert, dass das absolute Verbot der FIFA ohne vorherige gründliche Untersuchung politisch motiviert wirkt und die Probleme der finanzschwächeren Clubs verschärft.

Schlüsselwörter

Third Party Ownership, TPO, FIFA, Transferrechte, Fußball, EU-Wettbewerbsrecht, Finanzierung, Selling-Clubs, Transfermarkt, Spielerberater, Investitionen, Meca-Medina, Art. 18bis, Vermarktung, wirtschaftliche Rechte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Masterthesis behandelt die rechtliche und ökonomische Problematik der „Third Party Ownership“ (TPO), also die Beteiligung Dritter an Transferrechten von Fußballspielern, sowie die Folgen des FIFA-Verbots dieser Praxis.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind das wirtschaftliche Ungleichgewicht im internationalen Fußball, die Abhängigkeit von Investoren, die rechtliche Anfechtbarkeit der FIFA-Statuten vor dem EuGH und die Suche nach tragfähigen Alternativen zur TPO-Finanzierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Auswirkungen des TPO-Verbots auf die finanzielle Stabilität sogenannter „Selling-Clubs“ zu analysieren und zu bewerten, ob das Verbot im Einklang mit EU-Wettbewerbsrecht steht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine juristisch-ökonomische Analyse, die auf Literaturrecherche, der Untersuchung von Reglements (FIFA-RSS) und der Analyse von EU-Gerichtsurteilen (EuGH) basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des TPO-Modells, die Analyse der ökonomischen Notwendigkeit für Clubs, die rechtliche Prüfung des FIFA-Verbotes (Artikel 101/102 AEUV) und die kritische Auseinandersetzung mit Alternativen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Third Party Ownership (TPO), FIFA-Verbot, wirtschaftliche Rechte, EU-Wettbewerbsrecht, Selling-Clubs, Transfermarkt, Solidaritätsmechanismus und Finanzielle Stabilität.

Wie bewertet der Autor das FIFA-Verbot?

Der Autor kritisiert das pauschale Verbot als zu weit gefasst und politisch motiviert, da es die finanziellen Probleme kleinerer Vereine verschärft, ohne dabei die zugrunde liegenden strukturellen Probleme des Marktes zu lösen.

Welche Rolle spielt das Meca-Medina-Urteil in diesem Kontext?

Das Meca-Medina-Urteil dient als rechtlicher Prüfmaßstab, um zu untersuchen, ob eine durch die FIFA verhängte Wettbewerbsbeschränkung (das TPO-Verbot) durch legitime Ziele gerechtfertigt und dabei verhältnismäßig ist.

Final del extracto de 58 páginas  - subir

Detalles

Título
Third Party Ownership im Fußball
Subtítulo
Auswirkungen und Reaktionen auf das FIFA-Verbot
Universidad
Private University of Applied Sciences Goettingen
Calificación
2,0
Autor
Marcus Hagemann (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
58
No. de catálogo
V948937
ISBN (Ebook)
9783346289643
ISBN (Libro)
9783346289650
Idioma
Alemán
Etiqueta
third party ownership fußball auswirkungen reaktionen fifa-verbot
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Marcus Hagemann (Autor), 2018, Third Party Ownership im Fußball, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/948937
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  58  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint