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Warum Nudging an Bedeutung gewinnt. Zusammenhänge zwischen Werbewirkung und Konsumentenverhalten aus Sicht des Neuromarketings

Title: Warum Nudging an Bedeutung gewinnt. Zusammenhänge zwischen Werbewirkung und Konsumentenverhalten aus Sicht des Neuromarketings

Textbook , 2021 , 102 Pages

Autor:in: Daniel Scherb (Author)

Communications - Multimedia, Internet, New Technologies
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Das E-Commerce hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung zugenommen. Konsumenten kaufen inzwischen nicht nur regelmäßig im Internet ein, sie geben bei ihren virtuellen Einkaufstouren auch tendenziell immer mehr Geld aus. Das führte dazu, dass Unternehmen ihre Marketing- und Kommunikationsansätze angepasst haben und vermehrt ihre Werbebotschaften auf verschiedenen Onlinekanälen kommunizieren.

Durch die heutige Informationsflut ist jedoch die Gefahr groß, dass die meisten Werbebotschaften nicht wahrgenommen werden. Was ist Nudging und welche neuen Erkenntnisse können Unternehmen durch den Nudge-Ansatz gewinnen? Handelt es sich dabei um einen vorübergehenden „Hype“ oder könnte es ein wegweisend neuer Ansatz zur Konsumentenbeeinflussung werden?

Daniel Scherb gibt einen Überblick über die Werbewirkung moderner Marketing- und Kommunikationsmittel, wobei er auf die Zusammenhänge zwischen Werbewirkung und Konsumentenverhalten eingeht. Er analysiert insbesondere, ob der Einsatz von Nudging künftig eine tragende Rolle in der Marketing- und Kommunikationsansprache von Kunden spielen kann.

Aus dem Inhalt:
- New Economy;
- Informationsgesellschaft;
- Medienwirkung;
- Marketingstrategie;
- Kommunikationsstrategie;
- Verhaltensökonomie

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Entstehung und Bedeutung der New Economy

1.2 Medien und Mediennutzung im Wandel

1.3 Zielsetzung und Abgrenzung

2 Veränderung der Ansprache und Verhalten der Rezipienten aus Sicht der Medien- und Kommunikationswissenschaft

2.1 Konsumenten, Kaufverhalten und Kaufprozesse – ein wissenschaftlicher Überblick

2.1.1 Begriffsdefinitionen: Konsument, Konsumentenverhalten & Kaufprozess

2.1.2 Kaufentscheidungstypen

2.1.3 Konsumentenverhalten aus Sicht der Neuromarketings

2.1.4 Bedeutung von multimedialen Faktoren in der heutigen Medienumwelt

2.2 Marketing- und Kommunikationsstrategien im Wandel

2.2.1 Marketingverständnis

2.2.2 Im Wandel der Zeit – der Weg zum heutigen Marketing

2.2.3 Marketinginstrumente 2.0

2.3 Nudging als moderner Neuromarketingansatz

2.3.1 Definition

2.3.2 Status quo: Nudges in Politik, Gesundheit und Wirtschaft

2.3.3 Nudging in der Kritik - der Weg in eine digitale Dystopie?

3 Nudging – eine neue Grundlage zur Entscheidungsbeeinflussung?

3.1 Kriterien und Vorgehen

3.2 B2B – Dropbox, Hubspot & SIEMENS AG

3.3 B2C – Amazon, Otto & Verivox

4 Darstellung der Ergebnisse

5 Schlussbetrachtung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, den Zusammenhang zwischen Werbewirkung und Konsumentenverhalten zu analysieren und zu untersuchen, ob der Nudge-Ansatz aus der Verhaltensökonomie neue Möglichkeiten für das Online-Marketing zur Konsumentenbeeinflussung bietet.

  • Analyse des Wandels des Konsumentenverhaltens im digitalen Zeitalter.
  • Untersuchung von Nudging-Instrumenten als neuartige Methode im Neuromarketing.
  • Durchführung einer Stichprobenanalyse von B2B- und B2C-Websites hinsichtlich Nudge-Anwendungen.
  • Kritische Reflexion der ethischen Implikationen von Nudging in der digitalen Kommunikation.

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Definition

„Kleine und scheinbar unwichtige Details können großen Einfluss darauf haben, wie Menschen sich verhalten. Eine gute Faustregel ist, davon auszugehen, dass alles wichtig ist.“127 Der Begriff „Nudging“ beziehungsweise „Nudge“ leitet sich dabei aus dem Englischen ab und bedeutet übersetzt anstoßen oder stupsen.128 Mithilfe eines solchen Schubs soll auf etwas aufmerksam gemacht, an etwas erinnert oder vorsichtig gewarnt werden.129 Es wird davon ausgegangen, dass Menschen in unterschiedlichen Situationen über eine große Anzahl an Handlungsmöglichkeiten verfügen und dabei häufig Fehler begehen beziehungsweise sich sogar irrational verhalten.130

Erstmals wurde der Begriff des Nudge im Jahr 2008 vom US-Ökonom und Wirtschaftswissenschaftler Richard H. Thaler und dem Rechtswissenschaftler Cass Sunstein in ihrem Buch „Nudge – Improving Decisions about Health, Wealth and Happiness“ eingehend thematisiert.131 Eine einheitliche Definition lässt sich aufgrund des jungen Forschungsfeldes in der Literatur bisher nur schwer ausmachen, jedoch gibt es verschiedene Quellen, die eine ähnliche Betrachtung der Begrifflichkeit vertreten. Thaler und Sunstein selbst verstehen als Nudge „[…] any aspect of the choice architecture that alters people’s behavior in a predictable way without forbidding any options or significantly changing their economic incentives.“132 Nudging kann als eine Technik der Verhaltensbeeinflussung verstanden werden, die in erster Linie das menschliche Verhalten auf vorhersagbare Weise versucht zu beeinflussen, ohne dabei allerdings auf explizite Verbote, Gebote oder anderer ökonomische Anreize zurückzugreifen.133 134 „[…] Durch eine behutsame, quasi „minimalinvasive“ Umgestaltung der Entscheidungssituation […]“ sollen komplexe Entscheidungen erleichtert oder Selbstkontrollprobleme reduziert werden - stets mit der Wahrung der individuellen Entscheidungsfreiheit.135

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet den Wandel der Mediennutzung durch das Internet und führt in die Relevanz der Untersuchung des Nudge-Ansatzes für die moderne Konsumentenbeeinflussung ein.

2 Veränderung der Ansprache und Verhalten der Rezipienten aus Sicht der Medien- und Kommunikationswissenschaft: Dieses Kapitel liefert einen theoretischen Überblick zum Konsumentenverhalten, den Wandel von Marketingstrategien und führt in die Grundlagen des Neuromarketings und des Nudgings ein.

3 Nudging – eine neue Grundlage zur Entscheidungsbeeinflussung?: Hier werden Kriterien für die Analyse von Nudges festgelegt und eine Untersuchung der Websites ausgewählter B2B- und B2C-Unternehmen vorgenommen.

4 Darstellung der Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die empirischen Ergebnisse der Stichprobenanalyse und differenziert zwischen den Nudge-Einsätzen in B2B- und B2C-Bereichen.

5 Schlussbetrachtung und Ausblick: Diese Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen, reflektiert kritisch über die ethischen Herausforderungen des Nudgings und gibt einen Ausblick auf künftige Forschungsmöglichkeiten.

Schlüsselwörter

Nudging, Neuromarketing, Konsumentenverhalten, Online-Marketing, Entscheidungsarchitektur, Verhaltensökonomie, B2B, B2C, Conversion-Optimierung, Medienwandel, Informationsgesellschaft, digitale Transformation, Werbewirkung, User Experience, Defaults.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen im E-Commerce Erkenntnisse aus der Verhaltensökonomie und dem Neuromarketing, speziell den Nudge-Ansatz, nutzen, um das Konsumentenverhalten gezielt zu beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen den Medienwandel, die Evolution des Marketings, psychologische Grundlagen der Kaufentscheidung sowie die praktische Anwendung von Nudges im Internet.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den aktuellen Status von Nudging als Methode zur Konsumentenbeeinflussung in B2B- und B2C-Unternehmen zu analysieren und zu klären, ob dies eine tragende Rolle im zukünftigen Online-Marketing spielen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung des Themas sowie eine Stichprobenanalyse von Unternehmenswebsites (B2B und B2C) zur Identifikation spezifischer Nudge-Elemente.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretische Modelle des Konsumentenverhaltens, die Entwicklung des Marketings hin zur digitalen Orientierung und detailliert die konkreten Nudge-Implementierungen bei Unternehmen wie Dropbox, HubSpot, Siemens, Amazon, Otto und Verivox.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Nudging, Neuromarketing, Online-Marketing, Entscheidungsarchitektur und Konsumentenverhalten.

Worin unterscheiden sich Nudges im B2B- im Vergleich zum B2C-Bereich?

Während B2B-Websites verstärkt auf informative Nudges und lange Entscheidungsprozesse setzen, nutzen B2C-Unternehmen häufiger Defaults, zeitlich begrenzte Angebote und visuelle Designelemente zur sofortigen Conversion.

Wie begegnet man der Kritik am Nudging?

Die Arbeit diskutiert die Kritik an der moralischen Dilemmastruktur und Manipulation, wobei Sunstein argumentiert, dass Nudges oft lediglich Informationen bereitstellen, die das Leben erleichtern, ohne die Entscheidungsfreiheit zu untergraben.

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Details

Title
Warum Nudging an Bedeutung gewinnt. Zusammenhänge zwischen Werbewirkung und Konsumentenverhalten aus Sicht des Neuromarketings
Author
Daniel Scherb (Author)
Publication Year
2021
Pages
102
Catalog Number
V950346
ISBN (eBook)
9783964873132
ISBN (Book)
9783964873149
Language
German
Tags
Nudging Neuromarketing Konsumentenverhalten Informationsgesellschaft Medienwirkung Marketingstrategie Kommunikationsstrategie Verhaltensökonomie Amazon B2B B2C Behavioristisches S-R-Modell Neobehavioristisches S-O-R-Modell DINU-Modell Mediennutzung Kaufentscheidung Kaufprozess Kaufentscheidungstypen Medienumwelt Marketinginstrumente 2.0 Kritik Nudging Inbound-Marketing Online KPIs
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Scherb (Author), 2021, Warum Nudging an Bedeutung gewinnt. Zusammenhänge zwischen Werbewirkung und Konsumentenverhalten aus Sicht des Neuromarketings, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/950346
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