Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Pédagogie - Système scolaire, Politique d'enseignement et de l'école

Inklusiver Unterricht. Kann eine gemeinsame Teilhabe an sozialen und pädagogischen Praktiken im Hinblick auf soziale Akzeptanz sowie Lern- und Leistungsentwicklung funktionieren?

Titre: Inklusiver Unterricht. Kann eine gemeinsame Teilhabe an sozialen und pädagogischen Praktiken im Hinblick auf soziale Akzeptanz sowie Lern- und Leistungsentwicklung funktionieren?

Dossier / Travail , 2020 , 20 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Auteur)

Pédagogie - Système scolaire, Politique d'enseignement et de l'école
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Die Arbeit versucht, zwei der großen Ströme des aktuellen pädagogischen Denkens zu verbinden, indem sie danach fragt, ob eine gemeinsame Teilhabe an sozialen und pädagogischen Praktiken im Hinblick auf soziale Akzeptanz sowie Lern- und Leistungsentwicklung unter dem Anspruch inklusiven Unterrichts funktionieren kann.

Um dieser Frage nachzugehen, ist es notwendig, die einzelnen Bausteine selbiger zu definieren. So ist unter dem inklusiven Unterricht die Reintegration von Kindern mit besonderem Förderbedarf in die Klassengemeinschaft zu verstehen. Im Vordergrund stehen die Gemeinsamkeiten aller Kinder, ohne dabei Unterschiede aufgrund ihrer Vielfalt herzustellen. Im Kontext dieser Arbeit wird dieses Verständnis konkret auf den Unterricht und das soziale Miteinander sowohl zwischen Lehrenden und Lernenden als auch direkt zwischen den Schülern bezogen.

In den vergangenen 50 Jahren haben sich die Diskurse um die pädagogische Praxis stark gewandelt. Unter anderem wird mit zunehmender Intensität diskutiert, wie Inklusion für und Partizipation von Kindern und Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf ermöglicht werden kann.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Sensibilisierung

2.1 Inklusion in Europa und Deutschland

2.2 Teilhabe an Praktiken

3 Analyse

3.1 Rekonstruktion und Analyse ausgewählter Videofragmente

3.2 Kritik

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit untersucht, ob eine gemeinsame Teilhabe an sozialen und pädagogischen Praktiken unter dem Anspruch inklusiven Unterrichts funktionieren kann. Dabei wird analysiert, inwiefern eine solche Praxis zur sozialen Akzeptanz sowie zur Lern- und Leistungsentwicklung von Kindern mit und ohne Förderbedarf beitragen kann, wobei insbesondere die Diskrepanz zwischen theoretischem Anspruch und schulischer Realität im Fokus steht.

  • Inklusion im europäischen und deutschen Bildungssystem
  • Bedeutung der Teilhabe an unterrichtlichen Praktiken
  • Analyse eines inklusiven Schulmodells mittels Videorekonstruktion
  • Umgang mit negativen Reaktionen und Konflikten im Unterricht
  • Herausforderungen der Umsetzung durch Ressourcenmangel und Differenzierung

Auszug aus dem Buch

Umgang mit negativen Reaktionen

Die Situation der Teilhabe der „besonderen Kinder“ würde nicht im Plenum thematisiert worden sein. Erst beim Aufkommen negativer Reaktionen in Form von offensichtlichen Tuscheleien und Gekicher, wären diese Kinder separat über die Situation aufgeklärt worden. „Es kommt dir komisch vor, das Kind sieht anders aus als du es kennst.“, entgegneten die Lehrkräfte den Kindern unter anderem (vgl. Szene Video TdiverS (kein Jahr): Germany2 20.02 – 20.45). Es folgt die Erklärung, was das Besondere an dem Kind ist, über welches vorher getuschelt wurde. Somit reagierten die beiden Pädagoginnen so, wie es in der Theorie ebenfalls empfohlen wird. Laut Prengel (2013) dürfen negative Reaktionen nicht ignoriert werden, sondern müssen direkt thematisiert werden. Bei schwerwiegenden Handlungen muss das Fehlverhalten angemessen sanktioniert werden und der „Täter“ muss dabei helfen seine Handlungen wieder gut zu machen. Dabei dürfen keine Ausgrenzungen stattfinden (vgl. ebd., S.179). In dieser Sequenz als auch in den Darstellungen gemeinsamen Unterrichts zuvor, wird zudem die Umsetzung der Gleichheit aller Menschen im Unterricht deutlich, welches ebenfalls der Anspruch der UNESCO ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik der Inklusion ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der gemeinsamen Teilhabe von Kindern mit und ohne Förderbedarf unter den Bedingungen inklusiven Unterrichts.

2 Theoretische Sensibilisierung: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Inklusion dargelegt, die Abgrenzung zur Integration vorgenommen und Qualitätsmerkmale inklusiven Unterrichts nach Prengel diskutiert.

3 Analyse: Das Kapitel analysiert anhand von Videomaterial die praktische Umsetzung inklusiver Schulmodelle, wobei pädagogische Praktiken, der Umgang mit Konflikten und das Gelingen von Teilhabe kritisch beleuchtet werden.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und konstatiert, dass Inklusion ein fortlaufender Prozess ist, bei dem Diskrepanzen zwischen Theorie und Praxis bestehen bleiben, die jedoch durch kooperatives Handeln bewältigt werden können.

Schlüsselwörter

Inklusion, Integration, Teilhabe, pädagogische Praktiken, gemeinsamer Unterricht, sonderpädagogischer Förderbedarf, soziale Akzeptanz, Lernentwicklung, Unterrichtsgestaltung, binnendifferenzierter Unterricht, Lehrkraft, Konfliktmanagement, Schulkultur, Schulsystem, Leistungsbewertung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob und wie eine gemeinsame Teilhabe an sozialen und pädagogischen Praktiken in einer inklusiven Schule unter Berücksichtigung von sozialer Akzeptanz sowie Lern- und Leistungsentwicklung funktionieren kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den zentralen Themen gehören der Inklusionsbegriff im deutschen Schulsystem, die Bedeutung von Unterrichtspraktiken, die Rolle der Binnendifferenzierung sowie der Umgang mit sozialen Herausforderungen wie Konflikten innerhalb inklusiver Lerngruppen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu untersuchen, wie sich die theoretischen Anforderungen an Inklusion mit der pädagogischen Praxis im Schulalltag vereinbaren lassen und welche Auswirkungen dies auf die beteiligten Schülerinnen und Schüler hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Fachliteratur sowie einer qualitativen Analyse von Videomaterial (TDiverS-Projekt), um die Praxis einer inklusiven Beschulung zu rekonstruieren und kritisch zu hinterfragen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einbettung zum inklusiven Unterricht und eine konkrete Analyse ausgewählter Videosequenzen, in denen Pädagoginnen ihre Erfahrungen mit der Kooperation in einem inklusiven Schulmodell reflektieren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Inklusion, Teilhabe, pädagogische Praktiken, sonderpädagogischer Förderbedarf, soziale Akzeptanz sowie die Herausforderungen des inklusiven Unterrichts in der Praxis.

Warum wird im Video das Außenklassenmodell analysiert?

Dieses Modell dient als praktisches Beispiel dafür, wie zwei Lehrkräfte (Regel- und Sonderpädagogik) kooperativ arbeiten können, um Kinder mit und ohne Förderbedarf gemeinsam in einer Regelklasse zu unterrichten.

Wie gehen die im Video gezeigten Lehrkräfte mit negativen Reaktionen von Kindern um?

Die Lehrkräfte setzen auf eine direkte Thematisierung von Konflikten oder Tuscheleien, um den Kindern das Verhalten der Mitschüler zu erklären, wobei sie darauf achten, niemanden auszugrenzen, sondern das soziale Miteinander zu stärken.

Was ist das Fazit der Autorin bezüglich der Umsetzbarkeit von Inklusion?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass Inklusion ein fortlaufender Lernprozess für alle Beteiligten ist und trotz struktureller Diskrepanzen zwischen Theorie und Praxis durch ständige Erprobung und Kooperation möglich ist.

Fin de l'extrait de 20 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Inklusiver Unterricht. Kann eine gemeinsame Teilhabe an sozialen und pädagogischen Praktiken im Hinblick auf soziale Akzeptanz sowie Lern- und Leistungsentwicklung funktionieren?
Université
University of Göttingen
Note
1,7
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
20
N° de catalogue
V950561
ISBN (ebook)
9783346290700
ISBN (Livre)
9783346290717
Langue
allemand
mots-clé
Inklusion Grundschule
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2020, Inklusiver Unterricht. Kann eine gemeinsame Teilhabe an sozialen und pädagogischen Praktiken im Hinblick auf soziale Akzeptanz sowie Lern- und Leistungsentwicklung funktionieren?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/950561
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  20  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint