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Europa und die Europäische Union als kollektive Identifikationskategorien im Alltag europäischer Bürger

Relevanz für Studenten während der Corona-Krise

Título: Europa und die Europäische Union als kollektive Identifikationskategorien im Alltag europäischer Bürger

Trabajo Escrito , 2020 , 66 Páginas , Calificación: 1.0

Autor:in: Julian Borchard (Autor)

Sociología - Política, Mayorías, Minorías
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Die Arbeit setzt sich mit der Frage einer europäischen Identität auseinander und stellt die Frage, ob in den Zeiten der einschneidenden globalen Pandemie des Viruserregers SARS-CoV-2, nach wie vor regionale und nationale Identitäten eine hohe Relevanz besitzen oder ob eine Identifikation mit Europa an Relevanz gewonnen haben könnte. Dazu wurde ein qualitatives Gruppeninterview mit drei Studenten durchgeführt, welches möglichst implizite Narrative erzeugen sollte. In der anschließenden Narrativanalyse wurde versucht, die wichtigsten Identifikationskategorien der Interviewteilnehmer herauszuarbeiten, um eine Bilanz über die Wichtigkeit regionaler, nationaler und europäischer Identitäten für die Interviewten ziehen zu können.

Begonnen wird die Untersuchung mit der Einführung in die theoretischen Grundlagen. Dazu werden in dem Kapitel „Theoretische Überlegungen“ die grundlegenden Begriffe der „Identität“ und „kollektiven Identität“ erläutert. Im Anschluss wird historisch aufgearbeitet, aus welchen Merkmalen sich die kollektive europäische Identität zusammensetzt. Darauf folgt eine Zusammenfassung der bisherigen empirischen Erkenntnisse zur Relevanz Europas als Identifikationskategorie. Im dritten Kapitel wird kurz auf die Entwicklung der Methodik und die Stichprobe eingegangen. Anschließend folgt eine Narrativanalyse der Interviewergebnisse und zum Schluss eine Bewertung der Analyseergebnisse sowie eine Zusammenfassung.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Theoretische Überlegungen

2.1. Identität und kollektive Identität

2.2. Europa und die Europäische Union

2.3. Bisherige Erkenntnisse aus der Empirie

3. Methodik und Stichprobe

4. Narrativanalyse: Welche Relevanz besitzt Europa als Identifikationskategorie während der Corona-Krise?

4.1. Aus welcher Perspektive wird die Corona-Krise betrachtet?

4.2. Weitere Indizien für eine Nicht-Identifikation mit Europa

4.3. Weitere Indizien für eine Identifikation mit Europa

5. Diskussion und Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz von Europa und der Europäischen Union als kollektive Identifikationskategorien im Alltag europäischer Bürger während der COVID-19-Pandemie. Basierend auf einem qualitativen Gruppeninterview mit Studenten wird der Frage nachgegangen, inwiefern regionale, nationale oder europäische Identitäten in einer globalen Krisensituation an Bedeutung gewinnen oder verlieren.

  • Bedeutung kollektiver Identitäten in Krisenzeiten
  • Vergleich von regionaler, nationaler und europäischer Identifikation
  • Einfluss der Corona-Krise auf die Wahrnehmung supranationaler Strukturen
  • Implizite Identitätskonstruktion in Gruppendiskussionen
  • Rolle von Vertrauen in politische Institutionen und Wissenschaft

Auszug aus dem Buch

Auszug 1: Justus, Jurastudent (22J) S.10, Sprecher 2 (S2)

S2: […](.) ja es wird auch immer wieder gesagt in deutschland haben wir das GLÜCK dass wir uns als gesellschaft auf die wissenschaft verlassen (.) wir sind anders als die amerikaner die ähh (1) die sich primär von populistischen ähm (.) rhetorischen stilmitteln leiten lassen (.) °hh sondern wir haben einfach ein vertrauen in die wissenschaft das ist halt AUCH unserer historie geschuldet dass einfach viele große wissenschaftlichen enteckungen kommen aus unserem LAND (.) und wir haben da einfach ein gewisses vertrauen hinein (.) ich glaube gerade WEIL so viel auch das robert äh koch-institut ähhh (.) öffentlich ähh an arbeit geleistet hat (.) also mit den leuten in die konversation gestiegen is (1) ähm würde ich sagen dass dahingehend die akzepTANZ auch HÖher war weil man verstanden hat worum es eigentlich GEHT (.) […]

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Das Kapitel führt in die Thematik der europäischen Identität ein und hinterfragt die Relevanz dieser im Alltag angesichts der Corona-Pandemie.

2. Theoretische Überlegungen: Hier werden zentrale Begriffe wie Identität, kollektive Identität sowie die historischen und ideologischen Aspekte des Europa-Begriffs erörtert.

2.1. Identität und kollektive Identität: Dieses Kapitel erläutert das dreischichtige Identitätsmodell nach Bettina Westle und die soziale Konstruktion kollektiver Identitäten.

2.2. Europa und die Europäische Union: Es wird die historische und politische Entwicklung Europas und der EU als Identitätsraum und moralisches Ideal untersucht.

2.3. Bisherige Erkenntnisse aus der Empirie: Hier erfolgt eine Auswertung bestehender quantitativer und qualitativer Studien, die zeigen, dass Europa im Alltag der Bürger oft eine geringe Rolle spielt.

3. Methodik und Stichprobe: Dieses Kapitel beschreibt das qualitative Gruppeninterview mit drei Studenten als Erhebungsmethode und begründet die Auswahl der Stichprobe.

4. Narrativanalyse: Welche Relevanz besitzt Europa als Identifikationskategorie während der Corona-Krise?: Der Hauptteil analysiert die Interviewergebnisse und gleicht sie mit theoretischen Konzepten ab.

4.1. Aus welcher Perspektive wird die Corona-Krise betrachtet?: Hier wird untersucht, ob die Befragten Probleme primär aus nationaler, regionaler oder europäischer Sicht bewerten.

4.2. Weitere Indizien für eine Nicht-Identifikation mit Europa: Das Kapitel fasst Gründe zusammen, warum für zwei der drei Sprecher Europa keine greifbare Identifikationskategorie darstellt.

4.3. Weitere Indizien für eine Identifikation mit Europa: Hier wird das abweichende Narrativ analysiert, in dem die EU als notwendige und sinnvolle Problemlösungsinstanz betrachtet wird.

5. Diskussion und Zusammenfassung: Die Ergebnisse werden synthetisiert, wobei die Ambivalenz der Identitätswahrnehmung betont und die Bedeutung nationaler Identifikationsmuster bestätigt wird.

Schlüsselwörter

Europäische Identität, Kollektive Identität, Corona-Krise, Qualitative Narrativanalyse, Nationale Identifikation, Politische Gemeinschaft, Europäische Integration, Gruppendiskussion, Identifikationskategorien, Soziale Konstruktion, Identitätsbildung, Politische Legitimität, Pandemie, Studentische Perspektive, Solidaritätsgefühl

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob die Europäische Union und Europa während der Corona-Krise als relevante Kategorien für die Identitätsbildung europäischer Bürger fungieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die Identitätsforschung, die historische Entwicklung der europäischen Idee sowie die subjektive Wahrnehmung politischer Maßnahmen in der Pandemie.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, herauszufinden, ob regionale und nationale Identitäten weiterhin dominieren oder ob die Pandemie eine Identifikation mit Europa gefördert hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Der Autor führt ein qualitatives Gruppeninterview mit drei Studenten durch, welches narrativ analysiert wird, um implizite Identitätsmuster freizulegen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, einen methodischen Teil und eine ausführliche Analyse der Aussagen der drei Interviewteilnehmer bezüglich ihrer europäischen Identifikation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Europäische Identität, kollektive Identität, nationale Identifikation, Corona-Krise und Narrativanalyse.

Warum wurde gerade die Corona-Krise für die Analyse gewählt?

Die Pandemie dient als globales Phänomen, welches implizit europäische Handlungsmöglichkeiten und Problemlösungsstrategien thematisiert, ohne Europa direkt als Diskussionsthema vorzugeben.

Was ist das Hauptergebnis bezüglich der Identifikation der Probanden?

Das Ergebnis ist ambivalent: Während zwei Teilnehmer ihre Identität stark über die regionale und nationale Ebene definieren, zeigt ein Teilnehmer eine explizite Identifikation mit europäischen Werten.

Welche Rolle spielt die nationale Geschichte für die Identität der Teilnehmer?

Die nationale Geschichte, insbesondere die Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs, wird von den Probanden als Referenzpunkt genutzt, um nationales Handeln und Vertrauen in Institutionen zu begründen.

Final del extracto de 66 páginas  - subir

Detalles

Título
Europa und die Europäische Union als kollektive Identifikationskategorien im Alltag europäischer Bürger
Subtítulo
Relevanz für Studenten während der Corona-Krise
Universidad
Bielefeld University
Calificación
1.0
Autor
Julian Borchard (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
66
No. de catálogo
V953152
ISBN (Ebook)
9783346296047
ISBN (Libro)
9783346296054
Idioma
Alemán
Etiqueta
europa europäische union identifikationskategorien alltag bürger relevanz studenten corona-krise
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Julian Borchard (Autor), 2020, Europa und die Europäische Union als kollektive Identifikationskategorien im Alltag europäischer Bürger, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/953152
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