Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Ciencia y tecnología del transporte

Trends urbaner Mobilität. Hat „Mobility as a Service“ genügend Potential eine Mobilitätswende auszulösen?

Título: Trends urbaner Mobilität. Hat „Mobility as a Service“ genügend Potential eine Mobilitätswende auszulösen?

Tesis , 2020 , 108 Páginas , Calificación: 1.0

Autor:in: Felix Wernisch (Autor)

Ciencia y tecnología del transporte
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie bestehende Trends in urbaner Mobilität die Zukunft bestimmen könnten und, ob im Zuge dessen ein allgemeines Umdenken bzw. ein Paradigmenwechsel, angeführt durch die mögliche Etablierung der Vorreiter-Idee „Mobility as a Service“, bevorsteht. Ziel dieser Arbeit ist es, die sich durch globale Trends im Wandel befindenden Parameter zu analysieren und das Potential zu definieren, welches „Disruptionsideen“, wie dem Mobilitätsvorreiter „Mobility as a Service“, zugeschrieben wird, eine Mobilitätswende von historischem Ausmaß nach Definition des „Mobilities Turn“ einzuleiten.

Ausgelöst durch jene Treiber wird in dieser Arbeit das „Disruptionspotential“, sowie die derzeitige Marktreife von „Mobility as a Service“ anhand der veränderten Rahmenbedingungen bewertet. Im Abgleich mit der Auswertung von „Good-Practise“-Charakteristika von bereits im Ansatz oder in Vollausbaustufe bestehenden Services werden in weiterer Folge Anforderungen für eine potentiell erfolgreiche Implementierung des Service abgeleitet.
Der individuelle Ansatz dieser Arbeit ist die Annahme, dass die bevorstehende Mobilitätswende nicht, wie in historischen Beispielen bisher, eine neue Dimension von Geschwindigkeit der Mobilität mit sich bringt, sondern, dass Ressourcenschonung, Benutzerfreundlichkeit und der digitale Zugang im Vordergrund stehen.

Folglich lautet die These dieser Arbeit: Aktuelle Trends in der Personenmobilität suggerieren, dass „Mobility as a Service“ die Basis von zukunftsfähigen Lösungen für Transportsysteme im urbanen Bereich bildet und dadurch eine Mobilitätswende (einen Paradigmenwechsel) verursachen könnte.

Die Forschungsfrage lautet: Welches Potential hat „Mobility as a Service“, getrieben durch neue Mobilitätstrends, die bestehende Organisation von urbaner Personenmobilität abzulösen und eine Mobilitätswende (einen Paradigmenwechsel) auszulösen?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung und Relevanz

1.2 Ziel, These und Forschungsfrage

1.3 Methodische Vorgehensweise und Aufbau

2. Mobilität im Wandel

2.1 Das „New Mobilites Paradigm“ als neue Definition von „Mobilität“

2.2 Die Bedeutung von Mobilität: Historische Mobilitätswenden und ihre Auswirkungen

2.2.1 Die Eisenbahn: Geschwindigkeit und Pünktlichkeit

2.2.2 Das Automobil: Flexibilität und Individualismus

2.2.3 Das Flugzeug: Globalisierung und Kosmopolitisierung

2.3 Ausschlaggebende Akteure historischer Paradigmenwechsel

3. Treiber und Trends urbaner Mobilität

3.1 Globale Megatrends

3.1.1 Urbanisierung, Globalisierung und Klimawandel

3.1.2 Der gesellschaftliche Charakterwandel

3.1.3 Digitalisierungsprozesse und neue Plattformen

3.2 Mobilitätsspezifische Subtrends

3.2.1 Serviceorientierung und Sharing in der „New Economy“

3.2.2 Integration und Nutzerzentriertheit als neue regulatorische Ansätze

4. „Mobility as a Service“ als Disruptionsidee der Mobilitätswende

4.1 Konzept und Funktionsweise

4.1.1 Kernelemente

4.1.2 Serviceausbaustufen

4.2 Beteiligte Akteure und ihre Rollen im Maas-Ökosystem

4.3 Ziele und potentielle Positiveffekte

4.3.1 Verkehrsspezifische Effekte

4.3.1.1 Effizientere Flächennutzung und Reduktion des Autobesitzes

4.3.1.2 Verbesserte Kapazitätssteuerung

4.3.1.3 Verbesserte Bedienung der „ersten“ und „letzten Meile“

4.3.2 Nutzerspezifische Effekte

4.3.2.1 Kosteneinsparungen

4.3.2.2 Flexibilitätssteigerung und Gewohnheitsbildung

5. Aktuelle Umsetzung und Ausbauzustand von „Mobility as a Service“

5.1 Die gegenwärtige Verbreitung des Service

5.1.1 Die „MaaS Alliance“ als Dachverband in der EU

5.1.2 Pilottests des EU-Projektes „MyCorridor“

5.1.3 Markttests der Ride-Hailing-Dienstleister in den USA

5.2 Fallstudien zu “Mobility as a Service” – “Good-Practises“

5.2.1 Der Maas-Pionier „Whim“ in Helsinki

5.2.2 Das erfolgreiche Pilotprojekt „UbiGo“ in Göteborg/Stockholm

5.3 Auffälligkeiten und Charakteristika der „Good-Practises“

6. Das Potential von „Mobility as a Service“ als Auslöser einer Mobilitätswende

6.1 Der bevorstehende Paradigmenwechsel

6.1.1 Das neue Systemdesign urbaner Mobilität

6.1.2 Ersteinschätzung der Rolle von Maas im Paradigmenwechsel

6.2 Vergleichende Bewertung mit historischen Mobilitätswenden

6.3 Herausforderungen und Bedrohungen für „Mobility as a Service“

6.3.1 Regulatorik

6.3.2 Ökonomie

6.3.3 Modal-Split

6.3.4 Akzeptanz

6.4 Anforderungen an „Mobility as a Service“ im Paradigmenwechsel

6.4.1 Regulatorische Anforderungen

6.4.2 Nutzerspezifische Anforderungen

6.4.3 Verkehrsstrukturelle Anforderungen

6.4.4 Technische Anforderungen

6.5 Endogene Bewertung basierend auf den Anforderungen

6.6 Fazit

7. Ausblick und weiterer Forschungsbedarf

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Diplomarbeit ist es, das Potential des urbanen Verkehrskonzepts „Mobility as a Service“ (MaaS) als Auslöser einer historischen Mobilitätswende zu untersuchen. Im Zentrum der Forschungsfrage steht die Analyse, ob durch die Etablierung von MaaS eine grundlegende Transformation der urbanen Personenmobilität möglich ist, die bestehende Paradigmen ablöst.

  • Analyse globaler Megatrends und deren Einfluss auf die urbane Mobilität.
  • Untersuchung des Konzepts „Mobility as a Service“ und dessen Rolle als Disruptionsidee.
  • Vergleichende Bewertung von MaaS mit historischen Mobilitätswenden (Eisenbahn, Automobil, Luftfahrt).
  • Identifikation von Anforderungen an MaaS für eine erfolgreiche Implementierung.
  • Evaluation der Marktreife und zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten von MaaS.

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Die Eisenbahn: Geschwindigkeit und Pünktlichkeit

„[…] all movement includes intermittent walking.” So beschreibt Urry das Zufußgehen als Grundlage allen physischen Austauschs und als Ausgangssituation der ersten Mobilitätswende.

Der erste gesellschaftlich bedeutende Paradigmenwechsel wurde durch die Erfindung und Etablierung der Eisenbahn ausgelöst. Ende des 18. Jahrhunderts konstituierte sich diese in Großbritannien als erste mechanische Form des öffentlichen Personentransports und verkörpert seither das 19. Jahrhundert wie kaum ein anderes technisches System. Sie führten im Vergleich zum bestehenden Überlandtransport durch Pferdekutschen und dem Transport auf natürlichen Binnengewässern erstmals einen regulierten, vorgegebenen Fahrplan ein.

Die Eisenbahn erreichte eine solche gesellschaftliche Bedeutung, dass sie Kultur und Kunstgeschichte prägte und unter anderem bspw. als Auslöser impressionistischer Malerei gilt. Eine der diese Zeit prägendsten Malereien ist das Portrait des damals als Statut der Moderne geltenden Gare Saint-Lazare in Paris im Jahr 1877 von Claude Monet (Abbildung 2).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die drängenden Herausforderungen des Klimawandels im Verkehrssektor und stellt die Forschungsfrage nach dem Disruptionspotential von „Mobility as a Service“.

2. Mobilität im Wandel: Dieses Kapitel erläutert soziologische Paradigmen der Mobilität und analysiert historische Mobilitätswenden wie Eisenbahn, Automobil und Luftfahrt als Vergleichsbasis.

3. Treiber und Trends urbaner Mobilität: Untersuchung der Megatrends wie Urbanisierung und Digitalisierung sowie deren Einfluss auf neue, serviceorientierte Mobilitätsbedürfnisse der Nutzer.

4. „Mobility as a Service“ als Disruptionsidee der Mobilitätswende: Detaillierte Darstellung des MaaS-Konzepts, der Akteursrollen im Ökosystem und der erhofften verkehrlichen sowie nutzerspezifischen Positiveffekte.

5. Aktuelle Umsetzung und Ausbauzustand von „Mobility as a Service“: Analyse realer Markttests und Fallstudien („Good-Practises“) wie „Whim“ und „UbiGo“, um Erkenntnisse für das Potential des Konzepts zu gewinnen.

6. Das Potential von „Mobility as a Service“ als Auslöser einer Mobilitätswende: Bewertung des Paradigmenwechsels durch systematische Analyse der Anforderungen und Herausforderungen, mit abschließendem Fazit zur Rolle von MaaS.

7. Ausblick und weiterer Forschungsbedarf: Zusammenfassung der Limitationen der Arbeit und Skizzierung möglicher zukünftiger Forschungsansätze für das Mobilitätsfeld.

Schlüsselwörter

Mobility as a Service, MaaS, Mobilitätswende, Paradigmenwechsel, Urbane Mobilität, Sharing Economy, Digitalisierung, Disruptionspotential, Infrastruktur, Verkehrsplanung, Nutzerverhalten, Verkehrsökonomie, Nachhaltigkeit, Multimodalität, Verkehrssysteme.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Potential des Konzepts „Mobility as a Service“ (MaaS), den urbanen Personentransport grundlegend zu transformieren und eine Mobilitätswende ähnlich bedeutender historischer Umbrüche auszulösen.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Analyse von Megatrends, historische Mobilitätsvergleiche, die Funktionsweise des MaaS-Ökosystems und die Bewertung der Marktreife von Mobilitätsdiensten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, ob MaaS als „Disruptionsherd“ fungieren kann, um die bestehende Organisation städtischer Mobilität abzulösen und eine nachhaltige, langfristige Mobilitätswende herbeizuführen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Methodisch stützt sich die Arbeit auf Literatur-, Theorie- und Zukunftsstudien, kombiniert mit einer dualen Bewertung aus Exogen-Analyse historischer Daten und Endogen-Analyse aktueller Anforderungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die Einordnung von MaaS in globale Trends, die Analyse von Geschäftsmodellen, die Untersuchung von Pilotprojekten sowie eine systematische Bewertung der Realisierungschancen anhand eines Anforderungsrasters.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Mobility as a Service, Mobilitätswende, Paradigmenwechsel, Sharing Economy, Urbane Mobilität und Digitalisierung.

Welche Rolle spielen die „Good-Practise“-Beispiele?

Sie dienen dazu, reale Erfahrungen aus Systemen wie „Whim“ oder „UbiGo“ zu analysieren, um die Praktikabilität, Tarifgestaltung und Herausforderungen für Nutzer und Betreiber in der aktuellen Ausbauphase zu verstehen.

Warum ist laut der Arbeit eine „Lenkung von oben“ essentiell?

Das Fazit der Arbeit betont, dass der Markt und der Nutzer allein nicht ausreichen, um eine radikale Mobilitätswende zu erzwingen; regulatorische Eingriffe in die Datenorganisation und Vernetzung sind zwingend erforderlich.

Final del extracto de 108 páginas  - subir

Detalles

Título
Trends urbaner Mobilität. Hat „Mobility as a Service“ genügend Potential eine Mobilitätswende auszulösen?
Universidad
Vienna University of Technology  (Forschungsbereich für Verkehrssystemplanung)
Curso
Diplomseminar
Calificación
1.0
Autor
Felix Wernisch (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
108
No. de catálogo
V954668
ISBN (Ebook)
9783346302410
ISBN (Libro)
9783346302427
Idioma
Alemán
Etiqueta
Mobility as a Service Maas Paradigmenwechsel Disruption Verkehr Transport urban urbane Mobilität Personentransport Personenverkehr Mobilitätswende Potential Innovation historische Mobilitätswenden Gesellschaft sozial Mobilität öffentlicher Verkehr Carsharing autonomes Fahren Trend Megatrend Subtrend Treiber New Mobilities Paradigm John Urry Urry Service Mobilities Turn Mobilitätssektor
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Felix Wernisch (Autor), 2020, Trends urbaner Mobilität. Hat „Mobility as a Service“ genügend Potential eine Mobilitätswende auszulösen?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/954668
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  108  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint