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Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung für mittelständische Unternehmen

Titre: Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung für mittelständische Unternehmen

Élaboration , 2020 , 14 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Daniel Steffen (Auteur)

Gestion d'entreprise - Direction d'entreprise, Management, Organisation
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Résumé Extrait Résumé des informations

In dem vorliegenden schriftlichen Vortrag wird auf die Erstellung sowie weitere Kernpunkte einer Gefährdungsbeurteilung eingegangen.

Zu den zentralen Aufgaben der Staatlichen Gewerbeaufsichtsämter gehört die Aufsicht über den in den Betrieben erforderlichen Arbeits- und Gesundheitsschutz. Hierfür haben der Bund, die Länder sowie die Unfallversicherungsträger die GDA (Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie) zusammen vereinbart.
Der Arbeitsschutz ist definiert als Schutz vor Gefahren, die das Leben oder die Gesundheit der Beschäftigten im Unternehmen bei der Ausübung ihrer Tätigkeit gefährden können. Sollten diese Gefahren nicht vollkommen ausgeschlossen werden, kann der Arbeitsschutz auch als “Risikominimierung“ für Beschäftigte definiert werden.

Der betriebliche Gesundheitsschutz im Unternehmen befasst sich mit dem Schutz des seelischen, körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens der Mitarbeiter vor schädigenden Außeneinflüssen durch die Arbeit. Hierbei steht die Prävention (vorbeugend) von Berufskrankheiten sowie von akuten Erkrankungen im Vordergrund. Damit die Ziele erreicht werden, müssen technische sowie organisatorische Maßnahmen im Unternehmen getroffen werden. Des Weiteren müssen entsprechende Pflichten und Aufgaben verteilt werden. Die Hauptverantwortung für ein sicheres Arbeitsumfeld obliegt dem Arbeitgeber. Für die Arbeitgeber besteht die Möglichkeit sich über ein rechtskonformes Verhalten durch die Gewerbeaufsichtsämter beraten zu lassen.

Das wichtigste Instrument für die erforderlichen Maßnahmen des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes ist eine Gefährdungsbeurteilung.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gesetzliche Vorlagen

3. Technische und organisatorische Anforderungen an den Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Branche der Metallverarbeitung

3.1 Allgemein Informationen

3.2 Die technischen und organisatorischen Anforderungen entstehen durch:

4. Gefährdungsbeurteilung für den Arbeitsbereich Schweißung

4.1 Allgemeine Informationen Gefährdungsbeurteilung

5. Inhalte und Aufgaben des Arbeitssicherheitsgesetzes (ASiG) und der DGVU Vorschrift 2

5.1 Inhalte ASiG

5.2 Inhalte DGVU Vorschrift 2

5.3 Aufgabe Betriebsärzte

5.4 Aufgaben SIFA

6. Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung

7. Beispiele einer Gefährdungsbeurteilung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Ausarbeitung hat zum Ziel, den Prozess der Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung in mittelständischen Betrieben der Metallverarbeitung praxisorientiert darzustellen und die gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie Verantwortlichkeiten zu erläutern.

  • Gesetzliche Grundlagen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes
  • Strukturelle Anforderungen in der Metallverarbeitung
  • Aufgaben und Rollen von Betriebsarzt und Fachkraft für Arbeitssicherheit (SIFA)
  • Methodik zur Ermittlung und Bewertung von Gefährdungen
  • Praktische Umsetzung mittels Gefährdungsmatrix

Auszug aus dem Buch

3.2 Die technischen und organisatorischen Anforderungen entstehen durch:

1.) Gefährdungen bei der Gestaltung und Einrichtung von Arbeitsstätten und –plätzen. In dem Bereich beispielsweise Metallverarbeitung (Schweißung) bedeutet dieses z.B., dass die Beleuchtung den Sehaufgaben anzupassen ist. Des Weiteren muss darauf geachtet werden, dass Abtrennwände oder dafür vorgesehene Räume eingeplant werden. Da in dem Unternehmen speziell Edelstahl (V2A, V4A) geschweißt wird, ist darauf zu achten, dass Absauganlagen für den entstehenden Schweißrauch (Dämpfe) installiert werden, um vor Lungenschäden zu schützen. Bereits bei der Planung ist darauf zu achten, das Verkehrswege, Flucht- und Rettungswege von Stolperstellen frei zu halten sind, da Schweißgeräte meist mit Schlauchleitungen (siehe Anhang Abbildung 13) betrieben werden. Alle Notausgänge müssen gemäß ASR A2.3 gekennzeichnet sein. Der Arbeitgeber hat vom Arbeitsplatz getrennte Umkleidemöglichkeiten, Toilettenräume, leicht erreichbare Handwaschplätze und Pausenräume zur Verfügung zu stellen.

2.) Gefährdungen durch Arbeitsmittel, z.B. Arbeitsstoffe, Geräte und Anlagen, und den Umgang damit. Der Arbeitgeber hat nach den allgemeinen Grundsätzen alle Maßnahmen zu treffen, damit den Beschäftigten nur geeignete und sichere Arbeitsmittel bereitgestellt werden (§ 4 der BetrSichV). Der Arbeitgeber muss für die Prüfung der elektrischen Anlagen wie Schweißrauchablüftung und Betriebsmittel wie Schweißgeräte, Winkelschleifer, kraftbetriebene Türen etc. gemäß § 10 BetrSichV u. § 5 BGV A3 durch befähigte Personen Prüffristen ermitteln (siehe Anhang Abbildung 4). Die TRBS 1203 beschreibt die Anforderungen, die eine befähigte Person haben muss, um die Arbeitsmittel zu prüfen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert den Arbeitsschutz als Instrument zur Risikominimierung und betont die gesetzliche Verantwortung des Arbeitgebers für das seelische und körperliche Wohlbefinden der Mitarbeiter.

2. Gesetzliche Vorlagen: Dieses Kapitel erläutert die verfassungsrechtlichen und gesetzlichen Grundlagen wie das ArbSchG und dessen Konkretisierungen durch diverse Verordnungen und technische Regeln.

3. Technische und organisatorische Anforderungen an den Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Branche der Metallverarbeitung: Hier werden die spezifischen Pflichten des Arbeitgebers, wie die Bestellung von SIFA und Betriebsarzt, sowie konkrete Schutzmaßnahmen bei Schweißarbeiten beschrieben.

4. Gefährdungsbeurteilung für den Arbeitsbereich Schweißung: Das Kapitel beschreibt den prozessualen Ablauf der Gefährdungsbeurteilung spezifisch für den Schweißbereich unter Einbeziehung fachkundiger Personen.

5. Inhalte und Aufgaben des Arbeitssicherheitsgesetzes (ASiG) und der DGVU Vorschrift 2: Dieses Kapitel detailliert die gesetzlichen Rahmenbedingungen und Aufgabengebiete für Betriebsärzte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Arbeitsschutzausschüsse.

6. Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung: Es wird die systematische Ermittlung und Bewertung von Gefährdungen mittels Schweregrad- und Wahrscheinlichkeitsanalyse dargestellt.

7. Beispiele einer Gefährdungsbeurteilung: Abschließend wird aufgezeigt, wie Gefährdungsbeurteilungen in Excel-Tabellen dokumentiert werden können, um sie in der betrieblichen Praxis anwendbar zu machen.

Schlüsselwörter

Arbeitsschutz, Gefährdungsbeurteilung, Metallverarbeitung, Arbeitssicherheitsgesetz, ASiG, Fachkraft für Arbeitssicherheit, SIFA, Betriebsarzt, Arbeitsschutzgesetz, Schweißtechnik, Prävention, Risikobewertung, Betriebssicherheit, Gefahrstoffverordnung, Unfallverhütung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der systematischen Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen in mittelständischen Unternehmen mit besonderem Fokus auf die Metallverarbeitungsbranche.

Was sind die zentralen Themenfelder der Ausarbeitung?

Die zentralen Themen sind gesetzliche Rahmenbedingungen, die Organisation des Arbeitsschutzes, die Rolle der zuständigen Akteure (SIFA, Betriebsarzt) sowie die methodische Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, dem Arbeitgeber einen Leitfaden an die Hand zu geben, um seine gesetzlichen Pflichten zum Arbeitsschutz zu erfüllen und Sicherheit am Arbeitsplatz durch fundierte Beurteilungen zu gewährleisten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine strukturierte Analyse geltender Gesetze, Verordnungen und technischer Regeln, die in einem praxisorientierten Gefährdungsbeurteilungsprozess münden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die technischen und organisatorischen Anforderungen an den Arbeitsschutz, die spezifischen Aufgaben des Personals im Arbeitsschutz und die mathematische Methodik zur Risikoeinstufung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Gefährdungsbeurteilung, Arbeitssicherheit, Metallverarbeitung, Prävention und Risikobewertung charakterisiert.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Schweregrad und Wahrscheinlichkeit so wichtig?

Diese Unterscheidung ist entscheidend, um durch eine Risikomatrix objektiv zu bestimmen, welche Gefährdungen ein hohes Risiko darstellen und zwingende Schutzmaßnahmen erfordern.

Inwieweit sind die DGUV Vorschriften für mittelständische Unternehmen bindend?

Die DGUV Vorschriften sind für Mitglieder der Berufsgenossenschaften ebenso verbindliches autonomes Recht wie staatliche Gesetze.

Welche Rolle spielt die SIFA bei Neuanschaffungen?

Die SIFA muss bei der Planung und Anschaffung neuer Arbeitsmittel beratend hinzugezogen werden, da dies die Grundlage für spätere Gefährdungsbeurteilungen und Betriebsanweisungen bildet.

Warum wird im Text die männliche Form verwendet?

Die Verwendung der männlichen Form dient ausschließlich der besseren Lesbarkeit, wobei alle Angaben explizit für Angehörige beider Geschlechter gelten.

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Résumé des informations

Titre
Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung für mittelständische Unternehmen
Cours
Weiterbildung Fachkraft für Arbeitssicherheit
Note
1,0
Auteur
Daniel Steffen (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
14
N° de catalogue
V954697
ISBN (ebook)
9783346306418
Langue
allemand
mots-clé
Fachkraft für Arbeitssicherheit gefährdungssicherheit analysieren arbeitschutz unternehmen gefahr asig dguv bg unfall unfallverhütung sicjerheit betriebsanweisung
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GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Daniel Steffen (Auteur), 2020, Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung für mittelständische Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/954697
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Extrait de  14  pages
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