Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Politique - Sujet: Relations internationales

Nordkoreas Nuklearpolitik. Motive der Außen- und Sicherheitspolitik

Titre: Nordkoreas Nuklearpolitik. Motive der Außen- und Sicherheitspolitik

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2020 , 25 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Yannick Uppenbrink (Auteur)

Politique - Sujet: Relations internationales
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Die Arbeit bezieht sich auf die wissenschaftliche Analyse der nordkoreanischen Motive der Außen- und Sicherheitspolitik im Kontext der nuklearen Aufrüstung. Zunächst soll ein Überblick über die bestehende Forschung erfolgen, ehe die historischen Hintergründe des Nuklearprogramms Nordkoreas und der bisherigen Nuklearkrisen in groben Zügen nachgezeichnet werden. Grund bildet die Annahme, dass – obwohl überwiegend Bezug auf die Entwicklungen seit 1990 genommen werden soll – eine historisch-isolierte Betrachtung kein tieferes Verständnis ermöglicht.

Basierend auf dieser Darstellung sollen zentrale, auf den Annahmen der klassischen Denkschulen der Internationalen Beziehungen beruhende, neorealistische sowie konstruktivistische Erklärungsansätze hinsichtlich der Beweggründe der Kim-Dynastie für die Etablierung des nordkoreanischen Nuklearprogramms dargelegt, analysiert und in Hinblick auf ihre Erklärungskraft diskutiert werden. Es handelt sich im Kern also um eine theoretisch-analytische Arbeit. Im Fokus soll dabei folgende Fragestellung stehen: Weshalb macht das nukleare Streben aus der Sicht Pjöngjangs Sinn?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Aktueller Forschungsstand

3. Historische Entwicklung der nordkoreanischen Nuklearambitionen

3.1 Ursprünge und erste Schritte

3.2 Am Rande eines Krieges

3.3 Ende der Entspannungsperiode und Entwicklungen bis heute

4. Erklärung und Analyse des Nuklearstrebens aus (neo-)realistischer Sicht

4.1 Realistischer Ansatz nach Cha

4.2 Neorealistischer Ansatz nach Kang

5. Konstruktivistischer Ansatz nach Ballbach

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit analysiert die Motive der nordkoreanischen Außen- und Sicherheitspolitik im Kontext der nuklearen Aufrüstung, um die zentrale Forschungsfrage zu beantworten, weshalb dieses Streben aus der Sicht Pjöngjangs als rational bzw. sinnvoll erachtet wird.

  • Analyse der historischen Genese des nordkoreanischen Nuklearprogramms.
  • Untersuchung der (neo-)realistischen Erklärungsansätze für das Nuklearstreben.
  • Betrachtung konstruktivistischer Theorien zur Identitätskonstruktion Nordkoreas.
  • Diskussion der Bedeutung von Nukleartests als Mittel der Identitätsbildung.
  • Einordnung des Verhaltens von Pjöngjang als Bestandteil einer Abschreckungslogik.

Auszug aus dem Buch

4.1 Realistischer Ansatz nach Cha

Der Großteil der traditionellen Erklärungsansätze zum nordkoreanischen Streben nach Nuklearwaffen basiert auf den Annahmen des Realismus bzw. Neorealismus. Im folgenden sollen die Erklärungsansätze Chas und Kangs näher beleuchtet und vor allem in Hinblick auf ihre Erklärungskraft diskutiert werden.

Wie bereits erwähnt, liegt Chas (Cha 2002; Cha/Kang 2003) Argumentation ein realistisches Theorieverständnis zugrunde. Cha schlägt eine sogenannte „coercive bargaining-Strategy“ (Cha 2002: 45, 53) zur Erklärung der nuklearen Ambitionen Nordkoreas vor. Demnach befand sich die nordkoreanische Führung im Zuge der negativen Entwicklungen des Landes in den späten 1980er-Jahren nach dem Ende des Kalten Krieges zunehmend in einer aussichtslosen Situation, was die Nuklearbestrebungen befördert habe, um letztlich die übergeordnete Zielsetzung, nämlich den Fortbestand des Landes zu sichern und den Status quo Anfang der 1990er-Jahre zu den eigenen Gunsten zu verändern, erreichen zu können: „By 1993, North Korea was a country without a national strategy. To be more precise, it had a […] strategy – the same one it always had – but this was almost completely irrelevant to the problems at hand. The pressing problem […] was regime survival“ (Eberstadt, zit. n. Cha/Kang 2003: 31). Grundlage der Handlungen Nordkoreas Anfang der 1990er-Jahre bildete nach Cha also vor allem der Selbsterhaltungstrieb gemäß der Annahmen des „klassischen“ Realismus nach H. Morgenthau.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Problematik des nordkoreanischen Nuklearstrebens und Definition der theoretisch-analytischen Fragestellung der Arbeit.

2. Aktueller Forschungsstand: Überblick über existierende Studien und Einordnung der gewählten (neo-)realistischen sowie konstruktivistischen Analyseansätze.

3. Historische Entwicklung der nordkoreanischen Nuklearambitionen: Chronologische Darstellung der Genese des Nuklearprogramms von den 1950er-Jahren bis in die Gegenwart.

4. Erklärung und Analyse des Nuklearstrebens aus (neo-)realistischer Sicht: Detaillierte Untersuchung der systemischen und materiellen Motive basierend auf den Modellen von Cha und Kang.

5. Konstruktivistischer Ansatz nach Ballbach: Analyse der Rolle von Identität, Ideen und Diskursen als nicht-materielle Beweggründe für die nordkoreanische Politik.

6. Fazit: Zusammenführende Bewertung der verschiedenen theoretischen Perspektiven auf das nordkoreanische Nuklearstreben.

7. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Literatur.

Schlüsselwörter

Nordkorea, Nuklearprogramm, Außenpolitik, Sicherheitspolitik, Realismus, Neorealismus, Konstruktivismus, Identität, Abschreckung, Pjöngjang, Regimeüberleben, Internationale Beziehungen, Nuklearkrise, Sicherheit, Macht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Hintergründe des nordkoreanischen Nuklearstrebens und hinterfragt, welche Motive das Regime dazu bewegen, trotz internationaler Sanktionen an seinem Nuklearprogramm festzuhalten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die historische Entwicklung der Nuklearambitionen, die Analyse durch realistische und neorealistische Theorien sowie der konstruktivistische Blick auf nationale Identität.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, weshalb das nukleare Streben aus der Sicht Pjöngjangs rational erscheint und welche Faktoren dieses Handeln begründen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die bestehende außenpolitische Theorien auf das Fallbeispiel Nordkorea anwendet und kritisch diskutiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historische Entwicklung, die materialistischen Erklärungsansätze von Cha und Kang sowie den konstruktivistischen Ansatz von Eric J. Ballbach.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Nuklearkrise, Identitätskonstruktion, Sicherheitsdilemma, internationale Beziehungen und Abschreckungslogik.

Welche Rolle spielt die "nuclear state identity" bei Ballbach?

Sie dient als Identitätspraktik, die von Pjöngjang performativ genutzt wird, um den Status als Nuklearmacht zu legitimieren und sich gegen äußere Bedrohungen abzugrenzen.

Warum wird Nordkorea oft als "irrational" bezeichnet und wie entgegnet die Arbeit dies?

Internationale Beobachter bewerten das Verhalten oft als irrational; die Arbeit zeigt jedoch, dass es innerhalb der eigenen Logik des Regimes ein rationales Instrument zur Sicherung des Überlebens ist.

Fin de l'extrait de 25 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Nordkoreas Nuklearpolitik. Motive der Außen- und Sicherheitspolitik
Université
University of Stuttgart  (Institut für Sozialwissenschaften)
Cours
Einführung in die Internationalen Beziehungen
Note
1,0
Auteur
Yannick Uppenbrink (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
25
N° de catalogue
V956399
ISBN (ebook)
9783346300713
ISBN (Livre)
9783346300720
Langue
allemand
mots-clé
Nordkorea Nuklearfrage Internationale Beziehungen Pjöngjang Asien Ferner Osten Nuklearstreben Außenpolitik Sicherheitspolitik Internationale Politik Theorie der Internationalen Beziehungen Neorealismus Realismus Konstruktivismus Poststrukuralismus
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Yannick Uppenbrink (Auteur), 2020, Nordkoreas Nuklearpolitik. Motive der Außen- und Sicherheitspolitik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/956399
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  25  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint