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Die Instrumente des Gesetzes zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG)

Título: Die Instrumente des Gesetzes zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG)

Trabajo Escrito , 2020 , 21 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Melina Helga Richter (Autor)

Economía de las empresas - Administración de empresas, gestión, organización
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In der Arbeit soll geprüft werden, welche Vor- und Nachteile die mit dem neuen Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (im Folgenden: ESUG) einhergehenden Instrumente mit sich bringen und unter welchen Bedingungen ein Einsatz dieser Instrumente sinnvoll ist. Zum Anfang des Arbeit werden allgemeine Informationen zum ESUG gegeben. In den drei Hauptkapiteln werden die Instrumente des Schutzschirmverfahrens, des vorläufigen Gläubigerausschusses und des Debt-Equity-Swaps erläutert sowie hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile und Anwendung evaluiert. Am Ende der Arbeit wird ein Fazit gezogen und ein Ausblick gegeben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung und Zielsetzung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Gang der Arbeit

2 Allgemeine Informationen zum ESUG

2.1 Zielsetzung des ESUG

2.2 Insolvenzeröffnungsgründe

2.2.1 Zahlungsunfähigkeit (§ 17 InsO)

2.2.2 Drohende Zahlungsunfähigkeit (§ 18 InsO)

2.2.3 Überschuldung (§ 19 InsO)

3 Debt-Equity-Swap

4 Schutzschirmverfahren

5 Vorläufiger Gläubigerausschuss

6 Fazit

6.1 Zielerreichung

6.2 Perspektiven

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der kritischen Analyse wesentlicher Instrumente des Gesetzes zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG). Das primäre Ziel der Untersuchung besteht darin, die spezifischen Vor- und Nachteile der neuen gesetzlichen Instrumente zu bewerten und zu prüfen, unter welchen Rahmenbedingungen deren Einsatz für eine erfolgreiche Unternehmenssanierung sinnvoll ist.

  • Analyse der gesetzlichen Grundlagen und Ziele des ESUG.
  • Untersuchung des Instruments Debt-Equity-Swap zur Sanierung der Passivseite.
  • Evaluierung des Schutzschirmverfahrens als Instrument der Eigenverwaltung.
  • Betrachtung der Rolle und Funktion des vorläufigen Gläubigerausschusses.
  • Kritische Würdigung der Instrumente hinsichtlich ihrer Anwendung in der Praxis.

Auszug aus dem Buch

3 Debt-Equity-Swap

Der Debt-Equity-Swap existierte schon in der Urfassung der deutschen Insolvenzordnung (§ 230 Abs. 2 InsO). Er wird zur Sanierung der Passivseite des Unternehmens genutzt, wenn also die Verschuldung eines Unternehmens der Grund für einen Tatbestand der Überschuldung oder der drohenden Überschuldung nach InsO ist. Der Gläubiger des Unternehmens wandelt seine offene Forderung in eine Eigenkapitalbeteiligung um. Dies führt zwangsläufig dazu, dass die Verbindlichkeiten des Unternehmens verringert werden und es ergibt sich, ähnlich wie bei einem Schuldenschnitt, eine bessere Gesamtsituation für das Unternehmen. In der alten sowie in der neuen Fassung der InsO ist Bestandteil, dass der Gläubiger der Umwandlung in Eigenkapital ausdrücklich individuell zustimmen muss (§ 230 Abs. 2 InsO).

Die Beteiligung „zahlt“ der Gläubiger mit seiner Darlehensforderung. Durch die Kapitalerhöhung kann eine schon bestehende oder drohende Überschuldung vermieden bzw. vermindert werden, da sich die Verschuldung des Unternehmens reduziert und sich die Eigenkapitalquote verbessert. Zusätzlich reduzieren sich die Finanzierungskosten des Unternehmens um die wegfallenden Zins- und Tilgungsleistungen. Durch die sich erhöhende Liquidität steigt die Bonität des Unternehmens, wodurch sich die Erfolgsaussichten auf eine Fremdkapitalfinanzierung erhöhen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung und Zielsetzung: Einführung in die rechtlichen Entwicklungen und Darstellung der Problematik der alten Insolvenzordnung, gefolgt von der Erläuterung der Zielsetzung und Struktur der Arbeit.

2 Allgemeine Informationen zum ESUG: Erläuterung der Hintergründe zur Einführung des ESUG sowie detaillierte Definition der insolvenzrechtlichen Eröffnungsgründe nach der InsO.

3 Debt-Equity-Swap: Detaillierte Analyse des Umwandlungsprozesses von Forderungen in Eigenkapitalbeteiligungen sowie der damit verbundenen Vor- und Nachteile für Gläubiger und Unternehmen.

4 Schutzschirmverfahren: Untersuchung der Funktionsweise und der speziellen Voraussetzungen des Schutzschirmverfahrens als Instrument der Eigenverwaltung unter gerichtlicher Aufsicht.

5 Vorläufiger Gläubigerausschuss: Erörterung der Stärkung der Gläubigerrechte durch Ausschüsse und Analyse deren Einflussmöglichkeiten auf den Insolvenzprozess und die Sanierung.

6 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Wirksamkeit des ESUG und ein Ausblick auf die Bedeutung der Instrumente vor dem Hintergrund aktueller wirtschaftlicher Herausforderungen.

Schlüsselwörter

ESUG, Insolvenzordnung, Sanierung, Turnaround Management, Debt-Equity-Swap, Schutzschirmverfahren, Gläubigerausschuss, Insolvenzverfahren, Eigenverwaltung, Restrukturierung, Unternehmenskrise, Zahlungsunfähigkeit, Überschuldung, Insolvenzplan.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Instrumente des ESUG (Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen) und bewertet deren Beitrag zur Modernisierung der deutschen Sanierungskultur.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Debt-Equity-Swap, dem Schutzschirmverfahren und dem vorläufigen Gläubigerausschuss als zentrale Sanierungsinstrumente.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Vor- und Nachteile dieser Instrumente detailliert darzulegen und zu evaluieren, unter welchen Bedingungen ihr Einsatz für in der Krise befindliche Unternehmen sinnvoll ist.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine deskriptive und analysierende Literaturarbeit, die bestehende Gesetzeslagen sowie aktuelle Fachliteratur und Studien zusammenführt und auswertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die drei genannten Instrumente, deren spezifische Anwendung, prozessuale Voraussetzungen sowie die jeweils resultierenden Chancen und Risiken für beteiligte Akteure.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind ESUG, Sanierung, Restrukturierung, Insolvenzrecht, Eigenverwaltung und Gläubigerautonomie.

Welche spezifischen Eintrittshürden bestehen beim Schutzschirmverfahren?

Das Verfahren erfordert, dass noch keine Zahlungsunfähigkeit eingetreten ist und die Sanierungschancen durch eine qualifizierte Person begutachtet und positiv bestätigt werden.

Warum wird der Gläubigerausschuss in der Praxis oft nicht intensiv genutzt?

Als Gründe werden der hohe Zeitaufwand für die Mitglieder, die teils unzureichende Vergütung und die damit verbundenen Haftungsrisiken für die Gläubiger angeführt.

Final del extracto de 21 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Instrumente des Gesetzes zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG)
Universidad
University of Applied Sciences Essen
Calificación
2,3
Autor
Melina Helga Richter (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
21
No. de catálogo
V960115
ISBN (Ebook)
9783346302687
ISBN (Libro)
9783346302694
Idioma
Alemán
Etiqueta
ESUG Instrumente
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Melina Helga Richter (Autor), 2020, Die Instrumente des Gesetzes zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/960115
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