Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Economía de las empresas - Otros

Das Nichtmitgliedergeschäft bei Wohnungsgenossenschaften. Voraussetzungen und Zulässigkeiten

Título: Das Nichtmitgliedergeschäft bei Wohnungsgenossenschaften. Voraussetzungen und Zulässigkeiten

Trabajo Escrito , 2020 , 20 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Sina Schulze (Autor)

Economía de las empresas - Otros
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Nichtgliedergeschäft bei Wohnungsgenossenschaften. Im Fokus stehen dabei die Voraussetzungen und Zulässigkeiten dafür. Dazu wird vorab die Rechtsform der eingetragenen Genossenschaft definiert und der Förderzweck und Unternehmensgegenstand dargestellt. Der Leser soll so ein besseres Verständnis für den Hintergrund genossenschaftlicher Arbeit entwickeln.

Auf dem Markt erscheinen Genossenschaften in den verschiedensten Formen und Branchen. Diese Arbeit beschränkt sich auf den Typ der Wohnungsgenossenschaften. Das Hauptaugenmerk dieser Arbeit bezieht sich auf die Ausdehnung des Geschäftsbetriebes auf Nichtmitglieder. Gesetzlich sind diese zur heutigen Zeit zugelassen, sofern sie explizit laut der unternehmenseigenen Satzung gestattet sind. Trotzdem stellt das Nichtmitgliedergeschäft auch Hürden für jede Genossenschaft dar und ist in Bezug auf die unternehmerische Tätigkeit als atypisch einzustufen.

Im zweiten Kapitel dieser Arbeit werden die Voraussetzungen und Zulässigkeiten des Nichtmitgliedergeschäfts auf rechtlicher und wirtschaftlicher Ebene ausgearbeitet. Hierbei wird auch auf die steuerlichen Aspekte eingegangen, die es in Bezug auf das Nichtmitgliedergeschäft zu beachten gilt. In einem weiteren Unterkapitel werden außerdem die Gründe für das Fremdgeschäft mit Nichtmitgliedern erörtert und die Zweckmäßigkeit des Nichtmitgliedergeschäfts bestimmt.

Zum Schluss wird das Nichtmitgliedergeschäft in einem gesonderten Abschnitt weitgehend kritisch hinterfragt und dem Leser wird bewusst, dass eine Differenzierung der Förderung der Mitglieder und Nichtmitglieder zwingend erforderlich ist, um eine Entfremdung der genossenschaftlichen Rechtsform zu verhindern und das Nichtmitgliedergeschäft zu betreiben, sodass es mit den genossenschaftlichen Prinzipien und der Unternehmensphilosophie vereinbar ist. Zuletzt wird die Arbeit zusammengefasst und ein Fazit ausgearbeitet.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die (Wohnungs-) Genossenschaft

2.1 Definition

2.2 Förderzweck und Unternehmensgegenstand

3. Ausdehnung des Geschäftsbetriebes auf Nichtmitglieder

3.1 Rechtliche Zulässigkeiten und wirtschaftliche Voraussetzungen

3.2 Zweckmäßigkeit des Nichtmitgliedergeschäfts

4. Kritische Betrachtung des Nichtmitgliedergeschäfts

5. Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die rechtlichen Rahmenbedingungen, wirtschaftlichen Voraussetzungen und die Zweckmäßigkeit von Nichtmitgliedergeschäften bei Wohnungsgenossenschaften, um ein Verständnis für die Vereinbarkeit dieser atypischen Geschäftstätigkeit mit dem genossenschaftlichen Identitätsprinzip zu entwickeln.

  • Rechtliche Zulässigkeit und Grenzen des Nichtmitgliedergeschäfts
  • Wirtschaftliche Voraussetzungen und steuerliche Aspekte
  • Die Bedeutung des Förderzwecks für das Vorstandshandeln
  • Zweckmäßigkeit der Ausdehnung auf Nichtmitglieder zur Mitgliederakquise
  • Kritische Analyse der Entfremdung genossenschaftlicher Prinzipien

Auszug aus dem Buch

3. Ausdehnung des Geschäftsbetriebes auf Nichtmitglieder

Um das typische Geschäft der Genossenschaften mit Mitgliedern um das atypische Geschäft mit Nichtmitgliedern zu erweitern, sind die Genossenschaften an Voraussetzungen gebunden. Diese werden im Folgenden ausgearbeitet. Erstauftrag der genossenschaftlichen Unternehmensform muss immer die Förderung der Mitglieder sein, ansonsten würde die Mitgliedschaft als solche und die Wohnungsgenossenschaft selbst einen Sinnverlust erfahren.

Das nachfolgende Kapitel beschäftigt sich vorab mit den generellen Zulässigkeiten des Nichtmitgliedergeschäfts aus rechtlicher und wirtschaftlicher Sicht. Hierbei wird auch auf die unterschiedliche Besteuerung von Mitglieder- und Nichtmitgliedergeschäften eingegangen. In einem weiteren Kapitel wird die Zweckmäßigkeit des Nichtmitgliedergeschäfts verdeutlicht. Insbesondere das Argument der Werbung neuer Mitglieder als Ziel des Nichtmitgliedergeschäfts soll hierdurch verinnerlicht werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung erläutert die Bedeutung von Wohnungsgenossenschaften in Deutschland und stellt die Forschungsfrage bezüglich der Zulässigkeit von Geschäften mit Nichtmitgliedern dar.

2. Die (Wohnungs-) Genossenschaft: In diesem Kapitel werden die Definition der eingetragenen Genossenschaft, der Förderzweck und der Unternehmensgegenstand detailliert analysiert.

3. Ausdehnung des Geschäftsbetriebes auf Nichtmitglieder: Dieser Abschnitt behandelt die rechtlichen Zulässigkeiten, wirtschaftlichen Voraussetzungen sowie die Zweckmäßigkeit des Fremdgeschäfts.

4. Kritische Betrachtung des Nichtmitgliedergeschäfts: Hier wird der Wandel von Mitglieder- zu Kundenbeziehungen hinterfragt und die Gefahr einer Entfremdung der genossenschaftlichen Identität diskutiert.

5. Zusammenfassung und Fazit: Das letzte Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und bewertet die Vereinbarkeit von Nichtmitgliedergeschäften mit dem Wesen einer Genossenschaft.

Schlüsselwörter

Wohnungsgenossenschaft, Nichtmitgliedergeschäft, Genossenschaftsgesetz, Identitätsprinzip, Förderzweck, Unternehmensgegenstand, Mitgliederförderung, Wohnungswirtschaft, Steuerbefreiung, Vermietungsgenossenschaft, Satzung, Mitgliederakquise, Betriebswirtschaft, Rechtsform, Gemeinwirtschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der rechtlichen und wirtschaftlichen Zulässigkeit von Geschäften, die Wohnungsgenossenschaften mit Personen tätigen, die keine Mitglieder sind.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Arbeit behandelt?

Zentral sind die rechtlichen Rahmenbedingungen gemäß Genossenschaftsgesetz, die steuerlichen Aspekte bei Nichtmitgliedergeschäften sowie die strategische Sinnhaftigkeit der Kundenakquise außerhalb der Mitgliedschaft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu ermitteln, unter welchen Voraussetzungen das Nichtmitgliedergeschäft mit den genossenschaftlichen Prinzipien und dem Förderauftrag gegenüber den Mitgliedern vereinbar ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse genossenschaftsrechtlicher Grundlagen, der Auswertung von Fachliteratur und einer kritischen Auseinandersetzung mit der gängigen Praxis in Wohnungsgenossenschaften.

Welche Inhalte werden im Hauptteil der Arbeit vermittelt?

Der Hauptteil analysiert die Rechtsform der Genossenschaft, die Differenzierung zwischen Förderzweck und Unternehmensgegenstand sowie die Risiken der Entfremdung durch eine Ausweitung des Fremdgeschäfts.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Forschungsarbeit?

Die zentralen Begriffe sind Identitätsprinzip, Nichtmitgliedergeschäft, Förderzweck, Mitgliederförderung und steuerliche Begünstigung.

Warum ist das Identitätsprinzip bei der Betrachtung von Wohnungsgenossenschaften so wichtig?

Das Identitätsprinzip stellt sicher, dass die Mitglieder einer Genossenschaft gleichzeitig Träger und Nutzer der genossenschaftlichen Leistungen sind, was den Kern der genossenschaftlichen Unternehmensform ausmacht.

Welche Rolle spielt die Satzung bei der Zulassung von Nichtmitgliedergeschäften?

Die Satzung legt fest, ob und in welchem Umfang eine Wohnungsgenossenschaft Geschäfte mit Nichtmitgliedern tätigen darf, sofern dies mit dem Förderauftrag der Mitglieder vereinbar ist.

Welche Gefahr sieht die Autorin bei einer zu starken Ausdehnung auf Nichtmitglieder?

Die Autorin warnt vor einem Sinnverlust der Mitgliedschaft und einer drohenden Entfremdung der Genossenschaft, die sich bei zu starker Ausdehnung des Fremdgeschäfts zu einer rein erwerbswirtschaftlichen Organisation wandeln könnte.

Final del extracto de 20 páginas  - subir

Detalles

Título
Das Nichtmitgliedergeschäft bei Wohnungsgenossenschaften. Voraussetzungen und Zulässigkeiten
Universidad
EBZ Business School – University of Applied Sciences
Calificación
2,0
Autor
Sina Schulze (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
20
No. de catálogo
V960249
ISBN (Ebook)
9783346302397
ISBN (Libro)
9783346302403
Idioma
Alemán
Etiqueta
nichtmitgliedergeschäft wohnungsgenossenschaften voraussetzungen zulässigkeiten
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sina Schulze (Autor), 2020, Das Nichtmitgliedergeschäft bei Wohnungsgenossenschaften. Voraussetzungen und Zulässigkeiten, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/960249
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  20  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint