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Die Begräbnisliturgie nach dem Wiener Manuale für die Begräbnisfeier (2013)

Eine Einführung

Title: Die Begräbnisliturgie nach dem Wiener Manuale für die Begräbnisfeier (2013)

Seminar Paper , 2020 , 18 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Thomas Jakowitsch (Author)

Theology - Practical Theology
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Summary Excerpt Details

Ziel der Arbeit ist die deskriptive Darlegung der Genese und der inhaltlichen Struktur der Publikationen der Erzdiözese Wien für die Feier des Begräbnisses mit einführenden Aspekten für die Begräbnisliturgie nach dem Wiener Manuale für die Begräbnisfeier (2013) unter besonderer Berücksichtigung der Kontextualisierung und Standortbestimmung.

Ein allgemeiner Rahmen für die Feier des Begräbnisses kann an dem Begräbnisrituale festgemacht werden. So bildet heute das 2009 veröffentlichte Rituale „Die kirchliche Begräbnisfeier“, die zweite authentische Ausgabe auf der Grundlage der Editio typica 1969, in den Bistümern des deutschen Sprachgebietes zusammen mit dem das Rituale ergänzende Manuale „Die kirchliche Begräbnisfeier“, welches 2012 erschienen ist, jenes Fundament.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. KONTEXTUALISIERUNG UND STANDORTBESTIMMUNG

1.1. BESONDERER ASPEKT DER TRAUERPASTORAL – DIE SITUATION IN DER GROßSTADT

1.2. LITURGIERECHTLICHE GRUNDSITUATION

2. GENESE HIN ZUM WIENER MANUALE FÜR DIE BEGRÄBNISFEIER (2013)

2.1. RITUALE. STUDIENAUSGABE FÜR DIE BEGRÄBNISFEIER IN DER ERZDIÖZESE WIEN MIT BESONDERER BERÜCKSICHTIGUNG DER GEGEBENHEITEN IN DER GROßSTADT (1999)

2.2. WIENER MANUALE FÜR DIE BEGRÄBNISFEIER (2008)

2.3. WIENER MANUALE FÜR DIE BEGRÄBNISFEIER (2013)

3. EINFÜHRENDE, DESKRIPTIVE DARLEGUNG DER BEGRÄBNISLITURGIE NACH DEM WIENER MANUALE FÜR DIE BEGRÄBNISFEIER (2013)

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Genese und die inhaltliche Struktur der liturgischen Publikationen der Erzdiözese Wien für die Begräbnisfeier deskriptiv darzulegen. Dabei wird insbesondere untersucht, wie das „Wiener Manuale für die Begräbnisfeier“ (2013) auf die spezifischen pastoralen Anforderungen und die städtische Kontextualisierung reagiert und welche liturgierechtlichen Grundlagen diesen Anpassungen zugrunde liegen.

  • Historische Entwicklung der Wiener Begräbnispublikationen (1999–2013)
  • Herausforderungen der Trauerpastoral in der urbanen Großstadt
  • Liturgierechtliche Analyse der Eigenritualien im Kontext der „Praenotanda“
  • Strukturelle Analyse und inhaltliche Schwerpunkte des Wiener Manuals
  • Einführende Aspekte der praktischen Durchführung der Begräbnisliturgie

Auszug aus dem Buch

1.1. Besonderer Aspekt der Trauerpastoral – Die Situation in der Großstadt

Wie bereits erwähnt, stellt die Situation in der Großstadt maßgebliche Herausforderungen für die Trauerpastoral dar und kann als Beweggrund hinsichtlich der notwendigen Bewältigung der damit verbundenen Herausforderungen einer situationsbezogenen Begräbnisfeier für die Herausgabe der Studienausgabe (1999) und des Wiener Manuales (2008 bzw. 2013) vermutet werden. „Trauerliturgie und Trauerrituale sind besonders geeignet, den kirchlichen Glauben darzustellen und die Sinnhaftigkeit des Wirkens der Kirche zum Wohl und Heil der Menschen zu untermauern“, weswegen damit essentielle Bestandteile der umfassenden Trauerpastoral gegeben sind. Hierfür formuliert die Erzdiözese Wien Postulate zur Liturgie in der Trauerfeier. Demnach „muss darauf geachtet werden, dass der Glaube der Kirche auch in der Trauerliturgie zeitgemäß, unverkürzt, verständlich, begreiflich, menschenfreundlich und einladend vermittelt wird.“ Verbindet man dies mit den Gegebenheiten in der Großstadt und nimmt die Liturgie als „Transportmittel“ und „Inhalt“ des zu verkündenden Glaubens, an welchem sich die Trauernden stärken, ernst, so tun sich durchaus bestimmte Handlungsfelder auf.

Ferner ist wichtig, dass die Trauer nicht mit der Tröstung beim Begräbnis endet und die Feier der Eucharistie im Requiem anzubieten ist, da hier der notwendige, tröstende Aspekt der Ekklesiologie essentiell vermittelt wird. So wird für den Verstorbenen die Messfeier „zum Ort des Gebetes der ganzen Kirche, die mit ihm über den Tod hinaus verbunden ist“ und „den Hinterbliebenen kann die heilige Messe die Angst um den Verstorbenen nehmen und ihnen selbst die Erkenntnis vermitteln, dass Jesus Christus auch ihr Erlöser und Heiland ist.“ Zu berücksichtigen sind in diesem Kontext durchaus die bereits vorgefundenen, unterschiedlichen Riten und Bräuche, die „als Zeichen der Verbundenheit und der Anteilnahme“ tröstend erfahren werden können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. KONTEXTUALISIERUNG UND STANDORTBESTIMMUNG: Dieses Kapitel erläutert die pastoralen Herausforderungen in der Großstadt und beleuchtet die liturgierechtlichen Grundlagen für die Erstellung lokaler Eigenritualien.

2. GENESE HIN ZUM WIENER MANUALE FÜR DIE BEGRÄBNISFEIER (2013): Hier wird der historische Entwicklungsprozess von der Studienausgabe (1999) über das Manual von 2008 bis hin zur aktuellen Fassung von 2013 strukturell analysiert.

3. EINFÜHRENDE, DESKRIPTIVE DARLEGUNG DER BEGRÄBNISLITURGIE NACH DEM WIENER MANUALE FÜR DIE BEGRÄBNISFEIER (2013): Das Kapitel bietet einen praktischen Einblick in die Durchführung der Begräbnisfeier, von der Vorbereitung durch den Vorsteher bis hin zum rituellen Ablauf am Grab.

Schlüsselwörter

Begräbnisliturgie, Wiener Manuale, Erzdiözese Wien, Trauerpastoral, Großstadtseelsorge, Liturgierecht, Bestattungsformen, Eucharistiefeier, Wortgottesdienst, Inkulturation, Sacrosanctum Concilium, Rituale, Begräbnisfeier, Trauerbegleitung, Eigenritualien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der deskriptiven Darlegung der Entwicklung und der inhaltlichen Struktur der liturgischen Begräbnis-Publikationen der Erzdiözese Wien.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf den pastoralen Herausforderungen durch die urbane Situation, der rechtlichen Fundierung von Eigenritualien sowie der inhaltlichen Ausgestaltung der Wiener Manuale von 1999 bis 2013.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Genese der Wiener Publikationsreihe aufzuzeigen und zu untersuchen, wie diese auf die spezifischen Bedürfnisse einer Großstadt wie Wien reagiert.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive und strukturanalytische Untersuchung, die liturgiewissenschaftliche Quellen und rechtliche Dokumente auswertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Kontextualisierung, die historische Genese der Manuale sowie eine detaillierte deskriptive Darlegung der aktuellen Begräbnisliturgie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist zentral durch Begriffe wie Begräbnisliturgie, Wiener Manuale, Trauerpastoral und Großstadtseelsorge geprägt.

Welche Rolle spielt die „Situation in der Großstadt“ für die Liturgie?

Die Großstadtsituation wird als maßgebliche Herausforderung betrachtet, die Anpassungen in der Trauerpastoral notwendig macht, um Glauben zeitgemäß und verständlich zu vermitteln.

Warum wird zwischen der Studienausgabe (1999) und dem Manual (2013) unterschieden?

Die Studienausgabe fungierte als ad-interim Lösung, während das spätere Manual eine weiterentwickelte, strukturierte und pastoralliturgische Handreichung darstellt, die das „Baukastenprinzip“ für verschiedene Bestattungsformen einführt.

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Details

Title
Die Begräbnisliturgie nach dem Wiener Manuale für die Begräbnisfeier (2013)
Subtitle
Eine Einführung
College
University of Vienna
Grade
1,0
Author
Thomas Jakowitsch (Author)
Publication Year
2020
Pages
18
Catalog Number
V960508
ISBN (eBook)
9783346305695
ISBN (Book)
9783346305701
Language
German
Tags
begräbnisliturgie wiener manuale begräbnisfeier eine einführung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas Jakowitsch (Author), 2020, Die Begräbnisliturgie nach dem Wiener Manuale für die Begräbnisfeier (2013), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/960508
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