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Entwicklung eines Workshop-Konzeptes zum Thema Cybermobbing. Medienkompetenzförderung von Jugendlichen im Alter von 14 - 16 Jahren

Medienkompetenz zur "digitalen Selbstverteidigung"

Title: Entwicklung eines Workshop-Konzeptes zum Thema Cybermobbing. Medienkompetenzförderung von Jugendlichen im Alter von 14 - 16 Jahren

Bachelor Thesis , 2020 , 55 Pages , Grade: 1,1

Autor:in: Stefanie Schary (Author)

Pedagogy - Media Pedagogy
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Das Internet und seine Kommunikationsmöglichkeiten bieten zahlreiche Chancen für das soziale Miteinander und ist sozusagen zum Abbild unserer Gesellschaft geworden.
Demzufolge manifestieren sich auch im digitalen Zusammenleben die Probleme des analogen Alltags.

Hatespeech, Shitstorms, Cybermobbing sind alltägliche Phänomene im Internet. Insbesondere Heranwachsende leiden unter Cybermobbing, da sich ein Großteil ihres alltäglichen Lebens im Internet abspielt. Sie nutzen die digitalen Medien und ihre Kommunikationsmöglichkeiten zur sozialen Interaktion und Sozialisation.
Das vorliegende Workshop-Konzept wurde im Rahmen einer Bachelorarbeit entwickelt und thematisiert die Problematik des Cybermobbings.

Als Zielgruppe werden Jugendliche im Alter von 14 - 16 Jahren adressiert. Der Workshop soll die Teilnehmenden für das Thema sensibilisieren, ihre medialen, sozialen und reflexiven Kompetenzen stärken und Lösungswege vorschlagen. Das Konzept soll zur Medienkompetenz-Vermittlung in Bildung- und Jugendeinrichtungen eingesetzt werden.

In der theoretischen Fundierung des Workshops werden die Themen Mediatisierung, Mediensozialisation, Cybermobbing, kompetenzfördernde Mediendidaktik, Internetnutzungskompetenz, Lerntheorie und die Emotion und Kognition der Zielgruppe behandelt. Im Anschluss wird das Konzept vorgestellt und im Fazit die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst.

Der Workshop richtet sich inhaltlich nach vier zentralen Kompetenzschwerpunkten, die die Medienkompetenz der Heranwachsenden untermauern sollen: Soziale Interaktion & Selbstregulation, Wissensvermittlung, Stärkung des Selbstbewusstseins, Reflexion & kritische Analyse.
Diese Schwerpunkte sollen die Heranwachsenden dazu befähigen, ihr Medienhandeln sozial, reflektiert, informiert und selbstbewusst zu gestalten und zu regulieren. Als Methoden werden u.a. stumme Impulse, Reflexionsrunden, Rollenübungen, Standbilder, Clustering, Mindmaps, anonyme Erlebnisbilder und kreative Medienarbeit genutzt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Zielsetzung

1.2. Quellenkritik

1.3. Aufbau und Vorgehensweise

2. Das Leben im digitalen Zeitalter

2.1. Mediatisierung

2.2. Mediensozialisation

2.3. Internetnutzungskompetenz

3. Das Phänomen Cybermobbing

3.1. Arten des Cybermobbings

3.2. Dynamik, Phasen & Rollen

3.3. Ursachen von digitalem Mobbing

3.4. Täter- und Opferprofil

3.5. Folgen für Opfer

3.6. Lösungen

3.6.1. Präventive Maßnahmen

3.6.2. Schutz- und Gegenmaßnahmen

3.6.3. Gesetzliche Strafbestände

4. Didaktische & pädagogische Grundlagen

4.1. Kompetenzfördernde Didaktik nach Weinert & Lersch

4.2. Der kognitive & emotionale Entwicklungsstand der Zielgruppe

4.2.1. Emotionaler Entwicklungsstand

4.2.2. Kognitiver Entwicklungsstand

5. Das Konzept

5.1. Zielgruppe & Zielsetzung

5.2. Didaktischer Aufbau & medienpädagogisches Konzept

5.3. Rahmenbedingungen & Ressourcen

5.3.1. Räumlichkeiten

5.3.2. Zeitmanagement

5.3.3. Gruppengröße

5.3.4. Ressourcen

5.4. Digitaler Workshop

5.5. Methoden

5.6. Pädagogische Anleitung zur Workshop-Umsetzung

6. Fazit & Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Bachelorarbeit zielt darauf ab, ein medienpädagogisches Workshop-Konzept zur Prävention von Cybermobbing für Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren zu entwickeln, um deren digitale Medienkompetenz und Selbstverteidigungsfähigkeit zu stärken.

  • Analyse der Mediatisierung und Mediensozialisation im digitalen Zeitalter.
  • Erarbeitung des Phänomens Cybermobbing (Ursachen, Dynamiken, Folgen und rechtliche Aspekte).
  • Fundierung des Konzepts durch die Theorie der kompetenzfördernden Mediendidaktik nach Weinert & Lersch.
  • Konzeption eines analogen und digitalen Workshops zur Förderung von Internetnutzungskompetenz.
  • Bereitstellung praktischer Anleitungen für pädagogische Fachkräfte zur Umsetzung des Workshops.

Auszug aus dem Buch

3.1. Arten des Cybermobbings

Bevor Cybermobbing als Gruppenphänomen zustande kommt, ist der Initiator des Angriffs abhängig von der positiven Resonanz der Gruppe. Zuerst ist jeder „mit digitalen Mitteln geführter Angriff“ eine „Cyber-Attacke“ (vgl. Hilt et al 2019, S. 27). Wenn der Angriff „Resonanz in der Gruppe“ findet oder die Gruppe die Attacke sogar verurteilt, „handelt es sich um einen in der Testphase gescheiterten Cybermobbing-Versuch.“ (vgl. ebd.). Sobald der Angriff Resonanz in der Gruppe findet, wird sie zu Cybermobbing. (vgl. ebd.).

Gemäß Schultze-Krumbholz und Scheitenauer (2010) kann Cybermobbing in verschiedenen Formen auftreten. Hierzu gehören „Flaming, Harassment, Denigration, Outing, Exclusion, Impersonation, Happy Slapping, Cyberstalking oder Cyberthreat.“ (vgl. Schultze-Krumbholz/ Scheitenauer 2010. S. 16ff). Unter dem Begriff „Flaming“ versteht sich das gegenseitige Versenden von verletzenden Nachrichten, Kommentaren oder Androhungen im Zuge einer öffentlichen Online-Kommunikation. „Harassment“ bezeichnet das Verschicken von beleidigenden, bösartigen Nachrichten durch digitale Medien. Dies kann privat oder öffentlich geschehen, wobei es beim öffentlichen Versand zu einer Kettenreaktion kommen kann, die andere InternetnutzerInnen dazu verleitet, sich auch am Cybermobbing zu beteiligen und das Opfer online zu beleidigen. „Denigration“ (Verleumdung) beschreibt eine Art des Cybermobbings, bei der Gerüchte und Lügen über eine Person in Umlauf gebracht werden, die den Ruf der Person ruinieren und ihre sozialen Kontakte reduzieren sollen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die zunehmende Relevanz von Cybermobbing bei Jugendlichen und begründet die Notwendigkeit eines medienpädagogischen Workshop-Konzepts zur Förderung der Medienkompetenz.

2. Das Leben im digitalen Zeitalter: Dieses Kapitel erläutert die Auswirkungen der Mediatisierung und Mediensozialisation auf Jugendliche, die als „Digital Natives“ mit digitalen Medien aufwachsen.

3. Das Phänomen Cybermobbing: Hier werden Erscheinungsformen, Dynamiken, Rollen sowie Ursachen und Folgen von Cybermobbing analysiert, inklusive der rechtlichen Rahmenbedingungen.

4. Didaktische & pädagogische Grundlagen: Das Kapitel verankert das Workshop-Konzept in der kompetenzfördernden Didaktik und berücksichtigt den kognitiven und emotionalen Entwicklungsstand der 14- bis 16-jährigen Zielgruppe.

5. Das Konzept: Detaillierte Darstellung des Workshop-Konzepts, der Zielsetzung, Methoden sowie der praktischen Umsetzung für analoge und digitale Lernumgebungen.

6. Fazit & Ausblick: Zusammenfassung der Kernergebnisse und Reflexion über die Chancen und Grenzen des entwickelten Konzepts sowie Empfehlungen für Bildungseinrichtungen.

Schlüsselwörter

Internetnutzungskompetenz, Mediensozialisation, Cybermobbing, Medienkompetenzförderung, Digital Natives, kompetenzfördernde Mediendidaktik, Jugendliche, Konzept, Workshop, Internet, Selbstregulation, Präventive Maßnahmen, Online-Kommunikation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung eines medienpädagogischen Workshop-Konzepts, das Jugendliche für das Thema Cybermobbing sensibilisieren und ihre Medienkompetenz stärken soll.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf Mediatisierung, Mediensozialisation, Internetnutzungskompetenz sowie der didaktischen Aufbereitung von Cybermobbing-Inhalten für den Bildungskontext.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, Jugendlichen im Alter von 14 bis 16 Jahren Kompetenzen zur „digitalen Selbstverteidigung“ zu vermitteln, um sie vor Cybermobbing zu schützen und sie zu einem reflektierten Medienhandeln zu befähigen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Es wird eine theoretische Fundierung durch Fachliteratur mit einer praktischen Konzeption nach der „kompetenzfördernden Didaktik“ kombiniert, um den Workshop strukturiert zu entwickeln.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen über das digitale Leben, eine detaillierte Analyse des Phänomens Cybermobbing, pädagogische Ansätze und die schrittweise Vorstellung des konkreten Workshop-Konzepts.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Internetnutzungskompetenz, Cybermobbing, Mediensozialisation, präventive Maßnahmen, Selbstregulation und kompetenzfördernde Didaktik.

Kann der Workshop auch digital durchgeführt werden?

Ja, das Konzept ist modular aufgebaut und bietet explizite Hinweise und Anpassungsvorschläge für eine digitale Durchführung über Videokonferenz-Plattformen wie Skype oder Zoom.

Warum ist das Alter der Zielgruppe (14-16 Jahre) für das Konzept relevant?

Diese Altersgruppe befindet sich in der Frühadoleszenz, einer Phase, in der Jugendliche besonders sensibel auf Feedback von außen reagieren und ihre Identität online erproben, weshalb eine Sensibilisierung für Cybermobbing in diesem Alter entscheidend ist.

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Details

Title
Entwicklung eines Workshop-Konzeptes zum Thema Cybermobbing. Medienkompetenzförderung von Jugendlichen im Alter von 14 - 16 Jahren
Subtitle
Medienkompetenz zur "digitalen Selbstverteidigung"
College
University of Cologne
Grade
1,1
Author
Stefanie Schary (Author)
Publication Year
2020
Pages
55
Catalog Number
V967490
ISBN (eBook)
9783346310712
ISBN (Book)
9783346310729
Language
German
Tags
Internetnutzungskompetenz Mediensozialisation Cybermobbing Medienkompetenzförderung Digital Natives kompetenzfördernde Mediendidaktik Jugendliche Konzept Workshop Internet Selbstregulation Präventive Maßnahmen Online-Kommunikation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefanie Schary (Author), 2020, Entwicklung eines Workshop-Konzeptes zum Thema Cybermobbing. Medienkompetenzförderung von Jugendlichen im Alter von 14 - 16 Jahren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/967490
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