Die Frage, die sich diese Arbeit widmet, ist, inwieweit die bisher technologisch noch nicht ausreichend erforschten Workflow-Management-Systeme bereits in bestimmten Teilbereichen Krankenhausabläufe bestmöglich unterstützen werden können? Die Antwort wird dabei in wissenschaftlichen Publikationen gesucht und auf das Programm ARIS bezogen. Ziel ist es, die funktionalen Aspekte eines beispielhaften Krankenhauses sowie der darin vorhandenen Notaufnahme mit seinen innerbetrieblichen Abläufen unter Berücksichtigung der vorgegebenen Aufgabenstellungen sowie der Darstellungstools des Programms adäquat darzustellen.
Die Qualität der Patientenversorgung hängt in hohem Maße mit der Abwicklung medizinisch-organisatorischer Abläufe sowie der schnellen Verfügbarkeit von Daten innerhalb von Behandlungsprozessen voneinander ab. Die Abstimmung und Kontrolle von Arbeitsabläufen wird auf Basis von Krankenhausinformationssystemen oft nur unzureichend abgedeckt. Die richtige oder falsche Entscheidung eines Krankenhauses in Bezug auf die einzusetzende Informationstechnologie ist dabei wettbewerbsentscheidend.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Vorüberlegungen
- Zielsetzung
- Methodik
- Aufgabenteil 1: Themenbereich Notaufnahme
- Theoretischer Hintergrund
- Modellierungstool Aris
- Ereignisgesteuerte Prozesskette nach ARIS
- Relevanz des gewählten Detailgrads
- Aufgabenteil 2: Kaufmännische Prozesse im Gesundheitsbereich Krankenhaus
- Modellierung nach Business Process Model and Notation
- Entlassung eines Patienten aus einem Klinikaufenthalt
- Erfassung von Patientendaten in einem Krankenhausinformationssystem (KIS)
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Modellierung von Prozessen im Gesundheitswesen, insbesondere im Themenfeld der kaufmännischen Prozessmodellierungstools in Krankenhäusern. Ziel ist es, die funktionalen Aspekte eines beispielhaften Krankenhauses mit seiner Notaufnahme und den innerbetrieblichen Abläufen anhand des Programms ARIS darzustellen.
- Analyse der Bedeutung von Krankenhausinformationssystemen (KIS) für die Qualität der Patientenversorgung
- Untersuchung der Rolle von Workflow-Management-Systemen zur Optimierung von Krankenhausabläufen
- Anwendung des Modellierungstools ARIS zur Darstellung von Prozessen in der Notaufnahme
- Bewertung der Relevanz des gewählten Detailgrads für die Modellierung
- Einführung in kaufmännische Prozesse im Gesundheitswesen und deren Modellierung mit BPMN
Zusammenfassung der Kapitel
- Die Einleitung führt in das Thema der Prozessmodellierung im Gesundheitswesen ein und erläutert die Zielsetzung und Methodik der Arbeit. Sie beleuchtet die Relevanz von KIS für die Patientenversorgung und die Bedeutung der richtigen Entscheidung für die Einsatz von Informationstechnologie im Krankenhaus.
- Der erste Aufgabenteil widmet sich dem Themenbereich Notaufnahme. Er beleuchtet den theoretischen Hintergrund, stellt das Modellierungstool Aris vor und erläutert die Ereignisgesteuerte Prozesskette nach ARIS. Außerdem wird die Relevanz des gewählten Detailgrads für die Modellierung diskutiert.
- Der zweite Aufgabenteil beschäftigt sich mit kaufmännischen Prozessen im Gesundheitswesen, insbesondere im Krankenhaus. Dabei wird die Modellierung nach Business Process Model and Notation (BPMN) vorgestellt und anhand von Beispielen wie der Entlassung eines Patienten und der Erfassung von Patientendaten im KIS verdeutlicht.
Schlüsselwörter
Krankenhausinformationssystem, Workflow-Management-Systeme, Prozessmodellierung, ARIS, BPMN, Notaufnahme, Patientenversorgung, Kaufmännische Prozesse, Gesundheitswesen, Modellierungstools.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ARIS und wie wird es im Krankenhaus genutzt?
ARIS ist ein Modellierungstool, das genutzt wird, um komplexe Abläufe wie in einer Notaufnahme grafisch darzustellen und zu optimieren.
Warum ist die Prozessmodellierung in Krankenhäusern wichtig?
Sie sichert die Qualität der Patientenversorgung durch effiziente medizinisch-organisatorische Abläufe und die schnelle Verfügbarkeit von Daten.
Was ist eine Ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK)?
Eine EPK ist eine Methode zur Darstellung von Geschäftsprozessen, die logische Verknüpfungen zwischen Ereignissen und Funktionen visualisiert.
Was bedeutet BPMN im Gesundheitswesen?
BPMN (Business Process Model and Notation) ist ein Standard für die Modellierung kaufmännischer Prozesse, wie etwa der Patientenentlassung oder Datenanmeldung.
Welche Rolle spielen Workflow-Management-Systeme?
Diese Systeme unterstützen die aktive Steuerung von Arbeitsabläufen und schließen Lücken, die herkömmliche Krankenhausinformationssysteme (KIS) oft offen lassen.
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- Emilia Halang (Author), 2020, Wie können Prozesse des Gesundheitswesens besser modelliert werden? Kaufmännische Prozessmodellierung in Krankenhäusern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/968040