Digitalisierung in der Bankenbranche. Digitale Vermögensverwaltung mit Fokus auf Robo Advisor als Konkurrenz zum klassischen Modell


Bachelorarbeit, 2020

64 Seiten, Note: 1.3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Abkürzungsverzeichnis

II. Abbildungsverzeichnis

III. Glossar

1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise

2 Grundlegendes zur Vermögensverwaltung
2.1 Hintergrund
2.2 Definition Anlageberatung und Vermögensverwaltung
2.2.1 Anlageberatung
2.2.2 Vermögensverwaltung
2.3 Definition klassische und digitale Vermögensverwaltung
2.3.1 Klassische Vermögensverwaltung
2.3.2 Digitale Vermögensverwaltung
2.4 Ablauf einer klassischen Vermögensverwaltung

3 Digitalisierung des Bankensektors
3.1 Definition Digitalisierung
3.2 Entwicklung in der Bankenbranche
3.3 Definition FinTech

4 Die digitale Vermögensverwaltung – Robo Advisor
4.1 Grundlagen eines Robo Advisor
4.2 Ablauf einer digitalen Vermögensverwaltung
4.3 Charakteristika eines Robo Advisor
4.3.1 Automatisierte Prozesse mit Hilfe von Algorithmen
4.3.2 Mehrwert für den Kunden durch digitales Nutzererlebnis
4.3.3 Anlagekonzept
4.3.3.1 Moderne Portfoliotheorie nach Markowitz
4.3.3.2 Investieren mit börsennotierten Indexfonds

5 Aktuelle Marktentwicklung im Bereich Robo Advisor
5.1 Marktentwicklung in Deutschland
5.1.1 Anzahl der Robo Advisor Anbieter
5.1.2 Summe des verwalteten Vermögens
5.2 Marktentwicklung weltweit
5.2.1 Anzahl der Robo Advisor Anbieter
5.2.2 Summe des verwalteten Vermögens

6 Kritische Gegenüberstellung der digitalen Vermögensverwaltung mit der klassischen Vermögensverwaltung
6.1 Vorbemerkung und Festlegung der Kriterien
6.1.1 Zielgruppe und Mindestanlagebetrag
6.1.2 Erstmalige Beratung
6.1.3 Gebühren
6.1.4 Verhaltensorientierte Finanzwissenschaft (Behavioral Finance)
6.1.5 Sicherheit
6.2 Vor- und Nachteile von Robo Advisor im direkten Vergleich zur klassischen Anlageberatung als Tabellenübersicht

7 Analyse der Chancen und Risiken der digitalen Vermögensverwaltung (SWOT Analyse)
7.1 Vorbemerkung
7.2 SWOT Analyse in Tabellenform
7.3 SWOT Analyse als Fließtext
7.3.1 Stärken
7.3.2 Schwächen
7.3.3 Chancen
7.3.4 Risiken

8 Schlussbetrachtung
8.1 Zusammenfassung
8.2 Kritische Würdigung und Limitation
8.3 Handlungsempfehlungen für die Praxis
8.4 Ausblick

IV. Literaturverzeichnis

I. Abkürzungsverzeichnis

App Applikation

BaFin Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

bzw beziehungsweise

ca. circa

d.h. das heißt

DAX Deutscher Aktienindex

ETF Exchange-traded fund

EZB Europäische Zentralbank

ggf. gegebenfalls

KWG Kreditwesengesetz

Mio. Millionen

Mrd. Milliarden

SWOT Strengths, Weaknesses, Opportunities and Threats

TER Total Expense Ratio

USA United States of America

v.a. vor allem

Vgl. Vergleiche

WpHG Wertpapierhandelsgesetz

II. Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 - Übersicht der Geschäftsfelder von FinTech Unternehmen

Abbildung 2 - Die vier Schritte des Ablaufs der digitalen Vermögensverwaltung

Abbildung 3 - Anlagestrategien des Robo Advisor Anbieters Easyfolio

Abbildung 4 - Moderne Portfoliotheorie nach Markowitz

Abbildung 5 – Übersicht; die fünf größten Robo Advisor in Deutschland

Abbildung 6 - Vor- und Nachteile der digitalen Vermögensverwaltung gegenüber der klassischen Vermögensverwaltung in Tabellenform

Abbildung 7 - SWOT Analyse der digitalen Vermögensverwaltung

III. Glossar

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten1 2 3 4 5 6 7 8

1 Einleitung

1.1 Ausgangssituation und Problemstellung

Das bekannte Zitat „Banking is necessary, banks are not”9 (auf deutsch: Bankgeschäfte sind unerlässlich, Banken sind es nicht) von Bill Gates, verdeutlicht die Problematik, die in dieser Bachelorarbeit behandelt werden soll. Mit diesem Zitat drückt der Microsoft Gründer Bill Gates aus, dass Bankgeschäfte bzw. die Bankenprodukte zwar notwendig sind, Banken als Institute jedoch nicht und stellt die zukünftige Notwendigkeit von Banken in Frage. Zwar ist dieses Zitat bereits über 20 Jahre alt und die Vorstände der deutschen Banken in Frankfurt am Main konnten damals über den Spruch nur lachen, doch Bill Gates hatte früh erkannt, dass sich die Möglichkeiten und die Macht der Digitalisierung auch im Bankensektor zeigen werden.

Die Digitalisierung stellt heute in vielen Wirtschaftsbereichen eine Herausforderung dar und zwingt nahezu alle Branchen ihre Geschäftsmodelle neu zu konzipieren. Auch vor der Bankenbranche macht der digitale Wandel keinen Halt. Bislang haben die Banken eine Monopolstellung genießen können, welche nun jedoch durch den Markteintritt von digital basierten Unternehmen bedroht wird. Sinnbildlich lässt sich dies an der Commerzbank verdeutlichen. Die 150 Jahre alte Bank mit deutschen Wurzeln wurde im Jahr 2018 aus dem deutschen Aktienindex 30 (kurz: DAX30) verdrängt und ihren Platz im DAX30 Index hat das Unternehmen Wirecard eingenommen, ein digitales Unternehmen das elektronische Zahlungs-dienstleistungen anbietet.10 PayPal ist ein weiterer großer Zahlungsanbieter, der die Chancen und Möglichkeiten der Digitalisierung nutzt und mittlerweile direkt mit den Banken konkurriert.11

Neben den Zahlungsdienstleistungen, steht auch die Branche der Vermögensverwaltung im Fokus der Digitalisierung.12 Demnach agieren auf dem deutschen Bankenmarkt mittlerweile viele Startups aus dem Bereich Finanztechnologie, sogenannte FinTech Unternehmen. Die FinTech Unternehmen verbinden innovative Technologien mit Finanzdienstleistungen und zielen v.a. auf die Privatkunden der Banken ab. Sie sind die digitale Alternative zur klassischen Vermögensverwaltung und werben mit niedrigen Kosten, Gebührentransparenz, einem starken Fokus auf Digitalisierung und künstlicher Intelligenz.13 Zwar verwalten die FinTech Unternehmen im Vergleich zu den traditionellen Vermögensverwaltungen nur ein Bruchteil an Kundenvermögen, jedoch ist die jährliche Wachstumsrate der jungen Startups mit durchschnittlich 1200% pro Jahr, gemessen am verwalteten Kundenvermögen, enorm. Daraus lässt sich das Zukunftspotenzial der jungen digitalen Vermögensverwaltungen erschließen. Zudem lässt sich die Attraktivität der Branche am permanent wachsenden Geldvermögen deutscher Privathaushalte bestärken.14

Insbesondere durch den Fortschritt der letzten Jahre in den Vernetzungsmöglichkeiten mit dem Kunden und die steigende Internetnutzung, ermöglicht die Digitalisierung den Markteintritt für viele neue Startups, die wiederum eine ernstzunehmende Konkurrenz für die etablierten Unternehmen darstellen. Der Digitalisierungstrend lässt sich am Anstieg der Internetnutzungsquote befürworten. So nutzten rund 86% der deutschen Bevölkerung ab einem Alter von 14 Jahren im Jahr 2019 das Internet. Zehn Jahre zuvor, im Jahr 2009, waren es 17 Prozent weniger.15 Diese Entwicklung zwingt die Banken ihre klassischen Geschäftsmodelle zu digitalisieren.16 Folgendermaßen werden Produkte und Dienstleistungen über das Internet angeboten und vom Kunden in Anspruch genommen. Die Kunden schätzen die Veränderungen, die durch die Digitalisierung hervorgerufen werden und zeigen großes Interesse an den Vorzügen.17 In der Bankenbranche spiegelt es sich bei der Benutzung des Online-Bankings wieder. Demnach benutzen ca.60% der Deutschen das Online-Banking. Damit liegen sie mit 5% über dem europäischen Durchschnitt.18 Doch die Vermögensverwaltung als Dienstleistung der Banken werden nach wie vor überwiegend in der Filiale angeboten und genutzt. FinTech Unternehmen möchten genau dieses Potenzial für sich nutzen, indem sie die Branche der Vermögensverwaltung digitalisieren. Im Folgenden werden Chancen und Risiken, die sich durch den Markteintritt der digitalen Vermögensverwaltung bzw. Robo Advisor Anbieter ergeben, analysiert und diskutiert.

1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise

Ziel der vorliegenden Bachelorarbeit ist die Beantwortung der Fragestellung, ob durch die Digitalisierung und insbesondere den dadurch verbundenen Markteintritt von FinTech Unternehmen, die klassische Vermögensverwaltung bedroht ist bzw. vor einer großen Veränderung steht. Dafür wird analysiert, ob FinTech Unternehmen durch ihren digitalen Fortschritt einen disruptiven Einfluss auf die klassische Vermögensverwaltung von Banken haben und dadurch als Konkurrenz wahrgenommen werden können. Ferner wird durch eine kritische Betrachtung eine Handlungsempfehlung für die Banken zum Umgang mit dieser neuen Innovation gegeben. Die einleitende These ob Banken die Herausforderungen der Digitalisierung und der neuen Marktteilnehmer bewältigen können oder ob Bill Gates mit seinem Zitat Recht behält, wird diese wissenschaftliche Arbeit abschließend klären.

Nach den einleitenden Worten über die Problemstellung, die Zielsetzung und die Vorgehensweise der vorliegenden Bachelorarbeit beginnt das zweite Kapitel mit der Vermittlung relevanter Grundlagen einer Vermögensverwaltung. Darunter gehört die Definitionsabgrenzung zwischen einer Anlageberatung und einer Vermögensverwaltung, sowie die Definition der klassischen- und digitalen Vermögensverwaltung. Um ein Gesamtverständnis über die Branche zu vermitteln, wird darüber hinaus der typische Ablauf einer klassischen Vermögensverwaltung näher beschrieben.

Im dritten Kapital folgt ein Überblick über die Digitalisierung in der Bankenbranche. Hierfür wird zunächst der Begriff Digitalisierung für die vorliegende Bachelorarbeit definiert. Anschließend werden essenzielle vergangene und aktuelle Änderungen, die durch die Digitalisierung in der Bankenbranche hervorgerufen wurden, betrachtet. Das dritte Kapitel wird mit der Definition des Begriffes FinTech, welches zum neuen Konzept der digitalen Vermögensverwaltung gehört und der Vorstellung der unterschiedlichen Geschäftsmodelle aus dem FinTech Sektor abgeschlossen.

Nachdem die Grundlagen über die Vermögensverwaltung und die Digitalisierung in der Branche vermittelt wurden, wird im vierten Kapitel intensiver auf die digitale Vermögensverwaltung eingegangen und die Robo Advisor vorgestellt. Dabei werden im ersten Schritt die Grundlagen der Robo Advisor vermittelt. Anschließend wird auf den Ablauf der digitalen Vermögensverwaltung eingegangen. Zusätzlich werden die Charakteristika eines Robo Advisor analysiert und die Frage beantwortet, was das innovative Geschäftsmodell der FinTech Unternehmen ausmacht. Hier werden auch die finanzwissenschaftlichen Hintergründe des Anlagekonzeptes der Robo Advisor Anbieter erläutert. Dazu gehört z.B. die Portfoliotheorie nach Markowitz und das Investieren in Indexfonds (ETFs).

Im fünften Kapitel erfolgt ein Überblick über die aktuelle Marktsituation und Marktentwicklung der digitalen Vermögensverwaltung in Deutschland, sowie ein internationaler Marktüberblick. Zwar beschränkt sich diese Arbeit auf den deutschen Markt, jedoch wird zu Vergleichszwecken auch der internationale Markt betrachtet. Es soll analysiert werden, wie etabliert die FinTech Branche positioniert ist. Dafür werden u.a. die Anzahl der Robo Advisor Anbieter und das verwaltete Kundenvermögen durch Robo Advisor in Deutschland und weltweit bemessen. Darüber hinaus werden die fünf größten Robo Advisor, gemessen am verwalteten Kundenvermögen, kurz vorgestellt. Ziel dieses Abschnittes ist es, einen Trend anhand der vergangenen Jahre zu ermitteln und eine Zukunftsprognose aufzustellen.

Im sechsten Kapitel wird die klassische Vermögensverwaltung mit der digitalen Vermögensverwaltung verglichen. Die Gegenüberstellung soll die Vor- und Nachteile des jeweiligen Geschäftsmodelles aufzeigen. Dafür werden für den Vergleich diverse Kriterien festgelegt, wie z.B. die Zielgruppe, die Beratungsqualität, die Gebühren, das Anlegerverhalten (Behavioral Finance), die Sicherheit des investierten Geldes und die Individualität des Angebotes. Das Kapitel wird durch eine zusammenfassende Tabelle mit den Vor- und Nachteilen der Robo Advisor gegenüber der klassischen Vermögensverwaltung abgeschlossen.

Die Erkenntnisse werden im siebten Kapitel durch eine SWOTAnalyse abgerundet. Es sollen die Stärken, Schwächen, Risiken und Möglichkeiten der digitalen Vermögensverwaltung dargestellt werden, um das Konkurrenzpotenzial zur klassischen Vermögensverwaltung bewerten zu können.

Schließlich werden im achten und somit letzten Kapitel im Rahmen einer Schlussbetrachtung die wesentlichen Untersuchungsergebnisse, inwieweit die digitale- als Konkurrenz zur klassischen Vermögensverwaltung angesehen werden kann und wie sie den Markt in der Zukunft verändern wird, vorgestellt. Zunächst werden im ersten Unterkapitel die wesentlichen Punkte der vorliegenden Arbeit zusammengefasst und die Forschungsfrage beantwortet, ob die klassische Vermögensverwaltung durch die Digitalisierung bedroht ist. Darauf folgend wird eine kritische Würdigung und eine Limitation der Bachelorarbeit wiedergegeben. Gefolgt wird diese von einer Handlungsempfehlung, die im praktischen Teil an die digitale- und klassische Vermögensverwaltung, sowie potenziellen Kunden einer Vermögensverwaltung adressiert wird. Das Kapitel wird durch einen Ausblick beendet, in welchem die Relevanz der Untersuchungsergebnisse hervorgehoben werden und weiterer Forschungsbedarf benannt wird.

Je nach Notwendigkeit wird die methodische Vorgehensweise in den einzelnen Kapiteln zu Beginn skizziert.

2 Grundlegendes zur Vermögensverwaltung

2.1 Hintergrund

Der Großteil der deutschen Bürger hat ihr Erspartes noch auf Sparbücher, Tagesgeldkonten und Termineinlagen. Zwar gelten diese Produkte als sicher, sind jedoch relativ niedrig verzinst. Im momentanen Niedrigzinsumfeld reichen die Zinsen nicht einmal dafür, die jährliche Inflationsrate, die bei knapp 2 Prozent pro Jahr als Zielvorgabe für die EZB gilt, auszugleichen. Die Folge ist ein Kaufkraftverlust, weshalb viele Bürger nach attraktiveren Möglichkeiten für ihren Vermögensaufbau suchen.19 Ein Großteil versucht sich daher an Wertpapiergeschäften. Die finanzielle Allgemeinbildung der Bevölkerung in der Bundesrepublik weist jedoch erhebliche Defizite auf, weshalb viele der deutschen Anleger eine Anlageberatung oder Vermögensverwaltung in Anspruch nehmen, um ihr Vermögen aufzubauen und ihre Kaufkraft vor der Inflation zu sichern.20

2.2 Definition Anlageberatung und Vermögensverwaltung

2.2.1 Anlageberatung

Der wesentliche Unterschied, zwischen den Begriffen „Anlageberatung“ und „Vermögensverwaltung“ besteht darin, dass der Kunde bei der Anlageberatung die letztendliche Anlageentscheidung selbst trifft. Das bedeutet, der Anlageberater gibt dem Kunden lediglich eine persönliche Empfehlung zum Kaufen, Verkaufen oder Halten eines Finanzinstrumentes. Die Anlageempfehlung stützt sich auf die vorherige Prüfung der persönlichen Situation des Kunden. Der Kunde hat hier jedoch das letzte Wort und kann die Empfehlung des Anlageberaters nach eigenem Ermessen umsetzen oder ablehnen.21 Die Anlageberatung beginnt mit einem ratsuchenden Kunden. Nachdem der Anlageberater dem Kunden eine Empfehlung zum Erwerb oder Verkauf einer Kapitalanlage unter Beachtung der individuellen Prämissen des Kunden gegeben hat, ist die Anlageberatung beendet. Demnach handelt es sich bei der Anlageberatung i.d.R. um eine einmalige Betrachtung.22

2.2.2 Vermögensverwaltung

Im Gegenteil zur Anlageberatung, erteilt der Kunde im Falle einer Vermögensverwaltung dem Vermögensverwalter nach §1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 3 KWGdas Mandat, sein Vermögen im Rahmen der abgegebenen Anlagerichtlinie im besten Sinne und im Interesse des Kunden zu verwalten. Der Vermögensverwalter ist damit berechtigt, die Anlageentscheidungen im Namen des Kunden eigenständig durchzuführen. Damit liegt die Verantwortung über die Investmententscheidungen beim Vermögensverwalter und nicht mehr beim Kunden.23 Für die Anlageentscheidungen, gibt der Kunde dem Vermögensverwalter Anlagerichtlinien vor. Anlagerichtlinien können z.B. bestimmte Präferenzen des Investments in bevorzugte Regionen sein oder auch die Berücksichtigung des Themas Nachhaltigkeit beim Investieren. Die Vermögensverwaltung ist eine permanente Verwaltung, d.h.es werden festgelegte Teile des Kundenvermögens laufend überwacht und Transaktionen vom Vermögensverwalter selbständig unter Einhaltung der Anlagerichtlinien des Kunden durchgeführt.24

Da die Anlageberatung und Vermögensverwaltung auf die Situation und Wünsche des Kunden individuell zugeschnitten werden müssen, ist das Modell schwer skalierbar und mit hohen Kosten verbunden. Deshalb sind die traditionelle Anlageberatung und Vermögensverwaltung vor allem bei Kunden mit geringen Anlagebeträgen kaum rentabel.25

Grundsätzlich lassen sich die Kunden der Vermögensverwaltung in zwei Segmenten aufteilen. Auf der einen Seite sind es institutionelle Kunden z.B. Stiftungen, Pensionskassen und staatliche Institutionen, die ihr Geld von professionellen Vermögensverwaltungen verwalten lassen. Auf der anderen Seite nehmen vermögende Privatpersonen die Dienstleistung in Anspruch, um ihr Vermögen zu sichern und zu vermehren.26 In der vorliegenden Bachelorarbeit liegt der Fokus auf die Vermögensverwaltung für Privatkunden. Der Grund dahinter besteht darin, dass die digitale Vermögensverwaltung zurzeit nicht für institutionelle Anleger konzipiert ist und somit ein Vergleich mit unterschiedlichen Zielgruppen schwerfallen würde.

2.3 Definition klassische und digitale Vermögensverwaltung

2.3.1 Klassische Vermögensverwaltung

In dieser Arbeit wird die klassische Vermögensverwaltung als Finanzdienstleistung mit der Aufgabe, das Vermögen des Kunden zu verwalten und Anlageentscheidungen für diesen eigenständig zu treffen, definiert. Die klassische Vermögensverwaltung wird i.d.R. in einer Bankfiliale oder beim Kunden vor Ort abgeschlossen. Dabei ist der Vermögensverwalter für gewöhnlich ein Mitarbeiter einer etablierten Bank oder eines anderen Finanzdienstleistungsinstitutes. Die Begriffe Vermögensverwalter, Vermögensberater und Bankberater werden daher in der vorliegenden Bachelorarbeit analog definiert. Die menschliche Interaktion zwischen dem Vermögensverwalter und dem Kunden ist bei der klassischen Vermögensverwaltung besonders hoch. Die Abteilung der Bank, die sich um die Vermögensverwaltung kümmert, besteht v.a.aus Kundenberatern, Volkswirten, Unternehmensanalysten, Mathematikern und Risikomanagern. Diese haben ein umfangreiches Know-how zu Kapitalmärkten und überwachen täglich die Märkte sowie deren Risiken und versuchen vielversprechende Wertpapiere für den Kunden zu finden. Daher ist dieser Service zeit- und kostenintensiv, weshalb für die klassische Vermögensverwaltung ein Anleger bestimmte Kriterien erfüllen muss. So wird der Service der Vermögensverwaltung, je nach Anbieter, oft erst ab Anlagebeträgen von über einer Million Euro zugänglich. Zudem hat der vermögende Kunde einen festen Ansprechpartner, bei welchem er sich bei Fragen und Anregungen wenden kann.27

2.3.2 Digitale Vermögensverwaltung

Ein essenzieller Unterschied zwischen der klassischen und digitalen Vermögensverwaltung ist der Vertragsabschluss. Die gesamte Produktinformation und die Ermittlung der Anlagestrategie erfolgen bei der digitalen Vermögensverwaltung nicht in der Filiale, sondern online. Die Anlageentscheidungen des Vermögensverwalters laufen hier weitgehend automatisiert. Technische Algorithmen, basierend auf quantitativen Modellen kommen bei der digitalen Vermögensverwaltung zum Einsatz. Ein Algorithmus entscheidet, ob und welche Anlageentscheidungen getroffen werden. Je nach Anbieter, wird die automatisierte Anlageentscheidung ggf.noch durch einen menschlichen Mitarbeiter gegengeprüft. Diese moderne Technologie überprüft anhand von vordefinierten Kennzahlen die Anlagen im Portfolio konstant und steuert diese eigenständig. Der hohe Automatisierungsgrad, verknüpft mit der Minimierung menschlicher Interaktion, hat den großen Vorteil der Kostenersparnis gegenüber der klassischen Vermögensverwaltung. So können auch Anleger mit vergleichsweise kleinen Anlagesummen eine professionelle Vermögensverwaltung nutzen, die bisher nur vermögenden Privatkunden zugänglich war.28 In Kapitel vier „Digitale Vermögensverwaltung – Robo Advisor“ wird expliziter auf die Form der digitalen Vermögensverwaltung eingegangen.

2.4 Ablauf einer klassischen Vermögensverwaltung

Gestartet wird der Vermögensverwaltungsprozess mit einem interessierten Kunden. Dieser vereinbart im Rahmen der klassischen Vermögensverwaltung einen Termin mit einem Vermögensberater eines Finanzdienstleistungsinstitutes. Anschließend beginnt der erste Prozess rund um die Aufbereitung von Informationen. Die persönlichen und finanziellen Kenntnisse, sowie die Anlageziele des Kunden, werden im Erstgespräch mit dem Bankberater besprochen. Ziel hierbei ist es, die Erwartungen und Ziele des Kunden zu erkennen, um eine passende Anlagestrategie erstellen zu können.29 Die Informationsabfrage des Kunden ist der zeitkostbarste, jedoch auch der bedeutsamste Teil des Vermögensverwaltungsprozesses. Sobald die ausführliche Analyse der Kundenbedürfnisse abgeschlossen und daraus ein Anlageziel abgeleitet wird, erfolgt der nächste Prozess.

Im nächsten Schritt präsentiert der Berater dem Kunden individuelle Anlagestrategien zur Verwirklichung seiner Anlagewünsche. Der Kunde kann seine Bedenken in dieser Phase äußern und Änderungswünsche einbringen. Diese hat der Vermögensverwalter im Rahmen einer Optimierung der präsentierten Anlagestrategien im Interesse des Kunden zu verwirklichen. In dieser Phase ist ein hoher Interaktionsgrad zwischen dem Kunden und dem Vermögensverwalter von großer Bedeutung, da ein zufriedenstellendes Ergebnis nur dann möglich ist, wenn der Kunde aktiv an diesem Prozess beteiligt wird.30 In einem Beratungsprotokoll wird der gesamte Verlauf des Gespräches nach §34 Abs. 2a WpHG dokumentiert, damit alle Informationen und die Anlageentscheidung für Dritte nachvollziehbar sind. Das Protokoll dient dem Anlegerschutz und kann z.B. als Beweisstück im Falle eines Rechtsstreites benutzt werden.31

Sollte der Kunde mit der vorgeschlagenen Anlagestrategie einverstanden sein, wird ein Vermögensdepot bei der Bank des Vermögensverwalters oder einer Partnerbank eröffnet. Der Kunde erteilt dem Vermögensverwalter eine Vollmacht, damit dieser Käufe und Verkäufe eigenständig im Namen des Kunden tätigen kann. Es erfolgt das kontinuierliche Management des angelegten Geldes auf Basis der festgelegten Parameter.

Nach Vertragsabschluss wird der Kunde vom Anbieter über die Entwicklungen seiner Anlagen informiert. Diese Informationen sind i.d.R. nicht standardisiert und nicht immer verfügbar.

3 Digitalisierung des Bankensektors

3.1 Definition Digitalisierung

Für den Begriff Digitalisierung gibt es in der Fachliteratur zahlreiche Definitionen. Eine allgemeine Definition ist daher nicht ersichtlich. Das liegt daran, dass Digitalisierung aus diversen Perspektiven betrachtet werden kann und dadurch unterschiedlich bewertet wird. Dennoch besteht eine große Gemeinsamkeit, die viele Autoren, Experten und Unternehmen der Digitalisierung zusprechen, nämlich in der Automatisierung von Geschäftsprozessen mithilfe von Informationstechniken und die Überführung von Daten/Informationen aus der analogen in die digitale Welt. Für die vorliegende Bachelorarbeit wurde der Begriff Digitalisierung durch die folgenden zwei ergänzenden Definitionen abgeleitet.

Nach Wolf, T. und Strohschen, JH. „... sprechen (wir) von Digitalisierung, wenn analoge Leistungserbringung durch Leistungserbringung in einem digitalen, computerhandhabbaren Modell ganz oder teilweise ersetzt wird.“32 Hierbei werden analoge Leistungen bzw. Prozesse in digitale Leistungen/Prozesse teils oder ganz gewandelt. Eine weitere Definition des Wirtschaftsprüfers Deloitte beschreibt die Digitalisierung als Veränderung von Geschäftsmodellen durch die Optimierung von Geschäftsprozessen mithilfe von Informations- und Kommunikationstechniken.33 Diesbezüglich wird die Definition von Wolf und Strohschen ergänzt, indem Prozesse nicht nur in digitale Form teils oder ganz gewandelt werden, sondern durch die digitale Wandlung der Prozess zusätzlich noch optimiert wird. Beispiele hierfür sind u.a. das Buchen von Reisen (Flug, Hotel, Pauschalreise) über das Internet, sowie Smart Home Lösungen und Streaming Plattformen wie Spotify und Netflix.34

Infolgedessen wird der Begriff der Digitalisierung für diese Bachelorarbeit wie folgt definiert: Digitalisierung beschreibt den Prozess, wenn analoge Geschäftsprozesse mithilfe von Informations- und Kommunikationstechniken in einem digitalen computerhandhabbaren Modell ganz oder teilweise ersetzt und dadurch optimiert werden.

3.2 Entwicklung in der Bankenbranche

Die signifikanten Auswirkungen der stattfindenden Digitalisierung in nahezu allen Lebensbereichen erzeugt einen großen Veränderungsdruck. Die durch die Digitalisierung hervorgerufenen Veränderungen beherrschen mittlerweile den Alltag vieler Privathaushalte. Unternehmen wie Google, Amazon, Facebook, Airbnb, Uber, Spotify und Netflix haben ganze Branchen und Industrien durch ihren digitalen Ansatz revolutioniert.35 Auch die Bankenbranche ist von diesem Druck der Veränderung der Digitalisierung betroffen.36

Im Bankensektor werden drei essenzielle Digitalisierungswellen unterschieden. Die erste Welle hat ihren Ursprung in den 1970er Jahren durch die Einführung von Geldautomaten und der Verbreitung des Online-Banking ab 1990. Dies war der Beginn, der zur Trennung von Bankgeschäften und Filialöffnungszeiten führte. Die Folge der ersten Welle war, dass Kunden durch die Einführung und den konstanten Fortschritt des Online Bankings die Bank Angebote wie z.B. Überweisungen oder das Prüfen des aktuellen Kontostandes zeit- und ortsunabhängig nutzen konnten. Dadurch, dass auch die filialstarken Banken (z.B. die Deutsche Bank, Volksbanken und Sparkassen) den Online-Kanal eingeführt hatten, nahmen die Besuche in der Filiale durch die Kunden deutlich ab. Diese tätigten ihre Geschäfte nun im Online Banking. So benutzen heute ca. 61% der deutschen Bevölkerung zwischen 16 und 74 Jahren das Online Banking.37 Dies führte zu einer großen Anzahl von Filialschließungen bei den Banken.38 Die Digitalisierung führte letztendlich dazu, dass die Kunden von Ort und Zeit unabhängiger sind und selten noch Kontakt zur Bank bzw. zum Kundenberater benötigen.

Die zweite Digitalisierungswelle im Bankensektor hat ihren Ursprung im Jahr 2009 und war der Beginn der Direktbanken. Jahrzehnte lang dominierten die Universalbanken durch ihr stationäres Filialsystem den deutschen Markt. Dabei wirkte das flächenbedeckende Filialnetz v.a. im ländlichen Raum als hohe Markteintrittsbarriere und begrenzte den Zugang zu Kunden für neue Wettbewerber. Durch den technologischen Wandel wird diese Markteintrittsbarriere umgangen und neue Anbieter können über Online-Kanäle ihre Produkte direkt dem Kunden anbieten.39 Das repräsentativste Beispiel hierfür sind die Direktbanken. Bei den Direktbanken handelt es sich um reine Internetbanken, die im Hintergrund auf Back-End-Systeme zurückgreifen und keine Bankfilialen betreiben. Die bekannteste Direktbank in Deutschland, ist die ING-DiBa.40 Die Direktbanken vertreiben ihre Produkte ausschließlich über das Internet und sparen dadurch Kosten, die sie den Kunden im Rahmen von günstigeren Konditionen bei den Produkten weitergeben. Die Anzahl der Direktbankanbieter, als auch die Kunden der Direkt- und Internetbanken steigen konstant an.41 Die Folge der zweiten Welle war ein immenser Kostendruck unter den Banken, neu dazugekommene Vertriebskanäle und weitere Filialschließungen. Dahingehend gab es im Jahr 2009 noch knapp über 41.000 Bankfilialen, 2019 sind es nur noch etwas über 28.000 Filialen, welches einem Rückgang von ca. 33% in zehn Jahren entspricht.42

Die dritte Digitalisierungswelle im Bankensektor ist auf die junge Generation Y oder auch Digital Natives genannt, zurückzuführen. Dabei handelt es sich um Personen, die nach 1980 geboren und im Zeitalter der digitalen Technologien aufgewachsen sind.43 Die junge Generation ist bestens vernetzt und hat eine Affinität zu den neuen Medien. Sie sind mit fortschrittlichen und intelligenten Technologien aufgewachsen und nehmen neue Technologien leicht auf, was zu neuen Konsumentenverhalten und Kundenanforderungen führt. Das Internet führt zu einer höheren Transparenz über die angebotenen Bankprodukte, Dienstleistungen und Preise. Die Digital Natives sind bestens mit sog. Online-Vergleichs-Portalen vertraut, welche einen Preisvergleich und den Austausch von Erfahrungen mit einem Finanzprodukt („Peer-Review“) ermöglicht.44 Darüber hinaus führt der technologische Wandel zu neuen Kundenbedürfnissen und Kundenverhalten.45 Die jungen Kunden erwarten im Finanzdienstleistungssektor innovative Konzepte. So wollen sie u.a. ihre Finanzen in einer interessanten App und einer übersichtlichen Struktur verfolgen können und die Bankgeschäfte soweit wie möglich online erledigen.46 Folgend mussten die Banken ihre Produkte nach den Bedürfnissen der Digital Natives umstrukturieren, um die jungen Menschen als Kunden gewinnen zu können. Deshalb haben sich auch die Dialogmöglichkeiten zwischen den Bank Instituten mit dem Kunden bedeutend geändert. Außerdem werden Bankprodukte über die gängigen Social-Media-Kanäle vertrieben, Apps werden angeboten und der Kunde kann bei Fragen und Anregungen mit dem Support chatten. Das mobile Bezahlverfahren ist eine weitere Einführung, dass sich auf die Bedürfnisse der Digital Natives, verknüpft mit der stetig steigenden Anzahl an Smartphone Nutzer, zurückführen lässt. Das mobile Bezahlverfahren ermöglicht es dem Kunden über das Smartphone oder die Smartwatch zu bezahlen.47

Resümierend lässt sich sagen, dass die Digitalisierung ein fortlaufender Prozess ist und den Bankensektor rückblickend zu einem starken Umbruch geführt hat. Die Finanzdienstleistungsinstitute können sich den dynamischen Entwicklungen der Digitalisierung nicht entziehen. Kosteneinsparungen, Neuanpassungen der Bankdienstleistungen und die sich stets verändernden Kundenanforderungen stehen auf der Agenda vieler Banken.48 Die digitale Evolution, gekoppelt mit der Tiefzinspolitik, den hohen Regulierungsdruck und dem zunehmenden Wettbewerb durch junge FinTech Unternehmen modernisieren das Geschäftsfeld der Banken rasant. Die Digitalisierung stellt die Bankenbranche vor großen Herausforderungen.49

3.3 Definition FinTech

FinTechs sind vor allem junge Start-up Unternehmen, die finanzbezogene Dienstleistungen automatisierter, schneller, unkomplizierter und günstiger dem Kunden anbieten wollen. Dabei setzt sich der noch relativ junge Begriff FinTech aus den Wörtern „Finanzdienstleistungen“ und „Technologie“ zusammen und charakterisiert den webbasierten und digitalen Einsatz fortschrittlicher Technologien im Bereich der Finanzdienstleistungen. Demnach handelt es sich bei FinTechs um junge Unternehmen, die Finanzdienstleistungen unter intensiver Nutzung von (Informations-)Technologie bereitstellen.50

Bei der Analyse des FinTech Marktes stellt sich heraus, dass der Großteil der FinTech Unternehmen keine neuen Finanzdienstleistungen oder Produkte anbietet. Vielmehr bieten die jungen Start-up Unternehmen ähnliche, abgewandelte, ergänzte oder auf andere Art und Weise realisierte Finanzdienstleistungen als die traditionellen Banken und Versicherungen an. Darüber hinaus versuchen FinTech Unternehmen Marktlücken, also Bereiche, die noch nicht adäquat von bestehenden Kreditinstituten abgedeckt werden, abzudecken. Der Fokus von FinTech Unternehmen liegt v.a. in den folgenden Punkten: hoher Grad an automatisierten Prozessen, geringe Gebühren, eine leichte Verständlichkeit der angebotenen Produkte und Leistungen, ein digitales Nutzungserlebnis für den Kunden sowie die Vereinfachung und Aufbereitung verschiedener Themenkomplexe.51

Die folgende Tabelle zeigt eine vereinfachte Übersicht der angebotenen Geschäftsbereiche der FinTech Unternehmen. Die Spaltenüberschrift zeigt das Geschäftsfeld an und die darunter stehenden Zeilen die zum Geschäftsfeld gehörenden Segmente. Grundsätzlich lassen sich die FinTech Unternehmen in Analogie zu den klassischen Wertschöpfungsbereichen einer Universalbank nach den Segmenten Zahlungsverkehr, Geldanlage, Kreditgeschäft, Versicherungen und sonstiges unterscheiden. Zu beachten ist jedoch, dass nicht jedes FinTech Unternehmen alle beschriebenen Dienstleistungen anbietet. I.d.R. spezialisieren sich die FinTech Unternehmen auf ein Segment eines Geschäftsbereiches wie z.B. auf alternative Bezahlverfahren oder auf die automatisierte Vermögensverwaltung.52

[...]


1 Vgl.(Steger, 2015, S. 9 - 11).

2 Vgl. (Schuster & Uskova, 2015, S. 1 - 31).

3 Vgl. (Roegele, 2017, S. 589 - 609).

4 Vgl. (Hohenadl, 2020, S. 22).

5 Vgl. (Treiler, 2019, S. 197 - 215).

6 Vgl. (Jännert, 2019, S. 257 - 268).

7 Vgl. (Gallati, 2012, S. 50).

8 Vgl. (Mayr, Schröder, & Wangler, 2018, S. 3).

9 Vgl. Gates, 1984, zitiert nach (Bathija & Kümpel, 2019, S. 200).

10 Vgl. (Müller C. , 2020, S. 123 - 124).

11 Vgl. (Barsch, 2016).

12 Vgl. (Brennholt, 2020, S. 48 - 49).

13 Vgl. (Dorfleitner G. , Hornuf, Schmitt, & Weber, 2017, S. 1 - 10).

14 Vgl. (Dorfleitner G. , Hornuf, Schmitt, & Weber, 2017, S. 35 - 37).

15 Vgl. (Initiative D21, 2020, S. 12).

16 Vgl. (Kern, 2015, S. 227 - 328).

17 Vgl. (Bloching, Wege, & Flemming, 2015).

18 Vgl. (Eurostat, 2020).

19 Vgl. (Hazlitt, 2017).

20 Vgl. (Tiberius & Rasche, 2016, S. 114 - 115).

21 Vgl. (Balzer, 2009, S. 1407 - 1415).

22 Vgl. (Wicke, 2013, S. 19).

23 Vgl. (Cramer & Rudolph, 1995, S. 5 - 14).

24 Vgl. (Wicke, 2013, S. 19 - 20).

25 Vgl. (Tiberius & Rasche, 2016, S. 111 - 115).

26 Vgl. (Ziegert, et al., 2017, S. 10 - 15).

27 Vgl. (Ziegert, et al., 2017, S. 10 - 15).

28 Vgl. (Morrien & Engst, 2017, S. 104 - 110).

29 Vgl. (§1 Abs. 1a Satz Nr. 1a KWG).

30 Vgl. (Ismail, 2018, S. 31 - 48).

31 Vgl. (Ostendorf, 2014, S. 248 - 249).

32 (Wolf & Strohschen, 2018, S. 56 - 64).

33 Vgl. (Deloitte, 2013, S. 8).

34 Vgl. (Buck & Kempf, 2019, S. 156).

35 Vgl. (Zypries, 2016, S. 246).

36 Vgl. (Walter, 2016, S. 29 - 40).

37 Vgl. (Eurostat, 2020).

38 Vgl. (Deeken & Specht, 2017, S. 26 - 28).

39 Vgl. (Wegner, 2009, S. 24).

40 Vgl. (Lehmann, 2016, S. 35 - 37).

41 Vgl. (Kühn & Kühn, 2013, S. 11 - 31).

42 Vgl. (Bundesverband deutscher Banken, 2020).

43 Vgl. (Parment, 2009, S. 15 - 21).

44 Vgl. (Lieberknecht, 2015, S. 28).

45 Vgl. (Peverelli, De Feniks, & Capellmann, 2017, S. 17).

46 Vgl. (Müller F. , 2018).

47 Vgl. (Grabner, Tiwari, & Buse, 2016).

48 Vgl. (Alt & Puschmann, 2016, S. 24 - 40).

49 Vgl. (Cocca, Lauer, & Reittinger, 2019, S. 365 - 370).

50 Vgl. (Dimler, Peter, & Karcher, 2018, S. 219 - 220).

51 Vgl. (Bodek & Matinjan, 2017, S. 120).

52 Vgl. (Tiberius & Rasche, 2016, S. 2 - 3).

Ende der Leseprobe aus 64 Seiten

Details

Titel
Digitalisierung in der Bankenbranche. Digitale Vermögensverwaltung mit Fokus auf Robo Advisor als Konkurrenz zum klassischen Modell
Hochschule
Hochschule Darmstadt
Note
1.3
Autor
Jahr
2020
Seiten
64
Katalognummer
V976275
ISBN (eBook)
9783346328434
ISBN (Buch)
9783346328441
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Robo Advisor, Fintech, Asset Management, Vermögensverwaltung, Kapitalmarkt, Digitalisierung, Digitale Vermögensverwaltung, Retail Banken, FinTechs, Banking, Bank, Aktien, ETF, ETFs, Anleihen, Investieren, Altersvorsorge, Finanzprodukte, Startup, Bankensektor, Anlageberatung, klassische Vermögensverwaltung, Wertpapiere, Filialbanken, Chancen, Risiken, Markteintritt, Wirtschaft, Crowdfunding, Crowdlending, Blockchain, Finanztechnologie, Startups, Internet, Künstliche Intelligenz, Online Beratung, Herausforderungen, Asset Allocation, Systematisches Risiko, Unsystematisches Risiko, CAPM, Behavioral Finance, Finanzmarkt, SWOT, Bill Gates, PayPal, Geldanlage, Zahlungsverkehr, Markowitz, Portfoliotheorie, Moderne Portfoliotheorie, Verhaltensorientierte Finanzwirtschaft, Börse, SWOT Analyse
Arbeit zitieren
Wajahat Awan (Autor:in), 2020, Digitalisierung in der Bankenbranche. Digitale Vermögensverwaltung mit Fokus auf Robo Advisor als Konkurrenz zum klassischen Modell, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/976275

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