In dieser Arbeit soll mit Hilfe einer Studie folgende Fragestellung bearbeitet werden: In der Ära der Industrie 4.0, welche technische Möglichkeiten der Robotic Prozessautomatisierung mit Hilfe von künstlicher Intelligenz und Blockchain erweitert werden können?
In der Ära der vierten industriellen Revolution sind die großen Flaggschiff-Technologien künstliche Intelligenz und Blockchain. Eine Abfrage in Google Trends lässt erkennen, dass Robotic Process Automation in der Wirtschaft mit dem Wind segelt. Robotic Processautomatisierung, die auf rein deterministischer Basis arbeitet, hat inhärente Einschränkungen, die es nicht erlauben, Prozesse, die mit unstrukturierten Daten, probabilistischen Entscheidungen oder mit Lern-, Analyse- oder Authentifizierungsaktivitäten umgehen, automatisiert zu werden. Diese unzähligen Einschränkungen verhindern die vollständige Automatisierung einer großen Anzahl von Geschäftsprozessen, die teilweise oder gar nicht automatisiert werden können.
In dieser Arbeit schlagen wir einen methodischen Ansatz vor, auf dessen Grundlage wir eine Fallstudie durchführen, um die Technischen Fähigkeiten der Robotic Processautomatisierung durch künstliche Intelligenz und Blockchain zu erweitern.
Inhaltsverzeichnis
1 Einführung
1.1 Motivation
1.2 Forschungsfrage und Aufgabenstellung
1.3 Gliederung der Arbeit
2 Grundlagen und Stand der Technik
2.1 Geschäftsprozesse
2.1.1 Warum Geschäftsprozesse?
2.1.2 Business Process Model and Notation (BPMN)
2.1.3 Workflow
2.2 Robotic Process Automation (RPA)
2.2.1 Was ist RPA?
2.2.2 Entwicklung von RPA
2.2.2.1 Pre-RPA: Frühe 90er
2.2.2.2 RPAs Ankunft: 2000
2.2.2.3 Weitverbreitete Einführung: Mitte 2000
2.2.2.4 RPA unter dem Mikroskop: 2010-2015
2.2.2.5 Zukunft von RPA: Ab 2016
2.2.3 Praktiken und Werkzeuge
2.2.4 Heutige Herausforderungen von RPA
2.3 In der Ära von Industrie 4.0
2.4 Blockchain
2.4.1 Was charakterisiert eine Blockchain?
2.4.2 Wann soll Blockchain eingesetzt werden?
2.5 Kognitive Technologien
2.5.1 Was können kognitive Technologien?
2.6 Zasummenfassung
3 Fallstudie: RPA mit Kognitiven Technologien und Blockchain
3.1 Hintergrund und Ziele der Forschung
3.2 Umsetzung
3.2.1 Ausgangssituation und Analyseeinheiten
3.2.2 Automatisierung des Ausgangsprozesses
3.2.2.1 Web-Automatisierung
3.2.2.2 Testpahse
3.2.3 Forschungsfragen
3.2.4 Wahlstrategien für die Fallstudie
3.2.5 Datenerhebung und Analyse
3.3 Gewonnene Kenntnisse
3.4 Zusammenfassung
4 Resumee
4.1 Rückblick
4.2 Verifizierung und Validierung
4.3 Ergebnis
4.4 Ausblick
4.5 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die technischen Möglichkeiten, die Robotic Process Automation (RPA) durch die Integration von künstlicher Intelligenz und Blockchain-Technologien in der Ära der Industrie 4.0 erfahren kann, um bisher nicht automatisierbare Geschäftsprozesse zu erschließen.
- Grundlagen und Stand der Technik von RPA, Industrie 4.0, Blockchain und kognitiven Technologien.
- Entwicklung eines methodischen Leitfadens zur Prozessautomatisierung.
- Durchführung einer Fallstudie zur prototypischen Automatisierung komplexer Geschäftsprozesse.
- Analyse des Zusammenspiels von RPA mit disruptiven Innovationen.
- Verifizierung und Validierung von Automatisierungsansätzen.
Auszug aus dem Buch
2.2.1 Was ist RPA?
Robotic Process Automation ist eine Lösung für die Automatisierung von Prozessen, die Anwendung eines Software-Roboters (Bots), mit künstlicher Intelligenz (AI), und unter Umständen maschinellem Lernen, um wiederholbaren, regelbasierten und mit hohem Volumen Aufgaben in einem Unternehmen zu bearbeiten, die vorher manuell durch Unternehmensmitarbeiter erledigt waren. Nach der Erfassung und Entwurf der Arbeitsschritten (Geschäftsprozess) wird ein Bots entwickelt, der in der Lage ist, zu erfassen, zu interpretieren und auszuführen von lästigen Bürotätigkeiten, die typischerweise Mitarbeiters Zuständigkeiten unterliegen. RPA weist sich als ein virtueller Mitarbeiter aus, der automatisch bestehende Anwendungen bzw. Systeme (ERP- und CRM-Systeme) wie ein normaler Mitarbeiter bedienen kann. Dazu greift der "virtuelle Mitarbeiter" auf bestehende Applikationen oder Systeme zu, und führt strukturierte Prozesse automatisch aus. Es müssen keine Veränderungen an bestehenden Systemen durchgeführt werden, da RPA darauf genauso zugreift, wie der menschliche Mitarbeiter. Somit kann RPA eine Vielzahl von Prozessen automatisieren, wie beispielsweise sich in ein System einloggen, Daten eingeben, Workflow durchfhuren, ... etc. Durch RPA werden Prozesse schneller, fehlerfrei und automatisch erledigt.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einführung: Das Kapitel motiviert die Untersuchung von RPA im Kontext von künstlicher Intelligenz und Blockchain und definiert die zentrale Forschungsfrage der Arbeit.
2 Grundlagen und Stand der Technik: Hier werden die theoretischen Grundlagen zu Geschäftsprozessen, RPA-Entwicklung, Industrie 4.0, Blockchain und kognitiven Technologien vermittelt, die als Basis für die spätere Fallstudie dienen.
3 Fallstudie: RPA mit Kognitiven Technologien und Blockchain: Dieses Kapitel beschreibt die praktische Umsetzung der Prozessautomatisierung anhand von Fallbeispielen und erläutert die methodische Vorgehensweise sowie die Datenerhebung.
4 Resumee: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen, verifiziert die Fallstudien-Ansätze und gibt einen Ausblick auf künftige Entwicklungen.
Schlüsselwörter
Robotic Process Automation, RPA, Industrie 4.0, künstliche Intelligenz, Blockchain, Geschäftsprozessautomatisierung, maschinelles Lernen, Deep Learning, Prozessmanagement, digitale Transformation, Automatisierung, Workflow, UiPath, Fallstudie, Prozessoptimierung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der technischen Erweiterung von Robotic Process Automation (RPA) durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz und Blockchain-Technologien in industriellen Umgebungen.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Themen sind RPA, Prozessautomatisierung, Industrie 4.0, Blockchain, kognitive Technologien und deren Interoperabilität in modernen Unternehmen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?
Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, welche technischen Möglichkeiten der Robotic Process Automation in der Ära der Industrie 4.0 durch künstliche Intelligenz und Blockchain erweitert werden können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt einen methodischen Ansatz, der durch eine Fallstudie mit zwei realitätsnahen Prozessen ergänzt wird, um die Automatisierungspotenziale zu identifizieren und zu validieren.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst eine theoretische Fundierung der Technologien sowie eine detaillierte Fallstudie zur Automatisierung von Geschäftsprozessen mit dem Tool UiPath unter Berücksichtigung von Innovationsansätzen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen zählen RPA, Geschäftsprozessautomatisierung, Industrie 4.0, Blockchain, KI, kognitive Technologien und Prozessoptimierung.
Warum wird das Tool UiPath in der Fallstudie verwendet?
UiPath wird aufgrund seiner umfassenden Funktionalitäten, der intuitiven Workflow-Gestaltung und der Möglichkeiten zur Integration von Fremdtechnologien als geeignete Plattform für die Fallstudie identifiziert.
Welche Rolle spielt die Blockchain-Technologie bei der Automatisierung?
Die Blockchain dient primär der Schaffung von digitalem Vertrauen und Sicherheit, insbesondere bei Prozessen, die eine authentifizierte und unveränderbare Datenbasis erfordern.
- Citar trabajo
- Eric Guimatsia Zangue (Autor), 2019, Robotic Prozessautomatisierung in der Industrie 4.0 mit Hilfe von künstlicher Intelligenz und Blockchain. Technische Möglichkeiten, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/976685