Das Ziel der vorliegenden Forschungsarbeit besteht darin, die Vorgehensweise und den Umgang mit ressourcenbasierten Innovationsmanagement in praxisnahen Forschungsgesellschaften zu analysieren.
Folglich soll vor dem Hintergrund der zuvor erläuterten Thematik im Rahmen der vorliegenden Arbeit zunächst die übergeordnete Forschungsfrage beantwortet werden: Wie gehen das KIT, andere Unis, TUs und TH´s Fraunhofer und andere praxisnahe Forschungsgesellschaften in Bezug auf ressourcenbasiertes Innovationsmanagement vor? Die Zielsetzung der vorliegenden Forschungsarbeit soll insbesondere durch eine Schlagwortrecherche über diverse Suchmaschinen erreicht werden. Dabei werden unter Anwendung von Keywords wie Wissenstransfer, ressourcenbasiertes Innovationsmanagement, ressourcenbasierter Ansatz sowie Transformationsprojekte und Institute versucht, Informationen zu gewinnen. Zudem dienen wissenschaftliche Arbeiten von Universitäten der Informationsgenerierung. Weiterhin werden über die Portale der jeweiligen Wirtschaftsministerien sowie durch EU Behörden Informationen gesammelt. Darüber hinaus wird durch die E-Mail Korrespondenz mit Bundesbehörden und Forschungsinstituten versucht, tiefgreifende Informationen zu verschiedenen Projekten zu erhalten.
Die Arbeit umfasst einen Umfang von insgesamt sieben Kapiteln. Im ersten Kapitel wird zunächst die Thematik der vorliegenden Forschungsarbeit erläutert. Anschließend werden die Zielsetzung sowie der in diesem Abschnitt befindliche Aufbau der Arbeit erläutert. Darauffolgend werden im zweiten Kapitel, als Basis zum Verständnis für das weitere Vorgehen,
theoretische Grundlagen vermittelt. Diese umschließen hauptsächlich relevante Begriffserklärungen aus dem Bereich Innovationsmanagement. Im dritten Kapitel folgt eine Analyse des ressourcenbasierten Innovationsmanagements in praxisnahen Forschungsgesellschaften. Der Fokus liegt hierbei insbesondere in der Analyse der Ziele, Zielgruppen, Branchen, Projektträger und Finanzierer der jeweiligen Forschungs- und Transformationsprojekte. Im vierten Kapitel erfolgt eine Zusammenfassung der Erkenntnisse aus der vorangegangenen Analyse. Im fünften Kapitel wird unter Berücksichtigung der vorherigen Forschungsergebnisse ein Handlungsleitfaden abgeleitet. Das sechste Kapitel der vorliegenden Forschungsarbeit fokussiert eine kritische Würdigung der Forschungsergebnisse. Schlussendlich rundet in Kapitel sieben ein Fazit sowie ein Ausblick in die Zukunft die gesamte Forschungsarbeit ab.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Hintergrund und Relevanz der Thematik
1.2 Zielsetzung und Methodik der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Innovationsmanagement
2.1.1 Definition Innovationsmanagement
2.1.2 Bedeutung und Funktion von Innovationsmanagement
2.1.3 Ressourcenorientierter Ansatz
3 Ressourcenbasiertes Innovationsmanagement in praxisnahen Forschungsgesellschaften
3.1 Karlsruher Institut für Technologie
3.1.1 Fit4E
3.1.2 Ausbildungsfabrik
3.2 Frauenhofer Institut
3.2.1 Frauenhofer Institut – IAO
3.2.2 Technologieradar
3.3 European Institute of Technology and Innovation
3.4 Steinbeis Europa Zentrum (SEZ)
3.4.1 eHealth Hub
3.4.2 POSMETRANS
3.5 Kompetenzstelle Elektromobilität Bayern
3.5.1 e-MOTICON
3.6 Elektromobilität süd-west
3.6.1 Epromo
3.6.2 LieSE
4 Zusammenfassung der Projekte
5 Erstellung eines Handlungsleitfadens
6 Kritische Würdigung
7 Fazit und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit analysiert, wie praxisnahe Forschungsgesellschaften und Universitäten ressourcenbasiertes Innovationsmanagement einsetzen, um Unternehmen – insbesondere KMU – bei technologischen Transformationsprozessen in der Automobilindustrie und angrenzenden Branchen zu unterstützen.
- Grundlagen des Innovationsmanagements und des ressourcenorientierten Ansatzes
- Analyse von Transformationsprojekten (z.B. Fit4E, Technologieradar, eHealth Hub)
- Methoden zur Identifikation und Anpassung vorhandener Unternehmensressourcen
- Entwicklung eines Handlungsleitfadens für den Transformationsprozess
Auszug aus dem Buch
3.1.1 Fit4E
Das nachfolgend erläuterte Projekt Fit4E des KITs ist zentral für die vorliegende Forschungsarbeit. Zum einen beschreibt es am deutlichsten als eines der wenigen Rechercheergebnisse die Thematik des ressourcenbasierten Innovationmanagements. Im nachstehenden Projekt Fit4E geht es um die „Erstellung eines Leitfadens für den Transformationsprozess hin zur Elektromobilität mit darauf aufbauenden Industrieworkshops“ (wbk, 2020c).
Das Problem, mit dem gegenwärtig etliche Unternehmen in Baden-Württemberg konfrontiert sind, spiegelt sich in einer verwachsenen Ausrichtung der Wertschöpfungskette auf den Verbrennungsmotor. Demnach ist eine strategische Neuausrichtung für KMUs erschwert (wbk, 2020c).
Mit dem vom 01.07.2018 – 31.12.2019 durchgeführten Projekt Fit4E, das zu der Projektreihe Transformation Hub gehört, sollte eine Anweisungsrichtlinie erstellt werden, die Unternehmen dabei unterstützt, existierende Produktionskompetenzen adaptiv auf Prozessschritte der Emobilität auszurichten. Hierdurch soll die Ausrichtung der Produktion in diesen neuen Technologiebereich erleichtert werden (wbk, 2020c).
In Zusammenarbeit mit KMUs in Baden-Württemberg hat das wbk innovative Wege gesucht, die vom Verbrennungsmotor gekennzeichnete Produktion an die Elektromobilität anzupassen. Über Fragebögen und Workshops findet das wbk heraus, welche gegenwärtigen Produktionskompetenzen existieren. Anschließend werden die erhobenen Daten durch das wbk ausgewertet und nach adäquaten Alternativen gesucht. Folglich wird darauf basierend ein Leitfaden durch das wbk erstellt. Darüber hinaus begleitet das wbk auch die Implementierung in den jeweiligen Unternehmen. Das nachfolgende Schaubild zeigt den gesamten Transformationsprozess des Fit4E Projektes.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Relevanz der Thematik, definiert die übergeordnete Forschungsfrage und legt die methodische Vorgehensweise sowie den Aufbau der Arbeit dar.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden zentrale Begriffe definiert, insbesondere das Innovationsmanagement abgegrenzt und der ressourcenorientierte Ansatz als theoretisches Fundament der Untersuchung erläutert.
3 Ressourcenbasiertes Innovationsmanagement in praxisnahen Forschungsgesellschaften: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte Analyse spezifischer Forschungsprojekte und -institute, die Unternehmen beim Umgang mit Transformationsprozessen unterstützen.
4 Zusammenfassung der Projekte: Hier werden die Erkenntnisse über die verschiedenen Ansätze der untersuchten Institute konsolidiert und vergleichend gegenübergestellt.
5 Erstellung eines Handlungsleitfadens: Dieses Kapitel leitet auf Basis der vorangegangenen Analysen einen strukturierten Prozessleitfaden ab, der Unternehmen in drei Phasen bei der Transformation unterstützen soll.
6 Kritische Würdigung: Hier erfolgt eine Reflexion der Arbeit, wobei insbesondere die Herausforderungen bei der Datenbeschaffung und die Neuartigkeit des Forschungsfeldes kritisch hinterfragt werden.
7 Fazit und Ausblick: Dieses Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und wagt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung des ressourcenbasierten Innovationsmanagements.
Schlüsselwörter
Ressourcenbasiertes Innovationsmanagement, Transformationsprozess, Elektromobilität, KMU, Wissenstransfer, Forschungsgesellschaften, KIT, Frauenhofer Institut, Technologieradar, Ressourcenorientierter Ansatz, Innovationsstrategie, Wertschöpfungskette, Technologiebedarf, Kompetenzanalyse, Handlungsempfehlungen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?
Die Arbeit untersucht, wie Forschungsinstitute durch ressourcenbasiertes Innovationsmanagement Unternehmen bei notwendigen Transformationsprozessen, insbesondere im Kontext der E-Mobilität, begleiten und unterstützen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Im Mittelpunkt stehen das Innovationsmanagement, der ressourcenorientierte Ansatz, der Technologietransfer sowie die praktische Umsetzung von Transformationsprojekten durch diverse Forschungsinstitutionen.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist es, die Vorgehensweisen und Methoden praxisnaher Forschungsgesellschaften beim Umgang mit ressourcenbasiertem Innovationsmanagement zu analysieren, um daraus Impulse für ein zu entwickelndes Tool-Kit zu gewinnen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer schlagwortbasierten Recherche über verschiedene Portale, Wirtschaftsministerien und die E-Mail-Korrespondenz mit Forschungsinstitutionen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil analysiert spezifische Projekte verschiedener Institutionen wie dem KIT (z.B. Fit4E), dem Fraunhofer IAO (z.B. Technologieradar), dem Steinbeis Europa Zentrum und der Kompetenzstelle Elektromobilität Bayern.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die zentralen Begriffe umfassen ressourcenbasiertes Innovationsmanagement, Transformationsprozess, Elektromobilität, KMU-Unterstützung und Wissensmanagement.
Welche Bedeutung hat das Projekt Fit4E für diese Arbeit?
Fit4E dient als zentrales Paradebeispiel für die Anwendung eines ressourcenbasierten Innovationsmanagements, da es konkret existierende Produktionskompetenzen von KMU auf neue technologische Anforderungen adaptiert.
Warum wird im Fazit ein „Nachholbedarf“ in der Forschung konstatiert?
Da es sich um ein neues Forschungsfeld handelt, gibt es bisher kaum empirische Rahmenwerke oder öffentlich zugängliche Best-Practice-Daten, was die Recherche erschwert hat und weiteren Forschungsbedarf nahelegt.
- Arbeit zitieren
- Benjamin Lakhssassi (Autor:in), Nancy Hamde (Autor:in), 2019, KIT ´s Transformation Hub & Co. Wie gehen das KIT und andere praxisnahe Forschungsgesellschaften in Bezug auf ressourcenbasiertes Innovationsmanagement vor?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/977051