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Der Einfluss von akademischen Elternhäusern auf den Studienerfolg der Kinder im Vergleich zu nicht-akademischen Elternhäusern

Titel: Der Einfluss von akademischen Elternhäusern auf den Studienerfolg der Kinder im Vergleich zu nicht-akademischen Elternhäusern

Studienarbeit , 2020 , 24 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anna Britner (Autor:in)

Soziologie - Arbeit, Ausbildung, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Studienarbeit geht es um den Zusammenhang des Bildungsgrades eines Elternhauses und dem Studienerfolg von deren Kinder. Neben der Betrachtung von aktuellen Zahlen zur Zusammensetzung der Studierenden nach Bildungsgrad des Elternhauses, wird zahlreiche Literatur hinzugezogen, um letztlich die Frage zu beantworten, ob ein akademisches Elternhaus im Vergleich zu einem nicht-akademischen Elternhaus zum Studienerfolg ihrer Kinder beiträgt. Das Ergebnis kennzeichnet sich durch eine klare Position: nämlich dass dem so ist. Aus welchen Gründen ein akademisches Elternhaus im Vergleich zu einem nicht-akademischen Elternhaus zum Studienerfolg ihrer Kinder beiträgt und wie schwer es ist, diesem Teufelskreis zu entfliehen, können Sie in dieser Arbeit nachlesen.

In dieser Studienarbeit wird die 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (2017) als Grundlage verwendet, um im Kapitel 3 aktuelle Zahlen von Studierenden in Deutschland aufzuzeigen. Demnach richtet sich auch die Definition von Studierenden danach. In der 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (2017) basiert die Grundgesamtheit der befragten Studierenden auf deutschen bzw. bundesinländischen Studierenden. Dies bedeutet, dass die/der Studierende/r eine deutsche Staatsangehörigkeit besitzt oder ihre/seine Hochschulzugangsberechtigung in Deutschland erworben hat und an einer deutschen Hochschule immatrikuliert ist mit der Absicht, ihren/seinen Studienabschluss in Deutschland zu absolvieren.
Die Unterscheidung zwischen Hochschule und Universität ist für diese Studienarbeit nicht relevant. Zur Vereinfachung wird in diesem Zusammenhang lediglich von Hochschule gesprochen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsklärung

2.1 Studierende

2.2 Studienerfolg

2.3 Bildungsherkunft

2.3.1 AkademikerInnenfamilien

2.3.2 NichtakademikerInnenfamilien

3 Studierende in Deutschland

3.1 Höchster Schulabschluss der Eltern von Studierenden

3.2 Höchster beruflicher Abschluss der Eltern von Studierenden

3.3 Studierendenzusammensetzung nach Bildungsherkunft

3.4 StudienabsolventInnen nach Bildungsherkunft

4 Fragestellung

5 Theoretische Erklärungsansätze

5.1 Bourdieu: Kapitaltheorie

5.2 Boudon: Bildungswegentscheidungstheorie

6 Hürden für Studierende aus NichtakademikerInnenfamilien

6.1 Ökonomische Herausforderungen

6.2 Kulturelle Herausforderungen

6.3 Soziale Herausforderungen

7 Ergebnisse

8 Diskussion

9 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einfluss der sozialen Bildungsherkunft auf den Studienerfolg von Kindern aus akademischen im Vergleich zu nicht-akademischen Elternhäusern und identifiziert dabei bestehende Hürden.

  • Soziale Ungleichheit im deutschen Bildungssystem
  • Einfluss des Elternhauses auf den Bildungsweg
  • Ökonomische, kulturelle und soziale Hürden beim Studieren
  • Theoretische Fundierung durch Bourdieu und Boudon
  • Statistische Analyse der Bildungsherkunft von Studierenden

Auszug aus dem Buch

6.1 Ökonomische Herausforderungen

Ein Studium kostet Geld. Studierende müssen dabei nicht nur einen Studienbeitrag leisten, sondern müssen vor allem ihren Lebensunterhalt während der Zeit des Studiums bestreiten. Anders als beispielsweise in einer Berufsausbildung, wird im Rahmen eines Studiums kein Geld erwirtschaftet. Dieser Aspekt kann die Entscheidung über die Aufnahme eines Studiums beeinträchtigen, gleichwohl auch der Studienverlauf nach Aufnahme eines Studiums hierdurch beeinflusst werden kann. NichtakademikerInnenkinder können sich dabei in der Regel nicht auf die (volle) finanzielle Unterstützung durch die Eltern verlassen. Sie sind meist angewiesen auf BAföG-Leistungen, Studienkredite und/oder das Jobben neben dem Studium. AkademikerInnenkinder können sich dagegen auf der finanziellen Unterstützung durch die Eltern stützen und sind in der Regel nicht zwingend angewiesen auf das Jobben neben dem Studium. So können sie sich mehr auf das Studium konzentrieren und mehr Zeit in dieses investieren, während NichtakademikerInnenkinder sich nebenher auch um ihren Lebensunterhalt kümmern müssen. Die Einführung der Unterstützung durch das BAföG hat hierbei schon eine große Erleichterung herbeigeführt, jedoch steht dies auch mit einer hohen Verschuldung der Studierenden nach ihrem Studium in Verbindung, so dass diese Möglichkeit der Finanzierung auch abschreckend wirken kann (vgl. Büchler, 2012, S. 21 f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Chancengleichheit und die zentrale Fragestellung der Arbeit.

2 Begriffsklärung: Definition zentraler Begriffe wie Studierende, Studienerfolg und Bildungsherkunft für den weiteren Kontext.

3 Studierende in Deutschland: Analyse aktueller Daten zur Bildungsherkunft von Studierenden zwischen 1991 und 2016.

4 Fragestellung: Konkretisierung des Forschungsinteresses in Bezug auf den Studienerfolg in Abhängigkeit vom Elternhaus.

5 Theoretische Erklärungsansätze: Vorstellung der Kapitaltheorie von Bourdieu und der Bildungswegentscheidungstheorie von Boudon zur Einordnung der Ergebnisse.

6 Hürden für Studierende aus NichtakademikerInnenfamilien: Detaillierte Betrachtung ökonomischer, kultureller und sozialer Barrieren im Studienverlauf.

7 Ergebnisse: Synthese der statistischen Befunde und theoretischen Erkenntnisse zur Benachteiligung durch die Bildungsherkunft.

8 Diskussion: Kritische Reflexion der Hürden und der Rolle des sozialen Umfelds für den Studienerfolg.

9 Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Ausblick auf bildungspolitischen Handlungsbedarf.

Schlüsselwörter

Bildungsherkunft, Chancengleichheit, Studienerfolg, Akademikerfamilien, Nichtakademikerfamilien, Kapitaltheorie, Bourdieu, Bildungswegentscheidung, BAföG, Bildungsungleichheit, Soziale Herkunft, Studium, Bildungsaufstieg, Sozialisation, Studienfinanzierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, ob der soziale Hintergrund (akademisches vs. nicht-akademisches Elternhaus) einen messbaren Einfluss auf den Studienerfolg von Kindern in Deutschland hat.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Untersuchung deckt die finanzielle Situation, kulturelle Anpassungsprozesse an die Hochschule und soziale Unterstützung durch die Familie ab.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es, die Hürden aufzuzeigen, mit denen NichtakademikerInnenkinder im Vergleich zu AkademikerInnenkindern konfrontiert sind, und den Zusammenhang zur sozialen Herkunft zu belegen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Es handelt sich um eine theoretisch fundierte Arbeit, die auf vorhandenen Sozialerhebungen des Deutschen Studentenwerks sowie soziologischen Theorien basiert.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in eine statistische Status-Quo-Analyse, theoretische Erklärungsmodelle (Bourdieu/Boudon) und die detaillierte Darstellung spezifischer Barrieren.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit am besten?

Bildungsherkunft, soziale Ungleichheit, Kapitaltheorie, Studienfinanzierung und Studienerfolg.

Welche Rolle spielt die Kapitaltheorie von Bourdieu in der Analyse?

Sie erklärt, wie unterschiedliche Kapitalformen (ökonomisch, sozial, kulturell) den Habitus und damit die Bildungschancen von Kindern prägen.

Warum ist das Finanzielle für NichtakademikerInnenkinder eine so große Hürde?

Da oft die elterliche finanzielle Unterstützung fehlt, sind sie stärker auf Kredite, BAföG oder Erwerbstätigkeit angewiesen, was den Studienerfolg gefährden kann.

Welchen Einfluss haben sekundäre Herkunftseffekte laut Boudon?

Sie beschreiben bewusste Bildungsentscheidungen, bei denen Familien aufgrund von Kosten-Nutzen-Abwägungen und Milieudruck eher von einem Studium abraten.

Können Angebote wie Arbeiterkind.de die Situation verbessern?

Ja, sie können unterstützend wirken, jedoch kritisiert die Autorin die damit verbundene Klassifizierung, die Kinder weiter in Gruppen einteilt.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Einfluss von akademischen Elternhäusern auf den Studienerfolg der Kinder im Vergleich zu nicht-akademischen Elternhäusern
Hochschule
Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg
Note
1,0
Autor
Anna Britner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
24
Katalognummer
V977884
ISBN (eBook)
9783346329042
ISBN (Buch)
9783346329059
Sprache
Deutsch
Schlagworte
einfluss elternhäusern studienerfolg kinder vergleich
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anna Britner (Autor:in), 2020, Der Einfluss von akademischen Elternhäusern auf den Studienerfolg der Kinder im Vergleich zu nicht-akademischen Elternhäusern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/977884
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Leseprobe aus  24  Seiten
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