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Qualitätskriterien für die Organisation der Berufspraxis im Rahmen der "PädagogInnenbildung NEU". Die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik als Beispiel

Título: Qualitätskriterien für die Organisation der Berufspraxis im Rahmen der "PädagogInnenbildung NEU". Die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik als Beispiel

Tesis (Bachelor) , 2016 , 53 Páginas , Calificación: 2

Autor:in: Johannes Reiterer (Autor)

Pedagogía - Sistemas educativos, políticas educativas
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit Qualitätskriterien für Berufspraktika im Allgemeinen und die Organisation der Berufspraxis als Eingangsvorrausetzung für das Studium an der Hochschule im Speziellen. Nach einer Literaturrecherche über die rechtlichen Aspekte der PädagogInnenbildung und einer Diskussion theoretischer Aspekte rund um Praktika enthält die Arbeit eine Auswertung von vier qualitativen Tiefeninterviews für die Erarbeitung von Qualitätskriterien. Die Arbeit beantwortet Fragen zur optimalen Gestaltung von Praktika, vor allem in Hinblick auf die Erstellung von Praktikumsvereinbarungen sowie Praktikumsberichten.

Im Jahr 2013 beschloss die österreichische Bundesregierung eine Neuorganisation der Ausbildung von PädagogInnen. Ziele waren eine Steigerung der Qualität der Ausbildung sowie eine Attraktivierung des Lehrerberufes für Neu- und Berufsumsteiger. Die Orientierung erfolgt an klar definierten Kompetenzen. Diese Arbeit beschäftigt sich im Allgemeinen mit den Auswirkungen der neuen Ausbildung auf die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik, im Besonderen auf die geforderte Berufserfahrung von Studienwerbern und Studenten. Im Zuge dessen beschloss die Studienkommission der Hochschule, dass ein 12-monatiges Praktikum auf NQR-Level 4 eine Voraussetzung für den Studienbeginn darstellt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problem und Fragestellungen

1.2 Methodische Vorgangsweise

2 Die PädagogInnenbildung NEU

2.1 Entstehung und gesetzliche Rahmenbedingungen

2.2 Ziele

2.3 Studienarchitektur

2.4 Expertenbewertung der PädagogInnenbildung NEU

3 Berufspraxis

3.1 Rechtliche Rahmenbedingungen in Hinblick auf die PädagogInnenbildung NEU

3.2 Definition von Facheinschlägiger Berufspraxis

3.3 Der Lernbegriff im Kontext von Berufspraktika

3.3.1 Lernarten

3.3.2 Kompetenz

3.4 Die Bedeutung der Berufspraxis in der LehrerInnenausbildung

3.5 Neuregelung der Berufspraxis an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik im Zuge der Lehrerausbildung NEU

4 Darstellung von Lernergebnissen und Organisationselementen von Berufspraktika

4.1 EQR und NQR

4.2 ECVET

4.3 Europass

4.4 Beispiele für die Organisation von Berufspraktika im sekundären und tertiären Bildungsbereich

4.4.1 Zieldefinition der Praxis

4.4.2 Definition von Praxisbetrieben

4.4.3 Dokumentation/Nachweis

4.4.4 Bewertung des Praktikums und Vergleich mit ECVET und NQR System

4.4.5 Anwendungsmöglichkeiten von ECVET bei Praktika im Pflichtschulbereich

4.5 Nachweis von Lernergebnisse am Beispiel des Ansuchens für den Ingenieur Titel

5 Befragung

5.1 Ergebnisse der Befragung

5.1.1 Klärung von Begriffsbestimmungen

5.1.2 Berufspraktika aus der Sicht von Praktikumsbetrieben

5.1.3 Anrechnungsverfahren an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen

5.1.4 Möglichkeiten um die Qualität von Praktika zu erhöhen

5.1.5 Notwendigkeit von Praxisvereinbarungen und mögliche Anforderungen

5.1.6 Definition von Facheinschlägigkeit

5.1.7 Anforderungen an Praktikumsberichte

5.1.8 Verbesserungsvorschläge zum bestehenden Entwurf zur Bestätigung einer Berufspraxis

5.1.9 Feedback in Bezug auf das erstellte Informationsblatt der Hochschule

5.2 Conclusio und Beantwortung der Forschungsfragen

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelorarbeit untersucht die Auswirkungen der Neuregelung der Berufspraxis im Rahmen der LehrerInnenausbildung auf Bildungseinrichtungen, Studierende und Praktikumsbetriebe, mit besonderem Fokus auf die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik, um Qualitätskriterien für eine optimale Praktikumsgestaltung zu identifizieren.

  • Strukturelle Analyse der "PädagogInnenbildung NEU"
  • Methodische Gestaltung von Praktikumsvereinbarungen und -berichten
  • Einsatz internationaler Instrumente wie NQR, EQR und ECVET zur Lernergebnisorientierung
  • Qualitative Befragung zur Optimierung der Zusammenarbeit zwischen Schule und Praxisbetrieb

Auszug aus dem Buch

1.1 Problem und Fragestellungen

Basierend auf dem Ziel der Arbeit ergeben sich folgende zentrale Fragestellungen: Was sind Qualitätskriterien für die Gestaltung der „Facheinschlägigen Berufspraxis“ der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik im Rahmen der Ausbildung in der Pädagoginnenausbildung NEU?

Die Forschungsfrage beschäftigt sich mit dem gesamten organisatorischer Ablauf des „Facheinschlägigen Berufspraktikums“. Die Definition der Qualität der Berufspraxis bezieht sich einerseits auf den Lernerfolg der StudentInnen in der Praxis sowie andererseits auf die Praktikabilität der Durchführung des Praktikums an Hochschulen und Praxisbetrieben.

Zu Spezifizierung der Thematik wurden daher die folgenden Unterfragen definiert:

• Wie müssen Praktikumsvereinbarungen zwischen StudentInnen, der Hochschule und Betrieben gestaltet werden, um den höchstmöglichen Lernerfolg für StudentInnen zu gewährleisten?

• Wie müssen Praktikumsvereinbarungen zwischen StudentInnen, der Hochschule und Betrieben gestaltet werden, um für Hochschulen und Praxisbetriebe praktikabel zu sein.

• Wie muss ein Praktikumsbericht gestaltet werden, um den höchstmöglichen Lernerfolg für StudentInnen zu gewährleisten?

• Wie muss ein Praktikumsbericht gestaltet werden, um für Hochschulen und Praxisbetriebe praktikabel zu sein?

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die neue Studien- und Ausbildungsstruktur für PädagogInnen ein und definiert die zentrale Forschungsfrage sowie die Unterfragen zur Gestaltung der Berufspraxis.

2 Die PädagogInnenbildung NEU: Hier werden die Entstehungsgeschichte, die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die Studienarchitektur der PädagogInnenbildung NEU erläutert sowie Expertenstimmen zur Neuerung zusammengefasst.

3 Berufspraxis: Das Kapitel befasst sich mit den rechtlichen Anforderungen, der Definition facheinschlägiger Praxis und der Bedeutung des Lernbegriffs sowie der spezifischen Neuregelung an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik.

4 Darstellung von Lernergebnissen und Organisationselementen von Berufspraktika: Dieses Kapitel analysiert Instrumente wie EQR, NQR, ECVET und Europass und vergleicht diese mit Praxisbeispielen aus dem sekundären und tertiären Bildungsbereich.

5 Befragung: Basierend auf qualitativen Interviews werden die Sichtweisen verschiedener Experten ausgewertet, um Qualitätskriterien zu identifizieren und die Forschungsfragen zu beantworten.

Schlüsselwörter

Berufspraxis, Schulpraxis, PädagogInnenbildung NEU, ECVET, NQR, EQR, Lernergebnisse, Kompetenzorientierung, LehrerInnenausbildung, Praktikumsvereinbarungen, Bildungsqualität, Qualitätssicherung, Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik, Praxisbetriebe, Kompetenzerwerb.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Qualitätskriterien für die Organisation der facheinschlägigen Berufspraxis im Kontext der „PädagogInnenbildung NEU“ an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die pädagogische Neuausrichtung, der Kompetenzerwerb in der Praxis, die Nutzung von Transparenzinstrumenten wie NQR und ECVET sowie die optimale organisatorische Gestaltung von Praktika.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Erarbeitung von Qualitätskriterien für den Aufbau einer neuen Praktikumsstruktur, die den Lernerfolg der Studierenden fördert und gleichzeitig für Betriebe und die Hochschule praktikabel bleibt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der eine Literaturrecherche mit vier qualitativen Experteninterviews kombiniert, die mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der rechtlichen Grundlagen und Bildungsmodelle sowie einen empirischen Teil, der durch die Interviews Erkenntnisse zur praktischen Umsetzung liefert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Berufspraxis, PädagogInnenbildung NEU, Kompetenzorientierung, NQR/EQR und ECVET charakterisieren.

Welche Rolle spielen Praxisvereinbarungen für die Qualität?

Praxisvereinbarungen werden als sensible Instrumente gesehen, die Klarheit schaffen, jedoch nicht zu einer übermäßigen bürokratischen Belastung (Verschulung) führen dürfen, um Betriebe nicht abzuschrecken.

Wie bewerten die Experten das Informationsblatt der Hochschule?

Die Experten bewerten das Informationsblatt durchwegs positiv, heben jedoch hervor, dass ein erhöhter Erklärungsbedarf hinsichtlich der Anwendung der NQR-Level besteht.

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Detalles

Título
Qualitätskriterien für die Organisation der Berufspraxis im Rahmen der "PädagogInnenbildung NEU". Die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik als Beispiel
Calificación
2
Autor
Johannes Reiterer (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
53
No. de catálogo
V980098
ISBN (Ebook)
9783346355478
ISBN (Libro)
9783346355485
Idioma
Alemán
Etiqueta
Berufspraktika Schulpraxis PädgagogInnenbildung NEU ECVET
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Johannes Reiterer (Autor), 2016, Qualitätskriterien für die Organisation der Berufspraxis im Rahmen der "PädagogInnenbildung NEU". Die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik als Beispiel, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/980098
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