Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Economía de las empresas - Banca, bolsa de valores, seguros, contabilidad

Performancemessung bei Fonds. Eignung für Privatanleger

Título: Performancemessung bei Fonds. Eignung für Privatanleger

Trabajo de Seminario , 2016 , 28 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Roland Moeller (Autor)

Economía de las empresas - Banca, bolsa de valores, seguros, contabilidad
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Diese Arbeit soll einen Überblick über die sowohl klassischen als auch modernen Performancemaße verschaffen und der Fragestellung nachgehen, welches dieser Performancemaße im Besonderen für Privatanleger zu empfehlen ist. Privatanleger nutzen Internetseiten wie onvista oder Finanzen100 um Informationen über Anlagemöglichkeiten zu erhalten.

Die sehr große Anzahl an unterschiedlichen Wertpapieren am Kapitalmarkt macht es insbesondere Privatanlegern schwer, die für sie richtigen auszuwählen und Portefeuilles zu erstellen, welche ihrer Risikoneigung und Renditeerwartungen entsprechen.

Aus diesem Grund empfiehlt es sich, in Fonds zu investieren, um auf das Wissen von Experten zurückgreifen zu können, die solche Fonds führen. Das Wissen dieser Fondsmanager beruht darauf, besonders gut Diversifikations- und Timing Effekte erzielen zu können.

Um Fonds aber beurteilen zu können, bedarf es einer Methode, damit Privatanleger Fonds miteinander vergleichen können. Hierfür eignen sich vor allem Performancemaße, die die Leistung eines Fonds in einer Zahl darstellen sollen, sodass der Privatanleger ein Entscheidungskriterium an die Hand bekommt. Man unterscheidet klassische und moderne Performancemaße, die sich hauptsächlich durch die Darstellung des Risikos unterschieden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Kapitalmarkt und Performancemaße

2.1 Capital Asset Pricing Model

2.1.1 Kapitalmarktlinie

2.1.2 Wertpapierlinie

2.2 Messung der Performance

2.2.1 klassische Performancemaße

2.2.2 moderne Performancemaße

3 Eignung der Sharpe Ratio für Privatanleger

3.1 Die Sharpe Ratio

3.1.1 Definition

3.1.2 Kritik an der Sharpe Ratio

3.2 Vergleich moderner Maße zur Sharpe Ratio

3.2.1 Aufbau der Untersuchung

3.2.2 Ergebnisse des Vergleichs

4 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, welches Performancemaß für Privatanleger am besten zur Bewertung von Investmentfonds geeignet ist, wobei ein besonderer Fokus auf der Sharpe Ratio liegt. Dabei wird analysiert, ob komplexe moderne Performancemaße einen signifikanten Mehrwert gegenüber dem klassischen Ansatz bieten oder ob die Sharpe Ratio aufgrund ihrer Einfachheit und weiten Verbreitung auch für Laien ein adäquates Kriterium darstellt.

  • Grundlagen des Capital Asset Pricing Models (CAPM)
  • Klassische vs. moderne Performancemaße
  • Kritische Würdigung der Sharpe Ratio
  • Empirischer Vergleich der Aussagekraft verschiedener Kennzahlen
  • Anwendbarkeit von Performance-Kennzahlen für Privatanleger

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Definition

Die Sharpe Ratio geht auf den Wirtschaftswissenschafter Sharpe zurück, der dieses Performancemaß 1966 im Journal of Finance veröffentlichte. Es gehört zu den klassischen Performancemaßen und zählt auf dem Gebiet der Performancemaße zu den bekanntesten.

Die Sharpe Ratio wird wie folgt definiert und wird häufig auch als Reward-to-Variability Ratio bezeichnet.

SR_p = (r_p - r_f) / sigma_p

wobei SR_p die Sharpe Ratio, r_p die Rendite des betrachteten Portefeuilles, r_f der risikolose Zinssatz und sigma_p die empirische Standardabweichung ist. In dem Zähler dieser Gleichung befindet sich die Differenz aus der Rendite eines Fonds und des risikolosen Zinssatzes. Der Nenner beinhaltet das Risiko, welches hier als Standardabweichung abgebildet werden soll. Die Division dieser Größen bedeutet also, dass der Quotient die Vergütung pro kleinste Einheit des Risikos wiedergibt. Dadurch ergibt sich auch für Investoren mit lediglich einem Grundverständnis von Rendite und Risiko ein verständlicher Zusammenhang dieser Größen. Eine hohe Sharpe Ratio muss also bedeuten, dass entweder die Rendite hoch ist oder die Standardabweichung niedrig ist oder aber beides zusammen. Weil eine höhere Sharpe Ratio für einen Fonds stets niedrigeren vorzuziehen ist, ermöglicht dieses Performancemaß ein Ranking von Fonds nach Höhe der Sharpe Ratio, sodass der Investor sehen kann welcher Fonds am besten performte, welcher am zweit besten usw.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Fondsauswahl für Privatanleger ein und stellt die Relevanz von Performancemaßen für eine fundierte Investmententscheidung dar.

2 Kapitalmarkt und Performancemaße: Das Kapitel erläutert theoretische Grundlagen wie das Capital Asset Pricing Model sowie klassische und moderne Kennzahlen zur Performancebewertung.

3 Eignung der Sharpe Ratio für Privatanleger: Hier wird die Sharpe Ratio detailliert definiert, kritisch hinterfragt und anhand einer empirischen Untersuchung mit moderneren Verfahren verglichen.

4 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung schließt die Arbeit ab, indem sie bestätigt, dass die Sharpe Ratio aufgrund ihrer leichten Handhabung und vergleichbaren Ergebnisse ein adäquates Instrument für Privatanleger bleibt.

Schlüsselwörter

Sharpe Ratio, Performancemessung, Investmentfonds, Privatanleger, Kapitalmarkt, Rendite, Risiko, Standardabweichung, Capital Asset Pricing Model, Treynor Ratio, Jensen Alpha, Drawdown, Hedgefonds, Portfoliomanagement, Performance-Analyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie die Leistung von Investmentfonds gemessen werden kann und welches Verfahren sich besonders für Privatanleger als Entscheidungshilfe eignet.

Welche Themenfelder stehen im Fokus?

Zentrale Themenfelder sind die Grundlagen der Kapitalmarkttheorie, die Vorstellung klassischer und moderner Performancemaße sowie deren empirische Validierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu ermitteln, ob die Sharpe Ratio trotz ihrer klassischen Ausrichtung ein empfehlenswertes Instrument für Privatanleger zur Fondsbewertung darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung der Fachliteratur sowie die Wiedergabe einer empirischen Untersuchung, die verschiedene Kennzahlen anhand von Aktien- und Hedgefonds-Daten vergleicht.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine mathematische Herleitung der Kapitalmarkt-Performancemaße und eine anschließende kritische Analyse der Sharpe Ratio unter Einbeziehung empirischer Studien.

Wodurch lässt sich diese Arbeit charakterisieren?

Sie zeichnet sich durch die Verknüpfung von theoretisch-mathematischen Grundlagen der Finanzwissenschaft mit der praktischen Anwendbarkeit für den Privatanleger aus.

Warum wird die Sharpe Ratio anderen Maßen vorgezogen?

Die Arbeit argumentiert, dass die Sharpe Ratio für Anleger leicht zugänglich und verständlich ist, während modernere Maße oft komplexer sind, ohne signifikant bessere Ranglisten-Ergebnisse zu liefern.

Was besagt die Kritik an der Sharpe Ratio?

Die Kritik bezieht sich vor allem auf die Interpretationsschwierigkeiten bei negativen Ergebnissen sowie auf die theoretische Fundierung auf der Wertpapierlinie, die in der Forschung teilweise angezweifelt wird.

Welche Bedeutung haben die empirischen Ergebnisse für den Anleger?

Die Ergebnisse zeigen, dass moderne Verfahren keine signifikant abweichenden Bewertungen gegenüber der Sharpe Ratio liefern, was die Empfehlung der Sharpe Ratio als einfaches, aber adäquates Werkzeug stärkt.

Was versteht man unter dem "Maximum Drawdown" in diesem Kontext?

Der Maximum Drawdown ist ein Maß für das Risiko, das nicht auf Standardabweichungen basiert, sondern die größte Differenz zwischen dem maximalen und minimalen Wert eines Portfolios in einem Zeitverlauf betrachtet.

Final del extracto de 28 páginas  - subir

Detalles

Título
Performancemessung bei Fonds. Eignung für Privatanleger
Universidad
University of Bayreuth  (Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre I)
Curso
Finanzwirtschaft und Bankbetriebslehre
Calificación
1,7
Autor
Roland Moeller (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
28
No. de catálogo
V982773
ISBN (Ebook)
9783346338600
ISBN (Libro)
9783346338617
Idioma
Alemán
Etiqueta
Performancemessung Fonds Capital Asset Pricing Model CAPM Sharpe Ratio Spearman Calmar Ratio Burke Ratio Sterling Ratio Sortino Ratio Kappa 3 Fondsbewertung Performance Hedgefonds Treynor Portefeuille Jensen Fonds S&P 500 Beta-Faktor Markowitz Lintner Mossin OnVista Investmentfonds
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Roland Moeller (Autor), 2016, Performancemessung bei Fonds. Eignung für Privatanleger, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/982773
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  28  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint