Dass Terrororganisationen die Medien nutzen, um sich selbst darzustellen, ist im Grunde nichts Neues. Schon zu Zeiten, in denen Al-Qaida als gefährlichste Terrorgruppe wahrgenommen wurde, setzte die Gruppe um Osama bin Laden auf die Verbreitung ihrer Videobotschaften durch die Berichterstattung im Fernsehen. Nicht anders geht seit einigen Jahren der Islamische Staat (IS) vor, allerdings verfolgt diese Terrororganisation eine sehr viel professionellere Medienstrategie, die ich im vorliegenden Essay untersuchen werde.
Inhaltsverzeichnis
- Die Propagandastrategie des Islamischen Staates
- Die Säulen der IS-Propaganda
- Verbreitung von Gewaltvideos
- Präsenz in sozialen Medien
- Das Magazin Dabiq
- Die Ziele der IS-Propaganda
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Essay analysiert die Propagandastrategie des Islamischen Staates (IS) und untersucht die verschiedenen Medien, die die Terrororganisation nutzt, um ihre Botschaften zu verbreiten. Die Analyse fokussiert auf die Effektivität dieser Strategien im Hinblick auf die Vermittlung von Angst und Schrecken sowie die Rekrutierung neuer Kämpfer.
- Die unterschiedlichen Medienformate des IS
- Die Veröffentlichung von Gewaltvideos und ihre Wirkung
- Die Nutzung von Social-Media-Plattformen für Propaganda
- Das Magazin Dabiq als Sprachrohr des IS
- Die Rekrutierungsstrategien des IS und ihre Zielgruppen
Zusammenfassung der Kapitel
Der Essay beleuchtet zunächst die verschiedenen Säulen der IS-Propaganda, beginnend mit der Verbreitung von Gewaltvideos. Dabei wird die Professionalität und die Zielgerichtetheit der Videoproduktionen im Vergleich zu früheren Terrororganisationen wie Al-Qaida hervorgehoben. Anschließend wird die Präsenz des IS auf Social-Media-Plattformen und die Nutzung dieser Kanäle zur Verbreitung von Propagandainhalten analysiert. Die Bedeutung des Magazins Dabiq als Sprachrohr des IS und die Zielgruppen dieser Publikation werden im weiteren Verlauf des Essays behandelt.
Schlüsselwörter
Islamischer Staat, Terrorismus, Propaganda, Medienstrategie, Gewaltvideos, Social Media, Dabiq, Rekrutierung, Angst, Schrecken, Zielgruppe, Jugendliche, Markenbildung.
Häufig gestellte Fragen
Was unterscheidet die IS-Propaganda von früheren Terrorgruppen?
Der Islamische Staat (IS) verfolgt eine wesentlich professionellere und technologisch fortschrittlichere Medienstrategie als etwa Al-Qaida, insbesondere durch die gezielte Nutzung sozialer Medien.
Welche Rolle spielen Gewaltvideos in der Strategie des IS?
Gewaltvideos dienen der Verbreitung von Angst und Schrecken weltweit, werden aber auch zur Demonstration von Stärke und zur Einschüchterung von Gegnern eingesetzt.
Was ist das Magazin „Dabiq“?
Dabiq war ein Hochglanzmagazin des IS, das in mehreren Sprachen erschien und dazu diente, die Ideologie der Gruppe zu verbreiten und neue Kämpfer im Westen zu rekrutieren.
Wer ist die Hauptzielgruppe der IS-Online-Propaganda?
Die Propaganda richtet sich besonders an Jugendliche und junge Erwachsene, die über soziale Medien mit einer Mischung aus Abenteuerversprechen und religiöser Identität angesprochen werden.
Wie nutzt der IS „Markenbildung“ für seine Zwecke?
Durch ein einheitliches visuelles Design, Logos und professionelle Schnitttechniken schafft der IS eine „Marke“, die Wiedererkennbarkeit und eine vermeintliche Professionalität suggeriert.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2016, Die Propagandastrategie des Islamischen Staates, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/984765