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Biologische Psychologie. Somatisches und vegetatives Nervensystem, Hypophyse und Hormone, Neurofeedback

Titre: Biologische Psychologie. Somatisches und vegetatives Nervensystem, Hypophyse und Hormone, Neurofeedback

Devoir expédié , 2020 , 25 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Anna-Maria Burchard (Auteur)

Psychologie - Psychologie biologique
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Mit seiner kaum überschaubaren Architektur ist das Nervensystem mit seinen Milliarden von Nervenzellen, kilometerlangen Nervenfasern und deren komplizierten Verknüpfungen eines der komplexesten biologischen Systeme des menschlichen Körpers. Als elektrochemisches Hochgeschwindigkeitskommunikationsnetz lenkt es alle physiologischen Prozesse des Körpers wie die Wahrnehmung von sensorischen Eindrücken, die Aufrechterhaltung des inneren Gleichgewichts und die Reizweiterleitung. Strukturell lässt sich das Nervensystem folgendermaßen unterteilen: das zentrale Nervensystem (ZNS) beinhaltet Gehirn und rückenmark; das periphere Nervensystem (PNS) umfasst alle Nervenfasern; das zentrale Nervensystem schließlich verbindet die Sinnesrezeptoren mit den Muskeln und den Drüsen. Der Übergang zwischen beiden Nervensystemen liegt im Rückenmark. Das periphere Nervensystems wird zudem in das somatische und vegetative (autonomes) Nervensystem unterteilt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Aufgabe 1

1. Das Nervensystem

1.2 Somatisches Nervensystem

1.3 Vegetatives Nervensystem

1.4 Vergleich zwischen den Nervensystemen

Aufgabe 2

2. Hypophyse und Hormone

2.1 Oxytocin (OXT)

2.2 Somatotropin (STH)

2.3 Adrenocorticotropes Hormon (ACTH)

2.4 Prolaktin (PRL)

Aufgabe 3

3. Neurofeedback

3.1 Funktionsweise

3.2 Trainungsablauf und Wirkungsweise

3.4 Anwendungsgebiete im klinischen Bereich

3.5 Nichtmedizinische Anwendungsgebiete

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht wesentliche biologisch-psychologische Grundlagen, um das komplexe Zusammenspiel zwischen neuronalen Systemen, endokrinen Regulationsprozessen und modernen neurowissenschaftlichen Interventionsmethoden zu erläutern und deren Bedeutung für die menschliche Psychophysiologie darzulegen.

  • Struktur und Differenzierung des menschlichen Nervensystems
  • Endokrine Regulation durch die Hypophyse und spezifische Hormonwirkungen
  • Neurofeedback als neurowissenschaftliche Methode zur Verhaltenssteuerung
  • Klinische und nichtmedizinische Einsatzmöglichkeiten von Neurofeedback
  • Psychophysiologische Zusammenhänge und deren therapeutische Relevanz

Auszug aus dem Buch

3. Neurofeedback

Neurofeedback (NF) ist eine neurowissenschaftliche Methode, die im klinischen Kontext zur Förderung von kognitiven, motorischen oder affektiven Funktionen sowie als nichtmedizinische Anwendung zur Leistungssteigerung oder Erhöhung des Wohlbefindens eingesetzt werden kann. Über eine Gehirn-Computer-Schnittstelle können Veränderungen in der neuronalen Aktivität gemessen und in Echtzeit von einem Computer verarbeitet werden. Dabei werden spezifische neuronale Parameter extrahiert und über visuelle, auditorische oder taktile Feedbackmethoden an den Nutzer zurückgemeldet. Dies hat zum Ziel, eine Steuerung der eigenen Gehirnaktivität zu erlernen, um kognitive, motorische oder affektive Verbesserungen zu erreichen. Aktuell wird Neurofeedback vor allem als therapeutisches Verfahren, als Training zur Leistungsoptimierung oder als experimentelle Methode zur Untersuchung eines kausalen Zusammenhangs zwischen neuronalen Merkmalen und kognitiven Funktionen eingesetzt. Eine Aufzeichnung der Gehirnaktivierung erfolgt dabei mit verschiedenen neurophysiologischen Methoden, wie etwa der Elektroenzephalographie (EEG), Magnetenzephalographie (MEG), funktioneller Magnetenzephalographie (fMRT) oder Nah-Infrarot Spektroskopie (NIRS). Da die praktische Relevanz hauptsächlich auf EEG-basierten Neurofeedback-Anwendungen liegt, bezieht sich der vorliegende Text auf die Nutzung der Elektroenzephalographie.

Zusammenfassung der Kapitel

Aufgabe 1: Dieses Kapitel erläutert den Aufbau und die Differenzierung des zentralen, peripheren, somatischen und vegetativen Nervensystems sowie deren funktionale Unterschiede.

Aufgabe 2: Hier wird die zentrale Steuerungsrolle der Hypophyse im endokrinen System beschrieben und die Wirkungsweise spezifischer Hormone wie Oxytocin, Somatotropin, ACTH und Prolaktin detailliert.

Aufgabe 3: Dieses Kapitel führt in die Methode des Neurofeedbacks ein, erklärt dessen elektrophysiologische Grundlagen und beleuchtet sowohl klinische als auch präventive Anwendungsbereiche.

Schlüsselwörter

Nervensystem, Somatisches Nervensystem, Vegetatives Nervensystem, Hypophyse, Hormone, Oxytocin, Somatotropin, ACTH, Prolaktin, Neurofeedback, EEG, Gehirn-Computer-Schnittstelle, Psychophysiologie, Neuronale Plastizität, Biofeedback

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema der Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit biologisch-psychologischen Grundlagen, insbesondere der neuronalen Organisation, der hormonellen Steuerung durch die Hypophyse sowie der Anwendung von Neurofeedback-Methoden.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Anatomie und Funktion des Nervensystems, der Endokrinologie sowie der praktischen Umsetzung von Neurofeedback-Verfahren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein Verständnis für die komplexen Wechselwirkungen zwischen physiologischen Prozessen im Körper und deren psychischen sowie verhaltensbezogenen Auswirkungen zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Basis einer Literaturanalyse die Funktionsweise neurophysiologischer Messmethoden wie dem EEG und deren Nutzung in der Neurofeedback-Therapie darstellt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die physiologische Unterscheidung von Nervensystemen, die hormonelle Regulation sowie eine tiefe Analyse von Neurofeedback als Interventionsinstrument.

Durch welche Schlüsselbegriffe ist die Arbeit charakterisiert?

Zentrale Begriffe sind Nervensystem, Hormone, Hypophyse, Neurofeedback, EEG und psychophysiologische Regulation.

Wie unterscheidet sich die Wirkung von Sympathikus und Parasympathikus?

Der Sympathikus aktiviert den Körper in Alarmsituationen zur Leistungssteigerung, während der Parasympathikus eher regenerativen und beruhigenden Funktionen dient.

Warum ist eine hohe Eigenmotivation beim Neurofeedback erforderlich?

Da ein Neurofeedback-Training meist viele Sitzungen umfasst und eine aktive mentale Beteiligung des Patienten voraussetzt, um die Gehirnaktivität gezielt zu steuern, ist die Eigenmotivation entscheidend für den Erfolg.

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Résumé des informations

Titre
Biologische Psychologie. Somatisches und vegetatives Nervensystem, Hypophyse und Hormone, Neurofeedback
Université
SRH - Mobile University
Note
1,0
Auteur
Anna-Maria Burchard (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
25
N° de catalogue
V984768
ISBN (ebook)
9783346335623
ISBN (Livre)
9783346335630
Langue
allemand
mots-clé
Nervensystem vegetatives somatisches Hpophyse Gehirn Neurofeedback Adenohypophyse oxytocin somatotropin prolaktin EEG biologische psychologie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anna-Maria Burchard (Auteur), 2020, Biologische Psychologie. Somatisches und vegetatives Nervensystem, Hypophyse und Hormone, Neurofeedback, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/984768
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