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Fremd- und Selbstdiagnose von Lehrern im Mathematikunterricht der Primarstufe

Titre: Fremd- und Selbstdiagnose von Lehrern im Mathematikunterricht der Primarstufe

Dossier / Travail , 2018 , 25 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Jennifer Scharf (Auteur)

Didactique - Mathématiques
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Diese Hausarbeit stellt ein Repertoire an Diagnosemöglichkeiten im Mathematikunterricht der Primarstufe vor und beleuchtet sie hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile. Die Möglichkeiten der Fremd- und Selbstdiagnose nehmen hierbei eine zentrale Rolle ein.

Lehramtsstudenten wird anhaltend verdeutlicht, wie wichtig das Erkennen von Stärken und Schwächen jedes einzelnen Lernenden sowie dessen Forderung und Förderung ist. Die Diagnose stellt dabei einen wichtigen Grundbaustein in diesem Vorgang dar.

Ohne es stets bewusst zu merken, diagnostiziert jede Lehrperson und jeder Referendar bereits automatisch im Unterricht. Das äußert sich beispielsweise in Beobachtungen der Körpersprache der Lernenden oder im spontanen Unterbrechen von Schülerantworten sowie deren Korrektur. Doch damit ist die Diagnose noch nicht vollständig.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsbestimmung und Realisierung der Diagnose im Schulalltag

3 Fremddiagnose durch den Lehrer

3.1 Voraussetzungen und Vorüberlegungen

3.2 Beobachtung und Dokumentation

3.3 Diagnosewerkzeuge

3.3.1 Zentrale Tests und Arbeiten

3.3.2 Selbstentwickelte Aufgaben

4 Beteiligung des Schülers an der Diagnose

4.1 Definition und Rolle der Fähigkeit zur Selbstdiagnose

4.2 Formen der Selbstdiagnostik

4.2.1 Einzel-, Partner- und Gruppendiagnose

4.2.2 Mündliche und schriftliche Diagnoseform

4.3 Gestaltung von Aufgaben zur Selbstdiagnose

4.4 Integrationsmöglichkeit der Selbstdiagnose im Unterricht

5 Verknüpfung von Fremd- und Selbstdiagnose

5.1 Vorgehensweise

5.2 Das Lernbegleitblatt

5.2.1 Aufbau und Ablauf

5.2.2 Vor- und Nachteile

6 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht die Möglichkeiten der Diagnose im Mathematikunterricht der Primarstufe, wobei der Fokus auf der sinnvollen Verknüpfung von Fremddiagnose durch die Lehrkraft und der aktiven Selbstdiagnose durch die Schülerinnen und Schüler liegt, um individuelle Lernprozesse effektiver zu unterstützen.

  • Grundlagen der pädagogischen Diagnose im Schulalltag
  • Methoden der Fremddiagnose durch Lehrkräfte (Beobachtung, Tests, Aufgabenentwicklung)
  • Bedeutung und Formen der Schülerselbstdiagnose
  • Strategien zur Verknüpfung von Fremd- und Selbstdiagnose
  • Einsatzmöglichkeiten des Lernbegleitblattes als Diagnoseinstrument

Auszug aus dem Buch

3.3 Diagnosewerkzeuge

Studien wie TIMSS oder IGLU gewannen in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung. Die Anzahl landes- und bundesweiter Vergleichsarbeiten, Angebote an Tests & Klassenarbeiten von Einrichtungen und Verlagen nahmen und nehmen stets zu. Es stellt sich die Frage, ob diese auch tatsächlich zu diagnostischen Zwecken eingesetzt werden können.

Es gilt zunächst bewusst zu machen, dass Diagnostik unterschiedliche Ziele verfolgen kann und daher auch verschiedene Bezugsnormen voraussetzt. Vogt (2017) unterscheidet in diesem Kontext zunächst zwei Diagnosearten (S. 29). Einerseits existiert die Selektionsdiagnostik, die sich an Standardbezugsnormen orientiert und Zugangsvoraussetzungen der SuS beziehungsweise deren Kompetenzen und ihre Anschlussfähigkeit untersucht (ebd., S. 29). Hier sind zentrale Studien, Vergleichsarbeiten und bundesweite Jahrgangsstufentests zu verorten. Andererseits gibt es die Förder- und Prozessdiagnostik, die sich an individuellen Bezugsnormen anlehnt und den Fokus auf den Einzelnen und seine anschließende Förderung legt (ebd., S. 29).

Nun werden oftmals in zentral oder kommerziell vorgegebenen Leistungsuntersuchungen lediglich Aufgabenergebnisse als richtig oder falsch gewertet. Eine tiefgründige und individuelle Analyse von Lern- und Lösungsprozessen bleibt zumeist aus. Vogt (2017) erklärt außerdem, dass der Lösungsweg selbst selten eingefordert, oder wenn er beigefügt ist, nicht bewertet wird (S. 30). Hier scheint die Diagnose als essentieller Bestandteil des Förderkreislaufs zu versagen, denn ohne genaue Kenntnis über Fehlerursachen beim Aufgabenlösen der Kinder bleiben passgenaue Fördermaßnahmen nur vage Vermutungen. Zentrale Leistungstests, als ein Werkzeug der Diagnose können „allenfalls eine erste, grobe Einschätzung auf Schülerebene bieten“ (Vogt, 2017, S. 31).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die Bedeutung der Diagnose für den Umgang mit Heterogenität und stellt die Forschungsfrage nach der Integration von Fremd- und Selbstdiagnose im Mathematikunterricht.

2 Begriffsbestimmung und Realisierung der Diagnose im Schulalltag: Dieses Kapitel erörtert die theoretischen Grundlagen von Diagnostik als unverzichtbaren Bestandteil der Unterrichtspraxis und diskutiert Herausforderungen bei der Umsetzung.

3 Fremddiagnose durch den Lehrer: Hier werden Voraussetzungen, Methoden der Beobachtung sowie verschiedene Diagnoseinstrumente wie zentrale Tests und eigenentwickelte Aufgaben für die Lehrkraft analysiert.

4 Beteiligung des Schülers an der Diagnose: Das Kapitel behandelt die Bedeutung der Selbstdiagnose für die Lernkompetenz, verschiedene Diagnoseformen sowie die Gestaltung entsprechender Aufgaben.

5 Verknüpfung von Fremd- und Selbstdiagnose: Es wird diskutiert, wie lehrergesteuerte und kindzentrierte Diagnosen verbunden werden können, wobei das Lernbegleitblatt als zentrales Instrument und Beispiel vorgestellt wird.

6 Zusammenfassung und Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion der vielfältigen Diagnosemöglichkeiten und betont die Notwendigkeit, Kinder als aktive Partner im Diagnoseprozess zu begreifen.

Schlüsselwörter

Mathematikunterricht, Primarstufe, Fremddiagnose, Selbstdiagnose, Diagnosekompetenz, Lernprozess, Förderdiagnostik, Beobachtung, Selbsteinschätzung, Lernbegleitblatt, Heterogenität, Diagnosewerkzeuge, Kompetenzorientierung, Schülerpartizipation, Feedback.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der pädagogischen Diagnose im Mathematikunterricht der Grundschule und untersucht, wie Lehrkräfte durch den gezielten Einsatz von Diagnosemethoden die Lernentwicklung von Kindern besser unterstützen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Fremddiagnose durch Lehrkräfte, die aktive Einbeziehung der Schüler durch Selbstdiagnose sowie die methodische Verknüpfung beider Ansätze im Unterrichtsalltag.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein Repertoire an Diagnosemöglichkeiten vorzustellen und aufzuzeigen, wie durch eine Kombination aus Fremd- und Selbstdiagnose eine individuellere Förderung im Mathematikunterricht gelingen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine fachdidaktische Hausarbeit, die auf einer Literaturanalyse aktueller pädagogischer Konzepte und Diagnosemethoden basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Diagnosewerkzeuge für Lehrer (wie Beobachtung und Tests), erläutert die Chancen der Schüler-Selbstdiagnose und präsentiert das Lernbegleitblatt als Instrument zur Zusammenführung beider Diagnoseperspektiven.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Fremddiagnose, Selbstdiagnose, Lernbegleitblatt, Heterogenität und diagnostische Kompetenz geprägt.

Warum spielt das Lernbegleitblatt eine so zentrale Rolle?

Das Lernbegleitblatt ermöglicht eine strukturierte Dokumentation, bei der Fremd- und Selbsteinschätzungen direkt gegenübergestellt werden können, was eine passgenaue Förderung erleichtert.

Welche Rolle spielt die Fehlerkultur bei der Selbstdiagnose?

Eine fehlertolerante Lernumgebung ist entscheidend, da Schüler nur dann ehrlich über ihr eigenes Lernen reflektieren, wenn sie keine negativen Konsequenzen für Fehler fürchten müssen.

Warum sollte laut Autorin die Diagnose über eine reine Fehleranalyse hinausgehen?

Die Autorin betont, dass Schüler als Gesamtheit mit ihren individuellen Stärken und Erfahrungen betrachtet werden sollten, um nicht nur fachliche Kompetenz, sondern auch die Fähigkeit zur kritischen Selbsteinschätzung zu fördern.

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Résumé des informations

Titre
Fremd- und Selbstdiagnose von Lehrern im Mathematikunterricht der Primarstufe
Université
Technical University of Chemnitz
Note
1,7
Auteur
Jennifer Scharf (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
25
N° de catalogue
V992098
ISBN (ebook)
9783346362131
ISBN (Livre)
9783346362148
Langue
allemand
mots-clé
fremd- selbstdiagnose lehrern mathematikunterricht primarstufe
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Jennifer Scharf (Auteur), 2018, Fremd- und Selbstdiagnose von Lehrern im Mathematikunterricht der Primarstufe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/992098
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Extrait de  25  pages
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