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Braucht Literatur ein Management?

Analyse des Kulturmanagements im Bereich der Literatur

Titel: Braucht Literatur ein Management?

Hausarbeit , 2020 , 20 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Lina Mintzlaff (Autor:in)

Kulturwissenschaften - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Arbeit sollen die Auswirkungen des professionellen Kulturmarketings als Teilbereich des Kulturmanagements auf den Bereich der Literatur untersucht und die Möglichkeiten des Kulturmarketings aufgezeigt werden. Hierfür sollen zunächst die entsprechenden Grundlagen und Grundannahmen für den Kultursektor der Wirtschaft dargelegt werden. Abschließend sollen durch eine SWOT-Analyse im analytischen Teil der Arbeit die Stärken und Schwächen sowie Chancen und Möglichkeiten des professionellen Kulturmarketings erörtert werden.

Die Lehre des Kulturmanagements findet in den neunziger Jahren den Weg in die Kulturkonzeptionen der Bundesländer und ist somit ein Teil der kulturpolitischen Aufgabe des Staates beziehungsweise der Kommunen. Der Begriff des Kulturmanagements ist nach Gerard Mortier als Management-Disziplin für und nicht über die Kultur zu verstehen. Montier definiert das Berufsfeld eines Kulturmanagers somit als Verwalter der Kultur und nicht als Gestalter, wie in anderen Management-Disziplinen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kulturbegriff und wirtschaftliche Einordnung kultureller Arbeit

2.1 Differenzierung der Begriffe Kultur, Wirtschaften, Betrieb

2.2 Formen und Funktionen von Kulturbetrieben

3. Kulturmanagement im literarischen Feld

4. SWOT-Analyse Kulturmanagement

4.1 Stärken

4.2 Schwächen

4.3 Chancen

4.4 Risiken

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen und Möglichkeiten professionellen Kulturmarketings innerhalb des Bereichs der Literatur. Dabei liegt der Fokus auf der Anwendung wirtschaftstheoretischer Instrumente – insbesondere der SWOT-Analyse – um die spezifischen Anforderungen und Potenziale kultureller Betriebe in einem sich wandelnden, zunehmend digitalisierten Umfeld kritisch zu beleuchten.

  • Verflechtung von Kultur, Wirtschaft und Management
  • Differenzierung grundlegender Begriffe im Kulturbetrieb
  • Analyse des Literaturmarktes unter Managementaspekten
  • Anwendung der SWOT-Analyse auf das Kulturmanagement
  • Herausforderungen der Digitalisierung für den Kultursektor

Auszug aus dem Buch

3. Kulturmanagement im literarischen Feld

Das Kulturmanagement im Bereich der Literatur betrachtet vor allem den privatrechtlich-kommerziellen Sektor der Kulturwirtschaft. Autoren, Verlage und Lektorate sind private Betriebe mit meist wirtschaftlich orientierten Zielen, vor allem finanziellen Gewinn. Klein definiert im Drei-Sektoren-Modell neben dem privatrechtlichen Sektor, zudem den öffentlich-rechtlichen Sektor und den privatrechtlich-gemeinnützigen (non-profit) Sektor und fragt in dem Modell nach der Herkunft von Kulturprodukten. Beide übrigen Sektoren lassen sich nur bedingt auf die Literaturwirtschaft übertragen. Der öffentlich-rechtliche Sektor ist vor allem im Bereich Fernsehsender und Rundfunk abgedeckt. Je nach Definition des literarischen Kultursektors, lassen sich Sektor ehrenamtliche Literaturorganisationen in den gemeinnützigen Sektor einordnen. Der Großteil befindet sich jedoch im wirtschaftlich orientierten kommerziellen Bereich.

Schon Bourdieu beschrieb in seiner Theorie zum literarischen Feld die Bedeutung des Kapitals für den Literaturbetrieb beziehungsweise für das gesamte literarische Feld. Das Kapital ist gleichzustellen mit ökonomischem Potenzial, nämlich finanziellem Gewinn. Als Einfluss und Macht kann das Kapital im literarischen Feld erwirtschaftet werden. Alle kulturellen Institutionen und Betriebe streben nach Einfluss und Kapital also auch nach ökonomischem Gewinn. Die genaue Analyse der wirtschaftlichen Bedingungen und Auswirkungen sind also für die Arbeit im literarischen Feld unabdingbar. Produktion und Rezeption des künstlerischen hier literarischen Schaffens, stehen dabei im Vordergrund.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die LiteraTour Nord als Beispiel für die Verflechtung von Kultur und Wirtschaft vor und erläutert die Relevanz des Kulturmanagements zur Professionalisierung der Literaturwirtschaft.

2. Kulturbegriff und wirtschaftliche Einordnung kultureller Arbeit: Dieses Kapitel definiert die theoretischen Grundlagen des Wirtschaftens im Kulturbetrieb, differenziert die beteiligten Akteure und erörtert die Notwendigkeit sowie Kritik einer ökonomischen Betrachtungsweise von Kunst.

3. Kulturmanagement im literarischen Feld: Hier wird der Literaturmarkt als Teil der kommerziellen Kulturwirtschaft analysiert, wobei die Bedeutung von Kapital, Marketingmaßnahmen und der Einfluss der Digitalisierung auf das literarische Schaffen zentral behandelt werden.

4. SWOT-Analyse Kulturmanagement: In diesem analytischen Teil werden systematisch die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken des Kulturmanagements herausgearbeitet, um die langfristigen Auswirkungen auf den Kulturbetrieb zu evaluieren.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet Kulturmanagement als notwendige, wenn auch herausfordernde Disziplin, die bei korrekter Anwendung zur Stabilität und Förderung des Literaturmarktes beitragen kann.

Schlüsselwörter

Kulturmanagement, Kulturmarketing, Literaturwirtschaft, Literaturmarkt, Kulturökonomie, Kulturbetrieb, SWOT-Analyse, Digitalisierung, Kulturpolitik, Kunstförderung, Professionalisierung, Zielgruppenmarketing, Stakeholder-Ansatz, künstlerische Freiheit, Marktsegmente

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit analysiert die Verflechtung von Kultur und Wirtschaft und untersucht, wie professionelles Kulturmanagement – speziell das Kulturmarketing – auf den literarischen Sektor angewendet werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretische Einordnung kultureller Arbeit, der Literaturbetrieb als Wirtschaftszweig, die Auswirkungen der Digitalisierung sowie die methodische Analyse mittels einer SWOT-Matrix.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch managementorientierte Strategien wirtschaftliche Abläufe in Kulturbetrieben langfristig verbessert werden können, ohne die künstlerische Integrität zu gefährden.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine theoretische Auseinandersetzung mit einschlägiger Fachliteratur sowie auf die Anwendung einer SWOT-Analyse zur strukturierten Bewertung von Potenzialen und Risiken.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Vordergrund?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Definition des Kulturbetriebs, der Besonderheit des literarischen Feldes und der kritischen Reflexion der Instrumente des Kulturmarketings.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Kulturmanagement, Kulturmarketing, Literaturwirtschaft, Kulturökonomie und SWOT-Analyse sind die zentralen Begriffe, die den theoretischen und analytischen Rahmen der Arbeit definieren.

Wie steht die Arbeit zur ökonomischen Bewertung von Kunst?

Die Arbeit erkennt die Notwendigkeit wirtschaftlicher Professionalisierung an, betont jedoch gleichzeitig den Zwiespalt zwischen ökonomischer Effizienz und der Bewahrung des kulturellen Erbes sowie der künstlerischen Freiheit.

Welche Rolle spielt die Digitalisierung im Kontext dieser Arbeit?

Die Digitalisierung wird als eine der größten Herausforderungen betrachtet, die den Kultursektor zu strukturellen und methodischen Anpassungen zwingt, aber gleichzeitig neue Potenziale für das Marketing und die Zielgruppenansprache eröffnet.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Braucht Literatur ein Management?
Untertitel
Analyse des Kulturmanagements im Bereich der Literatur
Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg  (Institut für Germanistik)
Veranstaltung
Literatour Nord
Note
2,3
Autor
Lina Mintzlaff (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
20
Katalognummer
V992891
ISBN (eBook)
9783346357366
ISBN (Buch)
9783346357373
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Literaturmanagement Kulturmanagement Kulturbegriff Kulturbetrieb literarisches Feld Literarische Neuerscheinungen Literaturvertrieb Marketing Kulturmarketing Wirtschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lina Mintzlaff (Autor:in), 2020, Braucht Literatur ein Management?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/992891
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Leseprobe aus  20  Seiten
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