Gesundheitsprävention und Intervention. Methodische Unterrichtsansätze


Unterrichtsentwurf, 2019

12 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Lernziele der Seminargestaltung

3. Verlaufsplanung und Methodenbegründung

4. Reflexion der Durchführung

5. Feedback-Ergebnisse

6. Besondere Aspekte in den Präsentationen der anderen Gruppen

7. Fazit

8. Literatur

1. Einleitung

Gesundheit [wird] als lebenslanger Prozess und unverzichtbares Element nachhaltiger Schulentwicklung verstanden.1 – Kultusministerkonferenz, 2012

Nach Verabschiedung der Jakarta Erklärung zur Gesundheitsförderung für das 21. Jahrhundert durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Gesundheit als ein Menschenrecht verstanden und ist somit ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Selbstverständnisses. Auch in der gesamtdeutschen Bildungspolitik nimmt das Thema Gesundheit und Gesundheitsförderung einen besonderen Stellenwert ein. Die Kultusministerkonferenz verankert die Gesundheitsbildung mit den Beschlüssen der KMK von 2012 als ausdrückliche thematische Empfehlung für den Unterricht in den Schulen.2

Die durchgeführte Sitzungsgestaltung im Rahmen des bildungswissenschaftlichen Seminars „Schulentwicklung mit Schwerpunkt Prävention und Intervention“ behandelte das Thema „Gesundheitsförderung und -prävention in der Schule“. Im Rahmen der Sitzungsgestaltung sollen inhaltliche Kenntnisse und methodische Unterrichtsansätze an die Seminarteilnehmer*Innen vermittelt werden und theoretische Konzepte, sowie rechtliche Grundlagen präsentiert und diskutiert werden. Inwiefern die Sitzung die geforderten Kenntnisse und Kompetenzen umsetzen und nachhaltig vermitteln konnte, soll in dieser Ausarbeitung reflektiert werden.

2. Lernziele der Seminargestaltung

Folgendes Hauptlernziel formulierten wir für die Durchführung der Reflexion:

Die Seminarteilnehmer*Innen erhalten einen Einblick in die konzeptuellen Grundlagen der Gesundheitsförderung und Prävention im Kontext Schule auf Grundlage der Empfehlungen der Kultusministerkonferenz. Sie lernen Inhalte zu gesundheitsfördernden Grundsätzen, Maßnahmen und Zielen sowie der Umsetzung in der Praxis und Möglichkeiten der außerschulischen Kooperation und Vernetzung kennen.

Die beiden Teillernziele beschreiben die beiden Schwerpunktthemen der Seminargestaltung näher: Zum einen sollen die Seminarteilnehmer*Innen an das Thema Ernährung und speziell

Ernährungsbildung im Unterricht herangeführt werden. Dazu werden konkrete Projekte und Modelle für den Unterricht präsentiert.

Zum anderen erarbeiten die Seminarteilnehmer*Innen das Programm „Bewegte Schule“ hinsichtlich der inhaltlichen Fragestellungen und Ziele, der außerschulischen Kooperation und Vernetzung sowie den Handlungsfeldern und der Umsetzung in der Praxis in einer Gruppenarbeit und vermitteln diese ihren Kommilitonen. Das Programm „Bewegte Schule“ steht beispielhaft für die Umsetzung von Sport- und Bewegungsförderung in der Schule und greift das Thema Fitness und Gesundheit vor allem, aber nicht ausschließlich, im Sportunterricht auf.

Methodisch basiert die Sitzungsgestaltung hauptsächlich auf einer Gruppenarbeit, in der die Seminarteilnehmer*Innen das eigene Wissen im Kontext einer Gesamtaufgabe reflektieren und ihren Kommilitonen*Innen präsentieren sollen. Die Gruppenarbeit dient zudem dem motivationalen Ziel die Seminarteilnehmer*Innen dazu anzuleiten das Thema Gesundheitsförderung in eigene Unterrichtsplanungen mit einzubeziehen und in künftigen Unterrichtsstunden zu thematisieren. Die Gruppenarbeit soll dazu verleiten, sich selbstständig und gegebenenfalls vertiefend mit den Themen zur „Bewegten Schule“, als auch der Ernährungsbildung auseinanderzusetzen, indem konkrete Projekte und Fortbildungsmöglichkeiten genannt werden und methodische Ansätze für den Unterricht praktisch und eigenständig erarbeitet werden.

3. Verlaufsplanung und Methodenbegründung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Methodenbegründung Im Vordergrund unserer Methodenauswahl steht das eigenständige Erarbeiten praktischer und theoretischer Handlungsansätze für die späteren Unterrichtsplanungen unserer Kommilitonen zum Thema Gesundheit und Bewegung. Dafür soll zunächst mithilfe eines stillen Impulses zum Einstieg in die Sitzungsgestaltung das Vorwissen angesprochen werden aber auch das Problembewusstsein zur Thematik aktiviert werden. In Kombination mit einer menti-Abfrage zur Frage „Gesundheit bedeutet für mich…?“ wird der Einstieg animativ und anschaulich gemacht. Die Sitzungsteilnehmer*Innen haben die Möglichkeit ihre Meinung und Antworten anonym zu äußern. Der Einstieg bildet somit eine Kombination aus repetitiven, animativen und problematisierenden Aspekten.3

Für die Erarbeitungs- und Sicherungsphase haben wir uns für das sogenannte Gruppenmixverfahren entschieden.4 Das Verfahren teilt sich in zwei voneinander abgegrenzte Gruppenarbeitsphasen. In der ersten Erarbeitungsphase werden materialgestützt die Arbeitsaufträge zur Thematik „Bewegte Schule“ erarbeitet. In der zweiten Sicherungsphase werden in neu zusammengestellten Gruppen, in der jeweils ein Gruppenmitglied aus den vorherigen Gruppen der Erarbeitungsphase ist, die Ergebnisse präsentiert. So erhalten alle Seminarteilnehmer*Innen einen Überblick über alle behandelten Teilaspekte der „Bewegten Schule“. Die Themen der einzelnen Erarbeitungsgruppen sind einander ergänzend und zugehörig, durch die Präsentation in den Expertengruppen kann also in kurzer Zeit das gesamte Themenfeld zur Bewegungsprävention erschlossen werden. Die Methode zeichnet sich zudem durch das eigenständige Arbeiten der Lernenden aus. Die Form der Präsentation in der Sicherungsphase ist relativ frei gestaltbar. Die Methode lässt sich also den äußeren und inneren Gegebenheiten, wie Raum, Lernende, Zeit u.a. anpassen. Wir haben einen Museumsrundgang gewählt, um den erstellten Plakaten auch ausreichenden Raum zur Verfügung zu stellen. Dieser zeichnet sich durch themenzentrierte Kommunikation und Aufmerksamkeit aus. Die Seminarteilnehmer*Innen haben die Chance untereinander Anmerkungen, offene Fragen u.a. zu klären und zu diskutieren. Zudem stützt die visuelle Präsentation durch die erstellten Plakate den Verstehensprozess.5

[...]

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten

Details

Titel
Gesundheitsprävention und Intervention. Methodische Unterrichtsansätze
Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg  (Institut für Pädagogik)
Veranstaltung
Schulentwicklung mit Schwerpunkt Prävention und Intervention
Note
1,0
Autor
Jahr
2019
Seiten
12
Katalognummer
V992907
ISBN (eBook)
9783346357649
ISBN (Buch)
9783346357656
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Sitzungsgestaltung und Reflexion
Schlagworte
Schulentwicklung, Prävention, Intervention, Gesundheitsprävention, Ernährung, Bewegung, Gesundheitsförderung, Bewegte Schule
Arbeit zitieren
Lina Mintzlaff (Autor), 2019, Gesundheitsprävention und Intervention. Methodische Unterrichtsansätze, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/992907

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