Der Basler Daniel Frischmann (1728-1808). Kolonialoffizier im Dienst der East-Indian-Company


Seminararbeit, 2019

47 Seiten, Note: 6,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Literaturüberblick

2. Quellen

3. Daniel Frischmanns Lebenslauf als Selbstzeugnis
3.1 Inhaltsangabe des Lebenslaufs
3.2 Einordnung der Quelle in die Kategorie der Selbstzeugnisse und als Bestandteil seiner Leichenpredigt

4.Frischmann in Indien
4.1 Kurzer Abriss der Geschichte Indiens im 18. Jahrhundert unter Berücksichtigung der Rolle der British-East Indian-Company
4.2 Die Schweizer Söldnerkompanien von 1751-54 der British-East-Indian-Company
4.3 Die Angaben aus Frischmanns Lebenslauf im Kontext von weiteren Quellen und Zeugnissen zu seinem Leben
4.4 Kontroverse um Frischmanns militärischen Einsatz in Indien

5. Frischmann in Basel
5.1 Angaben aus seinem Lebenslauf
5.2 Frischmanns Zeit in Basel ab 1770 im Lichte weiterer Quellen

6. Fazit

7. Karte Indiens von Mitte des 18. bis Mitte des 19. Jahrhunderts

8. Transkriptionen

9. Quellen

10. Literatur

11. Abbildungs- und Kartennachweis

1. Literaturüberblick

In der vorliegenden Arbeit steht der Söldneroffizier Daniel Frischmann, eingebunden in ein gesellschaftliches Netzwerk, im Mittelpunkt der Betrachtung. Die Mikrostudie nimmt dabei eine akteurzentrierte Perspektive ein und geht auf Grundlage der vorliegenden Quellen den Fragen nach, wie Frischmann die Erfahrungen während seiner 23 Jahre im Dienste der britischen Armee bzw. der East-Indian-Company verarbeitete, kommunizierte und welchen Stellenwert das Festgehaltene im Kontext der Quellen und der Forschung hat. Auf welchen Beziehungsebenen wird seine Reintegration in die Basler Gesellschaft sichtbar? Wie und mit welchen Mitteln erreicht er seinen Aufstieg in die Elite der Stadt und in welche kommunikativen und gesellschaftlichen Netzwerke ist er integriert?

Schweizer in «Fremden Diensten» bilden keine homogene Gruppe, sondern weisen bezüglich sozialer Herkunft, ökonomischer Situation und Motivation für den Solddienst ein breites Spektrum auf.1 Im Vergleich zum zahlenmässig dominierenden und unternehmerisch durchorganisierten französischen Solddienst sind die inoffiziellen englischen, niederländischen und preussischen Werbungen schwieriger zu fassen und weniger untersucht.

Das Bild des Schweizer Söldners wird gern mit der wehrhaften Eidgenossenschaft assoziiert, doch gleichzeitig schwingt stets etwas Unbehagen mit, und auch in der Historiografie ist dieses Kapitel umstritten. So weckt schon das Wort Söldner negative Assoziationen. Lieber schreibt man in relevanten Publikationen über «Schweizer in fremden Diensten».2 Einige präsentieren die Söldner (wobei sie diese Bezeichnung tunlichst vermeiden) als Sinnbild eines wehrhaften Schweizer Volks; andere betonen die Rolle von «skrupellosen Militärunternehmern» im Zusammenhang mit den Solddiensten. Wiederum andere legen dar, dass das Söldnerwesen am Ende des 18. Jahrhunderts zu einem nicht mehr zeitgemässen Verlustgeschäft geworden war, von dem die Beteiligten sich aus Prestigegründen nicht verabschieden konnten oder wollten. Von all diesen Assoziationen blieb vermutlich etwas haften.

Die ersten Geschichtswerke zu Schweizern in Fremden Diensten stammen aus dem 18. Jahrhundert und wurden oft von ehemaligen Söldneroffizieren selbst geschrieben3. Nach der Gründung des Bundesstaates 1848 und dem Verbot des Eintritts in fremde Armeen 1859 wurden die Fremden Dienste in der Schweizer Historiografie eher negativ betrachtet. Am Beginn des 20. Jahrhunderts ändert sich diese Sichtweise und die Fremden Dienste werden in eine Reihe mit anderen militärischen Taten der alten Eidgenossenschaft im Kampf gegen fremde Mächte gestellt. Darüber hinaus wurden die Solddienste als ein konstituierendes Element für die Entstehung eines schweizerischen Nationalgefühls und die Wehrhaftigkeit des Landes betrachtet.

Hier ist auch die bisher einzige grössere Überblicksdarstellung von Baslern in fremden Solddiensten von August Burckhardt einzuordnen.4 Burckhardt schlägt schon in seiner Einleitung den Bogen von dem Sieg der Eidgenossen über Karl den Kühnen von Burgund über die Schlacht von Marignano, die Schweizer Söldner in den Kriegen des 17. und 18. Jahrhunderts bis zu den Kämpfen um die Einigung Italiens. Er betont dabei, wie wichtig die Solddienste für die Schaffung eines gut ausgebildeten «Schweizer» Offizierscorps, die Wehrhaftigkeit des Landes und die diplomatische Interessenvertretung der Eidgenossenschaft vor allem in Frankreich waren. Weiter stellt er heraus, dass die Errichtung der französischen Schweizerregimenter in Kantonen wie Bern, Freiburg und Solothurn den Aufstieg eines «aristokratischen» Patriziats begünstigte und durch die im Gegenzug geleisteten französischen Zahlungen und Handelsprivilegien dessen Wohlstand ermöglichte. Andererseits wurde dieser Wohlstand aber mit der Abhängigkeit der Eidgenossenschaft von Frankreich erkauft. Schliesslich sieht er den Solddienst als Ausweg aus Arbeitslosigkeit und Not und vergleicht ihn diesbezüglich mit der Auswanderung vieler Schweizer nach Amerika und Südafrika zu seiner Zeit. Nicht zuletzt betont er den Solddienst als Faktor für die Entstehung eines gesamtschweizerischen Nationalbewusstseins und das patriotische «Heimweh» der Söldner. In der Folge zeichnet er die Lebensläufe und Karrieren verschiedener Basler Söldneroffiziere des 17. und 18. Jahrhunderts nach. So beschreibt er die Militärkarrieren verschiedener Vertreter der Familien Frey, Stuppa, Burckhardt, Faesch, Iselin, Schaub und anderer, darunter auch die Karriere von Daniel Frischmann, aus dessen Lebenslauf er ausführlich zitiert.5 Insgesamt betont er die militärischen Leistungen und die Tapferkeit der Basler Söldner, den Nutzen ihrer Verbindungen für Basel, seinen Handel und seine diplomatische Vernetzung, dann die Treue und Ehre der Söldner sowie den «nationalen» Zusammenhalt der Schweizer in fremden Diensten.

In den 70er und 80er Jahren entstanden vermehrt sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Forschungsarbeiten zu Schweizer Söldnern.6 Diese Arbeiten basieren vor allem auf normativen und statistisch auswertbaren Quellen wie Kompanierödeln, Erfolgsrechnungen von Militärunternehmern, Ratsmanualen, Mandaten, Ordonanzen und anderen amtlichen Dokumenten. Die Intention der Forscher/innen war es, die Strukturen des Solddienstes im 18. Jahrhundert offenzulegen, und sie befassen sich zu einem bedeutenden Teil mit den wirtschaftlichen Interessen und Verbindungen der Eliten und Militärunternehmer am Solddienst und den Gewinn- und Erfolgsaussichten, die sich für diese Familien boten. Ausserdem konzentrierte sich die Forschung bei der Untersuchung zu einzelnen Söldnern zumeist auf statistisch vergleichbare Fakten wie das durchschnittliche Alter des Söldners, die Dauer seines Dienstes, sein Einkommen und seine «Berufsaussichten». Auch wurden die wirtschaftlichen und sozialen Verflechtungen des Solddienstes thematisiert.

Die seit den 90er Jahren entstandenen Forschungen sind überwiegend dem sozial- und kulturgeschichtlichen Ansatz verpflichtet und belegen, wie wichtig Patronage-Systeme und Klientelismus für das Söldnerwesen waren.7 Ein wichtiger Aspekt ist ausserdem der Solddienst als migrationsgeschichtliches Phänomen.

Allerdings gibt es bisher wenige Arbeiten, die sich mit dem subjektiven Blickwinkel der Soldaten beschäftigen. Selbstverständnis und Kriegserfahrungen der Söldner waren daher bisher nur selten Gegenstand der Forschung. Dieses liegt auch an der Quellenlage, denn die einfachen Söldner haben kaum Selbstzeugnisse hinterlassen. Es existieren jedoch Aufzeichnungen vor allem der höheren Offiziersränge in Form von Briefen, Tagebüchern und ähnlichen privaten Aufzeichnungen. Diese werden etwa von Chen Tzoref-Ashkenazi8 auf verschiedene Kriterien wie interkulturelle Wahrnehmung und Kommunikation, Selbstwahrnehmung und Selbstdefinition hin ausgewertet.

Marc Höchner untersucht auf der Grundlage von Briefen und Tagebüchern das Leben und Selbstverständnis und Schweizer Söldneroffizieren vorwiegend aus den Kantonen Bern, Schwyz, Solothurn und Zürich.9 Dabei gibt der einzelne Söldner nach dem Modell des «wissenschaftssoziologischen Erfahrungsbegriffs» von Latzel seinen Sinneseindrücken mit seinem «Wissensvorrat» eine Bedeutung, das Resultat dieser Sinnstiftung bildet die Kriegserfahrung. Diese Erfahrungen werden, wenn sie in irgendeiner Form wiedergegeben werden, in einem kommunikativen Beziehungskontext mit dem Umfeld des einzelnen Söldners sichtbar. So lassen sich Erfahrungen auf allen gesellschaftlichen Ebenen nachvollziehen. Dabei geht es darum, den Prozesscharakter der Erfahrung deutlich zu machen. (Kriegs-) Erfahrungen sind, wenn sie in irgendeiner Form wiedergegeben werden, nicht nur eine subjektive Beschreibung einzelner Situationen oder allgemeiner Eindrücke, sondern stehen im Zusammenhang mit einem Deutungsprozess.10

Die von Höchner untersuchten Offiziere haben zumeist in Schweizer Regimentern der französischen Krone gedient. Der von der sozialen Oberschicht der genannten Kantone organisierte Solddienst war ein wesentliches Element des eidgenössischen Soldverträge mit Frankreich, wobei zwischen 1723 und 1777 von den genannten Kantonen Zürich keine offiziellen Soldverträge mit Frankreich hatte. Keiner der von Höchner untersuchten Offiziere stammt aus Basel. Die Stadt stellte der französischen Krone keine eigenen Basler Regimenter, und es gab es auch keine Familien, die als «Militärunternehmer» ihren Wohlstand und ihre gesellschaftliche und politische Stellung durch Soldverträge mit Frankreich absicherten und finanzierten. Jedoch gab es auch immer wieder einzelne Basler, die als Offiziere in französischen Diensten standen. Demgegenüber war die Anwerbung von Söldnern für britische, niederländische oder preussische Kriegsdienste in den Kantonen der Eidgenossenschaft, also auch in Basel, als Folge des Bündnisses mit Frankreich verboten. Trotzdem kam es zu «illegalen» Anwerbungen der genannten Staaten.

Zu Baslern in Fremden Diensten ist die Forschungslage dünn. Neben der Untersuchung von August Burckhardt11 liegen kleinere Beiträge vor über Baselbieter in fremden Diensten,12 über einzelne Offiziere wie Hieronymus Linder13 oder Söldner wie Rudolf Hotz14 und Johann Heinrich Sulger.15 Aufschlüsse zu einzelnen Baslern – speziell etwa zu Daniel Frischmann – finden sich zudem verstreut in übergreifenden Darstellungen wie zum Beispiel bei Kilchenmann oder Lätt.16 Hier werden aber jeweils nur Frischmanns militärische Leistungen sowie die Schritte seiner Militärkarriere als Kolonialoffizier im Dienste der East-Indian-Company erwähnt und die Tatsache, dass er in Indien ein grosses Vermögen erworben hatte.

Zu Frischmanns Karriere als Kolonialoffizier ist die Forschung zu «Schweizern in englischen Diensten» und die Sekundärliteratur zur Geschichte der East Indian Company und Indien im 18. Jahrhundert zu berücksichtigen. Hier wurden vor allem die Arbeiten von Chen Tzoref-Ashkenazi herangezogen,17 des Weiteren der Reisebericht «Indienfahrer» von Imhoff.18

2. Quellenlage

Das im Folgenden analysierte Quellenmaterial zu Frischmann findet sich im Staatsarchiv Basel-Stadt unter den Signaturen: Fremde Staaten, England, D 3: Schweizer Truppen in englischen Diensten, allgemeines und einzelnes (1746-1857); D 4: Schweizer Truppen in englischen Diensten, Pensionen (1770-1857), und in den Privatarchiven PA 89: Akten betr. Daniel Frischmann-Heitz (1728-1808) sowie PA 132, Nr. 946: Frischmann-Familie. Beigezogen wurden ausserdem die Protokolle des Kleinen Rates und die Regimentsbüchlein.

Aus PA 89 stammt die zentrale Quelle dieser Arbeit, das Selbstzeugnis von Frischmanns handgeschriebenem Lebenslauf. Eine weitere wichtige Quelle ist ein Schriftstück, das Frischmann um 1786 als Reaktion auf die Lektüre eines zeitgenössischen Werkes über das Leben des indischen Fürsten Haidar Ali verfasst, in dem er selbst vorkommt, da er an den beschriebenen militärischen Auseinandersetzungen beteiligt war. Auf einem beidseitig beschriebenen, und 18,4 x 9,8 cm grossen Blatt beschreibt Frischmann hier die im Rahmen der Mysore-Kriege erfolgte Übergabe der Festung Eroad durch den britischen Captain Orton an Haidar Ali, den mit den Franzosen verbündeten südindischen Fürsten von Mysore im Jahre 1768.

Zusätzliche Quellen dazu sind die 1784 und 1786 erschienenen Haidar Ali-Biografien von Maître de La Tour und Francis Robson, die der Anlass für das genannte Schriftstück Frischmanns waren.

Weiter liegen von Frischmann verschiedene persönliche Archivalien wie seine gedruckte Leichenpredigt, ein gedrucktes Gedicht anlässlich seiner Hochzeit mit Sybilla Heitz und die Taufbescheinigung seines Sohnes Albrecht sowie der Brief des mit Frischmann befreundeten Regimentskameraden Oberst Abraham Bonjour aus Bern vor. Dazu kommen zwei von der East-Indian-Company in Madras ausgestellte Bescheinigungen für drei zugunsten von Frischmann auszustellende Wechsel über jeweils 4000 £ Sterling.

Des Weiteren ist die «List of the Military Officers in the Honble Companie Service on the Coast of Choromandel» erhalten, eine Offiziersliste, in der Frischmann und andere Basler mit ihren jeweiligen militärischen Rängen geführt werden; dazu die in deutscher Sprache gedruckte und zusätzlich in Abschrift erhaltene Soldliste und «Capitulation» eines Regiments der East-Indian-Company, das für den Dienst in Indien aufgestellt wurde.

Ausserdem ist der Brief eines anonymen Werbeagenten von 1781 in Abschrift erhalten, der einen Einblick in die Situation der «illegalen» Anwerbung von Schweizer Söldnern für die britische Armee gibt, wie sie wohl auch 30 Jahre zuvor bei Frischmanns Anwerbung bestand. Weiterhin eine im Druck erhaltene Anordnung des Basler Rates von 1734, die die nicht genehmigte Anwerbung von Söldnern durch auswärtige Staaten verbietet und sowohl für Werber als auch für Angeworbene unter Strafe stellt, sowie ein Protokoll des Kleinen Rates vom 20. Oktober 1751, in dem es um die Verhinderung der illegalen Anwerbung durch Johann Heinrich Schaub für englische Dienste geht, der auch Frischmann folgte.

3. Daniel Frischmanns Lebenslauf als Selbstzeugnis

Daniel Frischmann wurde 1728 geboren als Sohn des Degenschmieds Johann Rudolf Frischmann und seiner Ehefrau Johanna Burckhardt. Die Eltern starben früh. Von seinem Vormund wurde er in eine Lehre als Kaufmann gegeben. Er liess sich jedoch 1751 in englische Solddienste aufnehmen und gelangte als Soldat der East-Indian-Company nach Indien. Dort stieg er auf zum Oberst und Festungskommandanten von Madras. In dieser Funktion kam er zu einem beträchtlichen Vermögen und kehrte 1770 nach Basel zurück. Hier erwarb er 1771 ein Landgut, heiratete 1773 Sybilla Heitz, hatte mit ihr einen Sohn und eine Tochter, wurde in den Grossen Rat aufgenommen und starb 1808 als angesehener Mann. Er hinterliess seinem Sohn Albrecht und seiner Tochter Sybilla ein beträchtliches Vermögen.

3.1. Inhaltsangabe des Lebenslaufs

Zentrale Quelle dieser Arbeit ist das Selbstzeugnis seines handgeschriebenen Lebenslaufs, der auch als Vorlage zu seiner bei seinem Begräbnis von Pfarrer Hieronymus Falkeisen in der Pfarrkirche St Leonhard zu Basel am 18. Juni 1808 gehaltenen Leichenpredigt diente. Diesen Lebenslauf hat Daniel Frischmann frühestens zwei Jahre vor seinem Tode verfasst, denn als letzter Eintrag erscheint die Geburt seiner Enkelin Rosina, der Tochter seines Sohnes Albrecht und dessen Ehefrau Rosina Stickelberger, am 11. März 1806.

Er zeichnet damit ein für die Nachwelt bestimmtes Bild von sich und seinem Leben, da der Lebenslauf, welchen er wahrscheinlich eigens zu diesem Zweck selbst verfasst hatte, als Grundlage seiner Leichenpredigt diente, die auch gedruckt erschien und damit nicht nur für die direkt am Begräbnis teilnehmende Trauergemeinde bestimmt war.19 In diese Leichenpredigt wurde nicht der gesamte Lebenslauf übernommen, sondern nur die Passage, die Pfarrer Falkeisen angemessen und für seine Intention passend erschienen.

Der Lebenslauf20 wurde mit schwarzer Tinte auf vier Seiten eines Papierbogens geschrieben, deren Kantenlängen 34,5 x 21,5 cm betragen. Die ersten drei Seiten sind vollständig in Kurrentschrift beschrieben, die vierte Seite nur zur Hälfte. In der unteren Hälfte der Seite wurde von späterer Hand quer zum Haupttext der Zusatz «Begräbniß Unkosten Rödel“ hinzugefügt. Der Lebenslauf ist, wie für dieses Genre üblich, in auktoraler Erzählperspektive verfasst und beginnt mit Daniel Frischmanns Geburt als Sohn des Degenschmieds Johann Rudolf Frischmann und seiner Ehefrau Johanna Burckhardt am 20. Mai 1728. Der Erzähler erwähnt direkt danach, dass er seinen Vater in frühester Jugend, 1733, verloren hatte, seine Mutter starb ebenfalls bereits 1742. Im Jahre 1739 wurde er, nachdem er das Gymnasium durchlaufen hatte, von Basel nach Neuchâtel geschickt, um Französisch zu lernen. Nach zwei Jahren kehrte er nach Basel zurück und wurde in eine Kaufmannslehre gegeben. Daran schloss sich 1747 eine Reise nach Frankfurt, Augsburg und in andere «Stätte Teutschlands und Holland[s]» an, von der er spätestens 1751 wieder nach Basel zurückkehrte, denn in diesem Jahr trat er als Kadett in die Kriegsdienste der British East Indian Companie in ein Bataillon Schweizer Truppen ein, «welches bey Basel u. Schaffhausen angeworben» worden sei. Im Folgenden beschreibt er kurz die Einschiffung am 1. Januar 1752 und die Überfahrt seines Bataillons von Gravesend nach Madras in Indien, mit einem Zwischenhalt am Kap der Guten Hoffnung. Die Schiffe erreichten Madras am 31. März 1752. Er schliesst die knappe Beschreibung der Überfahrt mit den Worten: wir «Landeten Glücklich und ohne einigen Schaden» und erwähnt nicht, dass auf der Überfahrt 80 Soldaten des Regiments gestorben waren. Er fährt fort mit der Schilderung seines ersten Einsatzes in Indien, bei dem seine Truppe, noch bevor sie an irgendeinem Gefecht beteiligt war, von zwei französischen Kriegsschiffen aufgebracht und nach Pondichery überstellt wurde. Wir «protestirten [gegen die Gefangennahme] da Kein Krieg zwischen den Nationen obwaltete», doch der französische Gouverneur in Pondichery, Marquis Dupleix, verwies nach Aussage von Frischmann darauf, dass «Französische Troupen auch allda als Allirte deß einten Nobob und die Engelländer deß anderen Nabob seine wären, [sie] mußten also als gefangene in Pondichery verbleiben biß dieser Streit in Europa decidirt war». Das dauerte zwei Jahre, die der Erzähler in französischer Kriegsgefangenschaft in Pondichery verbrachte, wobei er betont, «wir alle Officiers und Soldaten [wurden] sehr liebreich behandelt». Nach zwei Jahren wurden sie aus der Kriegsgefangenschaft entlassen und kehrten nach Madras zurück. Im Jahre 1758 geriet der Erzähler, inzwischen zum Leutnant und Aide-Major aufgestiegen, mit der Garnison zu Cuddalore erneut in französische Kriegsgefangenschaft, nachdem die Franzosen die Festung belagert hatten und die englische Garnison nach sechs Wochen gezwungen war zu kapitulieren. Diesmal schildert der Erzähler, wie die Garnison nach ihrer Kapitulation von den Franzosen erst ausgeraubt und dann «sehr übel behandelt» wurde. Nach sechs Monaten kamen sie im Zuge eines Gefangenenaustausches wieder frei.

Als nächstes beschreibt er die Einnahme von Madras und die Belagerung des Forts St. George vom Dezember 1758 bis zum 17. Februar 1759. Dabei belagerten die Franzosen die Stadt und das Fort mit 26‘000 Soldaten, von denen nach Angaben des Erzählers 6000 Europäer und 20‘000 «Schwarze» waren. Die Belagerung endete glücklich für den Erzähler, denn die Franzosen zogen sich fluchtartig zurück, nachdem eine englische Entsatzflotte zur Verstärkung Madras erreichte. Die Belagerer hatten nach seinen Angaben die Hälfte ihrer «Europeer» verloren und liessen auch ihre Kranken und Verwundeten vor der Stadt zurück. Über die Verluste unter den indischen Truppen, die er als «Schwarze» bezeichnet, macht der Verfasser keine Angaben. Die Verluste der eigenen englischen Seite gibt er mit «8-10 Officiers und zwischen 3-400 Man[n]» an. Nach der erfolgreichen Abwehr der französischen Belagerung erhielt der Erzähler das «Capitains Brevet». Im folgenden erfolgreichen Feldzug eroberten die Engländer die gesamte Choromandelküste und schliesslich auch Pondichery von den Franzosen. Alle gefangenen Europäer wurden als Kriegsgefangene nach England geschickt. Der Krieg war aber für den Erzähler noch nicht zu Ende, denn nun musste sein Regiment sich an der Rückeroberung des Territoriums eines indischen «Nabob», eines mit England verbündeten Territorialfürsten beteiligen, was nach seinen Angaben viele Menschenleben kostete und grosse Mühen verursachte. 1763 wurde der Erzähler Oberstleutnant und ein Jahr später erhielt er sein erstes «Comando einer Provinz nahe am Cap Comorin und den Holländern». 1769 erhielt er als Höhepunkt seiner Karriere «das comando von Madras und der Citadele St. George neben dem Rang eines Obersten im Felde».

Bereits 1770 bat der Erzähler aus gesundheitlichen Gründen um seine Entlassung aus der britischen Armee oder um eine Versetzung nach Europa, die ihm auch gewährt wurde. Im Folgenden schildert er die Überfahrt von Madras nach Portsmouth zusammen mit dem ebenfalls aus Basel stammenden Offizier Johann Franz Beck. Nachdem sie am 8. Februar 1770 Madras verlassen hatten, gerieten sie am 9. März vor Mauritius in einen Sturm, der das Schiff schwer beschädigte und sie auf der Insel zu einem Zwischenhalt zwang. Am 15. April segelten sie weiter und erreichten nach kurzem Stopp auf St. Helena schliesslich Ende Juni Portsmouth. Von dort reiste der Erzähler nach London, wo er bis Mitte September verweilte, wohl auch um Geschäfte zu tätigen und die erhaltenen auf ihn ausgestellte Wechsel der Ostindien-Companie einzulösen. Dann reisten sie weiter über Paris nach Basel, wo der Erzähler und Johann Franz Beck nach «einer Abwesenheit von 23 Jahren anlangten»

Im Lebenslauf werden jetzt noch einige familiäre Ereignisse aufgezählt, zunächst seine Heirat am 10. März 1773 mit Sybilla Heitz und die Geburt seiner zwei Söhne und seiner Tochter genannt, wobei er vermerkt, dass der zweite Sohn gleich nach der Taufe gestorben ist. Es folgt die Heirat seiner Tochter Sybilla am 11. Juni 1792 mit Johann Jacob Ryhiner und die Geburt von zwei Enkeln und einer Enkeltochter. Als nächstes notiert er den Tod seiner «Hertzlich Geliebten Frau» am 5. April 1800 «nach einer beyderseits Höchst vergnügten 27Jahrigen Ehe». Die letzten Angaben sind die Heirat seines Sohnes Albrecht mit Rosina Stickelberger am 12. Dezember 1803 und die Geburt seiner Enkeltochter Rosina am 11. März 1806.

3.2. Einordnung der Quelle in den Typus des Selbstzeugnisses und als Bestandteil seiner Leichenpredigt

Die beiden von Frischmann hinterlassenen Hauptquellen dieser Arbeit sind Selbstzeugnisse des Autors. Für eine kritische Interpretation von Selbstzeugnissen ist es wichtig, die Schreibumstände der Quellen zu betrachten. Briefe und Tagebücher sind Zeitdokumente. Sie geben – zum Teil auf recht unterschiedliche Weise – Auskunft über die Wahrnehmung und Erfahrung der Zeitereignisse. Erinnerungsschriften, und dazu können neben Autobiografien auch Lebensläufe wie der von Frischmann bzw. die auf selbstverfasste Erinnerungen aufbauenden Personalia von Leichenpredigten gezählt werden, sind hingegen retrospektive Dokumente, die nicht nur durch die spätere Lebensgeschichte des Verfassers und das kollektive Gedächtnis an die Zeit, auf die Bezug genommen wird, geprägt sind. Sie sind ausserdem stark geprägt durch die für das jeweilige literarische Genre zeittypischen Motive und die Absichten, die mit dem Bericht verfolgt wurden.21

Da der vermutlich selbst verfasste handgeschriebene Lebenslauf von Daniel Frischmann höchst wahrscheinlich als Vorlage für die 8seitigen Personalia seiner 24 Seiten umfassenden gedruckten Leichenpredigt diente, sei hier kurz auf diese Quellengattung eingegangen.

Entstanden ist der Brauch, Leichenpredigten zu schreiben und später auch zu drucken, unmittelbar nach der Reformation im lutherischen Protestantismus. Besonders ausgeprägt war sie im protestantischen Mitteldeutschland und in den oberdeutschen Reichsstädten. Auch für Calvinisten und Katholiken lassen sich Leichenpredigten nachweisen, in katholischen Gebieten allerdings vornehmlich für geistliche und weltliche Fürsten.22 Ihren Höhepunkt hatte diese Quellengattung im 17. Jahrhundert, bevor sie mit der Aufklärung in den meisten Gebieten Ende des 18. Jahrhunderts wieder verschwand. In den gehobenen Kreisen des Basler Bürgertums allerdings waren Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts gedruckte Leichenpredigten und auch das Selbstverfassen der Personalia durchaus noch üblich.

Bewusst oder unbewusst führte die Leichenpredigt mit Einschränkungen die Tradition der «ars moriendi», «der Kunst des heilsamen Sterbens» und der Sterbebüchlein des 15. und 16. Jahrhunderts fort, denn sie enthielt oft eine breit angelegte Beschreibung der Vorbereitung des Sterbenden auf sein Ende, Trostsprüche aus der heiligen Schrift und die Beschreibung der Sterbeszene als ein gelöstes und ruhiges Sterben mit der Gewissheit auf die Barmherzigkeit und Gnade Gottes.

Einen anderen Traditionsstrang bilden die schon auf die Antike zurückgehenden Grabreden zum Ruhme des Verstorbenen. Die sozialen Oberschichten der protestantischen Gebiete nahmen diesen Brauch auf und pflegten ihn, denn die zum Teil sehr aufwendigen, in Einzelfällen bis zu 300 Seiten umfassenden und in hoher Auflage gedruckten Leichenpredigten waren ein vorzügliches neues Mittel der Selbstdarstellung und Repräsentation. Diese Aufgabe der Leichenpredigt tritt im Verlauf des 18. Jahrhunderts zunehmend in den Vordergrund.23

Die Gründe für das Erscheinen einer gedruckten Leichenpredigt sind recht unterschiedlich. Einmal konnte der Verstorbene den Druck der Leichenpredigt testamentarisch verfügt haben, dann arbeitete er vor seinem Tode noch das «Ehrengedächtnis», die «Personalia» der Leichenpredigt, selbst aus, oder die Nachkommen liessen eine mehr oder weniger aufwendige Leichenpredigt zusammenstellen und drucken, um «ihrem teuren Verstorbenen» neben dem Grabmal ein weiteres Denkmal zu setzen. Schliesslich konnte der Antrieb zum Druck der Leichenpredigt vom Prediger selbst ausgehen, der so seine theologischen und rhetorischen Leistungen anerkannt sehen wollte und die Leichenpredigt verwendete, um seine «Fähigkeiten» höheren Orts bekannt zu machen und sich so für Ämter bzw. besser dotierte Pfarr- oder Predigerstellen zu qualifizieren.24 In jedem Fall hatte die Leichenpredigt neben der theologischen Belehrung der Leserschaft und dem Trostspenden für die Hinterbliebenen zwei weitere zentrale Aufgaben: Sie sollte den Verstorbenen als beispielhaften und rechtgläubigen Christen im Sinne des herrschenden Bekenntnisses präsentieren und sein ruhmreiches Gedenken sichern sowie seine gesellschaftliche Stellung und die seiner Familie repräsentieren.

Die von Frischmann erhaltene gedruckte Leichenpredigt ist mit 24 Seiten vergleichsweise kurz und schlicht gehalten. Es fehlen die in vergleichbaren Werken vorkommenden mehr oder weniger aufwendigen Kupferstiche, und der Druck enthält auch kein Portrait des Verstorbenen.25 Aufbau und Inhalt entsprechen jedoch dem für dieses Genre üblichen Schema.

In Frischmanns Leichenpredigt wurde nicht der gesamte von ihm verfasste handschriftliche Lebenslauf übernommen, sondern nur die Passagen, die dem Genre entsprachen und Pfarrer Falkeisen, der die Leichenpredigt verfasste, angemessen und für seine Intention passend erschienen. Es war das Ziel der Personalia dieser Leichenpredigt, den Verstorbenen als einen rechtgläubigen, reformierten und beispielhaften Christen zu präsentieren. Für den Predigtteil26 wählte Pfarrer Falckeisen denn auch als Leitthema in Analogie zu Frischmanns militärischer Karriere das Bild vom gerechten Kampf des Glaubens gegen alle Anfechtungen, den der Verstorbene siegreich gekämpft habe. Dann folgt am Beginn der Personalia die teilweise wörtliche Wiedergabe von Auszügen aus Frischmanns handgeschriebenem Lebenslauf.

Dabei liess Pfarrer Falckeisen die Schilderung von Frischmanns Erlebnissen in Indien, die den Hauptteil von dessen Text ausmachen, bis auf kurze Notizen zur Hinreise, zu den von ihm erreichten militärischen Rängen und dem Schiffbruch auf der Rückfahrt, den er zudem zu einer Errettung bei Schiffbruch durch Gottes Eingreifen umgestaltete, weg und liess die Ausführungen Frischmanns mit dessen Heirat, der Heirat von Frischmanns Kindern und der Geburt der Enkeltochter enden.27 An diesen Teil der Personalia schliessen sich weitere Ausführungen Falckeisens an, in denen er zunächst summarisch Frischmanns «Ehren-Stellen, die er sowohl unter der ehemaligen als jetzigen Regierung in unserem Staat bekleidete», nennt und «Redlichkeit, Klugheit und uneigennützige Vaterlandsliebe»28 des Verstorbenen lobt. Im Folgenden wird Frischmann als liebevoller Vater, Grossvater, Wohltäter und abschliessend als guter, rechtgläubiger Christ beschrieben, denn er «besuchte in gesunden Tagen den öffentlichen [meint reformierten, staatskirchlichen] Gottesdienst fleissig, und zeigte durch seine Aeußerungen und sein Betragen, wie sehr seine ganze Seele von der Wahrheit überzeugt sey».29

[...]


1 Vgl. hierzu allgemein die neueren Publikationen: «Gente ferocissima». Solddienst und Gesellschaft in der Schweiz, Zürich 1997; Schweizer Solddienst: neue Arbeiten, neue Aspekte, Birmensdorf 2010; Höchner, Selbstzeugnisse, Göttingen 2015.

2 Fuhrer, Hans Rudolf u. a. (Hrsg), Schweizer in Fremden Diensten. Verherrlicht und verurteilt, Zürich 2006.

3 May de Romainmôtier, Beat Emanuel, Histoire militaire des Suisses dans les differens services de l´Europe, 2 Bde., Bern 1772.Zurlauben, Beat Fidel; Histoire militaire des Suisses au service de la France, 8 Bde., Paris 1751-1753.

4 Burckhardt, August: Basler in fremden Diensten, Basel 1917

5 Burckhardt (1917), S. 33 f.

6 Suter, Hermann: Innerschweizerisches Militär-Unternehmertum im 18. Jahrhundert, Zürich 1971; Bührer, Walter: Der Zürcher Solddienst des 18. Jahrhunderts. Sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Aspekte, Bern 1977.

7 Stubenvoll, Marianne: Patron bernois,client vaudois au service étranger, in: Gente ferocissima = Solddienste und Gesellschaft in der Schweiz, hrsg. von Norbert Furrer u. a., Zürich 1997, S. 61-73; Pfister, Ulrich: Politischer Klientelismus in der frühneuzeitlichen Schweiz, in: Schweizerische Zeitschrift für Geschichte 42 (1992), H. 1, S. 28-68.

8 Tzoref-Ashkenazi, Chen: Hanoverians, Germans, and Europeans. Colonial Identity in Early British India, in: Central European History 43 (2010), S. 221–238; Tzoref-Ashkenazi, Chen: German soldiers in colonial India, London 2014.

9 Höchner, Marc: Selbstzeugnisse von Schweizer Söldneroffizieren im 18.Jahrhundert, Göttingen 2015.

10 Höchner (2015), S. 17 f.

11 Burckhardt (1917).

12 Meyer (1995).

13 Buxtorf (1958), Linder (1995) und Linder (2013).

14 Schnyder Burghartz (1997).

15 Sieber (1950).

16 Kilchenmann (1911), Lätt (1926) und Lätt (1933).

17 Tzoref-Ashkenazi (2014); Tzoref-Ashkenazi (2010).

18 Imhoff, Christoph Adam Carl: Imhoff, Indienfahrer. Ein Reisebericht aus dem 18. Jahrhundert in Briefen und Bildern, Göttingen 2001.

19 Leichenpredigt bey der Bestattung Herrn Daniel Frischmann [...] : den 18. Brachmonat 1808 [...] / gehalten von Hieronimus Falckeisen, Basel 1808.

20 StABS, PA 89.

21 Epkenhans (2006), S. 9-16.

22 Lenz (1975), S.37.

23 Ebenda, S. 40.

24 Ebenda.

25 Vgl. Leichenpredigt für Hieronymus Linder von 1764, UB Basel Handschriftenabt. Sign.: Mscr AN V 73.

26 Leichenpredigt Frischmann, S. 2-16.

27 Ebenda, S. 17-20.

28 Ebenda.

29 Ebenda.

Ende der Leseprobe aus 47 Seiten

Details

Titel
Der Basler Daniel Frischmann (1728-1808). Kolonialoffizier im Dienst der East-Indian-Company
Hochschule
Universität Basel  (Departement Geschichte)
Note
6,0
Autor
Jahr
2019
Seiten
47
Katalognummer
V995239
ISBN (eBook)
9783346364722
ISBN (Buch)
9783346364739
Sprache
Deutsch
Schlagworte
basler, daniel, frischmann, kolonialoffizier, dienst, east-indian-company
Arbeit zitieren
Joachim Struck (Autor), 2019, Der Basler Daniel Frischmann (1728-1808). Kolonialoffizier im Dienst der East-Indian-Company, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/995239

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