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Die Online-Spielwelt als Ort der virtuellen Selbstverwirklichung in Nic Balthazars "Ben X"

Eine Filmanalyse

Titre: Die Online-Spielwelt als Ort der virtuellen Selbstverwirklichung in Nic Balthazars "Ben X"

Dossier / Travail , 2020 , 22 Pages

Autor:in: Denise Lenders (Auteur)

Filmologie
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Diese Hausarbeit analysiert die filmische Inszenierung des belgisch – niederländischen Spielfilms „Ben X“ von Nic Balthazar aus dem Jahr 2007. Zum Hintergrund: Ein Junge im Autismus – Spektrum stürzt sich in der Heimatstadt des Autors in den Tod. Der Film fasst diesen tragischen Vorfall auf und zeigt deutlich die Probleme eines Autisten, die er mit der Gesellschaft und dem „Anderssein“ hat.

Leistungen im realen Leben werden, in der Gesellschaft des einundzwanzigsten Jahrhunderts, an inneren und äußeren Aktivitäten gemessen. Doch genau das scheint bei einigen Menschen im alltäglichen Geschehen zu einer großen Herausforderung zu werden. Sie haben ein geringes Selbstwertgefühl, weil ihnen suggeriert wird, dass man mit einer Beeinträchtigung diesen Leistungen nicht nachkommen kann. In Interaktionen mit ihren Mitmenschen zutreten, fällt ihnen dadurch besonders schwer. Die Angst vor dem Versagen oder scheinbar fehlerhaften Verhalten ist zu groß.

Das Erfolgssystem in der fiktiven Welt bietet hier eine Nische. Vor allem bieten Online – Rollenspiele eine Alltagskultur, welche Kreativität und soziale Interaktionen fördern.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Begründung von Thematik und Fragestellung

3. Atheoretischer Blick auf den Film

4. Beschreibung der Filmanalyse

4.1 Methodisches Vorgehen

4.2 Begründung der Auswahl der Schlüsselszenen

4.3 Zusammenfassung der Beschreibung mit Hilfe des Kategoriensystems

5. Interpretation der Filmanalyse

5.1 Erläuterung zum methodischen Vorgehen

5.2 Interpretation des Kategorienrasters

5.3 Zusammenfassung der Analyse

6. Fazit

6.1 Kritik des eigenen Vorgehens

6.2 Ausblick auf die pädagogische Bedeutung der Arbeit

8. Anhang

8.1 Beschreibung der Schlüsselszenen

8.2 Kategoriensystem

8.3 Dokumentation der Analyse

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, die Selbstwahrnehmung und Identitätsentwicklung des autistischen Protagonisten im Film "Ben X" zu untersuchen. Im Fokus steht dabei das Spannungsfeld zwischen der virtuellen Welt, in der er Kompetenz erfährt, und der realen Welt, in der er durch gesellschaftliche Anforderungen an seine Grenzen stößt.

  • Analyse der "Theorie Integrativer Prozesse" nach Reiser im Filmkontext
  • Gegenüberstellung von virtueller (Archlord) und realer Identität
  • Untersuchung von Aspekten wie Selbstwirksamkeit und Fremdwahrnehmung
  • Pädagogische Reflexion zur Unterstützung von Schüler*innen im Autismus-Spektrum

Auszug aus dem Buch

3. Atheoretischer Blick auf den Film

Ben ist ein 17-Jähriger Jugendlicher, welcher sich im Autismus – Spektrum befindet. Er lebt mit seinem jüngeren Bruder und seiner alleinerziehenden Mutter zusammen. Sein Vater führt mit einer neuen Lebensabschnittsgefährtin ein gemeinsames Leben.

Jeden Morgen, genau von 5.45 Uhr bis 6.33 Uhr spielt Ben das Mehrspieler - Online - Computerrollenspiel – „Archlord“. In diesem Spiel ist Ben ein angesehener, starker und stolzer Ritter - Level 80. Hier bezwingt Ben unterschiedliche Herausforderungen und ist so gut wie unbesiegbar, eben ein echter Held. Gemeinsame Treffen und Unterhaltungen unternimmt er regelmäßig, mit der Magierin Scarlite, in der Welt von Archlord. In dieser Welt versteht er die klar definierten Regeln und kann durch sein hohes Selbstwerkgefühl problemlos in Interaktionen mit den anderen Spielern treten und sich neuen Herausforderungen stellen.

Pünktlich um 6.33 Uhr, loggt sich Ben aus der virtuellen Welt aus und kehrt in die Realität zurück, um sich für die Schule fertig zu machen. Die Welt außerhalb des Computers verunsichert ihn. Hier scheint er schwach, den anderen Menschen unterlegen und angreifbar zu sein. Es gibt Regeln, welche er nicht versteht und gesellschaftliche Ansprüche, die ihn überfordern. Dies erschwert ihn in Interaktion mit seinen Mitmenschen zu treten, sei es nun mit seiner Familie oder seinen Peers. Trotzdem versucht Ben, mit seiner digitalen Videokamera, seine Mitmenschen und Umwelt zu begreifen und schaut sich Interaktionen ab.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Mediennutzung, die Forschungsfrage und die pädagogische Relevanz des Filmes "Ben X".

2. Theoretische Begründung von Thematik und Fragestellung: Erläuterung der "Theorie Integrativer Prozesse" nach Reiser und deren Anwendung auf die Lebenswelt von Jugendlichen.

3. Atheoretischer Blick auf den Film: Eine inhaltliche Beschreibung der Hauptfigur Ben und seiner unterschiedlichen Erfahrungen in der virtuellen Welt sowie der Realität.

4. Beschreibung der Filmanalyse: Darlegung des methodischen Vorgehens bei der Sequenzanalyse und die Auswahl der untersuchten Schlüsselszenen.

5. Interpretation der Filmanalyse: Auswertung der Kategorien Selbstwirksamkeit, Selbstkonzept und Andersartigkeit im Kontext des gesamten Filmes.

6. Fazit: Zusammenfassende Reflexion über die Ergebnisse, die Kritik am eigenen Vorgehen und die pädagogischen Implikationen für die Lehrpraxis.

8. Anhang: Detaillierte Auflistung der Sequenzanalysen, das entwickelte Kategoriensystem sowie die Dokumentation des Arbeitsprozesses.

Schlüsselwörter

Ben X, Autismus, Integrationspädagogik, virtuelle Welt, Selbstwirksamkeit, Identitätsentwicklung, Reiser, Inklusion, Filmanalyse, Jugendliche, Mediennutzung, Realität, Selbstkonzept, Sonderpädagogik, Teilhabe

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Film "Ben X" im Hinblick auf die Identitätsbildung eines autistischen Jugendlichen und dessen Umgang mit den Anforderungen der realen versus der virtuellen Welt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind Autismus-Spektrum-Störungen, die Theorie Integrativer Prozesse nach Reiser, der Einfluss digitaler Spiele auf die Selbstwahrnehmung sowie pädagogische Interaktionsansätze.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie die Figur Ben in der fiktiven Welt Kompetenz und Anerkennung findet und wie sich diese Erfahrungen auf sein Selbstbild in der realen Welt auswirken.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin verwendet eine filmwissenschaftliche Sequenzanalyse, die mittels eines selbst entwickelten Kategoriensystems zur Interpretation der Handlungen und Befindlichkeiten des Protagonisten genutzt wird.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Fokus?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die theoretische Fundierung, die detaillierte Beschreibung der ausgewählten Filmszenen und deren tiefgreifende Interpretation anhand von Kategorien wie Selbstwirksamkeit und Selbstkonzept.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Ben X, Autismus, Integrationspädagogik, virtuelle Identität und Selbstwirksamkeitserwartung definiert.

Wie unterscheidet sich Bens Wahrnehmung in den beiden "Welten"?

In der virtuellen Welt von "Archlord" fühlt sich Ben kompetent und stark, während er sich in der Realität aufgrund mangelnder sozialer Codes unsicher und minderwertig fühlt.

Welche Rolle spielt die "virtuelle Ebene" für das Fazit der Autorin?

Die Autorin stellt kritisch die Frage, ob die klassischen vier Ebenen der Integrativen Prozesse nach Reiser um eine "virtuelle Ebene" erweitert werden müssen, da diese für die heutige Generation einen essenziellen Interaktionsraum darstellt.

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Résumé des informations

Titre
Die Online-Spielwelt als Ort der virtuellen Selbstverwirklichung in Nic Balthazars "Ben X"
Sous-titre
Eine Filmanalyse
Université
Martin Luther University
Auteur
Denise Lenders (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
22
N° de catalogue
V995255
ISBN (ebook)
9783346364678
ISBN (Livre)
9783346364685
Langue
allemand
mots-clé
Ben X Inklusion Rehabilitationspädagogik Autismusspektrum Autismus
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Denise Lenders (Auteur), 2020, Die Online-Spielwelt als Ort der virtuellen Selbstverwirklichung in Nic Balthazars "Ben X", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/995255
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Extrait de  22  pages
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