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Das Sozialisationskonzept von Klaus Hurrelmann und die Bedeutung der Sozialisation für die Gesundheit

Die besondere Situation des Berufseinstiegs junger Gesundheits- und Krankenpfleger - und pflegerinnen im institutionellen Umfeld Krankenhaus

Titre: Das Sozialisationskonzept von Klaus Hurrelmann und die Bedeutung der Sozialisation für die Gesundheit

Travail d'étude , 2012 , 28 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Raffael Schmidt (Auteur)

Sciences infirmières - Divers
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Im Rahmen dieser Arbeit wird der Versuch unternommen, den ganzheitlichen, gesundheitsfördernden Ansatz der Sozialisationstheorie von Klaus Hurrelmann auf die Institution Krankenhaus anzuwenden. Es stellt sich die Frage, welche Ressourcen und Umweltbedingungen den jungen Gesundheits- und Krankenpflegern und -pflegerinnen in der Institution Krankenhaus zur Bewältigung der aus sozialisationstheoretischer Sicht risikoreichen Situation des Berufsstarts in diesem Umfeld zur Verfügung stehen, bzw. eher das Entstehen von Krankheit begünstigen.

Der Soziologe Klaus Hurrelmann beleuchtet die Entstehung von Gesundheit und Krankheit aus der Perspektive der menschlichen Sozialisation. Für ihn sind Gesundheit und Krankheit eng mit Belastungssituationen im Verlauf der menschlichen Sozialisation verbunden. Im Kontext der Berufstätigkeit kommt der beruflichen Sozialisation eine Schlüsselrolle in der Entwicklung eines angemessenen Gesundheitsverhaltens zu. In betriebliche Rahmenbedingungen wie Unternehmenskultur, Führungsstil, einem angemessenen Einarbeitungskonzept sieht er Rahmenbedingungen, die die gesundheitlichen Ressourcen der Mitarbeiter insbesondere im Berufseinstieg stärken können.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Sozialisationstheorie nach Hurrelmann

2.1. Das produktiv Realität verarbeitende Subjekt

2.2. Selbstbild und Identität

2.3. Der soma-psycho-sozio-ökodynamische Ansatz

2.4. Das Konzept der Entwicklungsaufgaben

3. Gesundheit und Krankheit aus der Sicht des Hurrelmannschen Sozialisationsmodells

3.1. Definition von Gesundheit und Krankheit

3.2. Das Belastung-Bewältigungs-Modell

3.3. Gesundheitliche Risiko- und Schutzfaktoren

4. Sozialisation und Gesundheit im Jugendalter

4.1. Abgrenzung zu Kindheit und Erwachsenenalter

4.2. Entwicklungsaufgaben, Rollen und Sozialisationsinstanzen

4.3. Sozialisationsinstanzen, Strukturfaktoren und die damit verbundenen gesundheitsbezogene Ressourcen

5. Anwendung des Sozialisationskonzeptes auf die Situation des Berufsstarts von Gesundheits- und Krankenpflegern im Kontext des Krankenhauses

5.1. Gesundheitliche Risiken der misslingenden Übernahme der Berufsrolle

5.2. Gesundheitsbezogene Ressourcen, Risikokonstellationen und Schutzfaktoren

6. Ausblick und Grenzen

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Übergang vom Jugend- ins Erwachsenenalter am Beispiel von Auszubildenden in der Gesundheits- und Krankenpflege. Das Ziel besteht darin, Hurrelmanns sozialisationstheoretischen Ansatz auf die Anforderungen und gesundheitlichen Herausforderungen während des Berufsstarts im Krankenhaus zu übertragen, um Ansatzpunkte für eine gesundheitsförderliche Gestaltung dieses Einstiegs zu identifizieren.

  • Sozialisationstheorie nach Klaus Hurrelmann
  • Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention
  • Entwicklungsaufgaben während des Übergangs zum Erwachsenen
  • Berufliche Sozialisation von Pflegekräften
  • Einfluss von Unternehmenskultur und Hierarchien auf die Gesundheit

Auszug aus dem Buch

3.2. Das Belastung-Bewältigungs-Modell

Krankheit bzw. relative Gesundheit und relative Krankheit entstehen nach dieser Modellvorstellung in Folge misslingender oder nur teilweise bzw. vorübergehend gelingender Bewältigung innerer und äußerer Anforderungen (Hurrelmann, 2010: 146). Hurrelmanns Belastung-Bewältigungs-Modell veranschaulicht die Entstehung von Gesundheit und Krankheit.

Sozialisation ist ein Prozess der permanenten Bewältigung von Lebensanforderungen und somit von entsprechenden Entwicklungsaufgaben, die zu meisternde „Belastungen im Lebensalltag“ darstellen (vgl. Hurrelmann, 2006: 269). Dies kann mit den bereits angelegten und erworbenen Verhaltensweisen gelingen, oder aber in einer „Weiterschreibung“ bzw. der „Umprogrammierung“ des „Verhaltensrepertoires“ seinen Ausdruck finden (vgl. Hurrelmann, 1988: 70).

Eine nicht gelungene Bewältigung dagegen kann zu „Störungen der Persönlichkeitsentwicklung im sozialen, psychischen und körperlichen Bereich“ führen. Im Bestreben, die eigene Handlungsfähigkeit zu erhalten, versucht der Mensch, „die Ursachen der nicht zu bewältigenden Belastung zurückzudrängen oder … die Belastung durch die Umstellung der Handlungsfähigkeiten und emotionalen Verarbeitung zu ertragen“ (Hurrelmann, 2006: 269).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die individuelle Gesundheit als Humankapital und setzt diese in den Kontext der steigenden Anforderungen an das Pflegepersonal.

2. Sozialisationstheorie nach Hurrelmann: Hier wird das theoretische Fundament gelegt, welches Sozialisation als produktive Auseinandersetzung zwischen innerer und äußerer Realität beschreibt.

3. Gesundheit und Krankheit aus der Sicht des Hurrelmannschen Sozialisationsmodells: Dieses Kapitel verknüpft das Sozialisationsmodell mit der Entstehung von Gesundheit durch die Bewältigung von Lebensanforderungen.

4. Sozialisation und Gesundheit im Jugendalter: Der Fokus liegt auf den Entwicklungsaufgaben und den Sozialisationsinstanzen, die für junge Menschen prägend sind.

5. Anwendung des Sozialisationskonzeptes auf die Situation des Berufsstarts von Gesundheits- und Krankenpflegern im Kontext des Krankenhauses: Das Modell wird konkret auf die Risiken und Ressourcen der Pflegeausbildung und den Berufseinstieg angewendet.

6. Ausblick und Grenzen: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Reflexion über die Herausforderungen individualisierter Führungsansätze in hierarchischen Krankenhausstrukturen.

Schlüsselwörter

Sozialisation, Hurrelmann, Gesundheit, Krankheit, Pflege, Berufsstart, Entwicklungsaufgaben, Stress, Belastung, Bewältigung, Krankenhaus, Unternehmenskultur, Jugendliche, Identität, Gesundheitsförderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie junge Menschen den Einstieg in den Pflegeberuf aus sozialisationstheoretischer Perspektive bewältigen und welche Bedingungen im Krankenhaus ihre Gesundheit beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Theorie von Klaus Hurrelmann, der Bedeutung von Entwicklungsaufgaben im Lebenslauf und den spezifischen Arbeitsplatzbedingungen im Krankenhaus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Situation des Berufsstarts von Pflegekräften durch das Modell der produktiven Realitätsverarbeitung zu verstehen, um Faktoren für ein gesundes Arbeitsumfeld aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die das Sozialisationsmodell auf die pflegerische Praxis anwendet und bestehende Forschungsergebnisse zusammenführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung (Hurrelmann), die Analyse der Lebensphase Jugend und die praktische Anwendung auf die Situation von Berufseinsteigern in der Pflege.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Sozialisation, Bewältigung, Belastung-Bewältigungs-Modell, Identität, sowie die Ressourcen und Risiken am Arbeitsplatz Krankenhaus.

Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur für den Berufsstart?

Eine wertschätzende Unternehmenskultur wirkt gesundheitlich protektiv, während steile Hierarchien und Misstrauen das Wohlbefinden und die Identitätsentwicklung des Berufsanfängers gefährden können.

Warum wird der Berufsstart als kritische Lebensphase betrachtet?

Der Eintritt in das Berufsleben erfordert die gleichzeitige Bewältigung hoher komplexer Anforderungen, während der junge Mensch sich oft noch mitten in der persönlichen Ablösung vom Elternhaus befindet.

Welchen Einfluss haben Peer-Groups auf junge Pflegende?

Gleichaltrigengruppen bieten horizontale, partnerschaftliche Beziehungen, die einen Ausgleich zur oft hierarchisch geprägten Arbeitswelt bieten können.

Was bedeutet "gelingende Sozialisation" nach Hurrelmann?

Es ist kein Zustand der vollständigen Anpassung, sondern ein dynamischer Prozess, bei dem das Individuum seine Persönlichkeit in einer sich ständig wandelnden Umwelt bewahren und weiterentwickeln kann.

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Titre
Das Sozialisationskonzept von Klaus Hurrelmann und die Bedeutung der Sozialisation für die Gesundheit
Sous-titre
Die besondere Situation des Berufseinstiegs junger Gesundheits- und Krankenpfleger - und pflegerinnen im institutionellen Umfeld Krankenhaus
Université
University of Applied Sciences Hamburg
Note
1,0
Auteur
Raffael Schmidt (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
28
N° de catalogue
V996934
ISBN (ebook)
9783346369826
ISBN (Livre)
9783346369833
Langue
allemand
mots-clé
sozialisationskonzept klaus hurrelmann bedeutung sozialisation gesundheit situation berufseinstiegs gesundheits- krankenpfleger pflegerinnen umfeld krankenhaus
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Raffael Schmidt (Auteur), 2012, Das Sozialisationskonzept von Klaus Hurrelmann und die Bedeutung der Sozialisation für die Gesundheit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/996934
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Extrait de  28  pages
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