Personal- und Organisationspsychologie. Glück und Positives Management in Unternehmen


Hausarbeit (Hauptseminar), 2020

29 Seiten, Note: 1

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Vermerk

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen
2.1 Glück & Wohlbefinden
2.2 Positive Psychologie
2.3 Positives Management

3 Glück und Positives Management in Unternehmen
3.1 Situationsanalyse
3.2 Beeinflussende Bedingungen und Faktoren auf das Glücksempfinden / Wohlbefinden der Menschen im Arbeitskontext
3.3 Auswirkungen des Glücksempfindens von Mitarbeitern auf relevante Kriterien des Arbeitslebens und den unternehmerischen Erfolg
3.4 Arbeits- und Organisationsgestaltungsmaßnahmen zur Steigerung des Glücksempfindens
3.5 Konzept „Etablierung eines Positiven Managements“
3.6 Vorgehensweise und Umsetzung
3.7 Erfolgsmessung der Maßnahmen

4 Kritische Diskussion

5 Fazit und Ausblick

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Wirkung positiver Emotionen

Abbildung 2: Organisationsentwicklungsmodell

Vermerk

In dieser Arbeit wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

1 Einleitung

Der Strukturwandel und eine mit Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambivalenz geprägten Wirtschaftswelt haben in den letzten Jahrzehnten Unternehmen stark beeinflusst und zu einem Umdenken in allen unternehmerischen Dimensionen geführt. Eine dieser Dimensionen umfassen die Mitarbeiter und die Möglichkeiten diese zu motivieren und zu loyalisieren. Studien, wie die des Markt- und Meinungsforschungsinstitutes Gallup heben die Bedeutung der emotionalen Bindung von Mitarbeitern an Unternehmen hervor und zeigen, wie wichtig, aber auch wie wenig auf Employeer Branding und deren Wirkungsbereiche gesetzt wird. Die Folgen für die deutsche Volkswirtschaft durch innere Kündigungen von Mitarbeitern, bezifferte Gallup für das Jahr 2018 auf eine Summe zwischen 77 und 103 Milliarden Euro (Nink, 2018a). Die Summe zeigt beispielhaft, wie wichtig es ist eine hohe emotionale Bindung von Mitarbeitern zum Unternehmen zu erreichen. Ein möglicher Managementansatz, der unter anderem dieser Thematik entgegensteuern kann, ist das „Positive Management“.

In dem, in dieser Hausarbeit dargestellten Fall, soll ein Familienunternehmen verkauft werden bei dem Inhaber und Geschäftsführer in einer Person verbunden und das sehr traditionell ausgerichtet ist. Das grundlegende Problem besteht darin, dass dieses Unternehmen immer sehr hierarchisch mit einem Autokraten an der Spitze und mit wenig Agilität und Veränderungsbereitschaft geführt wurde. Der neue Geschäftsführer bringt neue Innovationsfähigkeit und Idee in das Unternehmen ein und möchte vor allem ein „Positives Management“ etablieren, um eine Neuausrichtung des Unternehmens zu unterstützen.

Ziel dieser Arbeit ist es, den künftigen Gesellschaftern die Wichtigkeit des Wohlbefindens von Mitarbeitern und die Vorteile einer Einführung eines „Positiven Managements-Konzeptes“ darzustellen und sie für den Wandel zu begeistern. Langfristig soll das ehemalige traditionelle Familienunternehmen mit Unterstützung des „Positiven Management“ zu einem modernen und dynamischen Unternehmen entwickelt werden, in dem Mitarbeiter erfolgreich, zielorientiert und vor allem gerne arbeiten und dies auch Kunden und Lieferanten vermitteln.

Um die zukünftigen Gesellschafter von dem Plan des Kulturwandels und dem Einsatz des „Positiven Managements“ zu überzeugen wurde das folgende Konzept erarbeitet. Als erstes soll ein theoretischer Bezug zum Thema „Glück“ und „Wohlbefinden“ und in die Thematik der „Positiven Psychologie“ und des „Positiven Managements“ hergestellt werden. Danach soll dargestellt werden, welche Faktoren das Glücks- und Wohlbefinden der Menschen im Arbeitskontext unterliegen und welche Auswirkungen das Glücksempfinden auf einzelne Aspekte des Arbeitslebens hat. Hierbei werden auch der Ansatz des „Positiven Managements“ und dessen Auswirkungen auf das Unternehmen und den unternehmerischen Erfolg dargestellt. Im Anschluss werden Empfehlungen für adäquate Arbeits- und Organisationsgestaltungsmaßnahmen, die zur Steigerung des Glücksempfindens bei Arbeitnehmern beitragen, behandelt. Abschließend wird die Vorgehensweise zur Umsetzung dieser Maßnahmen dargelegt und vorgeschlagen, welche Kriterien zur Erfolgsmessung herangezogen werden könnten.

2 Theoretische Grundlagen

Damit die neuen Gesellschafter im vollen Umfang von dem nötigen Wandel überzeugt sind und diesen aktiv unterstützen, ist ein grundlegendes Verständnis für den angestrebten Prozess und die dahinterliegenden Theorien und wissenschaftlichen Ansätze unerlässlich. Nachfolgend werden die theoretischen Zugänge zum Thema Glück und Wohlbefinden, Positive Psychologe und Positives Management kurz umrissen.

2.1 Glück & Wohlbefinden

Die Bedeutung von Glück und Glückseligkeit für den Menschen kann mit der Tatsache verdeutlicht werden, dass der Philosoph Aristoteles „Glück“ als das „höchste Gut“ und eine „Sehnsucht, die nicht altert“ definierte und dies schon vor über zweitausend Jahren (Aristoteles, 2007, S. 27, 33). Die Vereinigten Staaten nahmen das Streben nach Glück (the persuit of happiness) gar als unveräußerliches Recht in ihre Unabhängigkeitserklärung mit auf (Lewis, 1985, S. 13). Auch bei Google finden sich über hundertneunmillionen Einträge zum Thema Glück, was zeigt, wie umfangreich, vielfältig und wichtig der Menschheit die Auseinandersetzung mit etwas so subjektivem, wie Glück ist.

Glücksforschung ist ein interdisziplinäres Fachgebiet, dass unter anderem Soziologen, Neurologen und Mediziner, Ökonomen und Psychologen beschäftigt (Frey & Steiner, 2012, S. 10). Dabei ist hierbei die Erforschung des Glücks, die Beschäftigung mit einer Sehnsucht des Menschen nicht im Sinne von „Glück haben“, wie z.B. beim Glückspiel, sondern von „Glück empfinden“ gemeint. Wissenschaftlich erfolgt die Analyse von Glück und Wohlbefinden unter anderem durch Selbsteinschätzungen mithilfe von repräsentativen Umfragen, der Erlebnis-Stichproben-Methode oder Magnetresonanztomografie (Frey & Steiner, 2012, S. 14).

Innerhalb der Psychologie wandelte sich der Fokus, von der Erforschung der negativen Gefühle, zu der Auseinandersetzung mit den positiven, in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Der Psychologe und Forscher auf dem Gebiet der Glücksforschung Ed Diener beschreibt Glück als „subjective well-being“, also die Verbindung von positiven im Verhältnis zu negativen Gefühlen und der individuellen Lebenszufriedenheit (Diener & Biswas-Diener, 2011).

Glück macht aber nicht nur subjektiv zufrieden: Glückliche Menschen sind sozial kompetenter, kooperativer, beliebter, offener, großzügiger, flexibler, kreativer und attraktiver für Andere. Sie zeigen häufiger positive Gemütsregungen, haben stabilere Beziehungen, größere soziale Netzwerke, mehr Erfolg im Beruf inkl. höhere Einkommen und bessere Strategien, um mit Rückschlägen umzugehen. Hinzu kommt ein positiver Effekt auf die Lebensdauer und Gesundheit (Blickhan, 2015, S. 28; Diener & Biswas-Diener 2008, S. 86; Lyubomirsky, King & Diener, 2005, S. 846). Diese Effekte macht sich die Positive Psychologie bzw. das Positive Management zu nutzen.

Nach dem Wissenschaftler Martin Seligman, auf den im nachfolgenden Absatz näher eingegangen wird, sollte sich die Positive Psychologie mit der Theorie des Wohlbefindens und dem Ziel: „Zunehmendes Aufblühen durch die Verstärkung von positiven Gefühlen, Engagement, Sinn, positiven Beziehungen und Erfolg“ befassen und nicht mit dem Thema Glück (Seligmann, 2011). Auf die Feinheiten der Unterschiede zwischen Glück und Wohlbefinden soll aufgrund der Komplexität der Thematik nicht näher eingegangen werden. Deswegen wird in dieser Arbeit Glück mit subjektiven Wohlbefinden gleichgesetzt.

2.2 Positive Psychologie

Die Forschungsrichtung der „Positiven Psychologie“ wurde durch den US-amerikanischen Psychologen und Präsidenten der American Psychologist Association Martin Seligman maßgeblich vorangebracht (Seligman & Csikszentmihalyi, 2000, S. 7). In einem seiner Artikel für die American Psychologist beschrieb er Positive Psychologe und die drei Forschungszweige folgendermaßen:

The field of positive psychology at the subjective level is about valued subjective experiences: well-being, contentment, and satisfaction (in the past); hope and optimism (for the future); and flow and happiness (in the present). At the individual level, it is about positive individual traits: the capacity for love and vocation, courage, interpersonal skill, aesthetic sensibility, perseverance, forgiveness, originality, future mindedness, spirituality, high talent, and wisdom. At the group level, it is about the civic virtues and the institutions that move individuals toward better citizenship: responsibility, nurturance, altruism, civility, moderation, tolerance, and work ethic (Seligman & Csikszentmihalyi, 2000, S. 5).

Dieses Forschungsgebiet ist eines der jüngsten innerhalb der akademischen Psychologie und umfasst die grundlegende Idee eine Trendwende auszulösen und die Fokussierung mit menschlichen Stärken und Tugenden in den Mittelpunkt zu stellen, um das Individuum allgemein zu stärken. Damit kehrte die Forschungsrichtung der Auseinandersetzung, der Einschätzung und dem Heilen individuellen Leidens den Rücken (Seligman & Csikszentmihalyi, 2000, S. 5 - 7). Die positive Psychologie ist eine empirische Wissenschaft, die auf der Grundlage von quantitativen und qualitativen Methoden aufbaut. Sie beschäftigt sich mit allen positiven Aspekten, wie Glück, Optimismus, Wohlbefinden und Vertrauen, des Menschseins und deren Auswirkungen auf Individuen, Organisationen und Gesellschaften. Zusammengefasst ist Positive Psychologie „[…] the study of the conditions and processes that contribute to the flourishing or optimal functioning of people, groups, and institutions“ (Gable & Haidt, 2005, S.104). Hierzu zählen sowohl die Ressourcen, Stärken, Potenziale für ein gelingendes Leben, als auch die Auswirkungen von positiven Emotionen, Flow-Erfahrungen und positiven soziale Beziehungen (Seligman & Csikszentmihalyi, 2000, S. 13).

2.3 Positives Management

Nach den Philosophen, den Psychologen und anderen entdeckte die Ökonomie die positiven Einflüsse von Glück und Zufriedenheit und die Positive Psychologie als beachtenswerte Disziplin für sich. Die Volkswirtschaftslehre beschäftigt sich, wie mit begrenzter Ressource gewirtschaftet werden kann, um gesetzte (betriebswirtschaftliche) Ziele am besten erreichen zu können. Der Fokus auf die Wirtschaftlichkeit und die veränderten und verschärften Marktbedingungen haben in den letzten Jahren neue Managementansätze hervorgebracht, unter anderem das, aus der Positiven Psychologie abgeleitete, Positive Management.

Führung findet für gewöhnlich sehr Problem und / oder defizitorientiert statt. Beim Positiven Management, wird gezielt auf stärkenbasierte Führung und Positivfokussierung gesetzt. Dies beinhaltet eine auf Wertschätzung, Sinnhaftigkeit und konstruktive Zusammenarbeit geprägte Arbeitsumgebung (Cameron, 2013, S. 10). Positives Management kann als organisationale Ressource aufgefasst werden, indem durch die Anwendung von den richtigen Instrumenten des Positiven Management ein betriebswirtschaftlicher Erfolg erzielt werden kann.

Etliche Methoden und Instrumente wurden dabei von der Positiven Psychologie übernommen und für die Unternehmenspraxis umgestaltet und erweitert. Ziel ist es eine Effektivitäts- und Effizienzerhöhung zu erreichen und die Humanziele einer Organisation positiv zu beeinflussen, indem die positiven Emotionen der Mitarbeiter gestärkt und die daraus resultierenden positiven Effekte genutzt werden. Hintergrund ist, dass positive Emotionen beständige, intellektuelle, physische und soziale Ressourcen liefern und somit Reserven aufbauen. Es geht dabei allerdings keinesfalls darum negative Seiten, Probleme oder Schwierigkeiten zu leugnen oder zu verdrängen, sondern um den positiven und konstruktiven Umgang mit selbigen zu fördern (Ringlstetter, Kaiser & Müller-Seitz, 2011, S. 263).

Organisationsforscher begannen, zu Beginn der 2000er Jahre, gezielt sich mit der Fragestellung zu beschäftigen, wie Organisationen durch neue wissenschaftliche Ansätze erfolgreicher sein können. Hierbei wurde der Grundgedanke der Positiven Psychologie auf das Arbeitsleben und alle beteiligten Personen und Organisationen übertragen. Daraus entstand der Ansatz des Positiven Organizational Scholarships, dessen Ziel es ist die Bedingungen zu verstehen, unter denen Mitarbeiter ein überdurchschnittliches Maß an Engagement und Arbeitsleistung erbringen und wie dieses gezielt gefördert werden kann. Darauf aufbauend erklärt der Ansatz des Positiven Managements, wie Führungskräfte am besten mit Ihren Mitarbeitern interagieren, um positive Attribute zu erkennen und zu fördern (Ringlstetter, Kaiser & Müller-Seitz, 2011, S. 5, 6).

„Positive leadership means promoting outcomes such as thriving at work, interpersonal flourishing, virtuous behaviours, positive emotions, and energizing networks” (Cameron, K. 2008, S. 4). Grundlegend werden aus den Zielen des Positiven Managements zwei Handlungsfelder abgeleitet: Die individuelle positive Attribution von Mitarbeitern und die daraus resultierende Wirkung auf die Produktivität abzuschätzen und zu fördern, sowie die positiven organisationalen Phänomene und wie diese zielführend gesteuert und genutzt werden können (Ringlstetter, Kaiser & Müller-Seitz, 2011, S. 6).

Dr. Kim Cameron Professor of Management and Organisation der University of Michigan ist einer der führenden Forscher an Positive Leadership (Cameron, K. 2016). Er fokussierte seine Forschung auf die Stärken von Managern und belegte damit, dass eine positiv gestaltete Führung von Mitarbeitern zu einer Leistungssteigerung beiträgt (Cameron, 2008, S. 14).

Grundlegend für einen positiven Führungsstil identifizierte er vier wesentliche Strategien: Positives Klima, positive Beziehung, positive Kommunikation und positive Sinnhaftigkeit (Cameron, 2013, S. 3). Unter einem positiven Klima versteht er ein stärkenzentriertes und inspirierendes Umfeld. Dieses sollte selbst in schwierigen Situationen durch Wertschätzung, gegenseitigem Verständnis und einem starken Zusammengehörigkeitsgefühl ausgezeichnet sein. Ziel ist es, dadurch eine langfristige kreative, effiziente und effektive Arbeitsweise zu etablieren (Cameron, 2008, S. 23 – 33).

Die folgende Dimension umfasst die positiven Beziehungen. Sie beinhalten nicht nur einen wertschätzenden und respektvollen Umgang, sondern auch eine wertschöpfende und produktive Beziehung. Nach Cameron gibt es zwei Indikatoren für positive Beziehungen: Das Schaffen von positiv-anregenden Netzwerken und das Fördern von Stärken (Cameron, 2008, S. 35 - 50).

Die Positive Kommunikation umfasst die positiven Feedbacks von Interaktionspartnern, um die eigenen Höchstleistungen und positiven Eigenschaften zu beschreiben. Dies beinhaltet auch förderliche Netzwerke zwischen Individuen. Die letzte Dimension des positiven Sinngehaltes wird bestimmt durch ihre Subjektivität. Was dem einen als sinnvoll erscheint, wird von anderen als weniger sinnvoll erachtet (Cameron, 2008, S. 35 - 50). Ein Individuum ist allerdings zielstrebiger, wenn es einen Sinn in seiner Handlung erkennt. Hierauf wird im Verlauf der Arbeit näher eingegangen. Auf diese Strategien kann auch bei der Umsetzung eines Positiven Managements zurückgegriffen werden. Dies wird in Kapitel 3.6 näher erläutert.

3 Glück und Positives Management in Unternehmen

Nachfolgend wird das fiktive Unternehmen und im Anschluss Faktoren, die das Glücksempfinden von Arbeitnehmern beeinflussen und die daraus resultierenden unternehmerischen Effekte dargestellt. Abschließend umfasst dieses Kapitel die mögliche Implementierung eines Positiven Managements im dargestellten Unternehmen.

3.1 Situationsanalyse

Das dargestellte Unternehmen wurde über viele Jahre von Herrn Borchert, „dem Patriarchen“, sehr traditionell und hierarchisch geführt. Um langfristig in der von Strukturwandel geprägten Wirtschaftswelt, inklusive des Arbeitsmarktes, erfolgreich zu sein muss das Unternehmen Herausforderungen, wie Komplexität und Beschleunigung bewältigen und agiler und innovativer werden. Als Geschäftsführer und Inhaber hat Herr Borchert alle Entscheidungen selbst getroffen ohne Mitarbeiter gezielt einzubeziehen oder neue wissenschaftliche Ansätze von Mitarbeiterführung und Management zu beachten. Demnach stagnierte das gesamte Unternehmen durch festgefahrene und traditionell ausgerichtete Strukturen. Eine neue Dynamik soll durch Mitarbeiter Empowerment im Unternehmen etabliert werden, dies soll durch eine offene Unternehmenskultur und ein Mitarbeiter fokussiertes Positives Management erfolgen.

Eine Gallup Studie untermauert, dass ein Großteil der befragten Manager glaubt, dass der größte Raum für Leistungssteigerung in den Schwächen der Menschen liegt (Nink, 2018a). Demnach fokussieren sich die meisten Unternehmen auf Probleme und Defizite innerhalb vom Unternehmen und einzelnen Mitarbeitern. Nachfolgend sollen daher die Vorteile eines Positiven Management, anstelle eines problem- oder defizitorientierten Managementkonzeptes, auf den unternehmerischen Erfolg dargestellt werden. Um ein grundlegendes Verständnis zu schaffen werden erstmals die Bedingungen, die das Glücksempfinden von Menschen beeinflussen erörtert. Auf Grundlage der umfangreichen Forschung kann nur ein Ausschnitt der Konzepte und Modellen dargestellt werden.

[...]

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Personal- und Organisationspsychologie. Glück und Positives Management in Unternehmen
Hochschule
SRH Fernhochschule
Note
1
Jahr
2020
Seiten
29
Katalognummer
V998946
ISBN (eBook)
9783346371201
ISBN (Buch)
9783346371218
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Personal- und Organisationspsychologie, Positive Psychologie, Positives Management, Glück, Wohlbefinden, Glück und Positives Management in Unternehemen
Arbeit zitieren
Anonym, 2020, Personal- und Organisationspsychologie. Glück und Positives Management in Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/998946

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