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Das Römische Heer in der Kaiserzeit. Die Marschordnung von der späten Republik bis in die frühe Kaiserzeit

Titre: Das Römische Heer in der Kaiserzeit. Die Marschordnung von der späten Republik bis in die frühe Kaiserzeit

Dossier / Travail , 2018 , 25 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Florian Neumann (Auteur)

Histoire globale - Protohistoire, Antiquité
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In der folgenden Arbeit sollen die Marschordnungen von der Zeit des Polybios bis hin zu denen des Jüdischen Krieges verglichen und unter folgender Fragestellung beantwortet werden: Was hat sich in der Zeit von Polybios ersten Aufzeichnungen bis zum Jüdischen Krieg in Bezug auf die Marschordnung verändert und wie stellen sich diese dar?

Der Beginn der Arbeit wird mit einem Zitat von Flavius Vegetius über den Marsch eingeleitet. Über das Kapitel der Marianischen Heeresreform und den Marschordnungen verschiedener Feldherren werden auch die Reformen des Augustus' angerissen. Abschließend werden die Marschordnungen der einzelnen Feldherren unter Berücksichtigung der Forschungsfrage verglichen und ein Resümee gezogen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Marschordnung

3. Marianische Heeresreform

3.1 Polybios und seine Aufzeichnungen der Marschordnung

3.2 Marschordnung Metellus und Marius im Krieg gegen Jugurtha

3.3 Cäsars Marschordnung

4. Die Reformen des Augustus

4.1 Marschordnung des Germanicus

4.2 Marschordnung Vespasian und Titus im Jüdischen Krieg

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung der römischen Marschordnung von den ersten Aufzeichnungen des Polybios bis zum Jüdischen Krieg unter Vespasian und Titus. Ziel ist es, Veränderungen in der strategischen Organisation und Logistik während des Marsches zu identifizieren und zu analysieren, insbesondere unter dem Einfluss bedeutender militärischer Reformen.

  • Vergleich der Marschordnungen verschiedener römischer Feldherren
  • Einfluss der marianischen Heeresreform auf die Logistik und Ausrüstung
  • Bedeutung der augusteischen Reformen für das römische Berufsheer
  • Analyse antiker Quellen hinsichtlich der Marschplanung und Trosssicherung
  • Zusammenhang zwischen politischer Macht und militärischer Organisation

Auszug aus dem Buch

3.2 Die Marschordnung Metellus und Marius im Krieg gegen Jugurtha

Darauf rückte er selbst nach wenigen Tagen mit kampf- und angriffsbereitem Heere in Numidien ein. Dort fand er, ganz gegen das sonstige Kriegsbild, die Hütten voller Menschen, Vieh und Bauern auf den Feldern. […] Nichtsdestoweniger setzte Metellus seinen Zug mit solcher Vorsicht fort, als wenn der Feind in der Nähe wäre, kundschaftete alles weithin aus, hielt jene Anzeichen der Unterwerfung für eine Täuschung […] mit kampfbereiten Kohorten, genauso mit einer ausgewählten Schar von Schleuderern und Bogenschützen bei den ersten, am Ende hatte der Legat C. Marius mit Reitern das Kommando, er hatte auf beide Seiten (des Heerzuges) die Reiter aus den Hilfstruppen den Tribunen der Legionen und den Kommandeuren der Kohorten zugeteilt, damit mit diesen vermischte/unter diese gemischte leichtbewaffnete Soldaten die Reiterei der Feinde zurückschlugen. […] Iugurtha war so schlau, der Gegend und der Kriegsführung so kundig, daß es zweifelhaft blieb, ob er in der Ferne oder in der Nähe, im Frieden oder im Krieg gefährlicher sei[...].

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Bedeutung der römischen Armee und die methodische Herangehensweise der Untersuchung ein.

2. Die Marschordnung: Dieses Kapitel erläutert die strategische Relevanz einer organisierten Marschordnung zur Vermeidung von Hinterhalten und zur Sicherung der Truppe.

3. Marianische Heeresreform: Hier werden die tiefgreifenden sozialen und technischen Veränderungen der Reformen des Marius sowie deren Auswirkungen auf die militärische Struktur dargelegt.

3.1 Polybios und seine Aufzeichnungen der Marschordnung: Analyse der von Polybios überlieferten Marschformationen, die den Grundstein für das Verständnis taktischer Aufstellungen bilden.

3.2 Marschordnung Metellus und Marius im Krieg gegen Jugurtha: Untersuchung der Vorsichtsmaßnahmen und Formationsänderungen während der Feldzüge in Numidien.

3.3 Cäsars Marschordnung: Darstellung der taktischen Marschplanung Cäsars, insbesondere im Hinblick auf den Schutz des Trosses und die Abwehr feindlicher Überraschungsangriffe.

4. Die Reformen des Augustus: Diskussion der strukturellen Umwandlung des Heeres unter Augustus, einschließlich der Etablierung geregelter Dienstzeiten und der Rolle des Berufsheeres.

4.1 Marschordnung des Germanicus: Analyse der Marschformationen unter Germanicus in Germanien anhand der Annalen des Tacitus.

4.2 Marschordnung Vespasian und Titus im Jüdischen Krieg: Vergleich der spezifischen Marschstrategien während des Jüdischen Krieges und deren Abhängigkeit von der jeweiligen Gefahrenlage.

5. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Untersuchungsergebnisse, die auf die bemerkenswerte Beständigkeit der grundlegenden Marschformationen trotz der weitreichenden Heeresreformen hinweist.

Schlüsselwörter

Römisches Heer, Marschordnung, Imperium Romanum, Marianische Heeresreform, Augustus, Tross, Feldherr, Legion, Militärtaktik, Logistik, Polybios, Cäsar, Jüdischer Krieg, Antike Quellen, Berufsheer

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung und die strategische Ausgestaltung der Marschordnung der römischen Armee von der Zeit der späten Republik bis in die frühe Kaiserzeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die militärische Organisation, der Schutz des Trosses auf dem Marsch, der Einfluss großer Heeresreformen (Marius und Augustus) sowie der Vergleich antiker Quellenberichte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Veränderungen und Kontinuitäten in der Marschpraxis der römischen Armee zu identifizieren und zu prüfen, wie sich die militärische Struktur auf die Marschplanung auswirkte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung antiker historischer Quellen, ergänzt durch einen Vergleich der Marschformationen verschiedener Feldherren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Reformen des Marius und des Augustus sowie spezifische Marschordnungen von Feldherren wie Polybios, Metellus, Cäsar, Germanicus, Vespasian und Titus.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Marschordnung, Römisches Heer, Militärreformen, Logistik, Legionen sowie die antiken Geschichtsschreiber Polybios, Tacitus und Flavius Josephus.

Warum war die Marschordnung für römische Legionen so lebenswichtig?

Eine geordnete Marschformation war essenziell, um das Heer vor Hinterhalten zu schützen, da Soldaten auf dem Marsch oft unvorbereitet oder durch Gepäck eingeschränkt waren.

Welche Rolle spielt die „Heeresklientel“ in der Arbeit?

Das Phänomen der Heeresklientel wird im Kontext der augusteischen Reformen thematisiert und beschreibt die veränderte soziale Bindung der Soldaten an ihre Feldherren als Folge der Professionalisierung.

Gab es nach der Analyse der Quellen wesentliche Veränderungen in der Marschordnung?

Überraschenderweise kommt die Arbeit zu dem Schluss, dass trotz der großen Heeresreformen kaum wesentliche Veränderungen in der grundlegenden Marschordnung festzustellen sind.

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Résumé des informations

Titre
Das Römische Heer in der Kaiserzeit. Die Marschordnung von der späten Republik bis in die frühe Kaiserzeit
Université
University of Hamburg
Cours
Historisches Seminar
Note
1,3
Auteur
Florian Neumann (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
25
N° de catalogue
V999668
ISBN (ebook)
9783346381675
ISBN (Livre)
9783346381682
Langue
allemand
mots-clé
Rom römisches Heer Marschordnung Kaiserzeit Marius Augustus Mulus Republik
Sécurité des produits
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Citation du texte
Florian Neumann (Auteur), 2018, Das Römische Heer in der Kaiserzeit. Die Marschordnung von der späten Republik bis in die frühe Kaiserzeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/999668
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Extrait de  25  pages
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