Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, Sponsoring als Kommunikationsinstrument von Unternehmen vorzustellen und auch darzustellen. Durch die gesättigten Märkte wird es in Zukunft für Unternehmen eine immer größer werdende Konkurrenzsituation am Markt geben. Dies führt bei Unternehmen zu einem stetigen wachsenden Druck hinsichtlich des Marketings, um nicht den Anschluss bei den Konsumenten zu verlieren und vom Markt verdrängt zu werden. Dieser Konkurrenzsituation und der zukünftigen Entwicklung können Unternehmen mithilfe des Instruments von Sponsoring im Bereich von Sport und Kultur entgegenwirken.
Unternehmen haben nicht zuletzt, auch aufgrund der Digitalisierung, zahlreiche Möglichkeiten, Produkte oder Marken mithilfe von verschiedensten Marketinginstrumenten am Markt zu platzieren. Bei den weitestgehend gesättigten Märkten kommt es daher dazu, dass sich Produkte und Dienstleistungen von Unternehmen überwiegend ähneln. Die Folge, die daraus resultiert ist, dass klassische Werbungen zunehmend an Überzeugungskraft verlieren. Unternehmen müssen sich Strategien überlegen, um sich von Konkurrenten am Markt differenzieren zu können. Je nach Branche, der Demografischen Lage, der Marke oder der Geschichte des Unternehmens, setzen Unternehmensführung und die Marketingabteilung auf unterschiedliche Kommunikationsinstrumente. Eines dieser Kommunikationsinstrumente ist das Sponsoring.
Das Sponsoringvolumen ist in Deutschland insgesamt in den letzten Jahren gestiegen. Besonders bewusst kann diese Entwicklung im Bereich des Sportsponsorings verfolgt werden. Das Volumen des Sportsponsorings erhöhte sich im Vergleich von 2011 zu 2016 um 900 Millionen Euro, auf eine Summe von 3,5 Milliarden Euro. Bei dem Sponsoring von Kultur setzte sich der Trend des Wachstums hingegen nicht durch. Hier blieb das Sponsoringvolumen im Vergleich zum Jahr 2011 konstant bei 300 Millionen Euro.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Die Grundlagen des Sponsorings
2.1 Einordnung in die Kommunikationspolitik
2.2 Chancen und Risiken für Unternehmen
2.3 Formen von Sponsoring
2.3.1 Sportsponsoring
2.3.2 Kultursponsoring
3 Sport- und Kultursponsoring bei der Stadtsparkasse Wuppertal
3.1 Unternehmensdarstellung
3.2 Sportsponsoring bei der Stadtsparkasse Wuppertal
3.3 Kultursponsoring bei der Stadtsparkasse Wuppertal
4 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die strategische Bedeutung von Sport- und Kultursponsoring als Instrument der Kommunikationspolitik in einem zunehmend gesättigten Marktumfeld. Ziel ist es, am Beispiel der Stadtsparkasse Wuppertal aufzuzeigen, wie durch gezielte Sponsoringmaßnahmen Imagewertsteigerungen und eine stärkere Kundenbindung erreicht werden können.
- Rolle des Sponsorings innerhalb der Marketing-Kommunikation
- Analyse von Chancen und Risiken bei Sponsoring-Aktivitäten
- Differenzierung zwischen Sport- und Kultursponsoring
- Praxisbeispiel: Sportsponsoring-Strategie der Stadtsparkasse Wuppertal
- Praxisbeispiel: Kultursponsoring-Engagement der Stadtsparkasse Wuppertal
Auszug aus dem Buch
2.2 Chancen und Risiken für Unternehmen
Wie auch bei jeden anderen Instrument der Kommunikationspolitik, bringt das Sponsoring für das Unternehmen sowohl Chancen als Risiken mit sich. Immer mehr Unternehmen übernehmen mithilfe von Sponsoringmaßnahmen gesellschaftliche und soziale Verantwortung. Diese Sponsoringaktivitäten zeigen die Unternehmen bewusst nach außen, sodass das Sponsoring ein wesentlicher Bestandteil der Corporate Social Responsibility-Strategie und der Markenkommunikation sein kann. Das Abstimmen der Sponsoring-Strategie auf die Unternehmensziele bietet die Möglichkeit, Produkte und Dienstleistungen in einem emotionalen Umfeld den einzelnen Zielgruppen auf eine sympathische Art und Weise näher zu bringen. Zudem ein Erfolg einer gesponserten Mannschaft oder ein gelungenes kulturelles Event kann dazu führen, dass die positiven Imagewerte zu einer Emotionalisierung der Unternehmensbotschaft führen und diese dadurch verstärken. Zudem kann dieser Effekt durch eine positive Berichterstattung durch die Medien verstärkt werden. Das Unternehmen kann aus dieser Emotionalisierung der Zielgruppen wichtige Differenzierungsmöglichkeiten im Vergleich zu Ihren Wettbewerbern ziehen und sich auf diese Art und Weise von Ihnen absetzen.
Die Möglichkeit des Sponsorings bringt aus Unternehmenssicht aber Risiken mit sich. Gerade beim Sponsoring im Bereich des Sports gibt es eine Vielzahl möglicher Risiken. Diese lassen sich generell in zwei Gruppen untergliedern. Die erste Gruppe der Negativereignisse kann der Sponsor relativ gut beeinflussen. Hierbei handelt es sich zum Beispiel um das Haftungsausmaß bei Unfällen auf gesponserten Sportevents. Bei der anderen Gruppe der Negativereignisse hat der Sponsor keine, bis wenig Einflussmöglichkeiten. Hierbei kann es durchaus passieren, dass durch Dopingvergehen, Korruption auf Funktionärsebene, Gewaltausschreitungen im Umfeld von Fangruppierungen oder auch verschiedenste Formen von Diskriminierungen zu einer negativen Berichterstattung führen können. Die eingehende erwähnte Emotionalisierung der Unternehmensbotschaft kann durch negative Berichterstattungen erschwert werden oder sich negative auf die Markenkommunikation auswirken.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einführung erläutert die wachsende Bedeutung von Sponsoring als Marketinginstrument in gesättigten Märkten und definiert die Zielsetzung der Arbeit.
2 Die Grundlagen des Sponsorings: Dieses Kapitel verortet Sponsoring innerhalb der Kommunikationspolitik und erörtert die Chancen, Risiken sowie die spezifischen Formen des Sport- und Kultursponsorings.
3 Sport- und Kultursponsoring bei der Stadtsparkasse Wuppertal: Hier wird das theoretische Wissen anhand einer detaillierten Unternehmensdarstellung sowie konkreter Praxisbeispiele der Stadtsparkasse Wuppertal angewandt.
4 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und bestätigt die Relevanz des Sponsorings für die Markenkommunikation und Unternehmensphilosophie.
Schlüsselwörter
Sponsoring, Kommunikationspolitik, Marketing, Sportsponsoring, Kultursponsoring, Image, Emotionalisierung, Zielgruppen, Unternehmenskommunikation, Stadtsparkasse Wuppertal, Corporate Social Responsibility, Markenimage, Differenzierung, Marktumfeld
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die Funktion und Wirksamkeit von Sport- und Kultursponsoring als Instrument der Unternehmenskommunikation.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit behandelt die strategische Einordnung von Sponsoring im Marketing, die damit verbundenen Vor- und Nachteile sowie praktische Anwendungsbeispiele.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Sponsoring dazu beitragen kann, Unternehmensbotschaften emotional aufzuladen und sich im Wettbewerb zu differenzieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine theoretische Fundierung in Kombination mit einer Fallstudienanalyse am Beispiel der Stadtsparkasse Wuppertal.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen des Sponsorings erläutert und im Anschluss auf das konkrete Sponsoring-Engagement der Stadtsparkasse Wuppertal übertragen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die zentralen Schlagworte sind Sponsoring, Kommunikationspolitik, Markenimage, Emotionalisierung und das Praxisbeispiel der Stadtsparkasse Wuppertal.
Wie unterscheidet sich die Sponsoring-Strategie der Sparkasse im Kulturbereich?
Die Sparkasse agiert hier langfristig, indem sie Künstler aus der Region fördert und deren Werke dauerhaft in Filialen ausstellt, um eine Verbindung zwischen Gesellschaft und Kunst zu schaffen.
Welche Bedeutung hat das Sportsponsoring für die Sparkasse Wuppertal?
Das Sportsponsoring, insbesondere durch den "Sparkassen Cup", dient der direkten Ansprache von Zielgruppen wie Schülern, Eltern und Lehrern, um durch positive Erlebnisse langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen.
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- Anonym (Author), 2021, Sport- und Kultursponsoring als Instrumente der Kommunikationspolitik für Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/999784