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  • Willkommen bei GRINspiration, dem Online-Magazin für Studierende! Bei uns findest du alles, was du in der Uni nicht lernst: Tipps und Tricks zum Schreiben und Formatieren einer Hausarbeit, Lernhilfen und Kurzzusammenfassungen zu Themen, die dir im Studium immer wieder begegnen werden.
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    Eine junge Frau, die mit ihrem Laptop am Schreibtisch sitzt
    18. Februar 2022 • Lesedauer: 5 min

    Schaffe den perfekten Arbeitsplatz für dein Studium

    Ein Studium ist meistens mit langen Schreibtischaufenthalten verbunden. Hier findest du Tipps, wie du die optimale Arbeitsatmosphäre schaffst.

    Was dich erwartet

    Das Wichtigste vorweg:

    • Du verbringst viel Zeit am Schreibtisch. Es lohnt sich also, deinen Arbeitsplatz ideal zu gestalten.
    • Am wichtigsten ist es, Arbeit und Entspannung klar voneinander zu trennen.
    • Achte auf ideale Lernbedingungen. Dazu gehören: Licht- und Geräuschkulisse, regelmäßiges Lüften, eine ergonomische Sitzposition und keine Ablenkungen.

    Sowohl während der Vorlesungszeit als auch in der Prüfungs- und Hausarbeitsphase verbringen Studierende viel Zeit am Schreibtisch. Hier werden Texte gelesen, Referate vorbereitet, Skripte zusammengefasst und Seminararbeiten geschrieben. Während einige Studierende die Bibliothek oder andere Lernorte bevorzugen, erledigen andere einen Großteil der Arbeit am heimischen Schreibtisch. Dieser bietet einige Vorteile: Du kannst dich frei entfalten und eine individuelle Arbeitsatmosphäre schaffen. Anders als in der Bibliothek, in der meist nichts verschieb- oder verstellbar ist, hast du also verschiedene Möglichkeiten, um den perfekten Lernplatz für dich zu schaffen. Es lauern jedoch ein paar Stolperfallen, die sich ergeben, wenn Lernen und Leben so nah beieinander liegen. Hier erfährst du, wie du diese umgehst.

    Arbeits- und Entspannungsplatz klar voneinander trennen

    Dein Schreibtisch ist zugleich Esstisch, Spieltisch und Maltisch? Texte liest du überwiegend im Bett? Und der Lieblingssessel ist übersät mit Arbeitsblättern? Diese Vermischung von Arbeit und Freizeit tut in keinem der beiden Bereiche gut. Während du beim Arbeiten von Gegenständen abgelenkt wirst, die nicht zum Lernen gehören, kannst du in der Freizeit nicht den Kopf freibekommen, weil du ständig deine Lernmaterialien vor der Nase hast. Das Gehirn benötigt einen klaren Arbeitsmodus und -platz, um sich schnell ins Lernen einzufinden, effizient zu arbeiten und danach wieder damit abzuschließen. Trenne Arbeits- und Entspannungsplatz also klar voneinander. Sollte dies aus Platz- oder Möbelmangel nicht möglich sein, helfen schon kleine Veränderungen und Rituale, die den Wandel von Arbeit zu Freizeit und zurück möglichst deutlich machen. Du kannst beispielsweise nach dem Lernen konsequent alle Materialien vom Tisch verbannen – und vor dem Lernen alles, was du nicht dafür benötigst. Manchmal hilft aber auch schon ein anderer Stuhl, eine Tischdecke oder ein Dekoelement, um die Funktion eines Tisches gedanklich zu ändern.

    Die wichtigsten Arbeitsmaterialien griffbereit halten

    Wenn sich Notizzettel, Stifte und Bücher aus verschiedenen Seminaren auf dem Schreibtisch stapeln, verliert man schnell den Überblick – und oft auch die Motivation. Schaffe also Ordnung auf dem Schreibtisch und lass nur das liegen, was du aktuell brauchar. Beschränke dich auf die wichtigsten Utensilien, wie beispielsweise einen Block, einen Kugelschreiber oder deinen Laptop und das Buch, das du gerade liest. Alles andere kann in Ordner, Schubladen oder Ablagefächer wandern. Achte außerdem vor dem Arbeitsbeginn darauf, alle wichtigen Arbeitsmittel griffbereit zu haben. Wenn du zum Beispiel gerne mit Post-its und farbigen Stiften arbeitest, empfiehlt es sich, vorher alles bereitzulegen. So kommst du nicht in Versuchung ständig aufzustehen, in Schubladen zu wühlen und bei der Gelegenheit gleich noch das Handy zu checken. Denn auch wenn diese Pausen nur kurz sind, bringen sie dich unter Umständen trotzdem aus dem Workflow heraus. Neben den Arbeitsmaterialien gehört auch ein Glas oder eine Flasche Wasser zu den Essentials, die immer auf dem Schreibtisch stehen sollten. Auf diese Weise beugst du Kopfschmerzen vor und stärkst dich und dein Gehirn.

    Die Arbeitsatmosphäre angenehm gestalten

    Dein Zimmer und Schreibtisch bleibt dir meist das gesamte Studium über erhalten. Es lohnt sich also, sich einmal ausführlich Gedanken darüber zu machen, wie du die optimale Arbeitsatmosphäre im Raum gestalten kannst. Achte zunächst auf die Lichtverhältnisse: Steht der Schreibtisch an einer Stelle, an der genug Tageslicht ankommt? Und wenn das nicht möglich ist – spenden die Lampen um den Schreibtisch herum ein angenehmes und ausreichend helles Licht?

    Weiter geht es mit der Temperatur. Du solltest weder schwitzen noch frieren. Probiere einmal verschiedene Temperaturen aus und schaue, wie sich das auf deine Produktivität auswirkt. Lüfte außerdem regelmäßig durch, damit der Raum und dein Gehirn mit genug Sauerstoff versorgt sind.

    Ein weiterer wichtiger Konzentrationsfaktor ist der Geräuschpegel. Gib deinen Mitbewohner:innen Bescheid, dass du einen Lerntag einlegst und nicht gestört werden möchtest und nutze wenn nötig Kopfhörer oder Ohrenstöpsel, um den Haus- oder Straßenlärm zu reduzieren. Wenn du dich ohne Geräusche unwohl fühlst, kannst du nebenbei Musik hören, die dich nicht zu sehr ablenkt.

    Neben diesen äußeren Einflüssen solltest du natürlich auch auf eine geeignete Sitzposition achten, damit du abends nicht mit Rücken- oder Nackenschmerzen zu kämpfen hast. Ein ergonomischer Stuhl und ein Tutorial zur richtigen Sitzhaltung können einen großen Unterschied machen.

    Nach dem Lernen ist vor dem Lernen

    Das Arbeitspensum für den Tag ist geschafft und du möchtest am liebsten alles stehen und liegen lassen und in den Feierabend starten? Das ist verlockend, wird dich aber vermutlich bald ärgern. Gerade wenn der Schreibtisch im Schlaf- und/oder Wohnzimmer steht, kann die Unordnung sehr störend sein und erinnert dich immer wieder an die Uni. Außerdem bekommt die Arbeitsmotivation durch das Chaos auf dem Schreibtisch spätestens am nächsten Lerntag einen Dämpfer. Räume also am besten schon alles, was sich während dem Lernen angesammelt hat, direkt danach auf. Oft sind das nur ein paar Handgriffe, besonders wenn du bereits ein funktionierendes Ablagesystem für dich entwickelt haben. So hast du einen klaren Abschluss und kannst dich über die Ordnung freuen. Und wenn du das nächste Mal an den Schreibtisch gehst, erwartet dich (vielleicht sogar im wahrsten Sinne des Wortes) ein „unbeschriebenes Blatt“ und du kannst sofort loslegen.

    Das Wichtigste zusammengefasst

    • Trenne Arbeits- und Entspannungsplatz klar voneinander und führe, wenn nötig, Rituale ein, um den Wechsel vom Schreib- zum Esstisch deutlich zu machen.
    • Lege dir alle relevanten Arbeitsmaterialien zurecht: Der Schreibtisch sollte nicht zu voll werden und alles Wichtige griffbereit sein.
    • Stelle dir ein Wasser auf den Tisch, um Kopfschmerzen vorzubeugen.
    • Sorge für gute Licht- und Temperaturverhältnisse.
    • Lüfte regelmäßig durch.
    • Achte auf einen angenehmen Geräuschpegel.
    • Wähle eine ergonomische Sitzposition.
    • Räume nach dem Lernen alles auf, um einen Abschluss zu finden und motiviert in den nächsten Lerntag starten zu können.

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