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Wissenschaftliche Texte zu  Auktionsfieber

Der Begriff Auktionsfieber beschreibt ein psychologisch-ökonomisches Phänomen, das bei Bieterwettstreitigkeiten auftritt. In der Verhaltensökonomik und Psychologie wird untersucht, wie durch Wettbewerbsdruck und Zeitnot eine gesteigerte emotionale Erregung entsteht. Diese Zustände beeinflussen die rationale Entscheidungsfindung und das individuelle Bietverhalten in Auktionen maßgeblich.

2  Veröffentlichungen
  • Auktionen als Art des Verhandelns. Grundlagen und Theorien zu Auktionsformen, Bietern und Bietverhalten
    Eine Hypothesenüberprüfung durch experimentelles Verfahren
    Titel: Auktionen als Art des Verhandelns. Grundlagen und Theorien zu Auktionsformen, Bietern und Bietverhalten
    Autor:in: Sevgi Arican (Autor:in)
    Fach: BWL - Wirtschaftspolitik
    Kategorie: Hausarbeit , 2013 25 Seiten , Note: 2
    Katalognummer: 1030580
    Preis: US$ 19,99
  • Emotionsregulation und Auktionsfieber. Durch Zeitdruck hervorgerufener "Competitive Arousal" in ökomomischen Situationen
    Titel: Emotionsregulation und Auktionsfieber. Durch Zeitdruck hervorgerufener
    Autor:in: Anonym (Autor:in)
    Fach: Ingenieurwissenschaften - Wirtschaftsingenieurwesen
    Kategorie: Seminararbeit , 2012 35 Seiten , Note: 1,0
    Katalognummer: 300844
    Preis: US$ 18,99

Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesem Phänomen konzentriert sich primär auf die Schnittstelle zwischen ökonomischer Rationalität und emotionaler Dynamik. Im Zentrum stehen Modelle des Competitive Arousal, die erklären, wie die unmittelbare Konkurrenzsituation die physiologische und psychische Erregung steigert. Forscher untersuchen dabei, inwieweit die Selbstregulation von Emotionen versagt, wenn der Druck durch künstliche Verknappung oder extrem kurze Zeitintervalle zunimmt. Dies führt oft zu einer Abweichung von der klassischen Spieltheorie, da Bieter dazu neigen, den Wert eines Objekts aufgrund des Gewinnstrebens falsch einzuschätzen. Ein weiterer Forschungszweig betrachtet die soziologischen und verhaltensbiologischen Aspekte der Gebotsschlachten. Hierbei wird analysiert, wie soziale Signale und das Bedürfnis nach Status innerhalb eines kompetitiven Rahmens die Preisbildung verzerren. Die Debatte dreht sich häufig um die Frage, ob solche Anreize lediglich kurzfristige Fehlallokationen verursachen oder systemische Eigenschaften moderner Marktplätze sind. Durch experimentelle Settings lassen sich diese Mechanismen isolieren, um die Grenzen der menschlichen Entscheidungsfähigkeit unter Stress zu bestimmen. Du findest dazu wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN als PDF und eBook, viele davon auch als Print-on-Demand.

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