Die Theorie des Bildungskapitals geht auf den französischen Soziologen Pierre Bourdieu zurück, der den Begriff als Teil seines Konzepts des kulturellen Kapitals einführte. Bildungskapital umfasst nicht nur formale Qualifikationen, sondern auch informelle Fähigkeiten und Kompetenzen, die in der Familie und durch soziale Beziehungen vermittelt werden. Die Forschung zu Bildungskapital konzentriert sich auf Fragen der Chancengleichheit und der sozialen Mobilität. Ein zentrales Thema ist die Frage, ob Bildungskapital vererbbar ist und ob es eine Rolle bei der Reproduktion sozialer Ungleichheiten spielt. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.