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Wissenschaftliche Texte zu  Dämonischen

Das Dämonische umfasst in der Wissenschaft ein vielschichtiges Konzept, das primär in der Kunstgeschichte, der Psychologie und der Religionswissenschaft untersucht wird. Es beschreibt Phänomene, die als unheimlich, zerstörerisch oder jenseitig wahrgenommen werden und die menschliche Vorstellungskraft sowie das psychische Empfinden herausfordern. Dabei wird der Begriff sowohl als metaphysische Macht als auch als Ausdruck innerer psychischer Zustände interpretiert.

2  Veröffentlichungen
  • Das Wesen des Bösen bzw. des Dämonischen im Verhältnis zum Wesen des Guten in Dostojewskijs „bei Tichon“
    Titel: Das Wesen des Bösen bzw. des Dämonischen im Verhältnis zum Wesen des Guten in Dostojewskijs „bei Tichon“
    Autor:in: Philipp-Michael Hebel (Autor:in)
    Fach: Theologie - Sonstiges
    Kategorie: Essay , 2009 6 Seiten
    Katalognummer: 172228
    Preis: US$ 6,99
  • Zur Darstellung des Dämonischen als psychisches Krankheitsbild im Werk Pieter Bruegels
    Tod und Hölle
    Titel: Zur Darstellung des Dämonischen als psychisches Krankheitsbild im Werk Pieter Bruegels
    Autor:in: Sarah Schneider (Autor:in)
    Fach: Kunst - Allgemeines, Kunsttheorie
    Kategorie: Hausarbeit (Hauptseminar) , 2010 23 Seiten , Note: 1,3
    Katalognummer: 162108
    Preis: US$ 18,99

In der kulturwissenschaftlichen Forschung wird das Dämonische oft als das radikal Fremde oder als die Grenzüberschreitung zwischen dem Menschlichen und dem Übernatürlichen analysiert. Dabei stehen die Darstellung von Angst, die Visualisierung des Bösen in der Bildenden Kunst und die Symbolik von Tod und Verfall im Zentrum der Untersuchung. Wissenschaftliche Diskurse beschäftigen sich intensiv damit, wie kulturelle Epochen das Unfassbare durch bestimmte Bildsprachen oder narrative Strukturen greifbar machen und welche moralischen sowie existenziellen Fragen damit verknüpft sind. Parallel dazu rückt die psychologische Perspektive die Internalisierung des Dämonischen in den Fokus. Hier wird untersucht, wie das Dämonische als Projektionsfläche für psychische Grenzsituationen, Pathologien oder unbewusste Triebkräfte dient. Die Debatte bewegt sich zwischen der rein religiösen Deutung als äußere Bedrohung und der säkularen Betrachtung als Ausdruck menschlicher Abgründe. Durch die Verknüpfung von Ikonographie und Psychologie lassen sich tiefere Einblicke in die menschliche Wahrnehmung von Bedrohung und Kontrollverlust gewinnen. Du findest dazu wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN als PDF und eBook, viele davon auch als Print-on-Demand.

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