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Wissenschaftliche Texte zu  Decemvirat

Das Decemvirat bezeichnet eine zentrale Institution der frühen römischen Geschichte, die durch die Einsetzung einer Kommission aus zehn Männern geprägt war. In der Geschichtswissenschaft und der Rechtsgeschichte steht dieser Begriff im Fokus der Untersuchung zur Kodifizierung des Rechts. Er markiert einen entscheidenden Übergang in der Entwicklung der römischen Verfassungsordnung und der Rechtsentwicklung.

2  Veröffentlichungen
  • Das Zwölftafelgesetz - Auswirkungen, Intention, Stil, Historischer Kontext
    Herangehensweise an die Problematik verlorener Textteile. Wie kann man antike Inhalte rekonstruieren?
    Titel: Das Zwölftafelgesetz - Auswirkungen, Intention, Stil, Historischer Kontext
    Autor:in: Oliver Prode (Autor:in)
    Fach: Weltgeschichte - Altertum
    Kategorie: Essay , 2012 10 Seiten , Note: 2.0
    Katalognummer: 212857
    Preis: US$ 6,99
  • Die Zwölf Tafeln und das Decemvirat
    Zur Authentizität des Überlieferten
    Titel: Die Zwölf Tafeln und das Decemvirat
    Autor:in: Marcus Grzywacz (Autor:in)
    Fach: Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike
    Kategorie: Seminararbeit , 2007 15 Seiten , Note: 1,3
    Katalognummer: 114058
    Preis: US$ 15,99

Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Decemvirat konzentriert sich maßgeblich auf die Frage der rechtlichen Konsolidierung und die damit verbundene gesellschaftliche Dynamik im antiken Rom. Ein zentraler Forschungsgegenstand ist die Frage, inwieweit die durch diese Kommission initiierten Gesetzgebungen tatsächlich eine fundamentale Wende in der Rechtsausübung darstellten oder vielmehr eine Fortführung bestehender Traditionen waren. Dabei spielen die Rekonstruktion verloren gegangener Textfragmente sowie die Überprüfung der Authentizität überlieferter Quellen eine entscheidende Rolle für die historische Einordnung. Ein weiterer Aspekt der Forschung betrifft das Spannungsfeld zwischen den verschiedenen gesellschaftlichen Ständen, das die politische Funktion der Kommission beeinflusste. Die Debatten drehen sich oft um die rechtliche Verbindlichkeit der frühen Gesetzestexte und deren Einfluss auf die spätere römische Jurisprudenz. Methodisch werden hierbei philologische Analysen mit verfassungsgeschichtlichen Ansätzen kombiniert, um die Institution in ihren zeitgenössischen Kontext einzubetten. Du findest zu diesem Thema wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN als PDF und eBook, viele davon auch als Print-on-Demand.

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