Der liberale Intergouvernementalismus beruht auf der Annahme, dass Nationalstaaten die Hauptakteure in den internationalen Beziehungen sind und dass ihre Interessen und Präferenzen die Grundlage für internationale Kooperation bilden. Dieser Ansatz wurde von Andrew Moravcsik entwickelt und hat sich zu einem wichtigen Rahmen für die Analyse internationaler Beziehungen und der Europäischen Integration entwickelt. Die zentrale Frage in der Forschung zum liberalen Intergouvernementalismus ist, unter welchen Bedingungen Nationalstaaten bereit sind, ihre Souveränität aufzugeben und internationale Kooperation zu betreiben. Dies hängt oft von den spezifischen Interessen und Präferenzen der Nationalstaaten ab, sowie von den institutionellen Rahmenbedingungen, in denen sie operieren. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zum liberalen Intergouvernementalismus als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.