Die Theorie der Eindimensionalität hat ihre Wurzeln in der Kritischen Theorie und wurde vor allem von Herbert Marcuse in seinem Werk "Der eindimensionale Mensch" popularisiert. Marcuse argumentiert, dass die moderne Gesellschaft durch eine Art von "Eindimensionalität" gekennzeichnet ist, in der die Individuen ihre Freiheit und Autonomie verlieren und sich an die Normen und Werte der Gesellschaft anpassen. Die Diskussion um die Eindimensionalität berührt auch Fragen der Macht, des Konsums und der Medien. In diesem Kontext wird die Eindimensionalität oft als Resultat einer Manipulation oder Kontrolle durch die Mächtigen verstanden, die die Individuen dazu bringen, ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche zu vergessen und sich stattdessen an die Normen und Werte der Gesellschaft anzupassen. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.