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Wissenschaftliche Texte zu  Eingeborenenpolitik

Der Begriff der Eingeborenenpolitik bezeichnet die administrativen und politischen Maßnahmen der Kolonialmächte gegenüber der indigenen Bevölkerung in ihren Überseegebieten. In den Geschichtswissenschaften sowie in den Politikwissenschaften dient die Analyse dieser Strategien dazu, das Verhältnis zwischen Kolonialverwaltung und lokaler Gesellschaft zu verstehen. Dabei stehen Instrumente der Kontrolle, kulturelle Anpassungsprozesse und die Gestaltung von Machtstrukturen im Zentrum der Untersuchung.

2  Veröffentlichungen
  • Die "Eingeborenenpolitik" im System Leutwein. Grundsteinlegung für den Hereroaufstand von 1904?
    Titel: Die
    Autor:in: Henning Isenberg (Autor:in)
    Fach: Geschichte Europas - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung
    Kategorie: Hausarbeit (Hauptseminar) , 2014 31 Seiten , Note: 1,7
    Katalognummer: 446899
    Preis: US$ 18,99
  • Eingeborenenpolitik im System Leutwein. Grundzüge, Motive und Tendenzen
    Titel: Eingeborenenpolitik im System Leutwein. Grundzüge, Motive und Tendenzen
    Autor:in: Geoffrey Schöning (Autor:in)
    Fach: Geschichte Deutschlands - 1848, Kaiserreich, Imperialismus
    Kategorie: Seminararbeit , 2001 24 Seiten , Note: 1,3
    Katalognummer: 3149
    Preis: US$ 18,99

Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Eingeborenenpolitik befasst sich maßgeblich mit den unterschiedlichen Regierungsstilen, die im Kontext des Imperialismus angewandt wurden. Ein zentraler Diskurs unterscheidet dabei zwischen direkter Herrschaft und dem Versuch, indirekte Herrschaft über bestehende lokale Strukturen auszuüben. Forscher untersuchen, wie durch rechtliche Rahmenbedingungen, Steuerwesen und Bildungssysteme versucht wurde, die indigene Bevölkerung in die koloniale Ordnung zu integrieren oder sie von dieser zu isolieren. Dabei spielen Motive wie wirtschaftliche Ausbeutung, die Sicherung politischer Stabilität und ideologische Überzeugungen eine entscheidende Rolle für das Handeln der Verwaltungsorgane. Darüber hinaus werden die langfristigen Auswirkungen dieser Maßnahmen auf die soziokulturelle Identität der betroffenen Gemeinschaften thematisiert. Die Forschung beleuchtet, inwiefern koloniale Verwaltungsakte ethnische oder soziale Strukturen innerhalb der indigenen Gruppen transformiert oder gar erst geschaffen haben. Dies führt zu komplexen Debatten über die Agency der Kolonisierten und die Wirksamkeit kolonialer Steuerungsmechanismen. Die Untersuchung dieser historischen Prozesse ermöglicht zudem ein tieferes Verständnis für die Entstehung moderner Staatsstrukturen und postkolonialer Konfliktlinien. Du findest dazu wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN als PDF und eBook, viele davon auch als Print-on-Demand.

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