Der Ermessensspielraum ist ein zentrales Konzept in der Verwaltungslehre und im Recht, da er die Frage aufwirft, wie Entscheidungen getroffen werden, wenn es keine eindeutigen Vorgaben gibt. In der Sozialarbeit wird der Ermessensspielraum oft im Zusammenhang mit der kommunalen Sozialarbeit diskutiert, wo Entscheidungen über die Gewährung von Leistungen oder die Durchführung von Maßnahmen getroffen werden müssen. Die Diskussion um den Ermessensspielraum berührt auch Fragen der Rechtsstaatlichkeit und der demokratischen Kontrolle von Verwaltung und Justiz. Um den Ermessensspielraum zu verstehen, müssen auch die theoretischen Grundlagen der Entscheidungstheorie und der Handlungstheorie berücksichtigt werden. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zum Ermessensspielraum als PDF und eBook bei GRIN, viele auch als Print-on-Demand.