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Wissenschaftliche Texte zu  Etikettierungsansatz

Der Etikettierungsansatz ist ein soziologischer Ansatz, der sich mit der Konstruktion und Verarbeitung von Devianz und Abweichung beschäftigt. Er wird vor allem in der Kriminologie und Soziologie diskutiert. Der Begriff bezieht sich auf die Art und Weise, wie Gesellschaften bestimmte Verhaltensweisen oder Gruppen als abweichend oder kriminell etikettieren. Dieser Prozess der Etikettierung kann dazu führen, dass bestimmte Gruppen oder Individuen stigmatisiert oder ausgeschlossen werden.

5  Veröffentlichungen
  • "Underachievement von Jungen - Perspektiven eines internationalen Diskurses"
    Eine Ausarbeitung zu Margrit Stamms Aufsatz in der Zeitschrift für Erziehungswissenschaft
    Titel:
    Autor:in: M.Ed. Georg Rabe (Autor:in)
    Fach: Pädagogik - Allgemein
    Kategorie: Referat (Ausarbeitung) , 2008 9 Seiten , Note: 1,3
    Katalognummer: 165279
    Preis: US$ 3,99
  • Der Etikettierungsansatz - eine "Gegentheorie" des abweichenden Verhaltens
    Titel: Der Etikettierungsansatz - eine
    Autor:in: Prof. Dr Frank Usarski (Autor:in)
    Fach: Soziologie - Politik, Majoritäten, Minoritäten
    Kategorie: Skript , 2007 33 Seiten
    Katalognummer: 85874
    Preis: US$ 18,99
  • Der Labeling Approach
    Eine Ausarbeitung der verschiedenen Richtungen des Etikettierungsansatzes
    Titel: Der Labeling Approach
    Autor:in: Rainer Wolff (Autor:in)
    Fach: Soziale Arbeit / Sozialarbeit
    Kategorie: Seminararbeit , 2009 17 Seiten , Note: 1,0
    Katalognummer: 138104
    Preis: US$ 15,99
  • Jugenddelinquenz. Entwicklungspsychologische Perspektive und Etikettierungsansatz
    Titel: Jugenddelinquenz. Entwicklungspsychologische Perspektive und Etikettierungsansatz
    Autor:in: Pauline Engelhardt (Autor:in)
    Fach: Soziologie - Recht und Kriminalität
    Kategorie: Bachelorarbeit , 2021 59 Seiten
    Katalognummer: 1181249
    Preis: US$ 21,99
  • Wünsche und Bedürfnisse an Einrichtungen psychosozialer Versorgung zur hilfreichen Unterstützung bei der Bewältigung psychischen Leidens
    Eine Befragung von Menschen mit Psychiatrieerfahrung in Glauchau und Leipzig
    Titel: Wünsche und Bedürfnisse an Einrichtungen psychosozialer Versorgung zur hilfreichen Unterstützung bei der Bewältigung psychischen Leidens
    Autor:in: Doreen Müller (Autor:in)
    Fach: Soziale Arbeit / Sozialarbeit
    Kategorie: Diplomarbeit , 2009 91 Seiten , Note: 1,2
    Katalognummer: 146269
    Preis: US$ 42,99

Der Etikettierungsansatz ist eng mit dem Labeling Approach verbunden, der von Howard Becker und anderen Soziologen entwickelt wurde. Dieser Ansatz betont, dass Devianz nicht ein objektiv existierendes Phänomen ist, sondern vielmehr ein Produkt sozialer Interaktionen und Konstruktionen. Die Theorie des Etikettierungsansatzes wird in verschiedenen Disziplinen wie der Kriminologie, Soziologie und Psychologie diskutiert und hat wichtige Implikationen für die Forschung und Praxis im Bereich der Devianz und des abweichenden Verhaltens. Die zentrale Frage, die im Rahmen des Etikettierungsansatzes diskutiert wird, ist, wie bestimmte Verhaltensweisen oder Gruppen als abweichend oder kriminell etikettiert werden und welche Konsequenzen dies für die betroffenen Individuen und Gruppen hat. Der Etikettierungsansatz bietet einen wichtigen Rahmen für die Analyse dieser Prozesse und kann dazu beitragen, ein besseres Verständnis für die sozialen Mechanismen zu entwickeln, die Devianz und Abweichung konstituieren. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zum Etikettierungsansatz als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.

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