Die Theorie des Fetischcharakters ist eng mit der Konzeption der Ware und des Warentauschs verbunden. Marx argumentiert, dass die Ware als ein Ding betrachtet wird, das einen bestimmten Wert besitzt, obwohl dieser Wert nicht objektiv existiert. Dieser Prozess der Verdinglichung führt dazu, dass die Ware einen Fetischcharakter annimmt, der ihre tatsächliche Natur verschleiert. Die Diskussion um den Fetischcharakter ist auch mit Fragen der Ideologie und der Macht verbunden. So kann der Fetischcharakter als ein Instrument der Ideologiebildung verstanden werden, das die bestehenden Machtverhältnisse stabilisiert. In der Forschung gibt es unterschiedliche Interpretationen und Anwendungen des Konzepts, das in verschiedenen Disziplinen wie der Soziologie, der Wirtschaftswissenschaft und der Philosophie diskutiert wird. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zum Fetischcharakter als eBooks und PDFs, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.