Der Gang nach Canossa war ein entscheidender Moment in der Auseinandersetzung zwischen König Heinrich IV. und Papst Gregor VII. um die Vorherrschaft in der Kirche. Die Symbolträchtigkeit dieses Ereignisses liegt in der Demütigung des Königs, der drei Tage im Schnee vor der Burg Canossa verbringen musste, bevor der Papst ihn empfing. Die Diskussion um den Gang nach Canossa ist eng verbunden mit der Frage nach der Trennung von Staat und Kirche. Historiker debattieren, ob dieser Ereignis als Beginn der modernen Trennung von Staat und Kirche angesehen werden kann. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema als PDF und eBook bei GRIN, viele auch als Print-on-Demand.