Die Fähigkeit zum Gedankenlesen ist eng mit der Theorie der sozialen Kognition verbunden, die sich mit der Art und Weise beschäftigt, wie Menschen Informationen über andere verarbeiten und interpretieren. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Selbst-Fremd-Differenzierung, also die Fähigkeit, zwischen eigenen und fremden Gedanken und Gefühlen zu unterscheiden. In der Forschung gibt es verschiedene Ansätze und Modelle, um das Gedankenlesen zu erklären, wie zum Beispiel die Theorie der Mentalisierung oder die Simulationstheorie. Diese Theorien versuchen, die neuronalen und psychologischen Prozesse zu verstehen, die beim Gedankenlesen involviert sind. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.