Der Goldautomatismus basiert auf der Idee, dass die Geldmenge in einer Volkswirtschaft durch die Verfügbarkeit von Gold bestimmt wird. Wenn ein Land mehr Gold exportiert als importiert, verringert sich die Geldmenge und die Preise sinken, was wiederum die Exporte fördert. Im Gegenzug führt ein Handelsdefizit zu einem Goldabfluss und einer Verringerung der Geldmenge, was die Preise und die Löhne senkt und die Wettbewerbsfähigkeit des Landes erhöht. In der Forschung wird der Goldautomatismus oft im Zusammenhang mit der internationalen Verflechtung der Marktwirtschaften diskutiert. Einige Ökonomen argumentieren, dass der Goldautomatismus ein wichtiger Mechanismus ist, um die Stabilität des internationalen Währungssystems zu gewährleisten, während andere ihn als rigide und unflexibel kritisieren. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zum Goldautomatismus als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.